An: An den Landtag von Sachsen-Anhalt, Ministerpräsident Dr. R. Haseloff, Verkehrsminister Th. Webel, Wirtschaftsminister Prof. Dr. A. Willingmann, das Bundesamt für Naturschutz, Bürgermeister und Ortschaftsräte von Wernigerode/Schierke

Keine Naturzerstörung – für den Erhalt eines „NATÜRLICHEN Schierke“

Keine Naturzerstörung – für den Erhalt eines „NATÜRLICHEN Schierke“

Sehr geehrte Damen und Herren,

- Verhindern Sie ein ökonomisch und ökologisch untragbares
Bauvorhaben durch das Projekt "Natürlich.Schierke" in der
Nationalparkgemeinde Schierke

- Wir fordern den Erhalt eines wirklich "NATÜRLICHEN Schierke" -
keine Zerstörung der Moorwälder und FFH- sowie
Vogelschutzgebietsflächen

- Wir fordern Ihren Einsatz für einen verantwortungsvollen,
vernünftigen, naturnahen, nachhaltigen Tourismus

Warum ist das wichtig?

- Bereits 2015 wurde durch das Umweltministerium des Landes
Sachsen-Anhalt die Feststellung getroffen, dass der Bau der
Seilbahn in diesem Bereich gegen das Umweltrecht verstößt

- Auf einer Fläche von 20 ha soll Wald (ca. 30 000 Bäume) gerodet
und - Moor vernichtet werden, sowie damit der Lebensraum
zahlreicher Tiere und Pflanzen.

- Streng geschützter Moorwald ginge unwiederbringlich verloren –
Moorwälder entwickeln sich über lange Zeiträume, somit ist kein
Ersatz möglich, keine Ausgleichsmaßnahme würde in irgendeiner
Art und Weise Ersatz schaffen können.

- Das FFH-Gebiet ist ausgewiesen worden, um eine Vielzahl von
Lebensräumen, Tieren ( wie z.B. verschiedene Fledermausarten,
Schwarzstorch und Wildkatze) sowie seltene Pflanzen zu schützen
und nicht, um eine massentouristische Anlage hineinzubauen !

- Vom eigentlichen Projekt mit seinen Baumaßnahmen und einem
riesigen künstlichen Gewässer abgesehen, würden tiefe
Einschnitte in die Natur entlang der Zufahrtstraßen vorgenommen
werden, um die nötigen Besucherzahlen auf den Berg zu
bekommen.

- Auf Grund des Klimawandels ist ein solcher Bau mit
Wintersportanlagen auch ökonomisch unsinnig - ein Einsatz von
Fördergeldern für dieses Projekt wäre Fördermittelmissbrauch.

- Erfahrungsgemäß ist die Kunstschneeproduktion auf diesen
Höhen durch die unsicheren klimatischen Bedingungen sehr
problematisch und dadurch nicht sicher - trotz gegenteiliger
Behauptungen.

- Der nötige Wasserentzug aus der Kalten Bode für die
Beschneiungsanlage greift in das ökologische System des
Gewässers ein und beeinflusst somit ebenfalls dessen Flora und
Fauna.

- Der Erholungswert in wirklich natürlicher Umwelt am Nationalpark
würde unwiederbringlich verloren gehen, ein nachhaltiger Tourismus
ist auf diese Weise im Raum Schierke nicht mehr möglich und die
Chance dafür langfristig verbaut.

- Eine intakte Natur ist sehr rar geworden, dabei ist sie eine der
wichtigsten und wertvollsten „Attraktionen“ für den Tourismus. Dies
beweisen auch die Übernachtungszahlen von 1,15Mio. sowie
3,8Mio. Tagestouristen pro Jahr für den Bereich Wernigerode/
Schierke (Zahlen steigend).

- Keine finanzielle Gewinnmaximierung auf Kosten unseres
Lebensraumes und der Steuerzahler!

