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An: Gesundheitsausschuss des Bundestages

Reform der Psychotherapeutenausbildung spätestens in der kommenden Legislatur!

Reform der Psychotherapeutenausbildung spätestens in der kommenden Legislatur!

Wir fordern die Mitglieder des Gesundheitsausschusses des Bundestages dazu auf, sich aktuell, wie auch nach der Bundestagswahl im Sept. 2017, für die Umsetzung der bereits begonnenen Reform des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG) einzusetzen.
Die Reform des Psychotherapeutengesetzes ist sehr dringlich und wichtig. Erste Schritte in Richtung Reform sind zwar gemacht, jedoch bedarf es des entscheidenden Schrittes, dass die Umsetzung nicht verzögert wird, sondern zeitnah, d.h. spätestens zu Beginn der nächsten Legislatur erfolgt.

Warum ist das wichtig?

Eckpunkte zur Novellierung des PsychThG wurden vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) bereits im Herbst 2016 veröffentlicht. Ein Arbeitsentwurf wurde 2017 erstellt. Obwohl zahlreiche Gesetze von der letzten Regierung verabschiedet wurden, die Reform des PsychTyhG bereits im letzten Koalitionsvertrag verankert war, Reformvorschläge für ein Psychotherapiestudium mit anschließender vergüteter Weiterbildung vorliegen, erfolgte bislang keine Gesetzesvorlage für diese Reform.
Die jetzige Fassung des PsychThG erlaubt es bspw., dass PsychotherapeutInnen in Ausbildung (PiA), die alle mindestens ein Studium, bspw. der Psychologie oder Pädagogik, abgeschlossen haben, in ihrer Praktischen Tätigkeit I + II gar nicht oder nur geringfügig bezahlt in psychiatrischen und psychosomatischen Einrichtungen 1.800 Stunden arbeiten müssen.
Obwohl die PiA bereits über einen Hochschul- und Berufsabschluss verfügen, bekommen sie nicht selten, z.T. trotz fehlenden Arbeitsvertrags (fehlende Arbeitszeit-, Mutterschutz- u. Urlaubsregelung u.a.), die psychotherapeutische Verantwortung für Patientenbehandlungen und werden damit als sehr günstige, hochqualifizierte Arbeitskräfte ausgenutzt. Zusätzlich werden sie während der bisherigen Ausbildung mit durchschnittlich 25.000 € Ausbildungskosten belastet, da die Kosten der psychotherapeutischen Ausbildung selbst zu tragen sind.

Um die damit arbeitsrechtlich sittenwidrigen Ausbildungsbedingungen endlich zu beenden und die psychosoziale Versorgungqualität in den Krankenhäusern auf einen qualitativ angemessenen Standard zu heben, fordern wir die Mitglieder des Gesundheitsausschusses des Bundestages auf, sich jetzt und umgehend nach der Wahl für die Reform der Psychotherapeutenausbildung einzusetzen.

Wie die Unterschriften übergeben werden

Diese Petition ist im Rahmen des PiA-Politik-Treffens entstanden. Das PiA-Politik-Treffen findet 2 Mal jährlich in Berlin statt und wird von vielen Berufsverbänden, ver.di und der Psychologie Fachschaftenkonferenz unterstützt. Weitere Informationen findet ihr unten. Wir planen eIne Übergabeaktion nachdem sich die neue Bundesregierung gebildet hat und der neue Gesundheitsausschuss des Bundestages tagt.

Neuigkeiten

2019-06-19 18:05:03 +0200

Die PsyFaKo (Psychologie Fachschaften Konferenz) startete eine Petition, um die Forderungen zu den Übergangsregelungen nochmal zu unterstreichen – über 85.000 Menschen stehen mit ihrer Online- oder Offline-Zeichnung hinter uns.
Am 24.6. wird die PsyFaKo im Petitionsausschuss dazu gehört werden – und wir begleiten die Anhörung vor Ort in Berlin und vorher am 20.6. in Hamburg mit unserem Protest.
Dazu brauchen wir Ihre/deine Unterstützung: Kommen Sie zur Demo! Kommt zur Demo!

2019-06-19 18:04:32 +0200

Wir vom PPT haben seit Jahresanfang eigentlich keine Minute zum Durchatmen: Das Jahr startete mit dem Referentenentwurf zur Psychotherapeuten-Ausbildungsreform, Katharina Simons vertrat unsere Position dazu in einem Anhörungsmarathon im Bundesgesundheitsministerium.
Dann folgte schon kurz darauf der Kabinettsentwurf.
Viele unserer Hauptforderungen werden zu einem guten Teil im Reformentwurf umgesetzt.
Es folgte die erste Lesung im Bundestag, in der alle Parteien (außer der AfD) die prekäre Lage der PiA ansprachen, und nur Tage später die Anhörung im Gesundheitsausschuss, als Expert*innengremium des Bundestages.
Was deutlich wird: Wir brauchen dringend noch Regelungen, die die Situation der aktuellen und zukünftigen PiA in der Übergangszeit verbessern sowie eine bessere Regelung zur Finanzierung der ambulanten Weiterbildung nach der Reform.

