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An: Jens Spahn

Echte Solidarität in der Sozialversicherung meint alle Einkommensbezieher!

Echte Solidarität in der Sozialversicherung meint alle Einkommensbezieher!

Alle Einkommensbezieher sollen endlich ihren Beitrag zur Solidargemeinschaft in allen Zweigen der Sozialversicherung leisten müssen - unabhängig von ihrer Einkommenshöhe und - herkunft! Machen Sie endlich einen großen Wurf und stellen Sie um auf eine echte Bürgerversicherung in allen Zweigen der Sozialversicherung!

Warum ist das wichtig?

Erneut tut sich eine Finanzierungslücke - aktuell in der Pflegeversicherung - auf. Trotz unzähliger Reformen stellt unsere Regierung in regelmäßigen Abständen fest, dass die finanziellen Zuflüsse hinten und vorne nicht ausreichen um die aktuellen oder künftigen Kosten zu decken. Gleichzeitig hat die gesetzliche Krankenversicherung ein ordentliches finanzielles Polster, das aber weder zu besseren Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen führt, noch an die Versicherten rückvergütet wird. Auch für die seit vielen, vielen Jahren bekannte drohende Lücke in der Rentenversicherung- hervorgerufen durch den demographischen Wandel - werden keine tragfähigen Lösungen entwickelt. Hinzu kommt, dass immer mehr junge Menschen eine akademische Ausbildung einer beruflichen vorziehen. In Folge heißt das, dass die Rentenversicherung nicht nur durch die Alterspyramide, sondern zusätzlich auch durch weniger Beitragszahler aufgrund der Beitragsfreiheit oder -deckelung in der gesetzlichen Sozialversicherung bei Überschreiten der Beitragsbemessungsgrenzen über immer weniger Einnahmen verfügt.

Für die vielbeschworene soziale Gerechtigkeit sollte hier endlich die Zweiklassengesellschaft beendet werden - zugunsten einer Solidargemeinschaft, die dann ihren Namen auch tatsächlich verdient. Diese Forderung ist schon alt, wurde aber nie umgesetzt, obwohl sie viele Probleme der Sozialversicherungen lösen würde und nicht wieder nur „Flickschusterei“ wie bisher wäre. Davon unbenommen könnte jeder durch zusätzliche private Vorsorge - wie bisher auch - seine Vorsorge ausbauen oder aufstocken. Die private Versicherungswirtschaft bietet ja längst viele Möglichkeiten an. Lobbyismus ist auch hier - wie leider oft - fehl am Platz: es geht um soziale (Generationen-) Gerechtigkeit und Verantwortung des Staates allen Bürgern gegenüber - unabhängig von Einkommen, Schicht, Alter oder Leistungsfähigkeit!

Leider hat es auch der Koalitionspartner SPD bislang versäumt, dieses ureigenste Thema ernsthaft anzupacken.

Die jüngste Wahl des Europaparlamentes hat deutlich gezeigt, dass die Bürger endlich echte, richtungsweisende Entscheidungen fordern - nicht einmal im sozialen Bereich konnte eine der bisherigen Volksparteien punkten.

Dies wäre nun eine Chance (von vielen), die sie ergreifen könnten um von sich zu überzeugen und ihrem Namen wieder gerecht zu werden - anstelle sich im Klein- Klein komplett zu verlieren.

Neuigkeiten

2019-08-22 14:44:08 +0200

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2019-06-18 11:14:33 +0200

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2019-06-07 21:53:08 +0200

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