An: Erster Bürgermeister Olaf Scholz, Senatorin Dr. Melanie Leonhard

Hamburg hat Platz!

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Frau Senatorin,

wir fordern, dass Hamburg sich bereit erklärt, zunächst umgehend 1000 Flüchtlinge aus Griechenland aufzunehmen. Hamburg soll von der Bundesregierung die Einreisegenehmigungen erwirken, die Transportkosten tragen und die Voraussetzungen für schnellstmögliche Unterbringung in regulären Wohnungen schaffen.

Warum ist das wichtig?

Seit der Schließung der Balkanroute harren rund 60.000 aus Syrien, Irak, Afghanistan, Pakistan und anderen Ländern vor Krieg und Verfolgung geflohene Menschen unter menschenunwürdigen Bedingungen in Griechenland aus in der Hoffnung, die Grenzen vielleicht doch noch zu überwinden und nach Deutschland gelangen zu können.

Was müssen diese Menschen in ihren Heimatländern erlebt haben, dass sie sich so verzweifelt an die Hoffnung einer Grenzöffnung klammern oder neue, immer gefährlichere Routen auf sich nehmen?!

Die Genfer Flüchtlingskonvention, die Europäische Menschenrechts-Konvention und das universale Recht auf Asyl verlangen von uns, ihnen zu helfen, statt sie Erdogans Regime auszuliefern, das seinen eigenen Bürgern die Menschenrechte verweigert.

Millionen Deutsche haben selbst Flucht vor faschistischer Verfolgung oder Vertreibung aus ihrer Heimat erlebt. Sie erhielten Asyl vor der Befreiung von der Naziherrschaft oder wurden danach in zerstörten deutschen Städten aufgenommen. Wie wäre es ihnen ergangen, wenn sie plötzlich vor Stacheldrahtzäunen gestanden und gehört hätten, „das Boot ist voll, es gibt keinen Platz mehr für euch!“?

Wir begreifen nicht, warum die Menschen im verarmten Griechenland in Zelten, unter freiem Himmel oder in Lagern unter unwürdigen Bedingungen eingesperrt leben müssen, während bei uns Erstaufnahmeeinrichtungen inzwischen wieder freie Kapazitäten haben.

Diesen Zustand möchten wir nicht länger schweigend hinnehmen. Hamburg hat nicht nur Platz, sondern wegen erhöhter Steuereinnahmen auch die finanziellen Mittel, für eine sichere Reise in unsere Stadt zu zahlen.

In Abstimmung mit dem Bund können die Bundesländer beschließen, Flüchtlinge aus humanitären Gründen aufzunehmen. Allein im Rahmen des Relocation-Programms der EU, das festgelegt hatte, 160.000 Flüchtlinge, die bis März 2016 in Griechenland und Italien gestrandet waren, auf andere Länder zu verteilen, hätte Hamburg 700 von ihnen aufnehmen sollen. Aber das ist bisher nicht geschehen und reicht auch bei weitem nicht aus; denn „Relocation“ à la EU berücksichtigt nur einen Teil der Schutzsuchenden.

Wir fordern daher den Senat und die Bürgerschaft auf zu beschließen, dass Hamburg sich bereit erklärt, zunächst umgehend 1000 Flüchtlinge aus Griechenland aufzunehmen, die Transportkosten zu tragen und von der Bundesregierung die Einreisegenehmigungen zu erwirken.
Gleichzeitig sind auf schnellstem Wege die wohnungsbaupolitischen Voraussetzungen zu schaffen, um alle Neubürger in regulären Wohnungen unterzubringen.


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • es uns überwiegend gut geht und wir ohne Probleme Hilfesuchende aufnehmen könnten, wenn unsere Politiker es denn nur wollten!
  • weil wir alle helfen sollten!
  • Weil es unsere Verantwortung ist Menschen zu helfen, die unsere Hilfe benötigen!

Neuigkeiten

2017-01-18 18:54:10 +0100

Ich freue mich sehr mitteilen zu können, dass auch die Dienstleistungsgewerkschaft
ver.di Landesbezirk Hamburg, die 90.000 Mitglieder vertritt, als 33. Organisation ihre Unterstützung für die Petition erklärt hat.
Mit der Unterstützung von nunmehr zwei großen Gewerkschaften bekommt unsere Initiative ein wesentlich größeres Gewicht und kann sich hoffentlich noch mehr Gehör verschaffen.

