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An: Die Generalsekretärin der Europäischen Kommission

Kein Geld für Atom - Stoppt Brüssel!

SS
Initiator/in kontaktieren
Gestartet von
Sebastian Sladek
Kein Geld für Atom - Stoppt Brüssel!

*** ACHTUNG! Diese Petition ist beendet. Bitte nicht mehr unterzeichnen! Weitere Informationen unten.***

Sehr geehrte Frau Generalsekretärin,

mit Ihrem Beschluss „Support SA.34947“ vom 8. Oktober 2014 hat die Europäische Kommission staatliche Beihilfen für ein neues Atomkraftwerk im englischen Hinkley Point genehmigt. Die britische Regierung sieht vor, der EdF-Betreibergesellschaft Bürgschaften in Höhe von über 21 Milliarden Euro für den Bau des Atomkraftwerks zuzusichern. Noch schwerer wiegt jedoch die garantierte Vergütung für diesen Atomstrom: Mit Beginn der Stromerzeugung wird der Garantiepreis bei rund 11 Cent pro Kilowattstunde liegen. Dieser soll über einen Zeitraum von 35 Jahren gewährt werden, dazu kommt noch ein jährlicher Inflationsausgleich. Nach Berechnungen der Financial Times wächst dadurch die Garantievergütung bis zum Ende des Förderzeitraums auf 35 Cent je Kilowattstunde an.

Nur durch diese Subventionen wird der Bau unrentabler Atomreaktoren möglich – auch 60 Jahre nach Beginn der zivilen Nutzung ist die Atomenergie immer noch unwirtschaftlich. Doch nicht nur die exorbitanten Kosten, auch die immensen Gefahren der Hochrisikotechnologie und die unlösbare Frage der Müllentsorgung werden auf die Bürgerinnen und Bürger abgewälzt. Zugleich werden durch diese Beihilfengewährung die Erneuerbaren Energien als klima- und verbraucherfreundliche Alternative massiv benachteiligt und ausgebremst.

Als Bürger/-in der Europäischen Union bin ich nicht bereit, diese Entscheidung zu akzeptieren. Daher schließe ich mich hiermit der Beschwerde der Elektrizitätswerke Schönau Vertriebs GmbH vom 28.11.2014 an und fordere Sie eindringlich auf, den Beschluss zum Support SA.34947 zurückzunehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Warum ist das wichtig?

Der Energiekonzern Electricité de France (EdF) will im englischen Hinkley Point eines der größten Atomkraftwerke der Welt bauen. Finanzierbar ist das Projekt aber nur mit massiven Subventionen durch die britische Regierung, die klar gegen EU-Wettbewerbsrecht verstoßen. Die vorhergehende EU-Kommission hat in ihrer vorletzten Sitzung diese Atombeihilfen genehmigt.

Diese skandalöse Entscheidung öffnet dem Bau neuer Atomkraftwerke in Europa Tür und Tor. Die österreichische Regierung will beim Europäischen Gerichtshof dagegen klagen, die Elektrizitätswerke Schönau haben direkt bei der EU-Kommission Beschwerde eingelegt.

Doch nur wenn der Druck der Bürgerinnen und Bürger höher wird als der Einfluss der Atomlobby, können wir die neu ernannte EU-Kommission dazu bewegen, die Fehlentscheidung zurückzunehmen. Der Beschwerdeweg steht jeder EU-Bürgerin und jedem EU-Bürger offen und ist ohne Kostenfolgen. Schließen Sie sich unserer Beschwerde an und fordern Sie mit uns: Kein Geld für Atom – Stoppt Brüssel!

Aktuelle Informationen unter:
http://www.ews-schoenau.de/kampagne/kampagnen-news

Wie die Unterschriften übergeben werden

Die Beschwerdebriefe - knapp 180.000 Stück, verpackt in 80 Postsäcke mit 1,8 Tonnen Gewicht - wurden im Rahmen einer großen Presseaktion an die EU-Kommission nach Brüssel übersandt. Alle aktuellen Informationen zum weiteren Fortgang der Aktion unter:
http://www.ews-schoenau.de/kampagne/kampagnen-news


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Atomstrom ist nicht mehr nötig,,komplett auf Wasserstoff umstellen,,dann sind wir nicht mehr energieabhänig,von den USA ,Russland usw
  • Weil die Politik nicht nur von Nachhaltgkeit reden darf, ich wünsche mir das diese wichtihgen Konzepte umegestzt und die gierigen Konzerne endlich zur Rechenschaft gezogen werden, die sollen ihren Sondermüll endlich SELBST veranwortungsvoll entsorgen, wenn sie das nich können, Aussieg, Abschalten, fertig! Atom und Kohle sind out! In Umweltfragen geht nur Eines: Konsequenz!
  • weil der Zeitraum bis verstrahlte Gebiete wieder bewohnbar sind unvorstellbar lange ist

Neuigkeiten

2015-11-23 13:46:09 +0100

Jetzt geht die Post ab: 180.000 Beschwerdebriefe gegen den AKW-Neubau Hinkley Point gehen nach Brüssel – ist Ihr Brief dabei?

An diesem Donnerstag, 26. November, findet in Freiburg unsere Pressekonferenz und Abschlussaktion zu unserer Massenbeschwerde gegen das Atomkraftwerk Hinkley Point C statt. Mit dabei sind Jochen Stay (.ausgestrahlt), Sebastian Sladek (EWS Schönau), Reinhard Uhrig (Global 2000). Und natürlich sind auch Sie ganz herzlich eingeladen: Die Aktion findet um 16.30 Uhr in der Katholischen Akademie, Wintererstraße 1, 79104 Freiburg statt.
Machen Sie mit!

Alle Beschwerden, die bis morgen, 24. November, online abgeschickt werden, kommen mit auf die Reise nach Brüssel. Also jetzt noch schnell mitmachen und Bekannte mobilisieren:
https://weact.campact.de/petitions/kein-geld-fur-atom

2015-03-30 22:50:32 +0200

500 Unterschriften erreicht

2015-03-25 12:54:08 +0100

25 Unterschriften erreicht

2015-03-25 12:46:12 +0100

10 Unterschriften erreicht