An: PolitikerInnen der Landesregierung und des Regionalverbandes Ruhr

Die Grünzüge im Ruhrgebiet erhalten!

Wir fordern das Land NRW sowie den Regionalverband Ruhr auf, die Grünzüge im Ruhrgebiet zu erhalten, zu vergrößern und aufzuwerten!

Warum ist das wichtig?

Die in nord-südlicher Richtung verlaufenden Grünzüge bestehen seit den 1920er Jahren. Sie wirken als Kalt- und Frischluftproduzenten, als Ausgleichs- und Entlastungsflächen, als Naherholungsraum, als Ackerland mit großflächigen Böden von hoher Qualität und nicht zuletzt als Heimat für viele Tier- und Pflanzenarten. Seit 1966 wurden die Gebiete geschützt, damals vom Siedlungsverband Ruhr, dann von den Regierungspräsidenten. Seit 2009 ist der Regionalverband Ruhr für die Regionalplanung zuständig, Die Grünzüge werden jetzt als mögliche Standorte für Industrie-, Gewerbe-, und Wohngebiete in Betracht gezogen. Auch werden hier Autobahnen, wie die A 52, durch Gladbeck, Bottrop und Essen geplant. Die Flächen wären unwiederbringlich verloren. Und das ungeachtet der Tatsache, dass gerade in unserer Region durch den Strukturwandel zahlreich freigezogene Industriebrachen entstanden sind wie z. B. die Opelflächen in Bochum. Zurzeit läuft das Aufstellungsverfahren für den neuen Landesentwicklungsplan NRW. Hier sind die bestehenden Grünzüge noch als unverändert dargestellt.
Das soll so bleiben!


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Ich halte die Grünflächen im Ruhrgebiet für ein lebenswichtiges Erbe!
  • Angesichts dem Versuch mit den berechtigten Flüchtlingsunterkünfte jetzt Wohnbebauung in Landschaftsschutzgebiete zu bringen, ist es jetzt besonders wichtig die Grünzüge zu erhalten und auszubauen.
  • Die Natur und die kostbaren Ackerflächen werden noch dringend benötigt. Ich befürworte die Aufnahme von Flüchtlingen, aber wir dürfen damit nicht unsere Lebensgrundlagen zerstören. Das würde niemandem, außer den Spekulanten nützen