2017-01-16 22:08:11 +0100

Zwei wichtige Organisationen haben der Petition ihr Unterstützung erklärt:
1. GEW Hamburg (10.000 Mitglieder), die Bildungsgewerkschaft
2. Hamburger Bündnis gegen Rechts, seit 2002 aktiv gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus
Insgesamt sind es jetzt 32 Orgnaisationen, Gruppen, Initiativen und Vereine

2016-12-15 19:18:26 +0100

Heute hat die IPPNW-Regionalgruppe Hamburg - Ärzte in sozialer Verantwortung -
ihr Unterstützung für die Petition erklärt.
Damit sind es 30 Gruppen oder Organisationen, die hinter ihr stehen.

2016-12-12 14:14:26 +0100

Wir werden immer mehr! Nach:
- VVN/BdA, Landesvereinigung Hamburg
kam jetzt auch die Unterstützung von:
- Humanistischer Verband Deutschlands, Landesverband Metropolregion Hamburg e.V.
Damit haben wir 29 Unterstützungserklärungen von Gruppen, Initiativen, Vereinen und Organisationen aus Hamburg.

2016-11-23 17:28:03 +0100

Soeben traf die 27. Unterstützungserklärung einer Gruppe/Organisation ein!

Dachverband autonomer Wohnprojekte DawHH

2016-11-23 13:55:36 +0100

Unterstützergruppe Nr. 26:
Initiative Refugee Welcome St. Georg

Welcome!

2016-11-23 10:25:42 +0100

Weitere Gruppen haben ihre Unterstützung erklärt:
- Einwohnerverein St. Georg von 1987 e.V.
- Hamburger Bündnis Stadt des Ankommens
Damit stehen 25 Hamburger Gruppen, Initiativen, Vereine und Organisationen hinter der Petition!

2016-11-19 19:47:18 +0100

Zusätzlich zu den online-Unterzeichnungen kursieren Unterschriften-Listen. Mir sind ca. 300 Unterschriften bekannt. Also über 2500 Hamburger Unterstützer und 23 unterstützende Gruppen/Organisationen seit Anfang Novemeber - das ist doch ein guter Zwischenstand für die Petition! Es sind aber noch nicht genug. Meldet euch bei mir per Email über diese Website, wenn ihr Unterschriftenlisten benötigt!

2016-11-08 17:47:53 +0100

Über 1200 Unterzeichner und unterstützende Gruppe Nr. 23:
Refugees Welcome Karoviertel
Welche Initiative ist die nächste?

2016-11-07 00:06:43 +0100

Heute kam die Unterstützung einer weiteren Initiative hinzu:
Friedensinitiative Niendorf - Schnelsen
Damit unterstützen 22 Hamburger Gruppen, Organisationen, Vereine und Initiativen diese Petition

2016-11-05 02:37:14 +0100

Nicht nur die Zahl der Unterzeichner wächst weiter, sondern auch die Liste der unterstützenden Organisationen (es sind jetzt 21!). In den letzten Stunden sind folgende Gruppen hinzu gekommen:
• BaSchu e.V. Spielplatzverein
• Kids Welcome – Kinderprogramm Erstaufnahmen
• Nuit Debout Hamburg
• Welcome to Wandsbek, Flüchtlingshilfe in Hamburg Wandsbek

2016-11-04 09:44:28 +0100

1,000 Unterschriften erreicht

2016-11-03 22:50:20 +0100

Gleich zwei Vereine haben heute ihre Unterstützung für die Petition erklärt:
Sozialpolitische Opposition Hamburg e.V.
Hamburger Arbeitskreis Asyl e.V.
Damit sind es 17 Gruppen, Organisationen, Vereine, Initiativen, die die Petition unterstützen!

2016-11-02 09:59:13 +0100

Soeben hat "Brot & Rosen. Diakonische Basisgemeinschaft in Hamburg" erklärt, diese Petition als Gruppe zu unterstützen.
Damit stehen jetzt 15 Gruppen, Initiativen, Vereine und Organisationen hinter der Petition "Hamburg hat PLatz!"

2016-10-29 14:06:54 +0200

Wieder hat sich eine Gruppe angeschlossen:
Griechenland Soligruppe Hamburg

Weitere Gruppen, Initiativen, Organisationen, Vereine, Bündnisse sind herzlich willkommen.
Bitte per Email melden! Danke!

