Skip to main content

An: Oberbürgermeister Burkhard Jung

FÜR EINE SICHERE MOBILFUNKTECHNOLOGIE UND GEGEN 5G IN LEIPZIG

5G – die fünfte Generation des Mobilfunks

Wir, besorgte Leipziger Bürger, sehen die dringende Notwendigkeit, den geplanten Ausbau des neuen 5G-Netzes wegen vorhersehbaren Gesundheitsschäden sofort zu stoppen.
Die schädlichen Folgen der bereits bestehenden Mobilfunknetze sind längst bekannt und wissenschaftlich nachgewiesen.
Durch 5G, die hunderttausend geplanten Sendemasten sowie die viel höheren Frequenzbereiche – im Vergleich zum heutigen Mobilfunknetz – würde die Strahlenbelastung und damit das Gesundheitsrisiko extrem steigern.
Die Strahlengrenzwerte, die von Staat und Industrie bestimmt werden, schützen keine Lebewesen, sondern ausschließlich die Mobilfunkindustrie. Gesundheitliche Auswirkungen werden von den Verantwortlichen überhaupt nicht berücksichtigt.
Der Ausbau des 5G-Netzes in der derzeitig geplanten Form darf nicht umgesetzt werden! Stattdessen sollten umgehend risikolose Alternativen wie beispielsweise Glasfaser gefördert und genutzt werden.

Das geplante 5G-Netz stellt eine schwere Missachtung des Vorsorgegebotes des Artikels 191 des EU-Vertrages dar. Darin heißt es: "Die Umweltpolitik der Union beruht auf den Grundsätzen der Vorsorge und Vorbeugung."
Außerdem verstößt es gegen das Grundrecht auf Leben, das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit und gegen das Verbot der Benachteiligung der elektrohypersensiblen Mitbürger.

Unsere Forderung:

Wir fordern Sie, Herr Oberbürgermeister Burkhard Jung, mit Nachdruck auf, dem verantwortungsbewussten Beispiel von Rom, Brüssel, Florenz, Genf und Waadt (1) zu folgen und sich gegen 5G und für die sicheren Alternativen zu entscheiden. Weitere medizinische Versuche mit dieser schädlichen Technologie sollen im Labor stattfinden – und nicht an uns Leipziger Bürgern!
Außerdem fordern wir Sie dazu auf, funkfreie Wohngebiete und funkfreie Bereiche in allen sozialen und medizinisch-therapeutischen Einrichtungen, ebenso in Kindergärten, Schulen und Hochschulen, in Behinderten- und Altenheimen sowie im öffentlichen Nahverkehr für unsere elektrohypersensiblen Mitbürger zu schaffen, die schon mit der heutigen Strahlenbelastung kaum überleben können!

Welche Strahlung würde 5G erzeugen?
Beim Mobilfunk geht es um künstliche hochfrequente gepulste Strahlung. Sie ist mit der natürlichen Strahlung der Sonne oder mit der nicht gepulsten niederfrequenten Strahlung von Elektrogeräten wie Kühlschränken, Staubsaugern oder Lampen nicht gleichgesetzt und gilt als besonders gefährlich für jedes Lebewesen.
Die natürliche Strahlung an der Erdoberfläche liegt im Bereich 300 MHz – 300 GHz ungefähr bei 0,001 Mikrowatt/m2 (= 0,001 µW/m2); der heute typische technisch aufgebaute Strahlungspegel in Städten dagegen bei 10000 µW/m2 (2). Wenn man weiß, dass biologische Zellen elektrisch miteinander kommunizieren, dass eine Nervenzelle (Neuron) auf ein Vierzigtausendstel eines Volts reagiert, beginnt man zu verstehen, dass die Nutzung solcher Technologien, wie sie bereits großflächig verwendet werden, nicht ohne Folgen für das gesamte biologische Leben auf der Erde sein kann.
Höherfrequente Mikrowellen haben nur eine geringere Reichweite und durchdringen Baumasse nur schlecht. Deshalb sollen die 5G Sendeanlagen wohnungsnah, z. B. an Laternen oder auf Verteilerkästen, installiert werden. Das erfordert hunderttausende neue Sendeanlagen. Durch den verkürzten Abstand zu Menschen und Wohnungen wird die Strahlenbelastung steigen. Neue Antennentechniken für zielgerichtete Funkverbindungen (Beamforming) können zudem extrem hohe Einstrahl-Leistungen verursachen (3).

Warum ist das wichtig?

Was sagt die Wissenschaft dazu?

