An: Münchner Stadtrat

Park retten - Straßenbau stoppen!

Park retten - Straßenbau stoppen!

Sehr geehrte Damen und Herren,
Die öffentliche Grünanlage an der Herbert-Quandt-Straße (östlich des Friedhofs am Perlacher Forst) soll durch eine Straße zerstört werden. Auf dieser Straße sollen dann täglich lediglich ca. 70 Bus und LKW-Fahrten stattfinden, obwohl diese auch auf dem bestehenden Straßennetz erfolgen können. Die geplante Verbindungsstraße soll durch eine öffentliche Parkanlage mit einer sehr ausgeprägten Flora und Fauna verlaufen, die von vielen Menschen als Erholungsgebiet genutzt wird. Dadurch müssten viele schützenswerte Bäume gefällt werden. Viele Tiere würden ihren Lebensraum verlieren. Eine weitere Grünfläche, die der Klimaerwärmung entgegenwirkt, würde zerstört werden.

Wir fordern Sie daher auf, den Bau der Straße zu verhindern und die Grünanlage zu erhalten!

Warum ist das wichtig?

Der Bau einer Verbindungsstraße zur Entlastung des zukünftig steigenden Verkehrsaufkommens ist nicht nötig, da das bestehende Straßennetz, laut einem Verkehrsgutachten, den zusätzlichen Verkehr aufnehmen kann. Auch wenn derzeit keine Verbindung zur Lincolnstraße geplant ist, provoziert die neue Straße zusätzlichen Verkehr. Dieser würde das Verkehrsnetz im Falle eines Straßenausbaus zusätzlich belasten.

Lasst uns zusammen den Bau der Straße stoppen!

Fakten zum Projekt:

- 3,5 m – 6,5 m breite und 600 m lange Straße
- Fällung von 174 Gehölzen
- Zerstörung von Biotopflächen
- Neuversiegelung einer Fläche von ca. 2.500 – 3.500m²
- Kosten: 2,3 Mio. €


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • München braucht alles Mögliche – saubere Luft und ein nachhaltiges Verkehrskonzept, zum Beispiel. Mit Sicherheit braucht die Stadt keine neuen Straßen in bisherigen Grünflächen. Wer das auch so sieht, möge doch bitte diese Kampagne des Bundes Naturschutz unterstützen und einen Spazierweg autofrei erhalten, den ich regelmäßig nutze.
  • Es wird mit keinem Wort erwähnt, das hier zusätzlich eine Schule mit 1600 Kindern gebaut wird und ein Altenheim. Desweiteren ein Einkaufskomplex mit Hotel und Wohnungen, sowie ein zusätzliches Einkaufs-, Arztgebäude mit weiteren Wohnungen. Mit einem Durchstich der Herbert-Quandt-Strasse und dazugehörigen Wendehammer könnte wenigsten ein Teil des Verkehrs der Schule sowie des Wohneheimes aus der Siedlung rausgehalten werden. Sind die Anwohner nicht schützenswert? :(
  • Ich wohne zwar am anderen Ende der Stadt, aber auch hier werden Flächen versiegelt. Um so schlimmer, wenn es nicht für Wohnraum oder Schulen passiert, sondern für den Ausbau des Straßenverkehrs!

Neuigkeiten

2016-12-02 12:54:03 +0100

1,000 Unterschriften erreicht

2016-11-16 14:16:27 +0100

500 Unterschriften erreicht

2016-10-25 06:35:10 +0200

25 Unterschriften erreicht

2016-10-24 16:01:32 +0200

10 Unterschriften erreicht