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An: An alle Schüler*innen die dieses Jahr eine Prüfung hinterlegen müssen, egal welcher Bildungsgang. ( Abitur, Fachabitur, Vollschulische Ausbildung, Ausbildung, Real- und Hauptschulabschluss)& an die deutsche Regierung!

Keine Abschlussprüfungen für das Jahr 2020

Wir haben zwei Vorschläge.
1. Man verschiebt die Prüfung auf ein Zeitraum wo die Corona-Krise nicht so stark ist wie jetzt.
Oder:
2. Die Abschlussklassen bekommen einen Durchschnittsabschluss, welches sich aus den mündlichen und schriftlichen Noten aus dem Unterricht herausgibt.

Die Bundesländer wie zB. Hessen, bei der die schriftlichen Abiturprüfungen schon geschrieben wurden, können gewertet werden und die mündliche Prüfung sollte aus der mündlichen Note aus dem Unterricht ausgerechnet werden.

Zur Option 1, die Verschiebung sollte weit gelegt werden, denn in der aktuellen Lage haben die Schüler*innen keinen klaren Kopf und dies wird solange anhalten, bis die Pandemie fast oder ganz vorbei ist. Die meisten Schüler*innen sind unter akutem Stress und Druck ausgesetzt und man kann während einer Pandemie nicht erwarten, dass die Schüler*innen sich voll und ganz auf die Prüfungen konzentrieren können oder überhaupt eine Prüfung schreiben können. Abgesehen davon sind sie einem gesundheitlich Risiko ausgesetzt, sobald sie in die Schule gehen. Es gibt Schüler*innen die zur Risikogruppe gehören oder mit Menschen die zur Risikogruppe gehören leben. Wollen wir wirklich Menschen leben riskieren nur um eine Prüfung zu schreiben, die man verschieben oder gar vermeiden kann?

(Abschluss auf Basis der schulischen Noten* und somit kein Festhalten an der schriftlichen Prüfung!

(*) Schnitt aus schriftlicher und mündlicher schulischer Note.)
Damit wir den Anschluss nicht verpassen !!!

Warum ist das wichtig?

1. Unsere Gesundheit!
- Auch, wenn Schutzmaßnahmen getroffen werden, sitzen viele Prüflinge in einem Raum, nicht jeder verfügt über eine Schutzmaske, wir nutzen alle die gleichen Toiletten, gehen alle durch die gleiche Tür. Viele reisen mit Öffentlichen Verkehrsmitteln, in denen sich Viren sammeln, durch die zahlreichen Berührungspunkte (Türen, Haltegriffe, schlechter Luftaustausch, etc.) entsteht eine Art Schneeballsystem. Am Ende trägt nicht nur Einer die Viren aus seinen Verkehrsmitteln in die Prüfung, sondern alle anderen Prüflingen ebenso.
- Einige Prüflinge sind selber im Falle einer Infektion risikobehaftet und müssen sich diesem Risiko aussetzen, um einen Abschluss zu erhalten. Darüber hinaus steht mittlerweile fest, dass auch nicht-Risikogruppen an dem Virus sterben können.
- Virologen konnten bereits beweisen, dass das Virus SARS-Covid 19, mehrere Tage auf Oberflächen überleben kann und dann immer noch infektiös ist.
- Nicht alle Prüflinge sind Verantwortungsbewusst und halten sich an die Vorgaben der Regierung und bringen dadurch ein zusätzliches Risiko mit in den Prüfungsraum.

2. Die Gesundheit unserer Familien- und Haushaltsmitgliedern
- Die wenigsten Prüflinge leben alleine. Viele leben in einem Haushalt mit Kindern und/oder Eltern und/oder Großeltern, wenn man nach den Prüfungen nach Hause kehrt, muss man damit rechnen, seine Familien-, und Haushaltsmitglieder in Gefahr zu bringen (eventuell sogar mit schweren bis tödlichen Folgen) - wer verantwortet das??
- Die psychische Belastung durch die Pandemie, die schwierige Prüfungsvorbereitung und der zusätzlichen familiären / gesellschaftlichen Last ist enorm.