Die Zukunft der Nationalparkgemeinde Schierke liegt im nachhaltigen Tourismus MIT dem Nationalpark Harz und nicht in der Zerstörung der Lebensräume nahe seiner Grenzen!

Foto: Dr. H. Fischer

Kategorie


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Wälder sind wichtig.
  • Für einen verantwortungsvollen, vernünftigen, naturnahen, nachhaltigen Tourismus in Schierke der voll im Trend des Gesundheits- Kultur- und Umwelttourismus steht und daher wesentlich mehr Erfolg verspricht als künstliche Landschaften zu schaffen zu Lasten lebenswichtiger Ressourcen!
  • Naturschutz und Umweltschutz ist im Rang den Menschenrechten gleichzusetzen. Es geht um's Überleben.... nicht nur der Fledermäuse.

Neuigkeiten

2018-07-16 06:43:45 +0200

Gravierende Mängel am Gesamtprojekt "Natürlich.Schierke"

Im Nachgang der Veranstaltung "Zukunft Schierke / Wohin geht die Reise" weist der Kreisverband Harz Bündnis 90 / Die Grünen gravierende Mängel auf:
https://gruene-harz.de/userspace/SA/kv_harz/Bilder/2017/Schierke/2018.06.21._Stellungnahme_Schierke_KV_Harz_B90-Gruene.pdf

2018-05-20 08:12:45 +0200

Tatort: Schierke - Wandern für einen natürlichen Harz !

Vor einem Jahr wurde die Petition “Keine Naturzerstörung – für den Erhalt eines NATÜRLICHEN Schierke” gestartet.
Aus diesem Anlass laden wir - die Initiatoren der Petition - am Sonntag, 3.6.18, zu einer Wanderung in Schierke ein – Treffpunkt ist 13.30 Uhr am Parkhaus in Schierke.

2018-04-11 17:37:24 +0200

Die Größe des Projektes:
Die Ausmaße des Gesamtprojektes werden durch folgende Aussage der Landesregierung noch einmal deutlich: „Der Vorhabenträger, die Winterberg Schierke GmbH und die Stadt Wernigerode, planen unter dem Begriff „Natürlich Schierke – Wander- und Skigebiet Winterberg“ die Erschließung des Winterberggebietes für eine ganzjährige touristische Nutzung mit Seilbahn, Skipiste und Wasserbecken für die Beschneiung. Im Bereich der Tal- und Mittelstation sind weitere Baumaßnahmen vorgesehen.“

2018-04-11 17:32:46 +0200

Petition im Petitionsausschuss behandelt -
am 15.3.2018 im Petitionsausschuss des Landtages von Sachsen-Anhalt nach Vorliegen der Stellungnahme der Landesregierung.
In einem Schreiben wird uns mitgeteilt, dass das Anliegen unserer Petition vor Beendigung des Raumordnungsverfahrens nicht abschließend geklärt werden kann.
Bei Vorliegen von neuen Erkenntnissen bzw. bei Abschluss des Raumordnungsverfahrens wird die Petition erneut im Petitionsausschuss beraten

2018-03-31 22:18:43 +0200

Der Investor fordert - WIR FO(E)RDERN

https://www.volksstimme.de/lokal/wernigerode/seilbahn-in-schierke-winterberg-investor-fordert-klares-ja

Der Investor fordert aus seiner Sicht – auch wir haben ein Recht auf unsere Forderung zum Schutz der Natur als Grundlage für einen Naturtourismus in intakter Natur. Wir fordern ein klares „Nein !“ zu den jetzigen Plänen: keine Zugeständnisse , keine Beteiligung der Stadt Wernigerode an den Kosten für die völlig überzogenen Pläne, die den städtischen Haushalt ruinieren würden, denn es kommen immer mehr Folgekosten zutage!