Die Schädlichkeit des Mobilfunks für Lebewesen wurde in zahlreichen industrieunabhängigen Studien nachgewiesen (4).
Die Mobilfunkstrahlung ist durch die WHO bisher als „möglicherweise krebserregend“ eingestuft, wie z. B. das längst verbotene Insektizid DDT. Die Ergebnisse neuster Studien, der US-amerikanischen NTP-, der italienischen Ramazzini- und der österreichischen AUVA-Studie, sind eindeutig: Mobilfunkstrahlung erzeugt Krebs. Das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz stellt fest: Diese Strahlung lässt Krebs schneller wachsen! Der internationale Wissenschaftler-Appell an die WHO und UN von 2015 von über 220 Wissenschaftlern aus mehr als 40 Ländern warnt darüber hinaus vor bewiesenen Gesundheitsschäden durch „Änderungen von Strukturen und Funktionen in Reproduktionssystemen (Fruchtbarkeit), Defizite beim Lernen und Erinnern, neurologische Störungen und negative Auswirkungen auf das Allgemeinbefinden der Menschen“ (5).

Weitere wissenschaftlich belegte Wirkungen nicht thermischer Exposition gegenüber Mobilfunks sind Erhöhung der Rate von Apoptose (genetisch programmierter Zelltod), Oxidation von DNA-Basen, DNA-Brüche, Störungen des Hormonsystems, oxidativer Stress und dadurch Erhöhung der freien Radikale, die praktisch bei allen chronischen Krankheiten eine zentrale Rolle spielen (6).
Auch Schäden durch Mobilfunk an der Blut-Hirn-Schranke, die das Gehirn vor zirkulierenden Krankheitserregern, Toxinen und Botenstoffen schützt, konnten in einigen Studien belegt werden (7).

Die Alternative: schnelle und strahlungsarme mobile Kommunikation

Eine gute Alternative wäre z. B., jedes Haus und jeden Raum mit Glasfaser oder Kupfernetzen zu versorgen. Nur die letzten Meter zum Nutzer können drahtlos überbrückt werden. Die Sendeleistung wird nur zur Versorgung des Außenbereichs genutzt und deswegen deutlich abgesenkt.
Die maximale Strahlenwerte werden kleiner als 5 uW/m2, statt den zehntausenden uW/m2, die heute in Häusern gemessen werden.
Durch die Nutzung von Glasfaser wird kein Nachbar und kein Hausinneres zwangsbestrahlt (8).

Was ist Elektrohypersensibilität und was hat sie mit 5G zu tun?

An Elektrohypersensibilität leiden 6-8 Prozent der Bevölkerung (9).
Elektrohypersensible können den Mobilfunk nicht vertragen und leiden deswegen u. a. an zermürbenden Dauerkopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Denk-, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen. Sie leben in kompletter Isolation in strahlungsarmen, abgeschirmten Wohnungen oder in Zelten und sind hilfebedürftig. Weil sogar die medizinische Versorgung unzugänglich für sie wird, können sie nicht lange überleben. Eine medizinische Heilungstherapie für sie gibt es nicht.
Jeder von uns kann elektrohypersensibel werden. Dieser Zustand ist nicht angeboren und ist in vielen Fällen Folge von jahrelanger Exposition zum Funk (WLAN, Mobilfunk, DECT-Telefone usw.).
26 Umweltärzte haben die Notsituation der Betroffenen beschrieben:
„Wir mussten miterleben, dass mehrere unserer verzweifelten, einer Heimat beraubten elektrohypersensiblen Patienten nur noch einen Ausweg aus ihrem Leiden im Suizid fanden. Dies in einem demokratischen Land, wo die Unverletzlichkeit der Wohnung im Grundgesetz garantiert wird! [...] Wir Umweltärzte/innen erfahren die gesundheitlichen Auswirkungen dieser zunehmenden, fast schon ubiquitären Dauer-Massenbestrahlung sehr drastisch durch einen immer größeren Zustrom von sogenannten elektrohypersensiblen Patienten in unseren Sprechstunden." )10)
5G bedeutet für schwer betroffene Elektrohypersensible schlechthin eine Todesstrafe.