2018-06-06 14:06:02 +0200

Heute haben wir die Petition an Herrn Rüddel, Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses übergeben:
https://twitter.com/PiAimStreik/status/1004289257568161793?s=20
Herrn Spahn, unseren Gesundheitsminister, haben wir sogar auch noch kurz getroffen:
https://twitter.com/neuimbundestag/status/1004277850550218753?s=20

2018-05-30 13:58:13 +0200

Wir freuen uns, wenn Sie an der Übergabe-Aktion teilnehmen. Dazu gerne hier anmelden: https://www.facebook.com/events/548052515588544/
Wo:
Paul-Löbe-Haus, Konrad-Adenauer-Allee 1 in Berlin, Eingang West
Wann:
6.6.2018 von 8:30-10:00 Uhr
Was:
PiA-Protest zur Unterstützung der Reform mit Petitionsübergabe an den Gesundheitsausschuss, bitte weißes Oberteil anziehen, dann sehen wir einheitlich aus.

2018-05-03 16:21:47 +0200

Wir haben nun einen Termin für die Übergabe an den Gesundheitsausschuss am 6.6. vereinbaren können. Bis dahin brauchen wir noch weiter Unterstützung!

2018-04-25 14:18:05 +0200

20,000 Unterschriften erreicht

2018-02-05 21:15:43 +0100

Der neue Gesundheitsausschuss im Bundestag hat sich konstituiert.
Erwin Rüddel (CDU) ist neuer Vorsitzender, Vizepräsidentin ist Petra Pau (Linke). In dem Gremium sind 41 Abgeordnete aus sechs Fraktionen vertreten.
Union: 14 Abgeordnete
SPD: 9 Abgeordnete
AfD: 5 Abgeordnete
Linke: 4 Abgeordnete
Grüne: 4 Abgeordnete
FDP: 5 Abgeordnete
Wir werden jetzt versuchen, einen Termin für die Übergabe der Petition zu bekommen.

2017-11-24 20:45:24 +0100

Wir erwarten, dass sich die Formierung des neuen Gesundheitsausschusses durch den Abbruch der Sondierungsgespräche verschiebt. Wir bleiben aber dran und machen weiter Druck für die Ausbildungsreform!

2017-09-18 20:33:20 +0200

Wir haben den Gesundheitsausschuss des Bundestages angeschrieben und unsere Petition vorgestellt. In diesem Zusammenhang haben wir um einen Termin für die Übergabe an den neuen Gesundheitssausschuss gebeten, der sich nach der Bundestagswahl formieren wird.
Wer im neuen Ausschuss sitzen wird und welche Meinung die Ausschussmitglieder zur PsychThG-Reform vertreten werden, wird vom Wahlergebnis und dem Parteiprogramm mitbestimmt werden. Eine Orientierung zu den Reform-Ideen der Parteien und eine Hilfe für die Wahlentscheidung können die Antworten auf die Frage der Landespsyhotherapeutenkammer Hamburg liefern: http://www2.ptk-hamburg.de/uploads/antworten_der_bundestagskandidatinnen_hamburg.pdf

2017-08-02 11:03:26 +0200

Vor Kurzem hat das Bundgesundheitsministerium nun einen Arbeitsentwurf für die Reform des Psychotherapeutengesetzes veröffentlicht! Die Bundespsychotherapeutenkammer bewertet dies zunächst positiv, es seien viele Aspekte aufgegriffen worden, die die Psychotherapeutenschaft angeregt habe.

Zur nach dem reformierten Studium folgenden "Weiterbildung" gibt es jedoch noch keinen offiziellen Entwurf aus der Politik. Eine teilweise Eigenfinanzierung der Ausbildung für die "Psychotherapeuten in Weiterbildung" in diesem Modell ist jedoch nicht ausgeschlossen. Für diese Legislaturperiode wird es bei diesem Entwurf bleiben, eine Umsetzung einer möglichen Reform wird noch Jahre dauern.

Deswegen müssen wir weiter unseren Protest zeigen und uns für eine gute Reform der Ausbildung in der nächsten Legislaturperiode stark machen!

Hier der Link zum Arbeitsentwurf für die Reform: http://www.bptk.de/aktuell/einzelseite/artikel/bmg-legt-ent.html

2017-07-13 22:35:00 +0200

10,000 Unterschriften erreicht

2017-06-22 12:02:11 +0200

5,000 Unterschriften erreicht

2017-06-16 23:08:14 +0200

500 Unterschriften erreicht

2017-06-16 18:12:46 +0200

100 Unterschriften erreicht

2017-06-16 17:06:26 +0200

25 Unterschriften erreicht

2017-06-16 14:10:10 +0200

10 Unterschriften erreicht

2017-06-16 12:35:21 +0200

Diese Petition ist im Rahmen des PiA-Politik-Treffens entstanden. Das PiA-Politik-Treffen findet 2 Mal jährlich in Berlin statt und wird von vielen Berufsverbänden, ver.di und der Psychologie Fachschaftenkonferenz unterstützt. Weitere Informationen findet ihr hier: https://piapolitik.de/