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An: Finanz- und Umeltministerium

Keine (versteckten) Subventionen für Firmenwagen und deren Treibstoff

Wenn Firmenwagen auch privat genutzt werden, dann sollen nur diejenigen Treibstoffkosten ersetzt werden, die für betriebliche Aufgaben benötigt wurden. Private Fahrten sollen nicht steuerlich begünstigt werden. Auch bei betrieblichen Treibstoffkosten sollte es Anreize geben, um sparsames Fahren zu belohnen (oder anders herum: Verschwendung zu bestrafen)..

Warum ist das wichtig?

Firmenwagen sind ein Teil des Firmenvermögens und damit unverzichtbar für Mitarbeiter, die mobil sein müssen (Handelsvertreter, Handwerker, ...). So weit so gut. Aber warum müssen sie steuerlich besser gestellt werden?

Denn ich weiß, dass auch in meiner Branche (Software) viele Mitarbeiter mit Firmenwagen ausgestattet werden, die einen festen Arbeitsplatz haben und es gar nicht bräuchten. Beispiel SAP. Warum ist das so?

Weil Firma und Mitarbeiter eine Win-Win-Situation eingehen. Die Firma erhöht somit Ihre Leistungen ohne das Gehalt anzuheben und der Mitarbeiter bekommt das Auto billiger und hat keinen Ärger mit der Wartung. Beide sparen mit somit Kosten (Steuern) zuungunsten des Staates.

Was ist daran schlecht?
Es profitieren
- nur gut verdienende Angestellte, die es finanziell gar nicht nötig haben
- die Autobauer der gehobenen Klasse, man kann sogar von versteckten Subventionen reden
und es zahlt
- die Allgemeinheit und der kleine Mann / die kleine Frau mit geringerem Einkommen.

Zu allem Überfluss ist der Treibstoff (Benzin, Diesel, ...) für Firmenwagen meinst auch noch umsonst. D.h. ein Besitzer eines privaten Kleinwagens schaut, dass der Benzin spart, wo er kann. Die Firmenwagenbesitzer aus meinem Bekanntenkreis scheren sich nicht um den Benzinverbrauch. Ausflug mit der Bahn am Wochenende mit dem Zug? Warum? Das Benzin zahlt die Firma, also fahren wir mit dem Auto. Das höre ich sehr oft in diesen Kreisen. Gibt das nur mir zu denken?

Es muss ein Anreiz geschaffen werden, damit auch Firmenwagenbesitzer Treibstoff sparen. Das geht nur über das Geld.
Es muss aufhören, dass
1. über Firmenwagen Geld von unten nach oben um verteilt wird.
2. über Firmenwagen Geld von von den kleinen Leuten an die PKW-Produzenten fliesst.
3. Firmenwagen fast immer hochklassige, PS-starke Fahrzeuge sein müssen. Mit einem Kleinwagen kommt ein Sales-Kollege auch ans Ziel. Nur Protzen kann er damit nicht. Aber muss das sein?

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