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An: Deutschen Bundestag

Güter auf die Schiene JA, Natur und Landwirtschaft zerstören NEIN

Güter auf die Schiene JA, Natur und Landwirtschaft zerstören NEIN

Für den Brenner-Nordzulauf darf nicht ausschließlich eine Neubaustrecke mit einem 3. und 4. Gleis als Hochleistungsstrecke für 230 km km/h geplant werden. Ausbau und Modernisierung der Bestandsstrecke sind in die Planung mit einzubeziehen. Darüber hinaus ist die bestehende Strecke mit einem Lärmschutz auf Neubaustandard auszustatten.
Achtung: Unterstütz bitte unsere Petition durch Eure direkte Unterzeichnung auf:
www.brennerpetition.de

Warum ist das wichtig?

Eine Hochleistungsstrecke vernichtet in großen Umfang Natur und landwirtschaftliche Nutzflächen.
Denn auf Grund der Hochgeschwindigkeitsauslegung sind große Kurvenradien und lange Steigungs- und Gefällstrecken erforderlich. Darüber hinaus sind auf Grundlage der derzeitigen Planung, Verknüpfungsstellen erforderlich, die den Flächenbedarf weiter erhöhen.
Auf Hochleistungsstrecken -werden nachgewiesen- wenig Güter befördert, da sich Hochgeschwindigkeitspersonenverkehr und Güterverkehr auf Grund der unterschiedlichen Geschwindigkeiten behindern und die Streckengebühren hoch sind.
Hochleistungsstrecken sind in der Erstellung Mega-Baustellen, der während der Bauphase entstehende CO2 Ausstoß beträgt „Pro Kilometer Tunnelröhre … 30.000 Tonnen“ (Quelle: SPIEGEL Nr. 25 / 15.6.2019 S. 95 Interview: Karlheinz Rößler)
Die „Infrastruktur für Hochgeschwindigkeitsstrecken ist teuer - und wird immer teurer: Im Durchschnitt kosteten die vom Hof geprüften Strecken 25 Millionen Euro pro km (ohne Berücksichtigung der besonders kostspieligen Tunnelprojekte).“ (Quelle: EUROPÄISCHER RECHNUNGESHOF 2018Europäisches Hochgeschwindigkeitsschienennetz: keine Realität, sondern ein unwirksamer Flickenteppich S.10-11)
Auf der 2-gleisigen Bestandsstrecke Rosenheim-Kiefersfelden können nach Untersuchungen der Bahn bis zu 360 Züge täglich fahren, unter der Voraussetzung dass diese mit ETCS-Technik ausgerüstet wird (Quelle: Brenner-Nordzulauf DB Netze Bestandsstreckenuntersuchung – Beurteilung der Maßnahmen Untersuchungspaket 1: Abschnitt Rosenheim-Grenze D/A).
Aktuell verkehren hier zwischen 160-190 Züge täglich =
freie Kapazität 170 – 190 Züge täglich.
16 Bürgerinitiativen und 4 Gemeinden aus dem Landkreis-Rosenheim haben eine alternative Planung zum Ausbau der Bestandsstrecke in Auftrag gegeben.
Diese Alternativ-Planung würde in hochbelasteten Ortsdurchfahrten die Bestandstrecke teilweise untertunneln. Enge Kurvenradien würden beseitigt, so dass eine höhere Durchschnittsgeschwindigkeit für den Personenverkehr möglich wird und der zukünftige Deutschland-Takt eingehalten werden kann. Auf der gesamten Bestandsstrecke würde ein Lärmschutz nach Neubaustandard realisiert.
Diese Trasse hätte gegenüber der derzeitigen Bahn-Planung entscheidende Vorteile:
• drastisch weniger Landschaftsverbrauch
• wesentlich niedrigere Kosten
• keine Abkopplung von Rosenheim aus dem Personenschnellverkehr
• Bahnhöfe bleiben in den Ortskernen erhalten und somit die
fußläufige Erreichbarkeit der Nahverkehrszüge
• Lärmschutz für die Anwohner am Bestandsgleis nach
Neubaustandard
auch diese Trasse hat
• genügend Kapazität um den Brennerbasistunnel auszulasten
Achtung: Unterstütz bitte unsere Petition durch Eure direkte Unterzeichnung auf:
www.brennerpetition.de

Neuigkeiten

2019-12-03 15:16:59 +0100

25 Unterschriften erreicht

2019-11-28 12:46:38 +0100

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