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An: An die Stadt Bad Kreuznach

Experimenteller Wohnraum für Bad Kreuznach

Experimenteller Wohnraum für Bad Kreuznach

Was haben wir vor?

Die LebensNahe Initiative möchte einen Ort für experimentelle Wohnformen (Jurten, Tinyhomes, Bauwagen, etc.) schaffen, an dem sich Menschen selbst verwirklichen können ohne dafür horrende Mitpreise zahlen zu müssen. Gemeinsam wollen wir in unserem Alltag neue Lösungsansätze für die Probleme des Klimawandels finden, indem wir uns auf das wesentlichen zurückbesinnen, unseren privaten Besitz minimieren und Gemeinschaftsgüter maximieren.
Zudem ist es unser Ziel uns in großen Teilen selbst zu versorgen und unser Leben so ressourcenschonend wie möglich zu gestalten (Permakulturgarten, grüne Energie, wassersparende Systeme).
Unser Wohnprojekt soll auch als Anlaufstelle für weitere soziale und ökologische Projekte dienen und für Besucher zugänglich sein, die gerne von unserer Lebensweise lernen möchten.

Aber so einfach wie es klingt ist es leider nicht! Darum brauchen wir die Hilfe der Stadt Bad Kreuznach und ihrer Bürger!

Das Leben in Experimentellen Wohnformen ist derzeit aufgrund von Bebauungsplänen und anderen bürokratischen Hürden nur sehr schwer möglich, da experimentelle Wohnformen in keinem Gesetz im positiven Sinne berücksichtigt wurden.

Wir fordern daher die Stadt Bad Kreuznach dazu auf uns bei unserem Wohnprojekt zu unterstützen, indem sie experimentellen Wohnraum im Rahmen der Bebauungspläne unter gewissen Voraussetzungen ( Sicherheit, Ordnungsgemäße Abwasserentsorgung, etc.) gestattet, uns ein Sondernutzungsrecht für gewisse Flächen einräumt oder uns dauerhaft duldet.

Warum ist das wichtig?

Die Gemeinschaftliche Nutzung von Räumlichkeiten und Ressourcen birgt unzählige Vorteile!
Selbstverwirklichung braucht in den meisten fällen Platz – und der ist besonders in Städten rar und extrem teuer! Durch das Teilen von Platz, Werkzeug und Know-how wird jedoch auch Menschen mit wenig Einkommen ermöglicht sich auszuprobieren, die eigenen Stärken zu entdecken und diese auszubauen.
In Bauwagen, Jurten und anderen kleinen Behausungen hat man zwar nur sehr wenig Platz für sich alleine, aber dafür viel Platz den man mit anderen teilt (z.B. Coworking-Space und Garten). Teure Anschaffungen (wie z.B. eine Solaranlage) verteilen sich dabei gerecht auf mehrere Schultern und brechen niemandem mehr das Genick.

Es geht also darum echten Menschen mit echten Grundbedürfnissen eine Anlaufstelle, ein zu Hause, zu geben und die Möglichkeit anzubieten, sich in diesen Freiräumen untereinander über gemachte Erfahrungen auszutauschen.
Mit echten Menschen ist gemeint: Wir gehen nicht von einer fiktiven statistischen Zahl aus, die etwas darüber aussagt, welche Bedürfnisse Menschen im Allgemeinen haben. Wir beziehen uns konkret auf Menschen aus unserer direkten Umgebung, die aktuell von der Wohnraumnot betroffen sind - Menschen, die eigentlich raus in die Natur gehören und sich stattdessen als Kompromisslösung (meist aus arbeitstechnischen Gründen) mit einer isolierten Stadtwohnung abfinden.

Soziale Probleme lassen sich dabei häufig auf ähnliche Weise lösen, wie ökologische!

Der Klimawandel, der rapide Verlust der Biodiversität und die ausbeuterische Nutzung der Natur ist in unserer heutigen Zeit allgegenwärtig. Während man hilflos dem weltpolitischen Verstrickungen gegenüber steht, kann man doch – davon sind wir fest überzeugt – in seinem direkten Umfeld an der notwendigen Veränderung teilnehmen.
Minimalistische Lebensweisen sind nicht nur günstiger und gemeinschaftlicher, sondern auch wesentlich klimafreundlicher. Kleiner Wohnraum bedeutet auch einen kleineren Energieaufwand um diesen zu bauen und zu erhalten und wenn größere Gemeinschaften sich gemeinsam wichtige Geräte kaufen, anstatt jeder einzeln, spart das eine Menge Ressourcen.
Für einen berufstätigen Menschen allein, ist es fast unmöglich einen nachhaltigen Selbstversorger–Permakultur-Garten zu bewirtschaften. Aber gemeinsam wird es möglich!

Der Mensch des digitalen Zeitalters scheint unendlich weit in der Welt verknüpft zu sein, leidet aber dennoch häufig an Einsamkeit. Durch das gemeinsame Kümmern um einen Ort, wachsen Menschen wieder zu echten Gemeinschaften zusammen, können sich gegenseitig unterstützen und sich anspornen den neuen Problemen mit nachhaltigen Lösungen entgegenzutreten.

Unsere Gesellschaft hat verlernt, wie man mit der Natur zusammenarbeitet, anstatt gegen sie. Wir möchten das Vergessene neu entdecken und es mit neusten Erkenntnissen ergänzen um die Gattung Mensch wieder zukunftsfähig zu machen.
Viele verschiedene Themen und Interessen können, mithilfe des Wohnprojektes, in einem Rahmen angebracht werden, die automatisch im Kleinen auch für heutige sozial-ökolgische Problematiken adäquate Lösungsansätze erarbeiten. Außerdem wird auf die zunehmende soziale Ungleichheit reagiert und ebenfalls Handlungsansätze geschaffen.

KONTAKT:
Lebensnaheinitiative.wordpress.com


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Als Streetworker für Obdachlose ist es mir immer wichtig, solche Ideen zu unterstützen.
  • Ich lebe in dieser Stadt und bin schon immer ein Freund von alternativen Wohnmöglichkeiten.
  • Zumindest als Experiment sollte man es gutheißen und fördern - mit Mindestlaufzeit 5 Jahre.

Neuigkeiten

2020-11-22 10:40:56 +0100

100 Unterschriften erreicht

2020-11-15 17:39:50 +0100

50 Unterschriften erreicht

2020-11-12 14:00:22 +0100

25 Unterschriften erreicht

2020-11-11 15:17:36 +0100

10 Unterschriften erreicht