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An: Staatsminister Helmut Brunner für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Herr Minister Brunner: Retten Sie unsere Laubbäume vor der Zwangsrodung!

Die Petition wurde übergeben. Wir konnten der Behörde ordentlich Druck machen. Aber trotz Unterstützung von vielen einflussreichen Menschen wie Anton Hofreiter zusammen mit den örtlichen Grünen, Landtagsabgeordneten der SPD, der Freien Wähler, sogar regionale CSU -Politiker, dem BUND, einige EU- Politiker, führende Entomologen- Wissenschaftler, ...Nur leider die CSU-Spitze (Ministerium für Landwirtschaft) zusammen mit dem Brüssel-beratenden Institut für Pflanzenschutz JKI und dem bay. Landesamt für Landwirtschaft LfL haben sich auf ihren hirnrissigen Kurs eingeschworen. Da war bis heute nichts zu machen. Danke dennoch für Eure Unterstützung, Iris Philippsen

Herr Minister Brunner: Retten Sie unsere Laubbäume vor der Zwangsrodung!

Sehr geehrter Herr Staatsminister Helmut Brunner,
Wir appellieren DRINGEND an Sie: lassen Sie uns hier in Bayern neue Wege gehen – statt in die baumlose Sackgasse. Erklären Sie unsere Orte zum Forschungsgebiet! Geben Sie Gelder frei für eine REGIONALE GRUNDLAGENFORSCHUNG durch die hiesigen Universitäten statt blind alle Bäume zu fällen.

Solange neue Käfer eingeschleppt werden und alternative Bekämpfungsmethoden nicht ausgetestet sind, darf an Baumfällungen nicht gedacht werden. Herr Minister Brunner: Bitte treffen Sie heute die richtigen Entscheidungen, damit unsere gesunden Bäume erhalten bleiben! Denn wir haben die dringende Sorge, dass die aktuelle Radikalmaßnahme unsere bayerische Kulturlandschaft für Generationen zerstört.

Die Leitlinie der Behörden, sowie alle bisherigen Schadensprognosen zielen auf die AUSROTTUNG des Käfers ab. Was, wenn sich nach Jahren herausstellt, dass alle momentanen Maßnahmen überzogen waren, da keine ausreichende Feldforschung am ALB betrieben wurde? Herr Brunner, wir verstehen nicht, wie soll Ihre Strategie funktionieren, wenn täglich neue Käferlarven mit falsch behandeltem Verpackungsholz - angeblich zertifiziert nach FSC - aus China (98%) einreisen?

Lassen Sie die Experten forschen zu Fragen wie z. B.: Wie massiv würde sich der Käfer wirklich in unserem Gebiet verbreiten ohne radikales Fällen? Was bringen Fangbäume und Pheromonfallen? Gibt es doch natürliche Fressfeinde? Sterben Bäume nach geringem Befall tatsächlich ab? (Allen befallenen Bäumen in Neubiberg ging es 8 Jahre lang bis zur Fällung gut!) Befällt der Käfer neue Baumarten, wenn wir seine Lieblingsarten roden? Welche Monitoring - Verfahren erzielen die höchste Effizienz zur Identifizierung befallener Bäume?

Warum ist das wichtig?

Was uns nicht mehr froh werden lässt: mitten in Bayern durch mehrere Vororte von München zieht sich bereits eine Spur der Verwüstung. Jetzt ist der Wahnsinn bei uns in der Gartenstadt Neubiberg angekommen.

Ab Januar 2015 kommen die Kettensägen der Behörden durch die Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) und das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF). Sie werden unsere Gartenlaubbäume rigoros fällen und vernichten, denn ca. in einem von fünfzig Bäumen sitzt mutmaßlich eine Larve des Asiatischen Laubholzbockkäfers (ALB).

Aus Angst vor diesem Einwanderer aus Asien berufen sich die Behörden auf „Gefahr im Verzug“ laut der Leitlinie des Julius Kühn Instituts (JKI) und einer Notmaßnahme der EU-Kommission. So enteignen sie uns unserer Gartenbäume ohne Chance auf Widerspruch. Sie fällen JEDEN (auch gesunden!) potentiellen Wirtsbaum im Umkreis von 100 Metern Radius, egal ob 2 cm dick oder 100 Jahre alt. Werden sie wieder fündig, vergrößert sich die Quarantänezone von 2,2 km erneut. Ihr Ziel ist, Neozoen wie den ALB auszurotten.

