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An: Christian Pegel (SPD) Verkehrsminister MV und Arvid Kämmerer, Leiter Vertrieb und Fahrplan, DB Netz AG, Regionalbereich Ost

Keine Verschlechterung der Fahrzeiten beim Regionalexpress (RE 1) HRO-HH-HRO

Keine Verschlechterung der Fahrzeiten beim Regionalexpress (RE 1)  HRO-HH-HRO

Sehr geehrter Herr Pegel,
sehr geehrter Herr Kämmerer,
mit Inkrafttreten des neuen Fahrplans ab 14.12.15 auf der Linie des Regionalexpress 1
Rostock-Hamburg-Rostock ergeben sich insbesondere für Berufspendler erhebliche Probleme bei der Erbringung der Dienstpflichten und unerträgliche Zeitverluste, aber auch Reisende von und nach Mecklenburg erleiden teilweise erhebliche Zeitnachteile, daher fordern wir:
1. Keine längeren Fahrzeiten von und nach
Hamburg beim RE 1
2. Beibehaltung der langjährig bewährten An-
und Abfahrzeiten in Hamburg
3. Verbesserte Zuverlässigkeit des RE 1
(Strecke, Lok-und Wagenpark)
4. Größere Sauberkeit an den Haltepunkten
5. Verbindliches Beschwerdemangement bei
der DB
6. Teilanbindung der zur Metropolregion
Hamburg gehörenden Westkreise von MV
an den Hamburger Verkehrsverbund (HVV)

Warum ist das wichtig?

Die im Fahrplan ab 14.12.2015 vorgesehenen deutlich längeren Fahrtzeiten auf der Linie des RE 1 von Rostock nach Hamburg und zurück verschlechtern die Arbeitsbedingungen aller Pendler aus Westmecklenburg drastisch. Schrittweise wurde schon in den letzten Jahren, beispielsweise auf dem Streckenabschnitt von Boizenburg nach Hamburg die Fahrtzeit im Schnitt um mehr als 10 Minuten verlängert.
Jetzt mit dem neuen Fahrplan wird der Pendlertag mehr als eine Stunde länger, weil die Aufenthalte in Büchen von bis zu 20 Minuten zu verspäteten Ankunftszeiten in Hamburg führen. Bei vielen Pendlern gilt ein fester Arbeitsbeginn, so dass dann ein Zug früher (eine Stunde eher) genommen werden muss. Dies betrifft auch die zusteigenden Pendler aus Schleswig-Holstein.
Vielen Teilzeitkräften mit familiären Verpflichtungen wird das Arbeiten in Hamburg schier unmöglich gemacht, da die Fahrzeit dann in keinem Verhältnis zur Arbeitszeit steht. Vollzeitkräfte verlieren wertvolle Freizeit am Heimatort. Das familiäre und gesellschaftliche Leben der Pendler wird stark eingeschränkt.
Qualifizierte Arbeitsplätze sind in Westmecklenburg und Holstein Mangelware, so dass z.B. die Hälfte der werktätigen Bevölkerung aus Westmecklenburg pendeln muss. Viele Bahnpendler werden aufs Auto umsteigen und die jetzt schon überlasteten Straßen nach Hamburg weiter verstopfen.
Die Fahrzeitverlängerungen sind für fast 1.000 Bahnpendler und noch mehr Bahnreisende aus ganz Westmecklenburg und Holstein, die mit dem RE 1 fahren, völlig unakzeptabel!
Gleichzeitig wird mit der schlechteren Bahnanbindung an die Metropole Hamburg die Wohnattraktivität in Westmecklenburg erheblich sinken. Junge Leute werden sich überlegen, ihren Wohnsitz arbeitsortnäher zu wählen. Flexible Mieter sicher auch.
Für eine positive demografische Entwicklung Westmecklenburgs ist es unabdingbar, eine gute Verkehrsanbindung zum Wirtschaftszentrum Hamburg zu gewährleisten.

