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An: Bund und EU-Parlament

Hilfe für Moria

Hilfe für Moria

Der Bund sowie die gesamten EU-Mitgliedsstaaten müssen umgehend erste Hilfe für die aus Moria ausgebrannten Flüchtlinge leisten.
Es ist nicht hilfreich zunächst in Gremien über etwaige Maßnahmen zu beraten. Die Menschen brauchen jetzt Hilfe.
Deutschland hat mehr als 11.000 Gemeinden, würde man mit ca. 13.000 Flüchtlingen aus Moria rechnen, würde jede Gemeinde nicht einmal 2 Flüchtlinge oder lediglich eine Familie aufnehmen müssen.
Das Argument "wir haben keinen Platz" ist somit haltlos.
Auch sollte nicht gemutmaßt werden, wer für den Brand verantwortlich war. In Deutschland gilt die Unschuldsvermutung bis das Gegenteil bewiesen ist. Auch kann keine Kollektivbestrafung betrieben werden.

Bereits vor dem Brand hat der EGMR geurteilt, dass die vorherige Unterbringung nicht ausreichend war:
https://www.proasyl.de/news/egmr-urteil-fluechtlinge-aus-moria-muessen-menschenwuerdig-untergebracht-werden/
seitdem wurde nichts getan.

Das Risiko, dass die Menschen auf der Insel sterben ist groß. Tatenlos zusehen kommt nicht in Frage, die Umstände verlangen ein sofortiges Eingreifen und nicht lediglich finanzielle Unterstützung bei dem Aufbau eines neuen Lagers.
Es ist zudem eine Schande, dass die EU als Trägerin des Friedensnobelpreises tatenlos zusieht, wie Menschen IN Europa unter solchen Bedingungen Leben müssen.

Warum ist das wichtig?

Deutschland ist das größte und reichste Mitglied der EU (21,3 % des BIP der gesamten EU) und hat somit die Möglichkeit und daher auch die Pflicht zu helfen.
Es darf nicht passieren, dass ein so hilfsbedürftiger EU-Mitgliedsstaat wie Griechenland mit einer solchen humanitären Katastrophe alleine gelassen wird.
In solch einer Notlage darf Deutschland sich nicht auf Abkommen, wie zum Beispiel das Dublinabkommen berufen dürfen und so jegliche Verantwortung von sich weisen. Formalien dürfen nicht dazu führen, dass Menschen sterben!!!

Neuigkeiten

2020-09-15 20:38:30 +0200

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2020-09-14 11:43:35 +0200

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2020-09-13 12:40:30 +0200

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