2016-10-29 09:20:44 +0200

100 Unterschriften erreicht

2016-10-28 22:06:22 +0200

Soeben ist die 13. Gruppe/Organisation hinzu gekommen:
Westwind - Hamburg e.V. (Fahrräder für Flüchtlinge)

2016-10-28 19:45:41 +0200

Soeben ist eine weitere unterstützende Organisation dazu gekommen:
Ausschuss Bleiberecht der GEW

Damit wird die Petition von 12 Gruppen, Initiativen, Organisationen, Bündnissen unterstützt.

2016-10-28 18:23:38 +0200

25 Unterschriften erreicht

2016-10-28 16:59:57 +0200

10 Unterschriften erreicht

2016-10-28 15:33:48 +0200

Soeben kam eine weitere unterstützende Organisation dazu:
EMBASSY OF HOPE, das Internationale Café im Thalia Gaußstraße

2016-10-28 14:46:44 +0200

Erstunterzeichner S-W

Santner, Roswitha Marketingspezialistin
Schneider, Horst Flüchtlings- und sozial-politischer Sprecher Fraktion DIE LINKE. in der Bez.vers. Altona
Schreiber, Walter Arzt i.R.
Stachnow, Eva Anwohner-Initiative-Jenfeld
Stachnow, Mark Anwohner-Initiative-Jenfeld
Steenken, Anke Nachhilfe-Lehrerin Team der "Schule ohne Grenzen"
Steuler, Ursula Künstlerin
Straub, Elke Kinderladen Maimouna e.V.
Wehner, Sibylle Fotoproduzentin und Stylistin i.R.
Weil, Alexander Dipl. Sozialpädagoge Orga-Team, Welcome to Wandsbek

2016-10-28 14:46:00 +0200

Erstunterzeichner K-R

Klages, Johanna Sozialwissenschaftlerin
Klaphake, Ute Fotografin OGFM, Steenkamp Flüchtlingsini
Klaphake-Griebner, Beate Sozialpädagogin GEW
Kloock, Mailin Beraterin Refugee Law Clinic Hamburg
Krause, Robert Dipl. Volkswirt, Unternehmensberater
Lotze, Dr. med. Manfred Arzt Sprecher IPPNW Regionalgruppe HH
Möller-Santner, Harald Chemie-Ing. Ottenser Gespräche zu Flucht und Migration
Mönig, Dorit Informatikerin
Rose-Dorestal, Christine Lehrerin i.R. GEW
Rübke, Jan ver.di Landesbez. FB-Vorstand Sozialversicherung

2016-10-28 14:44:03 +0200

Erstunterzeichner A-H

Andresen-Dannhauer, Dr. Ingrid Ärztin
Birckenbach, Prof. Dr. Hanne-Margret Politikwissenschaftlerin Team der "Schule ohne Grenzen"
Brachtendorf, Arnold Bankkaufmann OGFM
Brüggemann, Regine Verwaltungsangestellte Die Linke
Brunke, Stefan
Bullan, Klaus Lehrer i.R. fair childhood - GEW Stiftung Bildung statt Kinderarbeit
Dreessen-Rübke, Meike Juristin ver.di, Anwohner-Initiative-Jenfeld
Griebner, Holger Sozialarbeiter ver.di
Gunsser, Conni Aktivistin Flüchtlingsrat Hamburg e.V.
Hammerstein, Johanna von Pädagogin
Hardt, Hermann-Josef Sozialpädagoge Flüchtlingsrat Hamburg e.V.
Herzog, Andrea Verlegerin Hörcompany
Hornmann, Waltraud Lehrerin i.R. Team der "Schule ohne Grenzen"

2016-10-28 14:28:04 +0200

Unterstützende Organisationen:
• Anwohner-Initiative-Jenfeld
• Arbeitsgemeinschaft Kirchliche Flüchtlingsarbeit Hamburg
• Bündnis Hamburger Flüchtlingsinitiativen BHFI
• „fluchtpunkt“ – kirchliche Hilfsstelle für Flüchtlinge
• Flüchtlingsrat Hamburg e.V.
• Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung e. V.
• Kinderladen Maimouna e.V.
• Ottenser Gesprächskreis zu Flucht und Migration
• Wohnprojekt „Bunte Mischung“
• Wohnprojekt „Stadt Land Fluss“