Wie die Unterschriften übergeben werden

per Post, ggf. persönlich

Neuigkeiten

2017-11-25 20:00:47 +0100

Die kathastrophalen Zustände auf der Linie des RE 1veranlaßten mich dem Minister Pegel zu schreiben, nachdem die DB nur blockte.
http://pendlerprotest-mv.de/offener-brief-ministerhilfe-eingefordert

2016-06-22 09:46:35 +0200

Pendlerdialog am 24.6.2016 um 18Uhr in Boizenburg, Tarnowschule.
http://pendlerprotest-mv.de/einladung-zum-pendlerdialog-metropolregion
Kommen Sie, wenn Sie Verbesserungen im ÖPNV wünschen, z.B. HVV.
Die Politik und die Verkehrsfachleute sind auch da. Im Anschluss Pendlerpicknik.

2016-05-25 19:53:44 +0200

Jüngst haben bei der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung in Schwerin Veranstaltungen zu den Themen „Verkehrsinfrastruktur in MV“ und den „Perspektiven in der Metropolregion Hamburg“ stattgefunden. Doch haben diese inhaltlich die Interessen der Fährgäste im öffentlichen Personenverkehr, Pendlern und Bürgern ausreichend Rechnung getragen? Mit unserem Pendlerdialog am Freitag, den 24.06.2016 wollen wir Antworten geben und auch neue Impulse setzen. Seien Sie herzlich eingeladen!
Siehe Einladung unter www.pendlerprotest.de

2016-05-06 23:18:14 +0200

Die Veranstaltung der Friedrich Ebert Stiftung am 3.5.16 war überraschender Weise gut besucht. Das Thema war schließlich auch vielversprechend...
Leider waren der Eindruck, dass die Realität auf dieser Veranstaltung (SÖPNV, Land- und Kreisstraßen), als etwas lästig empfunden wurde und die tolle Zukunft, die mit fremdem Geld (Bund) noch besser gestaltet werden könnte, viel schöner. Ein Großteil der Veranstaltung drehte sich um die tolle A14 und auf den noch nicht einmal im Bundesverkehrswegeplan bis 2030 angedachten Fehmann-Belt-Tunnel. Leider wurde nicht erkannt, dass die verkehrstechnische Einbindung Westmecklenburgs in die Metropolregion Hamburg wirtschaftlich und auch kulturell deutlich nachhaltiger sein würde.
Übrigens, die beste Steuerquote in ganz MV wird im Altkreis Hagenow erzielt! Dies dürfte durch die fast 70% der arbeitenden Bevölkerung, die in den Westen pendeln und hier Steuern zahlen, bewirkt werden! Warum sollte man sich also um die Leistungsträger auch noch kümmern?

2016-04-26 22:01:34 +0200

Die Friedrich Ebert Stiftung führt eine Veranstaltung am 3.5.16 zur Verkehrsinfrastruktur in MV im Energieministerium in Schwerin durch. http://www.fes.de/de/veranstaltungen-detailansicht/veranstaltung/detail/203946/
Nehmen Sie als betroffener Pendler daran teil und sagen Sie Ihre Meinung, nur so kann diese Veranstaltung auch echt sein!

2016-04-24 20:26:46 +0200

Die seit über einem Monat eingesetzten Zusatzzüge, insbesondere am Nachmittag von Büchen nach Hagenow und tlw. Schwerin, erreichbar von Hamburg mit dem EC 179, Abfahrt HH um 14.51Uhr und IC 2071 um 16.51Uhr, sind echt eine Alternative. 40 Minuten Fahrzeit von Hamburg bis Boizenburg, einschließlich des Umstiegs in Büchen, sind der Knaller. Leider können die HVV-Zeitkarteninhaber (auch Proficard) immer noch nicht offiziell mit den Fernzügen fahren. Hier sollte das Verkehrsministerium MV unbedingt nachbessern!

