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An: An UmweltschützerInnen

Öko Strom JA, aber nicht SO

Öko Strom JA, aber nicht SO

In Andalusien sind mehr als 100 Projekte für Fotovoltaik Anlagen geplant und stehen kurz vor der Realisierung.
In der Summe handelt es sich um Mega Projekte, mit denen die Flora und Fauna unwiederbringlich mindestens für mehrere Generationen zerstört wird.
Es ist mit Zwangsenteignungen von Kleinbauern zu rechnen. Es werden traditionelle Agraranbauflächen verloren gehen und damit Arbeitsplätze und die Grundlage für regionale Versorgung.
Der Tourismus in ländlichen Gebieten wird absehbar einbrechen.
Dies alles in einer Region, die ohnehin schon durch den Mangel an Arbeitsplätzen am Kämpfen ist.

Außerdem handelt es sich um eine Region, die unter monatelangem Regenmangel und Wasserknappheit leidet. Die Wasserknappheit wird durch den Betrieb von Mega Fotovoltaik Anlagen noch verschärft werden.
Es wurden bereits Strommasten auf Privatgrundstücken errichtet, ohne dass die Eigentümer informiert wurden.
Die Bürgermeister der Region erfuhren von den Plänen erst jetzt kurz vor der Realisierung.
Die Investoren sind unbekannt. Um diese zu verschleiern wurden eigens neue Firmen gegründet, die als Bauherren auftreten.
Nach Fertigstellung können Anteile gestückelt in so genannten Öko Fonds an uns alle verkauft werden und wir können guten Gewissens unser kleines Geld investieren, ohne zu wissen, dass hier nicht nur Flora und Fauna zerstört wurden, sondern auch die Existenzgrundlage der Anwohner sowie deren traditionelle Lebensform.

Diese Mega Fotovoltaik Projekte müssen dringend gestoppt werden.
Wir fordern nachhaltige Projekte ohne Zerstörung der Flora und Fauna und ohne Zerstörung der traditionellen Lebensgrundlagen einer kompletten Region.
Regenerative Energie JA, aber nicht SO!

Warum ist das wichtig?

Widerstand gegen diese Art von Megaprojekten ist deshalb wichtig, weil wir es nicht zulassen dürfen, dass die für uns alle so wichtige Energiewende um jeden Preis in die Realität umgesetzt wird.
Eine Energiewende im Namen der Nachhaltigkeit muss auch selbst nachhaltig sein.
Diese Form der Umsetzung ist nicht nur verachtend in Bezug auf die Natur, Flora, Fauna und Anwohner, sondern auch zutiefst antidemokratisch mit der Verschleierung der Vorhaben im Vorfeld, den Zwangsenteignungen bei der Realisierung und der Priorität auf Shareholder Value nach Fertigstellung. Diese Form der Ausführung nimmt den Anwohnern und den Menschen, die nicht wegschauen darüber hinaus auch das Vertrauen in demokratische Institutionen und in verfassungsmäßig eigentlich zugesichert Rechte der Bürger.
Der regionale Widerstand vor Ort hat sich die Devise gegeben: "Renovables si, pero asi no!"
Der regionale Widerstand braucht dringend Unterstützung aus der gesamten EU, aber wenigstens aus Deutschland, wo vermutlich ein Teil der Investoren ihren Ursprung haben.

Wie die Unterschriften übergeben werden

Es ist geplant, die gesammelten Unterschriften an die regionalen Protest Gruppen Alorasolar und Rio Grande no Fotovoltaic zu übergeben, damit diese beiden Gruppen bei ihren Forderungen nach nachhaltigen Solarprojekten und gegen Mega Solarprojekte zu unterstützen.

Neuigkeiten

2021-07-01 09:19:41 +0200

10 Unterschriften erreicht

2021-06-28 19:50:07 +0200

Hier ist ein link zu Valle Natural Rio Grande.
Die Seite lässt sich in mehreren Sprachen einstellen und enthält auch Infos zu Zwangsenteignungen. Da wurde Granada leider mit Granate übersetzt.
Es ist halt nur eine automatisierte Übersetzung.
www.vallenaturalriogrande.com