2018-03-05 06:25:38 +0100

Ergebnis der Naturschutzkonferenz Harz

Schierke – im Mittelpunkt der Tagung, die am 24.2.18 in Wernigerode stattfand.
Die Naturschutzverbände des Landkreises Harz haben Einigkeit demonstriert:
sie stehen weiterhin gemeinsam kritisch dem Projekt „Schierke“ gegenüber –
KEINEN Kompromiss in irgendeiner Form , vor allem der BUND bekräftigte sein „Nein“ zu allen Ausmaßen eines solchen unsinnigen Projektes.

2018-02-06 19:54:54 +0100

Naturschutzkonferenz !

Am Samstag, 24.2.18, findet ab 9.00 Uhr die jährliche Naturschutzkonferenz der Umwelt- und Naturschutzverbände des Landkreises Harz in Wernigerode (Hörsaal C in der Hochschule Harz in Wernigerode) statt.
Kommen Sie zu dieser Naturschutzkonferenz und bringen Sie das Seilbahn-Projekt Schierke verstärkt mit in die Diskussion !

2018-02-06 19:47:42 +0100

Für einen Bürgerentscheid !
300 000 Euro für Umplanungen des Seilbahn - Projektes Schierke -
dabei stehen andere Kosten an: unsanierte Kitas und Schulen sowie Kürzungen an anderen Stellen des Haushaltes, über Steuererhöhungen wird bereits diskutiert und die werden immer konkreter.
Fordern auch Sie ein Bürgerbegehren, um weitere sinnlose Ausgaben zu verhindern! Schreiben Sie an die Stadträte von Wernigerode, wenn Sie möchten, nutzen Sie unsere Vorlage:

Sehr geehrte Damen und Herren,
der Haushalt der Stadt Wernigerode ist bereits überstrapaziert – viele Bürger wollen keine weiteren Ausgaben für das Seilbahn-Projekt Schierke, kein Geld für Umplanungen oder Fördergelder zu ihren Lasten.
Bevor Sie deshalb diesbezüglich weitere Beschlüsse fassen, fordern wir Sie auf, einen Bürgerentscheid in die Wege zu leiten. Die Menschen der Region sollen selbst entscheiden, ob weitere öffentliche Gelder in das Seilbahn-Projekt fließen sollen.

info@wernigerode.de

2018-02-04 22:02:58 +0100

Das Seilbahn-Projekt im MDR-Fernsehen

Am Dienstag, 6.2.2018, 21.15 Uhr, ist das Seilbahn-Projekt Schierke Thema im MDR-Fernsehen in der Sendung "Echt" unter dem Titel: "St. Moritz des Nordens - Große Pläne für Schierke"
www.mdr.de/echt

2018-01-26 08:32:15 +0100

300 000 Euro für Umplanungen !

Der Projektkoordinator, Andreas Meling, sagt, dass diese 300 000 Euro durch die Stadt Wernigerode aufgewendet werden müssen, damit das seit anderthalb Jahren laufende Raumordnungsverfahren weitergeht, da eine Verschiebung der Trasse eine komplette Überarbeitung der Unterlagen erfordert.
Der Investor des Projektes will die Kosten für die Umplanungen nicht mehr allein tragen.

2018-01-23 22:49:41 +0100

Flächentausch in Schierke rechtswidrig

Der BUND Sachsen-Anhalt hat den von Ministerpräsident R. Haseloff angeordneten Flächentausch juristisch prüfen lassen:
Das Ergebnis: der Flächentausch ist rechtswidrig !

http://bund-sachsen-anhalt.de/

2018-01-22 07:27:48 +0100

Dritte Petitionsübergabe !

Am 18.1.18 wurde die Petition nunmehr zum dritten Mal übergeben:
Die Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch und Mitglieder des Petitionsausschusses nahmen die 5425 Unterschriften mit den Kommentaren der Unterzeichner im Präsidialflur des Landtages in Empfang.
Wie bei den anderen Übergaben wurde die Petition papiersparend per Stick überreicht.
Die Überbringer kamen auch diesmal aus verschiedenen Teilen des Landes.

https://www.landtag.sachsen-anhalt.de/protest-gegen-den-bau-von-schierkes-seilbahn/

Eine Petitionsausschuss- bzw. Landtagsanhörung sowie ein Ortstermin mit dem Hintergrund des Anliegens der Petition werden wir nun beantragen.

