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An: Bayerische Staatsregierung

Keine Neuauflage von Hitlers "Mein Kampf"

Sehr geehrter Herr Minsterpräsident, sehr geehrter Herr Landtagspräsident, angesichts der Flüchtlingsproblematik und dem damit einhergehenden Wiedererstarken des Rechtsradikalismus in Deutschland und Europa fordern wir Sie auf, die Planungen für eine Neuveröffentliching von Hitlers "Mein Kampf" für das Frühjahr 2016 einzustellen und auf jeglichen Neuveröffentlichingen auf Dauer zu verzichten. Auch eine Kommentierte Ausgabe würde einen Nährboden für die weitere Ausbreitung des Neonazitums darstellen.

Warum ist das wichtig?

Rechtsradikale und Neonazis stellen eine Bedrohung unserer freiheitlich-demokraischen Grundordnung dar. Durch Angriffe auf alle Arten von Andersdenkenden, Bombenanschläge, Bransdstiftunen und gezielet Sachbeschädigungen gefährden die Sicherheit der Bevölkerung. Alle rechtsradikalen Umtriebe berufen sich auf eine
"völkische Tradition", wie sie in Hitlers Hetzschrift verherrlicht wird. Die für die vorgesehenen Finanzmittel für die Neuauflage sollten in eine verbesserte ausstattung der Politischen Bildung an Schulen und Jugendeinrichtunegn gelenkt werden.
Staatliche oder auch nur Quasi-Staatliche Unterstützung und Verbreitung rechtsradikalen Gedankengutes ist außerdem kontraproduktiv im Zusammenhang mit dem laufenden NPD-Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht.

Neuigkeiten

2016-08-23 22:04:41 +0200

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