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An: OB Kuhn

OB Kuhn, wir fordern einheitliche KITA-Elterngebühren für ALLE!

OB Kuhn, wir fordern einheitliche KITA-Elterngebühren für ALLE!

Kindertagesstätten der Stadt und Kindertagesstätten der freien Träger sind nach außen hin kaum zu unterscheiden. Sie verlangen jedoch unterschiedlich hohe Elternbeiträge, weil die Stadt ihre eigenen KITAs stärker fördert. Elterngebühren bei den freien Trägern steigen immer mehr an - bald unbezahlbar und sozialpolitisch unvertretbar! Aufgrund geringer Anzahl von KITA-Plätzen haben wir Eltern keine Wahlmöglichkeit in welche KITA unser Kind kommt.

Deshalb, Herr Kuhn, fordern wir:
… einheitliche Elterngebühren für eine kinderfreundliche Stadt Stuttgart!

Das bedeutet im neuen Haushaltsplan 20/21 eine stärkere Förderung der freien KITA-Träger, damit diese die gleichen Elternbeiträge wie städtische KITAs verlangen können!

Warum ist das wichtig?

Wer schon mal auf der Suche nach einem KITA-Platz für sein Kind war, weiß, wie schwierig es ist, einen solchen freien Platz zu „ergattern“. Die Stadt kann allein mit ihren KITAs den Platzbedarf nicht decken und wird deshalb u.a. von freien Trägern wie Caritas Stuttgart e.V., Evangelische Gesellschaft Stuttgart e.V., Sozialdienst katholischer Frauen e.V., St. Josef gGmbH und IN VIA e.V. unterstützt, die mit ihren eigenen KITAs das Platzangebot aufstocken. Leider unterstützt die Stadt die KITAs der freien Träger finanziell nicht gleich wie ihre eigenen KITAs.

Sollte die Politik die Einrichtungen der freien Träger nicht besser fördern, werden sie gezwungen sein, die Elternbeiträge die zulässigen 150 % der städtischen Gebühren zu erhöhen. Das bedeutet in konkreten Zahlen beispielsweise für Vollzahler ohne Ermäßigung:
1 Kind GTE 8 Std. 3-6 J.: Stadt: 149€ / Freie Träger ab Jan 20: 235€
1 Kind GTE 8 Std. 0-3 J.: Stadt: 219€ / Freie Träger ab Jan 20: 305€
Dazu kommt das Essensgeld in Höhe von 70 €.

Gleichzeitig hindert die strukturelle Unterfinanzierung die freien Träger ihre Einrichtungen auszubauen und damit mehr Betreuungsplätze zu ermöglichen.
Deshalb muss der Haushaltsplanentwurf 20/21 dringend nachgebessert werden, da er den Eltern auf zweierlei Wegen schadet – nicht bezahlbare Betreuungsplätze und Bremsung des Ausbaus von weiteren dringend benötigten Betreuungsplätzen.
Diese betriebene Politik zeigt in keiner Weise ein „kinderfreundliches Stuttgart“. Eine gute Kooperation von Stadt und freien Trägern ist hierfür das A und O und eine bessere Förderung ein unverzichtbarer Baustein davon.


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • So lange die Stadt nicht ausreichend öffentliche KITA-Plätze zur Verfügung stellt, um dem Rechtsanspruch der Kinder gerecht zu werden, muss Sie die privaten Träger ausreichend unterstützen.
  • ... weil es einfach nur fair ist. Jeder soll sich an Recht und Gesetz halten - auch die Stadt ...
  • Ich bin nicht für die "Kita umsonst", aber sehr wohl für schöne Kitas mit gut bezahlten, motivierten Erzieher/innen - bei gleicher städtischer Förderung für alle Träger, egal ob städtisch, kirchlich oder frei!

Neuigkeiten

2019-11-08 21:07:51 +0100

Die ersten Artikel zu unserem Anliegen sind erschienen:

Elternzeitung Luftballon: https://ebook.bnn.de/luftballon/page_7.html

Stuttgarter Zeitung: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.online-petition-zu-kitafoerderung-in-stuttgart-eltern-kaempfen-gegen-hoehere-kitagebuehren.5a080efb-6978-4506-93e9-fb3d7612ebb5.html

2019-10-23 23:36:21 +0200

1,000 Unterschriften erreicht

2019-10-17 20:53:47 +0200

500 Unterschriften erreicht

2019-10-15 14:34:49 +0200

100 Unterschriften erreicht

2019-10-15 13:20:54 +0200

50 Unterschriften erreicht

2019-10-15 12:41:53 +0200

25 Unterschriften erreicht

2019-10-15 11:24:12 +0200

10 Unterschriften erreicht