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An: Oberbürgermeister Uwe Richrath / Fraktionen CDU, SPD, Grüne, BL, OP und Nachfolger der Wahl 2020

Leben retten: Abbiegeunfälle in Leverkusen verhindern!

Leben retten: Abbiegeunfälle in Leverkusen verhindern!

Fast jede Woche gibt es in deutschen Städten Abbiegeunfälle, bei denen Radfahrer*innen von LKW beim Rechtsabbiegen überrollt werden. Abbiegeassistenten können Leben retten, werden für LKW aber erst in den nächsten Jahren Pflicht. Bis dahin müssen Kommunen ihre Handlungsmöglichkeiten nutzen, um weitere schlimme Unfälle zu verhindern.

Wir fordern daher für Leverkusen:
- Neu zu beschaffende LKW für den städtischen Fuhrpark müssen mit Abbiegeassistenten ausgestattet sein.
- Vorhandene LKW im städtischen Fuhrpark werden zeitnah mit Abbiegeassistenten nachgerüstet.
- Bei Unternehmen im Eigentum der Kommune, sowie in Ausschreibungen und Auftragsvergaben müssen die LKW und Busse der Unternehmen mit Abbiegeassistenten ausgestattet sein.
- OB & Stadtrat Leverkusen appellieren an die kommunalen Spitzenverbände und die Landesregierung sich dafür einzusetzen in der Straßenverkehrsordnung den Kommunen die Möglichkeit zu geben, Einfahrtverbote für LKW ohne Abbiegeassistenten zu erlassen
- Gefährliche Abbiegesituationen werden durch Entkopplung von Ampelschaltungen und ggf. bauliche Veränderungen entschärft.

Warum ist das wichtig?

Kreuzungen sind Unfallschwerpunkte. Besonders gefährlich: Wenn ein LKW rechts abbiegt und dabei nicht im Blick hat, was rechts hinter ihm passiert: für viele Radfahrer*innen eine tödliche Gefahr.
Abbiegeassistenten hätten schon viele Leben von Radfahrer*innen retten können, sind aber noch immer nicht verpflichtend. Und anders als in Österreich dürfen Kommunen auch keine Fahrverbote für LKW ohne Abbiegeassistent erlassen.
Aber Kommunen haben trotzdem Handlungsspielräume, die noch zu wenig genutzt werden. Dazu gehört die Ausstattung eigener LKW mit Abbiegeassistenten, entsprechende Auflagen bei Auftragsvergaben und die Entschärfung von gefährlichen Abbiegesituationen durch Änderung von Ampelschaltungen und bauliche Veränderungen an Kreuzungen.
Und Kommunen können Druck von unten machen, damit sich an den Regelungen auf Bundesebene endlich etwas ändert.

Trauriger und jüngster Vorfall in Leverkusen:
Vor ca. 10 Monaten ist eine elfjährige Schülerin auf dem Schulweg mit ihrem Fahrrad von einem Lastwagen erfasst worden. Ein sehr junges Leben, welches nicht hätte so frühzeitig beendet werden müssen. Die Mutter beklagt, dass seitens der Stadt nicht wirklich viel passiert sei.

Diese Petition soll da wesentlich mehr Verbesserung herbeiführen. Wir sind durch technische Hilfsmittel in der Lage, das Risiko derartiger Unfälle deutlich zu reduzieren. Das Verhältnis von Menschenleben und die überschaubaren Kosten von zielführenden Aufrüstungen darf nicht ernsthaft in Frage gestellt werden. Zudem wird die Entwicklung solcher technischen Hilfsmittel begünstigt und die Risiken noch effektiver gemindert.

Lasst uns unseren Beitrag leisten, damit kein weiteres Kind oder jeder andere Mensch auf diese vermeidbare Art vorzeitig sein Leben verliert.

Wie die Unterschriften übergeben werden

Das Ziel ist die persönliche Übergabe an den Oberbürgermeister der Stadt möglichst mit Anwesenheit der Presse. Minimal sollen alle Stadtrat-Fraktionen ein PDF-Dokument mit allen Unterschriften erhalten.

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Ich habe unterzeichnet, weil...

  • In den Niederlanden haben Radfahrer schon bereits eine eingebaute 'Vorfahrt' durch intelligente Ampelschaltungen und eine separate Verkehrsführung, getrennt vom motorisierten PKW- und Schwerverkehr. Beim Anfahren mehr, als 50m vor der Ampel wird eine "Grüne Welle für Velos" angefordert, sodass die Fahrradampel bereits beim Erreichen auf Grün springt, während der motorisierte Verkehr warten muss, damit Radfahrer zuerst die Kreuzung sicher und ohne Kollisionen mit PKW / LKW queren können.
  • Als Radfahrer kenne ich diese Situation und würde mir wünschen, dass unsere Politiker unverzüglich zeitnah alle Fahrzeuge mit Überlänge mit Kamerasystemen oder technisch gleichwertigen Systemen ausrüsten und zwar nicht nur in Leverkusen, sondern bundesweit.
  • Meinem Mann und mir ist schon an verschiedenen Orten zu verschiedenen Zeiten ähnliches passiert und wir konnten nur durch eigene Vorsicht einem Unfall entgehen bzw. durch einen beherzten Sprung Leben und Gesundheit retten ...... Aber man hat nicht immer das Glück!

Neuigkeiten

2020-11-21 12:48:55 +0100

500 Unterschriften erreicht

2020-09-01 15:59:40 +0200

100 Unterschriften erreicht

2020-09-01 15:20:53 +0200

50 Unterschriften erreicht

2020-09-01 15:03:35 +0200

25 Unterschriften erreicht

2020-09-01 15:00:53 +0200

10 Unterschriften erreicht