3. Erschwerte Lernbedingungen
- Abgesehen von der Tatsache, dass wir momentan weitaus mehr zu bewältigen haben, als die Prüfungen. Zum Beispiel die Unterstützung von Familie, Nachbarn und älteren Menschen, die auf Grund des hohen Risikos eingeschränkt sind.
- Viele von uns haben Angst. Unsere Familien geraten in Existenznot und wir sind mit unseren „Prüfungsvorbereitungen“ mittendrin. Nichts ist wie zuvor.
- Durch den Unterrichtsausfall fehlt uns eine präsente Prüfungsvorbereitung, die Medien sind häufig eingeschränkt und ein PC muss von allen Betroffenen des Haushalts genutzt werden.
- Des Weiteren leiden auch unsere sozialen Kontakte, hier ist bereits ein Defizit entstanden, was unsere Nerven und unsere Psyche zusätzlich belastet.
- Lerngruppen oder das Lernen in einer Bibliothek ist uns untersagt. Da momentan alle zuhause sind kann auch das Lernen im trauten Heim unmöglich werden. Zudem fehlt der direkte Austausch mit Lehrer*innen und/oder Dozent*innen.

4. Kinderbetreuung
- Heutzutage ist es nichts außergewöhnliches mehr, als alleinerziehendes Elternteil ein/e Studium/Ausbildung/Umschulung zu absolvieren oder einen Schulabschluss nachzuholen, wie sollen Prüflinge die Betreuung ihrer Kinder zu dieser Zeit sicherstellen, wenn Schulen und Kitas geschlossen sind und die Kinder nirgends anders hin dürfen?
- Viele von uns leisten gerade Zuhause einen enormen Beitrag, der eine zusätzliche Belastung darstellt. Wir beschäftigen unsere Kinder, betreuen unsere hilfebedürftigen Angehörigen, gehen einkaufen, organisieren Dinge und unterstützen unser Umfeld.

5. Die Relevanz der Prüfungen
- Ein häufiges Argument für die Durchsetzung der Prüfungen ist der vermeintliche Nachteil auf dem Arbeitsmarkt, sagen aber unsere Leistungen über den gesamten Ausbildungs-, Schul-, Umschulung- und Studienzeitraum, sowie unsere Bewertungen aus der Praxis nicht viel mehr über unser Können aus? Ist die Prüfungsnote einer Abschlussprüfung, für die man eben einmal gepaukt hat wirklich so relevant uns aussagekräftig, dass es alles andere in den Hintergrund stellt? Für uns nicht. (Und möchte man wirklich bei jemandem arbeiten, der kein Verständnis dafür hat, dass die Prüfungen in einer solchen Situation ausgesetzt werden?)
- Auf Grund der erheblichen Lerneinschränkungen für die Prüfungen, ist abzusehen, dass die Abschlussprüfungen unter diesen Umständen ohnehin schlechter ausfallen, als sie es sonst tun würden, verbessert das unsere Chancen auf dem Arbeitsmarkt wirklich?

6. Gerechtigkeit
- Es ist nicht abzustreiten, dass die Situation nicht gerecht enden kann, entweder ist es für jenigen die ungerecht, die ihre Prüfungen absolvieren mussten und müssen werden oder eben für die Prüflinge diesen Jahres, die unter extrem bis zur Unmöglichkeit erschwerten Bedingungen Lernen müssen. Hier sollten die Sicherstellung der Gesundheit und das hohe, vermeidbare Risiko mehr als ausreichend sein, um die Prüfungen dieses Jahr nicht stattfinden zu lassen.

7. Was wollen wir erreichen?
- Wir möchten, dass die Prüfungen aus den oben genannten Gründen abgesagt werden. Stattdessen können Noten aus der Praxis und/oder aus den vorgegangen Zeugnissen als Richtwert dienen oder zu einer "Prüfungsnote" zusammengestellt werden.
- Jeder Prüfling erhält einen Abschluss auf Basis der schulischen Leistungen.
- Bei einer erwünschten Verbesserung der Note, kann eine mündliche Leistung erbracht werden (zum Beispiel per Online-Videocall).

Aus dieser Vielzahl an Gründen bitten wir euch diese Petition zu unterschreiben um gemeinsam etwas zu erreichen - Zusammen schaffen wir das!

Neuigkeiten

2020-12-17 08:24:29 +0100

50 Unterschriften erreicht

2020-04-17 16:29:04 +0200

25 Unterschriften erreicht

2020-04-17 13:35:13 +0200

10 Unterschriften erreicht