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An: Bürgermeister*in und Ratsfraktionen in Münster

Kinder aufs Rad - für ein lebenswertes Münster

Kinder aufs Rad - für ein lebenswertes Münster

Die Kidical Mass setzt sich für kinderfreundliche und lebenswerte Städte ein - auch in Münster. Wir wollen, dass sich Kinder und Jugendliche sicher und selbständig mit dem Fahrrad in unseren Städten bewegen können.
Unter dem Motto "Kinder aufs Rad!" erobern wir mit unseren bunten Fahrraddemos die Straßen in ganz Deutschland. Die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen an politischen Entscheidungen wollen wir dabei fördern.

Wir fordern für Münster
1) Alle Kinder und Jugendlichen sollen sich sicher und selbständig mit dem Fahrrad in der Stadt bewegen können.
2) Wir wollen für alle Menschen angstfreies Radfahren
3) Tempo 30 für sicheren Straßenverkehr innerorts
4) Münster muss wieder Fahrradstadt werden, denn nur eine Fahrradstadt ist eine kinderfreundliche Stadt!
5) Nach StVO illegales Parken von Autos auf Gehwegen darf nicht länger geduldet, sondern muss sanktioniert werden. Alle Menschen sollen sich dort sicher und frei bewegen und den wegen des Corona-Virus gebotenen und notwendigen Abstand zueinander einhalten können
6) Wir wollen mehr Platz für Radfahrende und Fußgehende – JETZT!
7) Wir wollen autofreie Zonen und Orte, für eine lebenswerte und urbane Stadt der Begegnung

Warum ist das wichtig?

"Würde ich mein Kind hier alleine mit dem Rad fahren lassen?" An dieser Frage muss sich eine Stadt messen lassen. Wenn die Antwort "nein" lautet, dann muss etwas passieren.
Kinder sind auch Verkehrsteilnehmer*innen. Sie können und wollen selbst mobil sein - auf dem Weg zur Schule und in der Freizeit.
Wir wollen, dass Fahrradfahren sicher und angstfrei möglich ist. Dafür brauchen wir eine Stadt- und Verkehrsplanung, die dies möglich macht: Mehr Platz und Vorrang für Radfahrer*innen, sichere Radwege, Sicherung von Kreuzungsbereichen, Geschwindigkeitsbegrenzungen für Autos etc.
Kinder und Jugendliche können heute lernen, dass Radfahren Spaß macht und klimafreundlich ist.
Generell ist der Verkehrsraum auch in Münster ungerecht verteilt: Der motorisierte Individualverkehr genießt hier eine Über-Priorisierung. Der Raum der allen gehört, wird vor allem durch das stehende, nicht genutzte Auto besetzt. Weder auf dem Rad und noch weniger auf dem Gehweg ist es vielerorts möglich, den gebotenen Mindestabstand zu anderen Menschen einzuhalten. Zum einen sind es die schmalen Radwege, die ein sicheres Überholen unmöglich machen. Zum anderen sind es – und das ist in dieser Zeit noch viel schlimmer – die illegal zugeparkten Gehwege, die weder eine sichere Begegnung, noch ein solches Überholen ermöglichen.
Unter dem Aspekt notwendiger physischer Distanz als Corona-Schutzmaßnahme sollte die gesellschaftliche Teilhabe von allen Menschen, auch Älteren und Kranken, im Mittelpunkt unseres Handelns stehen. Es muss gewährleistet sein, dass sich alle ungehindert und sicher im öffentlichen Raum bewegen können. Das von der Stadt tolerierte Gehwegparken steht diametral zu der immer wieder beschworenen Solidarität mit den Schwächeren unserer Gesellschaft (siehe: https://fahrradstadt.ms/2020/03/29/sicher-durch-muenster/#more-1194)

Die Umsetzung unserer Forderungen kommen nicht nur Kindern und Jugendlichen zugute, sondern allen Menschen. Sie sind ein Beitrag zur Verkehrswende - und damit zum Klimaschutz.

Wie die Unterschriften übergeben werden

Wenn möglich, findet eine persönliche Übergabe der Unterschriften an den Oberbürgermeister und die Ratsfraktionen der Stadt Münster statt.


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Viele Fahrradwege sind in Münster sowohl für Kinder als auch für Erwachsene nicht sicher. Als Münsteranerin, die täglich Rad fährt, spreche ich aus eigener Erfahrung. Stichwort: Wolbeckerstraße
  • Fahrrad fahren ist die einfachste Form der Mobilität nach dem zu Fuß gehen. Klimafreundlich, gesund, nachhaltig. Es lassen sich Gegenstände Transportieren, Kinder und Personen jeden Alters mitnehmen und auch große Entfernungen erfahren. Mit Fahrrädern werden Weltreisen gemacht. Nur im Alltagsverkehr bekommt das Fahrrad bei uns keinen angemessenen Platz. Wir brauchen eine Verkehrswende und eine Mobilitätswende. Und wo lässt sich dieses Vorhaben logischer beginnen als bei unseren Kindern?
  • ich von einer Stadt träume, die anstatt einem autolastigen Individual-Verkehr viele Möglichkeiten der Mobilität anbietet und statt zugeparkter Straßenränder Raum für Grünes und gemeinschaftliche Nutzung schafft

Neuigkeiten

2020-06-04 21:27:54 +0200

1,000 Unterschriften erreicht

2020-06-02 14:44:06 +0200

500 Unterschriften erreicht

2020-06-02 11:06:01 +0200

100 Unterschriften erreicht

2020-06-02 10:59:02 +0200

50 Unterschriften erreicht

2020-06-02 08:36:28 +0200

25 Unterschriften erreicht

2020-06-01 20:10:23 +0200

Liebe Unterstützer:innen,
manchmal gibt es offenbar (technische?) Probleme, beim Unterzeichnen. Bitte achtet darauf, das nach dem Betätigen des Buttons, die Bestätigung über den Versand der Bestätigungsmail erscheint.
Dann gerne Kontakt über die Links.
Danke schön, viele Grüße
Stefan für die Kidical Mass Münster

2020-05-27 21:33:05 +0200

10 Unterschriften erreicht