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An: Senator Ties Rabe (SPD, Schulbehörde (BSB)), Hamburger Bürgerschaft und Senat

Für einen bedarfsangemessenen Neubau von Schulen (statt Überlastung der vorhandenen Schulen)

Für einen bedarfsangemessenen Neubau von Schulen (statt Überlastung der vorhandenen Schulen)

Sehr geehrter Herr Rabe,
1. Stoppen Sie die rücksichtslose Nachverdichtung von bestehenden
Schulstandorten und sorgen Sie für ein kindgerechtes Platzangebot an
Hamburgs Schulen!
2. Kommen Sie Ihrer gesetzlichen Verpflichtung nach und legen Sie wieder
einen sorgfältigen und langfristigen Schulentwicklungsplan (SEPL) vor!
3. Weisen Sie bei größeren Neubauwohnungsbauvorhaben stets Flächen für schulische
und soziale Infrastruktur aus!

Warum ist das wichtig?

In vielen Stadtteilen Hamburgs wird die bestehende Wohnbebauung derzeit nachverdichtet, freiwerdende Flächen werden mit Neubauvorhaben dem stetig steigenden Wohnraumbedarf einer von Zuzug betroffenen Stadt angepasst. Da liegt es auf der Hand, dass auch soziale Infrastruktur wie Kitas und Schulen bei der Planung und Ausweisung solcher Flächen berücksichtigt werden müssen, damit ein gutes soziales Miteinander für Groß und Klein möglich ist.

Die Stadt Hamburg vernachlässigt seit Jahren ihre Schulentwicklungsplanung und setzt statt dessen auf hektisch-dilettantischen Ausbau bestehender Schulen. Dabei werden vorhandene, auf geringere Schülerzahlen ausgerichtete Schulgrundstücke mit weiteren Gebäuden oder Geschossen verdichtet - nicht selten werden dafür sogar bestehende Frei,- Grün- und Schulhofsflächen geopfert. Dies ist eine Politik, die zu Lasten der Schülerinnen und Schüler Hamburgs geht, denn:
Für Menschen, vor allem für junge, sollte mindestens dasselbe gelten, wie für alle anderen Lebewesen: Sie brauchen Raum für Entwicklung, Bewegung und Rückzug. Zu gering bemessene Schulhofflächen mit viel zu vielen Kindern führen durch Gedrängel und Lärmbelastung zu Stress und Konflikten. Dass in solchen Settings Fälle von aggressivem Verhalten zunehmen, ist eine Tatsache, die von Pädagog*innen und Schüler*innen bestätigt wird. Insbesondere für die kleinen Jahrgänge steigt die Anonymität der Gruppe deutlich mit anwachsender Gebäudegröße und Menschenmenge. Sie verlieren die Orientierung, wer in welche Klasse gehört und wen sie ansprechen können, wenn sie Hilfe brauchen. Das ist schon bei heutigen Größen einer Grundschule mit drei Zügen und einer Vorschulklasse für manches Kind eine Herausforderung.

Die Stadt Hamburg hat in den vergangenen Jahren viel Geld mit dem Verkauf von alten Schulgebäuden und städtischen Grundstücken verdient. Wenn ganze Stadtteile neu geplant und gebaut werden, müssen auch von Anfang an zusätzliche Schulen mitgedacht werden. Eltern wünschen sich gute Schulen, in denen die Kinder gerne sind und mit Freude lernen. Das geht unseres Erachtens nicht in drangvoller Enge. Aggression, Gewalt, psychische Störungen und Schulversagen sind mögliche Folgen. Die wachsende Stadt wird nur dann erfolgreich sein, wenn bei der Planung Bildung und Schule mindestens so ernst genommen werden, wie Steuereinnahmen und Profit. Nur so werden auch die jungen Menschen in dieser Stadt unter guten Bedingungen aufwachsen und 'gedeihen'. Wir fordern diese notwendige Investition in unsere Kinder, unsere Stadt und damit in unsere Zukunft. Wir fordern daher den Bau neuer Schulen, dort, wo bestehende bereits jetzt aus allen Nähten platzen. Konkret zum Beispiel eine neue Grund- sowie eine Stadtteilschule für den Bereich Ottensen/Bahrenfeld im Bezirk Altona. Bedarf gibt es aber auch in anderen Bezirken!
http://www.taz.de/!5557344/

Wie die Unterschriften übergeben werden

Liebe Unterzeichner*in, wir vernetzen uns gerade mit vielen anderen Schulen und bemühen uns um einen Gesprächstermin mit dem Schulsenator Ties Rabe. Wir lassen uns nicht mehr ins Bockshorn jagen und stehen dafür ein, unsere Mitbestimmungsrechte und eine am Wohl der Bürger*innen orientierte Politik zu erstreiten. Wir halten euch über alle wichtigen Entwicklungen auf dem Laufenden. Vielen Dank für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung.

Neuigkeiten

2019-02-06 21:58:21 +0100

1,000 Unterschriften erreicht

2019-01-29 10:15:03 +0100

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Kritik-an-Schulplanung-in-Altona-und-Eimsbuettel,schulen184.html
90,3 hat berichtet. :-)

2019-01-25 11:53:53 +0100

500 Unterschriften erreicht

2019-01-22 12:01:37 +0100

http://dasmussandersgehen.de/

2019-01-22 10:59:14 +0100

100 Unterschriften erreicht

2019-01-22 06:34:59 +0100

50 Unterschriften erreicht

2019-01-21 21:14:09 +0100

25 Unterschriften erreicht

2019-01-21 19:57:30 +0100

10 Unterschriften erreicht