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An: Die Kultusministerkonferenz

Biergärten auf - Schulen zu? Das ist Schmu! Kinder haben ein Recht auf Bildung und Teilhabe

Biergärten auf - Schulen zu? Das ist Schmu! Kinder haben ein Recht auf Bildung und Teilhabe

Kinder haben ein Recht sowohl auf Bildung als auch auf Teilhabe an unserer Gesellschaft. Ihre Bedürfnisse, sich weiterzuentwickeln und mit Gleichaltrigen zu treffen, werden durch die SARS-CoV-2-Maßnahmen missachtet.

Wir fordern eine schnelle Rückkehr zur normalen Schule und Kita für alle Kinder und sinnvolle kinder- und familiengerechte Ganztagsangebote noch vor den Sommerferien!

Die Bildungsangebote für Kinder richten sich bisher viel zu einseitig nach Hygieneregeln. Pädagogische Ansätze werden vernachlässigt, die sozialen Bedürfnisse der Kinder missachtet. Niemand sollte gezwungen werden, sich einem Ansteckungsrisiko auszusetzen. Aber viele Kinder wollen ihre Freund*innen wiedersehen!

Vereine und Elterninitiativen sollten ergänzende Sport-, Bildungs- und Betreuungsangebote anbieten dürfen. In überschaubaren Gruppen sollten Kinder ab sofort ohne übertriebene Hygiene- und Abstandsgebote miteinander umgehen dürfen.

Warum ist das wichtig?

Der Schutz der Gesundheit von Kindern kann sich nicht auf Maßnahmen zum Schutz vor einer Virusinfektion beschränken. Kinder brauchen Bewegung, frische Luft, Anregung und Schutz vor übermäßigem Gebrauch digitaler Medien.

Wissenschaftliche Studien zeigen nicht nur, dass Kinder kaum gefährdet sind, an Covid-19 schwer zu erkranken. Es gibt auch viele seriöse Hinweise, zuletzt zusammengefasst im Deutschen Ärzteblatt, dass sie weniger infektiös sind als Erwachsene. Das heißt, sie stecken andere Personen seltener an, auch wenn sie selbst infiziert sind. Das gilt sogar innerhalb des Haushalts. Doch während Erwachsene sich längst wieder frei bewegen dürfen, haben manche KInder laut Plan noch genau zwei Tage Schule bis zu den Sommerferien.

Digitale Schule kann das gemeinsame Lernen vor Ort nicht ersetzen! Kinder haben ein Recht auf Bildung durch qualifizierte Lehrer*innen, sie brauchen die Motivation durch echte Ansprechpartner und den Austausch und Spaß mit Gleichaltrigen.

Erstunterzeichner*innen:
Dr. Silke Mettlin (Frauenärztin, bekommt täglich in ihrer Praxis mit, wie sehr Mütter und Kinder unter dem Wegfall von Schule und Kita leiden und belastet sind), Sandra Reuse (hat sich früh wissenschaftsjournalistisch mit der Infektiosität von Kindern im Zusammenhang mit Covid-19 befasst), Udo Kriegsmann (Erzieher, Umwelt-Pädagoge, Netzwerk freier Schülerläden), Carl Waßmuth (Mitbegründer von Gemeingut in BürgerInnenhand (GiB), Bauingenieur und Autor, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von Attac), Beatrice Durst (Ergotherapeutin und Heilpraktikerin mit dem Schwerpunkt Kinderheilkunde)

weitere Informationen: www.lernen-aus-corona.de


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Ich bin vor 40 Jahren aus der DDR geflohen um selbstbestimmt zu leben. Nun kommt alles wieder . Die breite Masse der Menschen sind noch höriger als zu DDR Zeiten. Ich bin einfach Fassungslos was man mit unseren Kindern und alten Menschen macht. Wie wenig Gottvetrauen haben den die Katholiken ,das man so auf die Politiker hört.
  • Ich möchte andere Eltern ermutigen, für ihre Kinder und sich selbst einzutreten. Eltern und Kinder tragen eine hohe Last in der Corona-Krise. Die Eltern, die im Beruf, bei der Betreuung der Kinder, beim Homeschooling, durch ihre Hilfe für Ältere u.a. maßgeblich dazu beitragen, dass die Dinge im Land weiterlaufen, werden das nicht dauerhaft und gesund leisten können.
  • Es wird immer nur über Schutz der Alten geredet, dabei werden unsere Kinder, die unsere Zukunft sind, total ignoriert.

Neuigkeiten

2020-05-30 08:54:53 +0200

Liebe Mitunterzeichner,
unsere Kampagne zeigt Wirkung! Vor 10 Tagen haben wir unsere Petition gestartet. Vor 6 Tagen erschien unser Artikel „Schule mit Abstand ... kindgerecht und medizinisch geboten?“ bei den NachDenkSeiten: https://www.nachdenkseiten.de/?p=61198
Seither tobt – endlich!! – die längst überfällige Debatte in den Medien über die Frage der wissenschaftlichen Grundlage für die Schulschließungen. Doch konkret hat sich für die Kinder noch nichts geändert.
Sie werden nach wie vor behandelt wie Virenschleudern – und nicht wie Menschen mit sozialen Bedürfnissen. Schulkinder dürfen weiterhin nur vor unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen Bildungshäppchen zu sich nehmen, Vorschulkinder kommen nicht mehr zusammen u.v.m.
Wir sammeln Erfahrungsberichte – bitte weiterverbreiten:
https://lernen-aus-corona.de/rueckkehr-chaos/
Petition: https://lernen-aus-corona.de/petition/

Danke! Mit freundlichen Grüßen,
Sandra Reuse und Mitinitiatoren
Mail: post@lernen-aus-corona.de

2020-05-25 12:45:39 +0200

1,000 Unterschriften erreicht

2020-05-24 19:16:53 +0200

500 Unterschriften erreicht

2020-05-21 10:28:35 +0200

100 Unterschriften erreicht

2020-05-20 14:37:02 +0200

50 Unterschriften erreicht

2020-05-20 08:53:13 +0200

25 Unterschriften erreicht

2020-05-19 17:38:24 +0200

10 Unterschriften erreicht