2017-12-10 20:45:28 +0100

Petitionsübergabe an die Landtagspräsidentin:

Die Petition wird zum dritten Mal übergeben !
Die Übergabe erfolgt am Donnerstag, den 18.1.2018 um 11.30Uhr im Landtag an die Landtagspräsidentin von Sachsen- Anhalt, Frau Gabriele Brakebusch.

2017-11-24 20:11:09 +0100

ACHTUNG - Keine Petitionsübergabe - das Bundesamt für Naturschutz erachtet sich dafür nicht zuständig sondern verweist auf die Landesebene.
In einem Schreiben wird deshalb gebeten, von einer Übergabe abzusehen.

2017-11-22 18:40:25 +0100

Erneute Petitionsübergabe !
Am 29.11.17 , 13.00 Uhr wird die Petition an das Bundesamt für Naturschutz, Außenstelle Leipzig, Karl-Liebknecht-Str. 143, übergeben - kommen Sie zur Petitionsübergabe !

Anbei ein Link zu einem Bericht des MDR über Braunlage:
Im November ist es noch zu warm für die Kunstschneeproduktion :
http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/magdeburg/harz-wurmberg-wird-winter-fit-gemacht-100.html

2017-11-08 22:01:44 +0100

Am 21.11.17 findet in Wernigerode eine Fachtagung des Harzer Tourismusverbandes statt. Dort geht es u.a. um das " Gesamtkonzept Schierke"( Vorstellung).

Wir werden an den Harzer Tourismusverband und an die Medien ein Schreiben senden mit den Kommentaren der Unterstützer, sozusagen als Willensbekundungen, was Harz- Touristen erwarten und wünschen.Wir möchten Sie bitten, auch Ihre Meinung an den Tourismusverband und die Medien zu senden.

info@harzinfo.de ( Harzer Tourismusverband)

2017-10-04 22:58:52 +0200

Petitionsübergabe
Nach dem dritten, unnötigen Gutachten ist es wichtig, ein neues Zeichen zu setzen.

Mittlerweile haben wir 5150 Unterschriften erreicht, und die Petition soll nun auch an den Bürgermeister von Wernigerode, Peter Gaffert, übergeben werden.
Am 16.10.17 , 10.00Uhr wollen wir dies im Rathaus von Wernigerode tun.

Kommen Sie mit zur Übergabe !

2017-09-26 21:42:07 +0200

Rücktrittsforderung der SPD an Ministerin C.Dalbert wegen gestopptem Flächentausch

Anbei der Link zum Offenen Brief vom SPD-Ortsverein Wernigerode , in dem die Umweltministerin – Frau Prof. Dr. C. Dalbert – zum Rücktritt in Bezug auf den gestoppten Flächentausch Wernigerode – Land Sachsen-Anhalt - in Zusammenhang mit dem Seilbahnprojekt aufgefordert wird.

http://spd-wernigerode.de/spd-fordert-in-einem-offenen-brief-den-ruecktritt-von-ministerin-dalbert/

2017-08-12 21:19:59 +0200

Petitionsübergabe

Am 11.8.17 wurde die Petition mit über 5000 Unterschriften dem Regierungssprecher der Landesregierung von Sachsen-Anhalt übergeben.
Zur Petition gehörten auch viele der Kommentare der Bürger, die damit ihre Begründung für die Unterschrift dokumentierten. Um ein Zeichen für den Umweltschutz zu setzen, wurde nicht unnötig Papier bedruckt, sondern die Überbringer nutzten hierfür einen USB-Stick. Die Bürger hoffen nun auf eine richtige Entscheidung FÜR Schierke und FÜR die Natur durch die verantwortlichen Politiker. Denn der Umfang der geplanten Naturzerstörung des Schierke-Projekts sprengt aus Sicht der Initiatoren der Petition alle Dimensionen eines vernünftigen, zukunftsorientierten Harztourismus.