Mailen Sie doch einfach mal Ihrem Verkehrsminister Christian Pegel Ihre Meinung: poststelle@em.mv-regierung.de

2016-02-28 18:24:42 +0100

Die teure Beruhigungspille des Ministers Pegel

Mit teuren Scheinaktivitäten von fast 600 000€ und noch dazu einer Eigenbeteiligung der Pendler an den IC- Verbindungen von HH-Büchen sollen Verbesserungen suggeriert werden.
https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Leichtes-Aufatmen-fuer-Hamburg-Pendler,pendler238.html

Wann kommen endlich substantielle Verbesserungen, wie ein gleichmäßiger Takt mit kurzen Fahrzeiten?!

2015-12-29 10:05:02 +0100

Minister hat antworten lassen...

Jetzt hat der Verkehrsminister MV, Christian Pegel, antworten lassen. Zusammenfassend ist es eine Bankrotterklärung des Ministeriums, neben der Ankündigung klitzekleiner temporärer Veränderungen will der Minister über Jahre nichts subtantielles abändern lassen. Damit dürfte er seine Ligitimation verspielt haben.

2015-12-23 15:34:37 +0100

Erste Kommune erklärt sich mit Pendlern solidarisch!

Die Stadt Boizenburg hat fraktionübergreifend in einem offenen Brief an den Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) die Fahrplanverschlechterungen missbilligt. ( siehe SVZ v. 23.12.15 Seite 12)

2015-12-22 17:57:37 +0100

Die Deutsche Bahn hat einen Trassenkonflikt zwischen Hamburg und Büchen beim Eisenbahnbundesamt nicht angezeigt.

Ein Trassenkonflikt mit dem Fernverkehr ist aber die offizielle Begründung für die pendlerunfreundlichen Takt- und Reisezeiten auf der Linie des RE 1. -Hier bleiben wir dran.-
Es schält sich immer weiter heraus, dass die DB sich mit der Begründung des Fernverkehrvorrangs beim RE 1 Zeitpolster einbaute um Unzuverlässigkeiten im Betriebsablauf der DB zu kaschieren. - Zu Lasten der vielen Reisenden des RE 1.

2015-12-18 23:20:58 +0100

Der Zug für Minister Pegel ist wohl abgefahren...

So könnte man die NDR-Meldung von 17.12.15 verstehen.( https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Minister-Pegel-Zug-ist-wohl-abgefahren,pegel162.html )

Der Kommentar von "Bodo" trifft die Misere wohl am Besten:
"Ganz ganz schwach Herr Pegel! Farblose technokratische Statements abgeben und auf externe Gutachten setzen - was ist das denn für eine politische Führung? Wer hat denn da bei den Verhandlungen geschlafen? Peinlich - und schlecht für unser Land! Hier sollten nach der Landtagswahl Köpfe rollen. "

2015-12-13 21:55:09 +0100

Kreis-SPD stellt sich gegen Pendler

Die SPD verweigerte den Pendlern auf der Kreistagssitzung des Kreises
Ludwigslust-Parchim am 9.12.2015 geschlossen die Unterstützung. Alle übrigen
Parteien und Wählergruppierungen unterstützen den Antrag der CDU zur
Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs im Interesse der Berufspendler in
Westmecklenburg und überstimmen die SPD. Landrat Christiansen (SPD) ist nun in
der Pflicht in unserem Interesse zu handeln!

Liebe Mitstreiter, sprechen Sie Ihre SPD- Vertreter vor Ort doch an. Früher
hat sich diese Partei doch für werktätige Menschen besonders engagiert!

Was ist mit dieser Partei los?

