An: Bundesminister Hubertus Heil

Rentenpunkte für das Ehrenamt!

Sehr geehrter Herr Bundesminister,

Deutschland ist das Land des bürgerschaftlichen Engagements. Über 14 Millionen Menschen engagieren sich in unterschiedlichsten Bereichen für eine bessere Gesellschaft.
Diese Menschen investieren einen außerordentlich großen Teil ihrer verfügbaren Zeit in das Ehrenamt und tragen ebenso große Verantwortung auf ihren Schultern.

Wir fordern: Wer sich nachweislich für viele Jahre ehrenamtlich engagiert hat, soll künftig zusätzliche Rentenpunkte erhalten!

Warum ist das wichtig?

In der Tafel-Bewegung engagieren sich etwa 60.000 Ehrenamtliche und leisten einen wichtigen Beitrag zur Lebensmittelrettung und Armutslinderung. Aber auch der Katastrophenschutz, der Rettungsdienst und die freiwillige Feuerwehr, die Flüchtlingshilfe, der Umweltschutz, der Gesundheitsbereich, Sportvereine, Kirchen und Glaubensgemeinschaften und der breite kulturelle und soziale Bereich sind ohne das Ehrenamt nicht denkbar.

Dieses Engagement verdient mehr Anerkennung durch konkrete politische Maßnahmen!

Uns ist bewusst, dass das „Ehrenamt“ im Wortsinne eigentlich im Widerspruch zu jeglicher Bezahlung steht ¬– zu Vergütungen, Vergünstigungen oder anderen steuerlichen Vorteilen.

Längere Lebensarbeitszeit und straffere Ausbildungswege sind nur zwei Gründe, warum das ehrenamtliche Engagement zunehmend unter Druck steht. Viele Organisationen spüren, dass es zunehmend schwieriger wird, neue Personen für das Engagement zu gewinnen. Das betrifft Organisationen aus fast allen Bereichen, egal ob in städtischen oder ländlichen Regionen, die sich Nachwuchs und Nachfolge für ihre Arbeit wünschen, damit ihre wichtige Arbeit auch in Zukunft aufrechterhalten werden kann.

Das Ehrenamt braucht neue Anreize!

Eine Besserstellung in der Rentenversicherung ist ein konkreter Schritt der Politik, der sehr wahrnehmbar ist und 1. die seit Jahren ehrenamtlich tätigen Personen für ihre Arbeit konkret anerkennt und 2. Anreize schafft für ehrenamtlichen Nachwuchs, egal welchen Alters.

Zeiten ohne Berufstätigkeit oder eigene Beitragszahlung wirken sich bereits positiv auf den Rentenanspruch aus, beispielsweise Zeiten für Pflege und Kindererziehung. Das sollte auch für das Ehrenamt gelten.

Sehr geehrter Herr Bundesminister,
helfen Sie uns, den ehrenamtlich tätigen Menschen und Organisationen, das bürgerschaftliche Engagement als „Markenkern“ unseres Landes zu bewahren. Bringen Sie eine Initiative zur Belohnung des ehrenamtlichen Engagements durch Rentenpunkte ein.


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Das Ehrenamt ist zwar UNBEZAHLBAR, allerdings sollte die Anerkennung durch die Gesellschaft auch spürbar sein bzw. werden
  • Das Ehrenamt soll nicht aussterben
  • Das Ehrenamt ist eine wichtige Stütze unserer Gesellschaft. So haben die Menschen die sich sozial engagieren und ihre Freizeit opfern, wenigstens im Alter etwas davon.

Neuigkeiten

2018-07-17 22:10:35 +0200

5,000 Unterschriften erreicht

2018-05-15 15:11:48 +0200

1,000 Unterschriften erreicht

2018-05-11 08:12:19 +0200

500 Unterschriften erreicht

2018-05-08 22:10:49 +0200

100 Unterschriften erreicht

2018-05-07 14:50:47 +0200

50 Unterschriften erreicht

2018-05-06 12:05:21 +0200

25 Unterschriften erreicht

2018-05-05 09:17:05 +0200

10 Unterschriften erreicht