Die Petition läuft weiter !
Eine nächste Übergabe ist geplant: an den Bürgermeister von Wernigerode, Peter Gaffert.

2017-08-09 08:27:54 +0200

Petitionsübergabe

Nun haben wir 5000 Unterschriften erreicht und die Petitionsübergabe steht an.
Am 11.8.17 , 11.00Uhr wollen wir die Petition in der Staatskanzlei in Magdeburg übergeben. Kommen Sie mit zur Übergabe !

Auch nach der Übergabe bitten wir weiter um Ihre Unterstützung durch Verbreitung der Petition, denn das Ziel ist noch nicht erreicht – die Entscheidung steht noch aus !

2017-08-07 14:17:21 +0200

5,000 Unterschriften erreicht

2017-07-31 09:32:16 +0200

„Leuchtturmprojekte“
Zu diesen so genannten gehört neben der geplanten Seilbahn auch die Feuerstein-Arena.
Hier explodieren bereits jetzt die Kosten in die Höhe.
Nicht genug, dass die geplanten Ausgaben nicht ausreichen (der Fördermittelhahn wurde aus Vernunftgründen zugedreht), nun möchte Herr Gaffert eine Umschichtung im Haushalt vornehmen - die Gelder stammen aus einem Budget, dass für ein Depot eingeplant ist, in dem FFW, Bergwacht und Bauhof untergebracht werden sollen.
Schierke sollte von einer weiteren solchen Fehlinvestition verschont bleiben !

http://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/20170720/schierke-arena-wernigerode-schiesst-500000-euro-zu

http://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/schierke-arena-kosten-laufen-weiter-aus-dem-ruder

2017-07-22 23:16:23 +0200

Wanderung am Moor von Schierke

Die Grüne Jugend Sachsen-Anhalt veranstaltete am 19.7.2017 eine Wanderung in Schierke, um sich über die Situation in den von dem Seilbahnprojekt bedrohten Moorwäldern ein Bild zu machen.
Landtagsmitglied Wolfgang Aldag und Diana Harnisch, Mitinitiator der Petition, waren ebenfalls dabei.
Die Führung der Wanderung hatte Oliver Wendenkampf übernommen, der durch seine fachlichen Kenntnisse detailliert über die Einzelheiten des geplanten Projektes Aussagen treffen konnte.

Bei der zweistündigen Wanderung wurden den Teilnehmenden die Ausmaße des Projektes bewusst:
Oliver Wendenkampf zeigte unter anderem die Schneise, die eine Seilbahn durch die Moorwälder schlagen würde.
Bereits gekennzeichnete Bäume auf einer Linie zeugen von den Planungsarbeiten, die wir hoffentlich noch stoppen können.

2017-07-16 09:04:51 +0200

Feuerstein-Arena in Schierke als „Investitionsruine“ Nr.1 ?

Bereits der Bau der Feuerstein-Arena in Schierke scheint ein geldverschlingendes, unverhältnismäßiges Projekt zu werden:

http://www.mz-web.de/landkreis-harz/geplante-feuerstein-arena-platzt-in-schierke-ein-traum--27968834

Man hat nichts aus Braunlage gelernt – denn auch dort ist das Eisstadion ein Zuschussgeschäft und lastet schwer auf den kommunalen Haushalten. Die Aufrufe zur Zusammenarbeit und den Vorschlag, nicht auf so kurze Distanz im Harz zwei ähnliche Anlagen zu errichten und zu betreiben, hat man seinerzeit in Wernigerode hochnäsig ausgeschlagen. Nun kommt was kommen musste… und früher als gedacht.