So jüngst geschehen in den Gemeinden Feldkirchen, Salmdorf und Ottendichl, wo bereits 8 Baumarten gerodet wurden. Aber demnächst werden dort die Kettensägen wiederkommen, denn so sieht es der momentane Entwurf eines EU-Durchführungsbeschlusses vor, weitere ca. 10 Baumarten auf den Index zu setzen. Dann fallen u. a. noch Apfel-, Kirschbäume und Buchen, obwohl es laut Studien in Deutschland bisher keinen Befall an ihnen gab (siehe JKI-Leitlinie). Nun wird hier unser ALB-Traum wahr: Gärten ohne Apfelbaum, Friedhöfe ohne uralte Buchen, Alleen ohne Bäume und Biergärten ohne Kastanien! Welche Gemeinde wird die nächste sein?

Aber was, wenn es uns ergeht, wie in Toronto, Kanada schon geschehen? Dort wurden nach einem Baumbefall mit dem ALB nahe einem chinesischen Glasimporteur 30.000 gesunde Bäume vorsorglich gefällt. Endlich - nach 6 Jahren ohne neue Käferfunde - konnte dieser für ausgerottet erklärt werden. Dann wurde im selben Jahr (2013) ein neuer Befall in der Nähe entdeckt!

Oder wie an mehreren Orten der USA? Auch dort wurde massenweise gerodet und die umliegenden Bäume mit Insektiziden der bienen- und grundwassergefährdenden Neonikotinoide „geimpft“. Der Befall ist bis heute nicht ausgerottet, denn der Käfer flog einfach ein paar Meter weiter zum nächsten unbehandelten Baum.

Oder wie in Feldkirchen? Dort wurden NACH ausführlichen Rodungen mind. zwei lebende Käfer in Pheromonfallen gefangen, bereit zu neuer Eiablage!

Fakt ist: Wie wir von einem Experten der LfL erfahren haben, sieht sich die Behörde unter Handlungszwang. Dabei fehlt fundierte Grundlagenforschung über die regionale Entwicklung des Käferbefalls. Der aktuellen Leitlinie liegen vielmehr Studienzahlen aus Kanada, den USA und dem Befall gigantischer Pappelmonokulturen in China zugrunde.

Ein weiterer Wahnsinn des Pflanzenschutzgesetzes (PflSchG): potentielle Wirtsbäume dürfen bis zur Käferausrottung nicht mehr nachgepflanzt werden! Also keine Apfelbäume mehr im eigenen Garten?

Aus all dem sollten wir lernen! Wir müssen unseren Verstand einschalten und nach ALTERNATIVEN suchen!

Wir sollten wissen, was wir tun! Denn unsere Bäume sind unwiederbringlich. Ein Käfer lebt zwei Jahre lang, ein Baum braucht ein Menschenleben zum Wachsen! Weltweit und auch hier in Neubiberg passiert still und leise ein Drama um unsere Laubbäume. Wir als Anwohner sind zutiefst geschockt durch die Enteignung, Rodung und Vernichtung unserer Bäume durch die Behörden. Viele ergeben sich wie gelähmt in das vermeintlich Unabänderliche.

Wir aber können nicht mehr tatenlos zusehen, deshalb haben wir uns zu dieser Petition entschlossen. Wir brauchen DRINGEND Alternativen zu der bisherigen Abholzungsstrategie der Behörden. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass sich die Entscheidungsträger aus der Politik ihrer Verantwortung bewusst werden. Im Augenblick sind ein paar Gärten in Neubiberg und anderer Gemeinden betroffen. Wenn wir jetzt wegsehen und hoffen, verschont zu werden, wird das kurzsichtige Fällen weitergehen.

Womöglich werden demnächst zusätzlich hochdosierte Insektizide unsere Bäume vergiften wie in den USA, so gefordert von einigen regionalen Politikern. Bitte helfen Sie mit Ihrer Unterschrift, das zu verhindern! Wir wollen 10.000 Stimmen zusammenbekommen und werden diese dem zuständigen bayerischen Staatsminister Helmut Brunner für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten überbringen.

Es kann durch gezielte Feldforschung HEUTE gelingen, dass schon MORGEN die befallenen von den gesunden Bäumen unterschieden werden können. Wir wollen auch ÜBERMORGEN noch mit Kastanien in bayerischen Biergärten und Laubbäumen im Englischen Garten leben.

Mit Ihrer Hilfe erreichen wir, dass gesunde Bäume verschont werden und unsere Kulturlandschaft erhalten bleibt.

www.bi-gegen-alb-traum-neubiberg.de
www.jki.bund.de

Wie die Unterschriften übergeben werden

Wir möchten die Petition persönlich an Herrn Staatsminister Helmut Brunner übergeben.

Neuigkeiten

2015-01-25 16:35:23 +0100

1,000 Unterschriften erreicht

2015-01-17 13:20:51 +0100

500 Unterschriften erreicht

2015-01-14 10:18:22 +0100

100 Unterschriften erreicht

2015-01-13 22:21:41 +0100

50 Unterschriften erreicht

2015-01-13 18:23:42 +0100

25 Unterschriften erreicht

2015-01-13 12:49:58 +0100

10 Unterschriften erreicht