An: Bundesminister Dr. Gerd Müller, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Das Leben in der Stadt ist kein Kinderspiel! Deshalb: Sichere Städte für Kinder weltweit!

Das Leben in der Stadt ist kein Kinderspiel! Deshalb: Sichere Städte für Kinder weltweit!

Fordern Sie mit uns, dass sich das Entwicklungsministerium dafür stark macht, Kinder in Städten weltweit vor Gewalt zu schützen.

Das heißt konkret:
1. Kindesschutz gesetzlich verankern und umsetzen
2. Schutz-, Entwicklungs- und Spielräume schaffen
3. Kinder dabei beteiligen

Der nachfolgende Petitions-Aufruf per Video verdeutlicht die prekäre Situation von Kindern in Städten in Entwicklungsländern weltweit: https://youtu.be/xtuCrrLi7D4

Warum ist das wichtig?

Nach Schätzungen von UNICEF wachsen fast die Hälfte aller Kinder und Jugendlichen in Städten auf. Davon lebt jedes dritte Kind der Erde, d.h. über 300 Mio. Kinder, heute in einem Armenviertel (Quelle: UNICEF Bericht zur Situation der Kinder in der Welt 2012: Children in an urban world).
Im Jahr 2030 werden voraussichtlich 60% aller Stadtbewohner unter 18 Jahren alt sein (Quelle: http://www.bmz.de/de/themen/stadtentwicklung/index.html).

Dies Entwicklung führt zu erheblichen Gefahren für das Leib und Leben der Kinder in den Städten der Entwicklungsländer, insbesondere in den informellen Siedlungen von sogenannten "Megacities".

Auch Anderson (Name zum Schutz des Kindes geändert) fühlt sich in seinem Stadtviertel Grande Mucuripe in Fortaleza, im Nordosten Brasiliens, nicht sicher. Damit ist er nicht allein. 60% der vom Kindernothilfe-Partner Terre des Hommes befragten Kinder gaben an, sich in diesem Viertel nicht sicher zu fühlen, 77% berichteten gar von eigenen physischen und psychischen Gewalterfahrungen. Und auch die Statistik gibt Andersons Gefühl Recht: Fortaleza hat mit 9,92 Morden auf 1.000 Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren eine der höchsten Jugendmordraten Brasiliens.

Im Projekt „Frieden in Mucuripe“ setzt Anderson sich in Kursen an seiner Schule mit der Gewalt in seinem Viertel auseinander, reflektiert über Aktionsmöglichkeiten und erlernt mit seinen Mitschülern Methoden zur friedlichen Lösung von Konflikten. Als Multiplikator trägt er sein Wissen weiter. In neuen Sportkursen lernt er friedliche und sorgenfreie Freizeitbeschäftigungen in seinem Viertel kennen.
Gemeinsam mit anderen Akteuren des lokalen Kindesschutzsystems erarbeitet Terre des Hommes einen Aktionsplan zur Reduzierung von Gewalt und zur Betreuung von Kindern und Jugendlichen, die bereits Opfer von Gewalt geworden sind.

Dieses Beispiel für Gewalt in der Community in Brasilien zeigt, warum es so wichtig ist, das Bundesministerium einzuschalten, um die Umsetzung der Kindesschutz-Forderungen in den Städten und Ländern zu überwachen und Initiativen wie das beschriebene Kindernothilfe-Projekt Nr. 94906 als Beispiel für viele weitere zu starten.

Helfen Sie jetzt mit Ihrer Unterschrift, die Gewalt gegen Kinder zu stoppen und Ihnen einen selbstbestimmten Weg zu bereiten, in einer sicheren Stadt aufwachsen zu können. Wir fordern, dass ihnen Schutz-, Entwicklungs- und Spielräume geschaffen werden bzw. sie mit unserer Hilfe diese wieder friedlich zurückerobern können!

Wie die Unterschriften übergeben werden

Wir werden die Petition persönlich in Berlin übergeben.


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Kinder sind unsere Zukunft!
  • Kinder sind wertvoll und unsere Zukunft, so können sie Hoffnungsträger werden und Frieden kann wachsen!
  • damit Kinder in einer sicheren Siadt aufwachsen können

Neuigkeiten

2017-08-17 20:55:58 +0200

100 Unterschriften erreicht

2017-07-21 13:49:58 +0200

50 Unterschriften erreicht

2017-06-28 10:00:27 +0200

25 Unterschriften erreicht

2017-06-14 00:30:46 +0200

10 Unterschriften erreicht