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An: Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD), Innenminister Lorenz Caffier (CDU), Landrat Heiko Kärger (CDU)

Für die Freiheit von Kunst und Kultur - Rettet das Fusion Festival!

Für die Freiheit von Kunst und Kultur - Rettet das Fusion Festival!

Die Polizei will das Fusion Festival verhindern, wenn sie dort keine Polizeiwache mitten auf dem Veranstaltungsgelände bekommt und nicht mit anlassloser Bestreifung die Gäste rund um die Uhr überwachen darf.

Dagegen wehren wir uns!

Stärken, fördern und verteidigen Sie die Selbstgestaltungsfreiheit von Kultur und Kunst!
Kunst, Kultur und Zivilgesellschaft brauchen Räume frei von ständiger staatlicher Kontrolle!
Polizeibefugnisse müssen eng ausgelegt und zugunsten der Grund- und Freiheitsrechte interpretiert werden!
Keine polizeiliche Überwachung von friedlichen Kulturveranstaltungen!

Warum ist das wichtig?

Seit Jahren heißt die Antwort auf alle gesellschaftlichen, sozialen und politischen Fragen: mehr Polizei, mehr Überwachung und mehr Kontrolle. Und damit weniger Selbstbestimmung, weniger Grundrechte und weniger Freiheit.

Dieser autoritäre Trend erreicht nun zunehmend die Kultur, deren Spiel- und Freiräume mit dem Argument vermeintlicher „Sicherheit“ immer mehr beschnitten werden.

Dabei gehört es zum Wesen der Kunst- & Kunstfreiheit, die Art, Form und Erscheinung ihrer Inszenierung selbst zu gestalten: Clubs, Bühnen, Performance & Festivals sind die Räume des Schaffens, des Ausprobierens, des Experimentierens, des Staunens und des Erlebens, die existenziell für die freie Entfaltung der Person, die Kreativität und die Ausbildung des kritischen Geistes sind.

Die Freiheit von Kunst und Kultur ist – nicht nur in Zeiten des Rechtsrucks – eine unabdingbare Säule für eine offene Gesellschaft und die Demokratie: Sie simuliert und stimuliert das mögliche Andere. Die Tendenz zu „shrinking spaces“ muss durchbrochen werden.

Es geht also um weit mehr als um die Zukunft unseres geliebten Fusion-Festivals, das durch extreme polizeiliche Forderungen auf dem Spiel steht. Es geht am Ende um die politische Frage, ob es in dieser Gesellschaft weiterhin Freiräume geben kann, die nicht von der Polizei eingeschränkt und mit repressiven Maßnahmen begleitet werden.

Es geht um die Selbstgestaltungsfreiheit kultureller und künstlerischer Orte, und in dieser Perspektive betrifft das Thema alle anderen Versammlungsräume im kulturellen und subkulturellen Kontext, Konzerte, Festivals, freie Bühnen sowie die gesamte Clubkultur.

Es geht hier im Kleinen um nicht weniger als um das Ganze: die Verteidigung der freien und liberalen Gesellschaft.

Dafür stehen wir als Unterzeichner:innen dieser Gemeinsamen Erklärung!

Mehr Infos unter: https://www.kulturkosmos.de/mitmachen/#about-link


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Weil wir die Polizei doch entlasten wollen - sie hat wichtigeres zu tun: sich z. B. besser um Klima- und Umweltsünder kümmern oder um Hassdelikte!
  • Freunde und Helfer gibt es dort genug, Polizei wird einfach nicht benötigt. Aber danke fürs Angebot.
  • Weil zivilgesellschaftliches und kulturelles Engagement unabdingbar ist für eine freiheitliche Gesellschaft und es sich nicht entwickeln kann, wenn es unter permanenter Beobachtung steht.

Neuigkeiten

2019-05-17 10:11:18 +0200

10,000 Unterschriften erreicht

2019-05-09 23:46:42 +0200

5,000 Unterschriften erreicht

2019-05-07 23:15:47 +0200

1,000 Unterschriften erreicht

2019-05-07 19:14:02 +0200

500 Unterschriften erreicht

2019-05-07 17:13:24 +0200

100 Unterschriften erreicht

2019-05-07 17:06:57 +0200

50 Unterschriften erreicht

2019-05-07 17:04:15 +0200

25 Unterschriften erreicht

2019-05-07 15:47:56 +0200

10 Unterschriften erreicht