An: Die Vorstandsvorsitzenden Kasper Rorsted (Adidas), Mark Parker (Nike) und Björn Gulden (Puma)

Play Fair - Pay Fair!

Play Fair - Pay Fair!

Unter dem Slogan #PlayFair - PayFair fordern wir die Vorstandsvorsitzenden der internationalen Sportunternehmen wie Adidas, Nike und Puma dazu auf, endlich ihrer Verantwortung nachzukommen und sich öffentlich zu der Zahlung von existenzsichernden Löhnen in ihren weltweiten Zuliefererbetrieben zu verpflichten!

Warum ist das wichtig?

Zur WM 2018 freuen sich wieder Menschen auf der ganzen Welt auf spannende Spiele, Fan-Partys beim Public Viewing und das schöne Gefühl, wenn die eigene Mannschaft ein Tor schießt. Etwas ganz Wichtiges wird dabei leider meistens vollkommen vergessen: Hinter dem Trikot, mit dem Thomas Müller oder Christiano Ronaldo ihre Mannschaften zum entscheidenden Tor schießen, steht die Geschichte einer Näherin, die trotz Vollzeitstelle und exzessiven Überstunden nicht weiß, wie sie sich und ihre Familie ausreichend ernähren kann.

Während wir als treue Fans mittlerweile knapp 100 Euro für das neueste Trikot unserer Nationalmannschaft ausgeben müssen und die großen Sportunternehmen damit Millionen machen, erhalten Arbeiter*innen in Asien pro genähtem Trikot lediglich wenige Cents. Der gesetzlich-vorgeschriebene Mindestlohn, in Bangladesch beispielsweise etwa 50 Euro im Monat, reicht nicht einmal annähernd, um die eigenen Grundbedürfnisse zu erfüllen.

Fairness und Zusammenhalt sind zwei der wichtigsten Eigenschaften im Fußball, auf die auch die großen Sportartikelhersteller in ihren Öffentlichkeitskampagnen setzen. Fast jeder kann sich mindestens an einen Werbespot erinnern, in dem sich Adidas und Co. für Fairplay einsetzen. Aber warum bekommen die Arbeiter*innen in Asien davon nichts mit? Wenn es darum geht, wo und auf welche Weise Sportartikel produziert werden, dann spielt Fairness plötzlich keine Rolle mehr. Die Gerechtigkeit steht im Abseits, wenn internationale Sportunternehmen Milliardenbeträge für Sponsoring und Marketing ausgeben können, Arbeits- und Menschenrechte bei der Produktion von Trikots, Fußballschuhen und anderen Fanartikeln aber mit Füßen getreten werden.

Internationale Marken können und müssen sicherstellen, dass die Menschen, die für sie Kleidung produzieren, einen Lohn zum Leben erhalten. Sie nehmen eine wichtige Position in der globalen Lieferkette der Bekleidungsindustrie ein und haben als große Auftraggeber in Schlüsselregionen wie Asien oder Osteuropa Einfluss darauf, ob die Forderungen nach Existenzlöhnen eingelöst werden. Sie können durch ihre Einkaufspraktiken bewirken, dass in ihren Zulieferbetrieben Löhne zum Leben bezahlt werden und Gewerkschaften für Arbeiter*innen Kollektivverhandlungen führen können.

Teilt Euren WM-Reichtum gerecht auf - sorgt jetzt für existenzsichernde Löhne!

Was ist überhaupt ein Lohn zum Leben und wie wird er berechnet? Informationen hierzu gibt es auf: www.lohnzumleben.de

Du möchtest mehr über cum ratione und unsere Projekte erfahren? Dann schau dich auf www.cum-ratione.org gerne etwas um.

Wenn du selbst eine Aktion für mehr Gerechtigkeit in der globalen Textilindustrie starten willst, dann bewirb dich für den Aktionspreis SPITZE NADEL: http://www.spitze-nadel.de/


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Ausbeutung muss endlich abgeschafft werden!
  • ...weil es einfach selbstverständlich sein sollte! Menschlichkeit darf nicht zu teuer sein!
  • Es liegt auch in Interesse der Reichen, dass die Armen menschenwürdig leben können.

Neuigkeiten

2018-06-12 13:49:30 +0200

Hier nun auch das Video zur Kampagne mit David Odonkor, Linda Bresonik, Lilli Hollunder und Tobias Rau. Bitte ansehen und weiterverbreiten :)

https://youtu.be/dBCv44I1Ovs

2018-06-01 13:02:17 +0200

1,000 Unterschriften erreicht

2018-06-01 10:47:57 +0200

500 Unterschriften erreicht

2018-05-29 12:03:08 +0200

100 Unterschriften erreicht

2018-05-28 13:28:56 +0200

50 Unterschriften erreicht

2018-05-24 10:19:41 +0200

25 Unterschriften erreicht

2018-05-23 07:27:51 +0200

10 Unterschriften erreicht