An: Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Petitionsausschuss, Lennestraße 1, 19053 Schwerin

Erhaltung des Wind- und Kitesurfen in der Wismarbucht

Erhaltung des Wind- und Kitesurfen in der Wismarbucht

Die Einschränkungen für das Windsurfen und Kitesurfen im Entwurf des Managementplanes "Wismarbucht" basieren auf der Generalunterstellung der negativen Beeinflussung der Artenentwicklung, trotz anders lautender Gutachten.

Wir sind mit dem aktuellen Entwurf nicht einverstanden, weil ein Konsens vorgetäuscht wird. Dieser existiert nicht, weil die dort vorgesehenen Nutzungsflächen für Surfer und Kiter durch die blockierenden Grenzsetzungen der geschützten Flächen tatsächlich nicht nutzbar sind. (siehe Anhang) Außerdem sind die Bereiche mehrfach genutzt (Badegäste) bzw. nicht öffentlich. Wir haben nirgendwo einen eigenen Platz. Jeder Turner oder Fußballer hat seine Halle oder Platz, der zu bestimmten Zeiten ausschließlich ihm zur Verfügung steht. Für Surfer und Kiter gibt es diese Plätze landesweit nicht.

Wir fordern eine echte Erhaltung der Wassersportmöglichkeiten neben der Umsetzung der Artenschutzziele, besonders weil sich der Erhaltungszustand der beobachteten Arten seit der Nutzung durch Surfer und Kiter nicht verschlechtert hat.

Warum ist das wichtig?

Es geht nicht nur um ein Hobby, sondern um sozio-kulturelle Entwicklungen, Arbeitsplätze, Bildung und besonders den wirtschaftlichen Erfolg im Bereich Tourismus.

Die Werbeindustrie benutzt für Mecklenburg-Vorpommern massiv die Bilder von Surfsegeln und Kitesurfern auf Postkarten, Flyern und Prospekten als Zugpferd für Touristen.

Wenn diese nicht mehr da sind, haben Campingplätze, Hotels, Gaststätten weniger Umsatz, die Surfschulen und Surfshops müssen schließen und es gibt weniger Sportvereine bzw. geringere sportliche Vielfalt.

Für uns Windsurfer und Kitesurfer ist diese Petition die letzte Option für die Erhaltung unserer Rechte. Gleichzeitig ist es Ihre letzte Chance, für eine konsensorientierte Lösung zu sorgen und zu verhindern, daß sich viele, gerade junge Menschen, von der Politik und von dem Thema Artenschutz abwenden.

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Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Es kann nicht sein das ein solch Nuturverbundener Sport wie Kite surfen immer mehr eingeschränkt wird.
  • Weil das völlig zu Unrecht immer mehr eingeschränkt werden soll. Es gibt kaum einen naturfreundlicheren Sport als das Kitesurfen. Es ist zudem eine Lüge, dass Vögel verschreckt würden! Vor kurzem sind mehrere Vögel eine ganze Strecke neben meinem Kite her geflogen. Wenn sie Angst gehabt hätten, wären sie eine andere Richtung geflogen.
  • Immer mehr entsteht bei mir und vielen anderen naturverbundenen Surfern der Eindruck, daß bei den zahlreicher werdenden Verboten lediglich Lobby Interessen und Pseudo-ökologische Positionierung der Politik auf dem Rücken der schwächsten Gruppe ausgetragen werden. Denn ganz eindeutige Gutachten, daß Surf- und Kitesport besonders die Vogelwelt so intensiv stören, wie immer behauptet wird, gibt es nicht, im Gegenteil. Aber Spaziergänger und Hunde traut sich halt keiner verbieten.

Neuigkeiten

2015-09-14 15:51:07 +0200

Zur Einsicht der zur Vorlage beim Ministerium erstellten Unterlagen folgt bitte dem Link. http://www.stalu-mv.de/cms2/StALU_prod/StALU/de/wm/Themen/Naturschutz_und_Landschaftspflege/NATURA_2000/Managementplanung/DE_1934-401_Wismarbucht_und_Salzhaff/index.jsp

Hier gibt es alle Infos und Unterlagen zu dem neuen Managementplan "Wismarbucht".