Für weitere Informationen:
Verband deutscher mobilfunkkritischer Ärzte: https://www.aerzte-und-mobilfunk.eu/
Technische Informationen über 5G: https://www.diagnose-funk.org/themen/mobilfunk-versorgung/5g
Ein Bericht einer Ärztin über Elektrosensible, die sich sogar das Leben genommen haben, an den Präsidenten der Bundesagentur: https://ul-we.de/wp-content/uploads/2019/03/190317-Offener-Brief-an-Herrn-Homann-Pra%CC%88s.-der-BNA.pdf

Ein Aufklärungsheft über Elektrohypersensibilität: https://kompetenzinitiative.com/wp-content/uploads/2019/08/KI_HEFT-11_Elektrohypersensibilit%C3%A4t_2018.pdf

Weitere Berichte von Elektrohypersensiblen in Not:
https://www.elektrosensibel-muenchen.de/erfahrungsberichte-vorwort.html
Sehr umfangreiche mobilfunkkritische Informationssammlung: ul-we.de/
Eine Info-Broschüre über Mobilfunk und ihre Alternativen von Prof. Dr. Dr. Klaus Buchner (Öpd): https://klaus-buchner.eu/wp-content/uploads/2019/06/FB-Mobilfunk_Web_26-06-19-1.pdf

Fußnoten:
1. https://www.t-online.de/digital/smartphone/id_85555326/5g-netz-versuche-in-genf-und-bruessel-wegen-strahlung- gestoppt.html?fbclid=IwAR2KRfB6ETlCgAuSP5uKkxaAV13d4-tZ_U86nQau2dohDB3A-5g8EWjqpvk
2.https://www.mberstecher.de/bienen-broschuere.pdf
3.http://www.markusstockhausen.de/file_download/958/
4. www.emfdata.org/de , https://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/FILES/5g-herausforferung-martin_pall.pdf
5. http://www.markusstockhausen.de/file_download/958/
6.https://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/FILES/5g-herausforferung-martin_pall.pdf
7.https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25598203?fbclid=IwAR34vbm6YVZBdU66vAlP-3zWhtN1ZuAN0vjged5F9Wt4kqoyz-TsD-0ddt0
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1241519/?fbclid=IwAR1DFRmpnQKpMcjgWQzI6LBl1815aY-LT2hBZ0kGv6ps23sdnS9sPs-TMj8
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12076339?fbclid=IwAR14Gn-0qcNkSDZRU8SUA8T9mGQc_OrD6Lj7Z11BGItfnit3ZH8MFeyoP7o
8.https://www.diagnose-funk.org/download.php?field=filename&id=113&class=DownloadItem
9.https://www.raum-und-zeit.com/cms/upload/Topaktuell/Umweltaerzte_Offener-Brief-an- Minister-Scheuer.pdf
10. https://www.raum-und-zeit.com/cms/upload/Topaktuell/Umweltaerzte_Offener-Brief-an- Minister-Scheuer.pdf

Kategorie

Neuigkeiten

2019-12-05 11:36:52 +0100

Liebe Mitstreiter*innen und Unterzeichner*innen der Petition!

Wir Leipziger haben hier nun eine Bürgerinitiative gegründet und uns neu aufgestellt. Wir haben deswegen auch einen neuen Petitionstext formuliert, mehr Bereiche mit aufgenommen und vor allem die umliegenden Orte von Leipzig mit in unser Boot genommen. ; -)

Wir bitten Sie alle, die diese Petition unterzeichnet haben, nun auf der neuen Petition zu unterschreiben. Sie finden sie bei OpenPetition / Leipzig gegen 5G.

Wir werden dann eine gesamte Petition, die neue und erweiterte, dem OBM und Stadtrat sowie auch dem Ministerpräsidenten übergeben.

Ganz herzlichen Dank!
Bürgerinitiative 5Gfrei Leipzig und Umgebung

2019-10-25 19:24:21 +0200

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

wir sind jetzt mehr als 550 Mitstreiter!
Danke euch für die Unterstützung. Nur gemeinsam können wir etwas erreichen.

Wenn ihr aktiv mithelfen möchtet, bitte schreibt uns über das Kontaktformular auf der Petitionsseite. Wir haben viel zu tun und brauchen eure Hilfe. Einige Aufgaben, wie Flyer bestellen und verteilen würden euch nicht viel Zeit in Anspruch nehmen.
Sodass die Petition gelingt, muss auch jeder von euch sie teilen, verbreiten, von ihr erzählen usw.
Bitte bei den Aufklärungsversuchen immer auf wissenschaftliche Quellen hinweisen, wie Diagnose Funk, die Studien von Prof. Martin Pall usw.

Danke euch!

2019-10-15 22:13:03 +0200

500 Unterschriften erreicht

2019-09-13 17:04:14 +0200

100 Unterschriften erreicht

2019-09-12 20:47:19 +0200

50 Unterschriften erreicht

2019-09-11 21:35:00 +0200

25 Unterschriften erreicht

2019-09-11 16:56:49 +0200

10 Unterschriften erreicht