An: Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks

Schlimmer als Asbest! Stoppen Sie die krank machenden Ultra-/ Feinstäube und Gifte aus Laserdruckern

Sehr geehrte Frau Bundesministerin,

machen Sie sich stark für gesunde Raumluft und den Schutz des Grundrechts auf körperliche Unversehrtheit vor Nanopartikeln und Giften aus Laserdruckern und Kopierern: Sicher drucken mit Tinte statt Toner – Hilfe für Betroffene – unabhängige Erforschung der Risiken!
Machen Sie sich gemeinsam mit Ihren KabinettskollegInnen Frau Nahles, Frau Prof. Wanka, Herrn Maas und Herrn Gröhe insbesondere stark für
1. den Schutz der Gesundheit der Menschen vor Laserdruckgeräten. Es gilt das Vorsorgeprinzip! Produkte, die krank machen, sind vom Markt zu nehmen!
2. einen respektvollen, würdigen Umgang mit Menschen, die an Umweltbelastungen erkranken, deren medizinische Versorgung und Entschädigung sowie faire, neutrale Begutachtung.
3. die 2004 amtlich zugesagte wissenschaftliche Aufklärung der gesundheitsschädigenden Wirkungen, einschließlich der Krebsgefahr, unter Beteiligung der Betroffenen.
4. die Unabhängigkeit von Forschung und Lehre, eine neutrale und kompetente Besetzung von Schlüsselpositionen in staatlichen Gremien (z. B. IRK beim UBA) und die Stärkung der klinischen Umweltmedizin.
5. den gesetzlichen Schutz der Innenraumluft, denn sie ist direkte Atemluft und als wichtigstes Lebensmittel schützenswert, aber rechtlich noch weitgehend ungeschützt. Atmen heißt Leben!

Warum ist das wichtig?

Chronisch krank, brutale Atemnot, nicht zur Schule gehen können, Ausbildung, Studium und Beruf aufgeben müssen: Das sind die leidvollen Erfahrungen tausender Menschen, die durch die Emissionen aus Laserdruckern und Kopierern krank geworden sind. Es gibt auch Todesopfer. Millionen Menschen atmen fast täglich Milliarden gefährliche Nanopartikel ein, die bis in die Zellen und sogar ins Gehirn eindringen. „Was ich hier sehe, ist schlimmer als Asbest“, waren die Worte eines Pathologen. Diese vollkommen vermeidbare Gefahr gilt es zu stoppen!
Feinstaub ist laut Bundesregierung eine tödliche Gefahr und entsteht auch durch Laserdrucker und Kopierer (vgl. Artikel vom 23.04.14)! Am 25.08.2016 informierte die Bundesregierung in dem Artikel Luftverschmutzung macht krank erstmals über Atemwegsentzündungen, Thrombosen und Lungenkrebs durch Ultrafeinpartikel, die auch aus Laserdruckern kommen.
Die Grünen haben im Bundestag einen Antrag zum Schutz der Innenraumluft und gegen die Druckeremissionen eingebracht. Doch die SPD schwenkt zurück auf überwunden geglaubte Positionen des Bundesumweltministeriums und behauptet, es gebe keine Risiken. Die CDU spricht sogar von einem „Scheinproblem“. Angesichts der oftmals schweren Erkrankungen tausender Bürger klingt das wie Hohn. Feinstaub wird nicht dadurch ungefährlich, dass er ultrafein und angereichert mit gefährlichen Schadstoffen ungefiltert aus Laserdruckern direkt in die Atemluft der Menschen geblasen wird. Seit 2007 versuchen die Behörden sich mit der Aussage zu retten, die emittierten Partikel wären fast kein Toner. Stimmt, aus Dieselfahrzeugen kommt auch kein Diesel.
nano-Control (www.nano-control.org) liegen tausende Meldungen von Betroffenen vor, die seit 1998 um ihr Recht auf gesunde Raumluft kämpfen.

