An: Verkehrsminister Volker Wissing

RE-Halt Monzingen - Maximale Sicherheit bei minimalem Aufwand

RE-Halt Monzingen - Maximale Sicherheit bei minimalem Aufwand

Sehr geeherter Herr Minister Wissing,

bitte lassen Sie künftig alle Züge der Linie 3 und 33 auf der Nahe-Strecke in Monzingen halten.
Dies bedeutet maximale Sicherheit bei minimalem Aufwand am Monzinger Bahnübergang. Der Halt aller Züge hätte alle Unfälle verhindert, die es hier bisher gab und hätte in den letzten drei Jahren einige Menschenleben bewahrt, inklusive das der 5 jungen Männer, die hier am 12. September 2015 auf einen Schlag ihr Leben lassen mussten.
RE-Halt Monzingen - maximale Sicherheit bei minimalem Aufwand.

Mit freundlichen Grüßen

Warum ist das wichtig?

In Monzingen haltende Züge fahren nur sehr langsam über den Bahnübergang, da sie direkt hinter diesem zum Stehen kommen müssen. Dies ermöglicht allen im Gefahrenbereich des Bahnübergangs zu reagieren. Sowohl Menschen auf dem Bahnübergang also auch herannahende Triebwagenführer können damit Unfälle verhindern.
Bisher ist es so, dass die meisten Regionalexpress-Züge mit 130 km/h durch diesen sehr offenen Verkehrsraum rasen. Dies und die Nachbarschaft und Kombination zu einer Ampelkreuzung der Bundesstraße 41 und die damit verbundenen Ampelrotphasen im gesamten Bereich machen den Bahnübergang in Monzingen zum unfallhäufigsten an der Nahe und in der weiteren Region.

Neben der fast 100 %-igen Sicherheit hat ein RE-Halt in Monzingen jedoch weitere Vorteile für die gesamte Region. So bietet der Bahnhof direkt neben der Bundesstraße 41 enormes Entwicklungspotential zu einem Umsteigebahnhof von der Straße auf die Schiene und spart den wichtigsten Zielen Bad Kreuznach, Ingelheim, Mainz damit Abgase, Feinstaub und Lärm. Notwendige Flächen sind vorhanden und können direkt und ohne jegliche innerörtliche Verkehrsbelastung von der Bundesstraße her angefahren werden. Das erleichtert das Umsteigen und entlastet andere RE-Halts der Gegend von lästigem Pkw-Verkehr zum innerörtlichen Bahnhof.
Damit sind für den Bahnhof in Monzingen auch die Kundenzahlen zu erwarten, die einen RE-Halt nach den derzeit angewandten Regelungen rechtfertigt.

Die Praxis zeigt, dass der Fahrplan leichte Verschiebungen der Fahrtzeiten der Regionalexpress-Züge im Minutenbereich zulässt.

Auch wenn der Bahnübergang in Monzingen den geltenden Bauvorschriften entspricht, so zeigt er mit 9 Toten in drei Jahren und zahlreichen Unfällen mit Sachschäden und Beinaheunfällen ein außergewöhnlich hohes Gefahrenpotential. Bedingt ist dies auch durch die sehr offene und verkehrsreiche Situation, da über diesen Übergang auch ein Industriegebiet, ein Campingplatz, Sportanlagen und Nachbarorte an die Bundesstraße und die eigentliche Ortslage von Monzingen angebunden sind.
Dem Problem kann man erstaunlich einfach und mit minimalem Aufwand begegnen: indem man alle Züge hier halten lässt.

Wie die Unterschriften übergeben werden

Die Unterschriften unter dieser Petition werden entweder per Email oder auch persönlich übergeben.


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Ich nutze den Bahnübergang selbst meist, wenn ich nach Hause nach Merxheim fahre und oft erfahre ich erst hinterher, das die Bahnschranke wiedermal einen technischen defekt hatte...da fühle ich mich wesentlich sicherer, wenn ich weiß, dass alle Züge langsam einfahren...Dies ist sicherer für die Autofahrer, ist besser für Pendler und vor allem ist es, so denke ich, für die Zugführer eine wesentlich geringere psychische Belastung.