Sinnlose Kosten – das kann und wird sicherlich auch das Projekt „Natürlich.Schierke“ treffen…

Noch ist es Zeit, aus dem Projekt auszusteigen und Alternativen für Schierke zu entwickeln!

2017-07-09 19:29:56 +0200

Schierke in der Schule – Teil 2

Anbei noch Teile eines Kommentars aus der „Volksstimme“ , 20.5.17:

„Das Seilbahn-Projekt ist auch Thema im Geografie-Unterricht an Sachsen-Anhalts Gymnasien. Die Schüler sollen das " Raumpotenzial des Harzes" für den Tourismus bewerten...
Am Ende des Papiers,.. , steht, was vom Schüler erwartet wird.Die Lehrplanmacher geben da ein paar " Lösungsbeispiele":

Errichtung einer alpinen Skipiste- Rodung von Wald- Bodenerosion, Überschwemmungsgefahr;
Bau von Parkplätzen- Bodenversiegelung- Überschwemmungsgefahr;
Vernichtung der Bäume- Vernichtung des Lebensraumes für Tiere;
Mehr Touristen- Abgase- saurer Regen- Waldsterben;
Schneekanonen- Niedrigwasser in der Kalten Bode.

Was wohl unser Physiker Reiner Haseloff dazu sagen würde?“

von Jens Schmidt

2017-06-29 14:23:25 +0200

Schierke in der Schule
Manche Expertenmeinungen schaffen es bis in die Lehrpläne von Sachsen-Anhalt, so wie das Statement von Prof. C. de Jong vor dem Landtag .
So zeigt das Projekt „Natürlich.Schierke“, dass nichts so schlecht ist, dass es wenigstens noch als schlechtes Beispiel dienen könnte.
Es ist schon skurril: Der "erwartete Stand der Kompetenzentwicklung" bei einem 11-Klässler ist laut des Instituts für Schulqualität und Lehrerbildung des Landes Sachsen-Anhalt der, dass man selbständig zu dem Schluss gelangen können sollte, dass das Vorhaben „Natürlich.Schierke“ nichts taugt.
Somit könnte man fast schon jedem Politiker, der heute noch anderes behauptet, guten Gewissens bescheinigen, laut Einschätzung des Instituts für Lehrerbildung hinter besagtem Stand der Kompetenzentwicklung eines 11-Klässlers zu liegen....

https://www.bildung-lsa.de/faecher___lernfelder_/geographie/gymnasium___fachlehrplan___niveaubestimmende_aufgaben.html

2017-06-12 22:57:08 +0200

Öffentliche Gelder = unsere Steuergelder für eine Zerstörung UNSERER Natur :

Investitionen auf unsere Kosten – ein Fass ohne Boden – für ein sinnloses Projekt:
- Für die Herstellung der Infrastruktur (Hier: nur das Ganzjahresprojekt am Winterberg) belaufen sich nach bisheriger Planung auf 1,2 Mio € Eigenanteil als
Ergänzung für die Fördermittel, die vom Land gezahlt werden sollen.
- Gesamtanteil an Kosten für die Stadt sollen 12Mio betragen
Dabei hat das Land 90% Fördermittel versprochen
- Folgekosten wie Instandhaltungen und Kostensteigerungen sind nicht enthalten, ebenso wenig wie Defizite für Parkhaus/Schierke-Arena

Kurzerläuterung FFH: Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie ist eine Naturschutz-Richtlinie der Europäischen Union

In nachfolgendem Link etwas zum Projekt
http://www.bund-westharz.de/presse/wurmberg/

2017-06-12 20:31:18 +0200

1,000 Unterschriften erreicht

2017-06-12 14:32:09 +0200

500 Unterschriften erreicht

2017-06-05 09:49:05 +0200

100 Unterschriften erreicht

2017-06-02 22:02:05 +0200

50 Unterschriften erreicht

2017-06-02 15:45:41 +0200

25 Unterschriften erreicht

2017-06-02 00:41:42 +0200

10 Unterschriften erreicht