Die Feinstaubgefahr aus den Druckern betrifft fast Jede/n:
Feinstaub tötet laut Europäischer Umweltbehörde (EEA) allein in Europa jährlich 430.000 Menschen und kommt laut Bundesregierung auch aus Laserdruckern und Kopierern. Schon 1995 stellte die US-Umweltbehörde (EPA), die den Diesel-Skandal aufdeckte, nach Untersuchung der Emissionen von Kopiergeräten fest, dass von der Innenraumluft die größten Umweltrisiken für die nationale Gesundheit ausgehen. Weltweit belasten über eine Milliarde Geräte die Atemluft von Menschen. Sie blasen einen unsichtbaren und ungefilterten Mix aus gefährlichen Schadstoffen und Milliarden ultrafeinen Partikeln pro Seite in die Atemluft, darunter metallische und Kohlenstoff-Nanopartikel aus den Tonern! Die Schweizer Rückversicherung Swiss Re rechnet Nanopartikel und Chemikalien zu zwei der sechs größten Risiken der Menschheit. Die Geräte sind fast allgegenwärtig. Man kann sich den Emissionen kaum entziehen und man hat keine Wahl, ob man sie einatmet oder nicht. Die leidvollen Erfahrungen der Betroffenen werden inzwischen durch eine Fülle internationaler Studien bestätigt. Schädigungen wurden schon nach Minuten und wenigen gedruckten Seiten beobachtet, auch im Niedrigdosisbereich und an gesunden Menschen. Sie betreffen daher Jede/n. Die Schäden gehen in die Milliarden. Forscherteams aus Harvard, Peking und Freiburg warnen.

Aus Schaden klug werden – zum Glück gibt es Lösungen:
Emissionsarme Tintendruckgeräte schonen nachweislich die Gesundheit, sind längst so leistungsstark wie Laserdrucker und sparen laut Herstellern 90 % Material, 80 % Strom und 50 % Kosten. Filter können die Emissionen senken. Ein erster Hersteller baut jetzt weltweit Filter ein. Das zeigt, dass es etwas zu filtern gibt, was besser nicht eingeatmet wird.

Wie die Unterschriften übergeben werden

Diese Petition wird persönlich übergeben.


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Ich reagiere mit Atemnot und Bronchitis auf Poliermittel und -Stäube. Habe daher vor über 20 Jahren den Arbeitsplatz gewechselt. Vor kurzem habe ich eine defekte Tonerkartusche aus dem Laserdrucker entfernen und den Drucker vom ausgerieselten Toner reinigen müssen. Dabei traten die selben Symptome auf wie beim Einatmen der Polierstäube.
  • Habe ca. 30 Jahre neben einem Büro-Laserdrucker in Griffweite gesessen und auch Zuhause so ein Gerät für meine privaten "Büro"-Arbeiten. Typische Symptome, wie Schnupfen, Halsschmerzen, Reizhusten usw. bisher anderen Ursachen zugeordnet. ich finde es skandalös, dass sich unsere Regierung so wenig um dieses Thema kümmert.
  • Ich bin selbst betroffen ich Arbeitete 20 Jahre als Service Techniker für Kopierer und Drucker und mein Körper zeigt viele der Symptome durch Toner Nano Staub auf.

Neuigkeiten

2017-01-24 13:42:53 +0100

19.01.2017: Die Grünen beantragen nim Bundestag den Schutz der Raumluft und fordern die Emissionen von Laserdruckern zu beenden.

2016-08-09 21:05:28 +0200

Liebe Unterstützer/Innen meiner Petition,
seit 24 Jahren weiß ich sicher, dass Laserdrucker aus voller Gesundheit in wenigen Wochen mein Asthma ausgelöst haben und seit 18 Jahren engagiere ich mich dafür, diese verstaubte Technik zu stoppen. Raumluft ist Atemluft und Atmen heißt Leben!
Vor fünf Jahren stellte ich zufällig fest, dass ich auf Aluminium reagiere, was in Tetrapaks von Fruchtsäften, in Deos, aber auch in Tonern enthalten ist. Tatsächlich hatte ich eine erhöhte Belastung und eine Entgiftung ließ nach 20 Jahren mein Asthma verschwinden. Krankheiten haben Ursachen, die man bekämpfen sollte.
Mit unserem Projekt "Gut zu wissen", was in Tonern ist, haben wir über 40 Toner analysieren lassen. Alle Toner enthalten Metalle und am häugisten Aluminium, was auch die heißeste Spur i.S. Alzheimer ist. Demenz aus dem Drucker ist leider kein Hirngespinst, denn die Nanopartikel dringen auch ins Gehirn ein.
Bitte verbreiten Sie meine Petition weiter! Herzlichen Dank, Ihr Achim Stelting

2016-07-14 11:04:20 +0200

1,000 Unterschriften erreicht

2016-06-30 14:38:00 +0200

500 Unterschriften erreicht

2016-06-17 14:08:24 +0200

100 Unterschriften erreicht

2016-06-17 07:03:36 +0200

50 Unterschriften erreicht

2016-06-16 19:42:41 +0200

10 Unterschriften erreicht