2015-12-12 10:12:01 +0100

Linke bringen Antrag in der Lantag MV zur Pendlersituation ein:
http://www.svz.de/lokales/zeitung-fuer-die-landeshauptstadt/lahme-bahn-druck-auf-pegel-waechst-id12189456.html#

2015-12-10 05:21:02 +0100

Neuer Fahrplan mit seinem "Rumpeltakt" und den verlängerten Laufzeiten verstößt womöglich gegen die bis 2019 geltetenden Ausschreibungsbedingungen. Die Verkehrsgesellschaft Mecklenburg -Vorpommern als ausschreibende Stelle verweigert Auskunft oder Einsichtnahme.

2015-12-07 21:31:05 +0100

Mit Unterstützung des ehrenamtlich geführten Vereins Haus und Grund Boizenburg e.V. und des Landesverbandes ProBahn (Fahrgastverband) haben wir die Regionalgruppe Metropolregion gegründet. Ziel ist die schnelle RE-Anbindung an Hamburg in kundenfreundlicheren Takten und Erweiterung des HVV mind. bis Hagenow. Es werden hierfür dringend Unterstützer gesucht um schnell eine Handlungsfähigkeit zu erreichen. Melden Sie sich bitte unter Kontakt@pendlerprotest.de

2015-12-04 22:07:21 +0100

Die Schweriner Volkszeitung interessiert sich jetzt auf einmal für uns geschundene Pendler und ruft zu Leserbriefen auf. Bitte schreiben Sie der SVZ Ihre Meinung, insbesondere zum neuen Fahrplan unter hagenow@svz.de, CC bitte an Kontakt@pendlerprotest.de
Übrigens haben Sie schon einmal nachgerechnet? Jeden Tag mind. eine Stunde zusätzliche Fahrtzeit bedeutet, dass Sie Freizeit für 5 Wochen Urlaub einfach verplempern.

2015-12-03 18:12:45 +0100

Der Bürgermeister von Boizenburg Harald Jäschke hat sich unserer Petition angeschlossen und signalisiert, nach Rücksprache mit dem Landrat, die Einbeziehung Boizenburgs in den Hamburger Verkehrsverbund (HVV).

2015-11-23 23:41:39 +0100

Dünner NDR Boulevard-Beitrag, https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/nordmagazin/Bahn-Winterfahrplan-tritt-in-Kraft,nordmagazin32806.html
nicht einmal auf unseren Pendlerprotest wurde Bezug genommen,

2015-11-23 18:47:55 +0100

23.11.15 Interview heute ab 19:30 im NDR
Heute um 19.30 Uhr auf NDR (Nordmagazin) seht ihr ein Interview mit Jens Prötzig zu unserem Pendlerprotest. Schaltet ein!

2015-11-21 17:52:37 +0100

Heute hat die SVZ endlich einmal etwas zum Thema geschrieben. Lesen Sie selbst und bilden Sie sich Ihre Meinung... http://www.svz.de/lokales/hagenower-kreisblatt/chaos-durch-neuen-winterfahrplan-id11272826.html
Sollte Ihnen nicht die Luft wegbleiben ob soviel Arroganz, lassen Sie es die Zeitung wissen hagenow@svz.de, --- und mich auch---: boizenburg@haus-und-grund-mv.de

2015-11-20 06:21:28 +0100

Die Schweriner Volkszeitung verschließt sich seit 14 Tagen unseres Themas und trotz Leserbrief und mehrfacher Telefonate mit der Redaktion wird nichts über die Fahrtverschlechterungen auf der Strecke nach Hamburg berichtet.
Sollte es Sie auch empören, mailen Sie Ihren Unmut dem Kreisredakteur der SVZ, Maik Pohle, unter hagenow@svz.de

2015-11-18 13:50:02 +0100

Verkehrsminister Pegel wurde über unseren Pendlerprotest vorab informiert, damit er wenigstens die Chance hat vorher zu handeln.
Inzwischen interessiert sich auch die CDU des Kreises LUP für unsere Aktion.
Bitte nicht locker lassen, auch Freunde und Familie sind von Ihrem längeren Arbeitstag betroffen und sollten ihre Meinung kundtun- Jede Stimme ist wichtig! J.P.