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An: Kreistag Märkisch-Oderland

Strausberg vs Hoppegarten: Schulneubau da, wo die Schüler sind!

Diese Kampagne wurde beendet.

Strausberg vs Hoppegarten: Schulneubau da, wo die Schüler sind!

Seit Jahren entwickeln sich die Bevölkerungszahlen der berlinnahen Gemeinden deutlich positiv. Damit steigen auch die Schülerzahlen an den örtlichen Grund- und weiterführenden Schulen. Während die Grundschulen Gemeindeaufgabe sind, fallen weiterführende Schulen in die Zuständigkeit des Kreises. Der Landkreis Märkisch-Oderland plant nun in den Bau eines neuen Gymnasiums zu investieren, wofür sich 4 Gemeinden beworben haben. Aus für uns unverständlichen Gründen scheint der Landkreis den Standort Strausberg zu favorisieren. Allerdings ohne alle Fakten auf dem Tisch zu haben! Die Entscheidung über den neuen Gymnasial-Standort sollte daher in der Kreistags-Sitzung am 3.4. ausgesetzt und zunächst an den Bildungsausschuss verwiesen werden. Dieser sollte damit beauftragt werden, den aktuellen und künftigen Bedarf an Schulplätzen zu prüfen, damit nicht in den falschen Standort investiert wird.

Warum ist das wichtig?

Landrat Gernot Schmidt favorisiert derzeit einen Standort in Strausberg, wo drei Grundstücke für einen Schulneubau zur Verfügung stünden. Er hat dem Bauausschuss drei Kriterien genannt, die ein Standort erfüllen müsse und meint einzig die Grundstücke in Strausberg kämen hier in Frage. Dabei wurde außer acht gelassen, dass auch Hoppegarten alle Kriterien erfülle. Aus baulichen Gesichtspunkten wäre demnach noch alles offen.

Nicht betrachtet wurde allerdings bisher, wie sich die Schülerzahlen entwickelt haben und vermutlich zukünftig entwickeln werden. Der Landrat will mit seinem Vorhaben den ländlichen Raum stärken und sieht hier scheinbar größeres Potential, als im berlinnahen Raum. Aber worauf beruht diese Annahme? Auf einem Bauchgefühl? Solche Investitionsentscheidungen, die das Wohl der Kinder im Landkreis betreffen, sollten aber faktenbasiert getroffen werden. Es reicht nicht, bauliche Gegebenheiten zu prüfen, sondern es muss dort gebaut werden, wo die Schüler sind und sein werden. Die Bedarfszahlen, auf die sich der Kreis derzeit beruft, sind aber veraltet.

Wir verstehen das Ziel des Landkreises, die positive Entwicklung im Berliner Umland weiter Richtung Osten auszudehnen. Wir sind aber NICHT der Meinung, dass man mit einem Schulneubau Regionalentwicklung betreiben sollte, wenn in anderen Teilen des Landkreises real existierende Kinder zu wenige Plätze in weiterführenden Schulen angeboten werden können. Daher fordern wir, dass der Kreistag vor seiner Entscheidung für einen Standort die Prüfung der Schulbedarfsplanung an den Bildungsausschuss verweist und erst nach Vorliegen dieser Studie im Gremium über den künftigen Standort entscheidet.

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Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Ich habe unterzeichnet, weil ich meinem Kind keinen Schulweg von Hoppegarten bis nach Strausberg zumuten werde und ich weiß, dass ich nicht alleine bin.
  • Ich möchte, dass mein Enkel Oskar mit dem Fahrrad zur Schule fahren kann....
  • Weil ich auch möchte, dass eine weiterführende Schule da gebaut wird, wo sie gebraucht wird und ich nicht möchte, dass meine Kinder unnötig nach Strausberg fahren müssen, wo wir doch hier vor Ort die Schule brauchen.

Neuigkeiten

2019-04-03 22:47:40 +0200

Der Landrat hat den Antrag kurz vor Sitzung noch geändert, um werbewirksam dem Wählervolk einen "Kompromiss" zu präsentieren und so sein Gesicht zu wahren. Plötzlich sollte darüber abgestimmt werden, in Strausberg ein Gymnasium zu bauen, in Neuenhagen die Fallada-Schule umzuziehen und so das EGN erweitern zu können. Nebelkerze im Wahlkampf! Fallada kann gar nicht umziehen und die zusätzlichen 300 EGN Plätze decken nicht mal die Hälfte des AKTUELLEN Bedarfs. Kosten, Umsetzbarkeit und Zeitraum, ließ er einfach weg. Fazit war ein Antrag der Linken unserer Petition zu folgen und die Bedarfsplanung in den Bildungsausschuss zu verweisen, der mit knapper Mehrheit dank Votum der SPD, Bauern und Freien abgelehnt wurde. Die CDU folgte mehrheitlich der SPD und votierte gegen den Antrag von Kay Juschka. Anschließend bekam dann auch Strausberg eine Mehrheit. 3.300 Personen, die sich Nachvollziehbarkeit in den Entscheidungen des Kreistages wünschen, sind also scheinbar nicht genug!

2019-04-02 12:16:10 +0200

Liebe Unterzeichner, die Petition wurde heute um 12:00 Uhr mit unglaublichen 3.282 Unterschriften geschlossen und wird morgen dem Kreistag überreicht. Wir danken Euch herzlich für Eure Unterstützung und werden Euch über den weiteren Verlauf informiert halten.

2019-03-27 09:28:39 +0100

Heute in der MOZ: die Kreistags-Chefin will eine Gegen-Petition starten und spricht von einer Intrige aus Neuenhagen. So ganz verstehe ich nicht, was daran eine Intrige sein soll, wenn man als Steuerzahler wissen will, warum die eigenen Steuergelder an eine bestimmte Stelle gehen. Sollte Strausberg oder die Kreisverwaltung verlässliche Informationen dazu haben, dass die Schule jetzt und später in Strausberg eher gebraucht wird, als im berlinnahen Raum, wäre es toll, wenn sie diese mit uns teilen. Ansonsten finde ich es absolut skandalös, dass die Präsidentin des Kreistags, die uns im berlinnahen Raum genauso vertreten sollte, wie ihre eigenen Nachbarn, hier so klar Position bezieht und ihre eigenen Bürger als Intriganten bezeichnet.

2019-03-21 19:31:04 +0100

1,000 Unterschriften erreicht

2019-03-21 16:00:58 +0100

500 Unterschriften erreicht

2019-03-21 14:03:49 +0100

100 Unterschriften erreicht

2019-03-21 13:38:38 +0100

50 Unterschriften erreicht

2019-03-21 13:23:28 +0100

25 Unterschriften erreicht

2019-03-21 13:16:17 +0100

10 Unterschriften erreicht