An: Herrn Rolf Keil, Landrat des Vogtlandkreises

Erhalt der Bahnstrecke Adorf (Vogtl.) - Zwotental

Erhalt der Bahnstrecke Adorf (Vogtl.) - Zwotental

Erhalt der Infrastruktur der Bahnstrecke Adorf (Vogtl.) - Zwotental zur touristischen Nutzung. Erarbeitung eines touristischen Konzeptes, welches die verschiedenen bestehenden eisenbahnhistorischen Attraktionen des Vogtlandes und des Westerzgebirges vernetzt und somit eine touristische Attraktion mit überregionaler Ausstrahlung entstehen lässt.

Warum ist das wichtig?

Im sächsischen Vogtland existieren entlang der ehemaligen Bahnstrecke Chemnitz-Aue-Adorf (CA-Linie) mit der (Teil-) Strecke Muldenberg - Schönheide Ost, der Schmalspurbahn Schönheide - Stützengrün Neulehn und dem BW Adorf am Streckenende vielfältige eisenbahnhistorische Attraktionen und Besonderheiten. Durch eine touristische Vernetzung könnte eine eisenbahnhistorische Attraktion von überregionalem Rang geschaffen werden. Für eine Tourismusregion wie das Vogtland eine ideale Ausgangssituation. Und wenn das Potential erkannt wird, eine große Chance.
Der Schlüssel zu dieser Vernetzung, das fehlende Glied in der Kette, stellt die Strecke Adorf (Vogtl.) - Zwotental dar.
Schnelles und beherztes bürgerliches Handeln ist gefordert, da bei fehlender Unterstützung die Strecke im Dezember 2017 stillgelegt werden wird. Somit würde eine überregional einmalige eisenbahnhistorische Konstellation für immer verloren sein.
Nicht anschließend leise "schade" sagen. Handeln kann viel bewegen!


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Dieser Streckenast ist eingebettet in den wunderschönen Landschaftsteil des Vogtlandes, den sog. Musikwinkel. Generell lässt sich von der Eisenbahn aus die Gegend viel besser wahrnehmen. Es wäre sehr schade, wenn diese Querverbindung verloren gehen würde. Interessante Sonderfahrten lassen sich nur sinnvoll durchführen, wenn es die zur Verfügung stehen Strecken überhaupt zulassen. Genau dafür braucht es dieses Streckenstück. Auch damit macht man eine Gegend attraktiv für touristische Besuche.
  • Weil durch den Wegfall der Strecke ein Umweg von ca. 90 km über tschechisches Strecken (Vojtanov-Cheb-Sokolov-Kraslice) erforderlich wäre, wenn Sonderfahrten mal "eine Runde" durchs Vogtland gehen sollten. Und das geht für eine Region, die als zukünftig größten Erwerbszweig den Tourismus erschliessen will nun gar nicht!
  • Weil im Bereich der ehemaligen Deutschen Reichsbahn der DDR schon so viele Strecken eingestellt wurden und mehr als 1000 Bahnhöfe an Privat veräußert werden.

Neuigkeiten

2017-03-18 13:32:13 +0100

1,000 Unterschriften erreicht

2017-03-09 08:51:46 +0100

25 Unterschriften erreicht

2017-03-08 23:00:48 +0100

10 Unterschriften erreicht