An: MI, RLP Hr. Lewentz / Fr. BK Merkel / BtB Hr. Dr. Schäuble / LG LP, Fr. VP Hermann / LG LP, P Prof. Dr. Horn / VG Loreley, Hr. Bgm. Groß / BuUM Hendricks / MP RLP, Fr. Dreyer / FV d.Gr. RLP, Dr. Brau / FM RLP, Fr. Ahnen / UM RLP, Fr. Höfken

Rettet den Mythos Loreley - STOPPT den Umbau !

Rettet den Mythos Loreley - STOPPT den Umbau !

Sehr geehrte Damen und Herren !

Wir, die Verfasser und Unterzeichner dieser Petition, fordern den sofortigen STOP des Projektes „Neugestaltung des Loreley-Plateaus“ und somit den Erhalt des Plateaus in seiner ursprünglichen Form!

Die geplanten Maßnahmen bedeuten
1. einen gravierenden Eingriff in die Natur und Umwelt
2. einschneidende Folgen für die Tierwelt, u.a. geschützte bzw. streng geschützte Arten, wie z.B. Feuersalamander, Smaragdeidechse, Fledermäuse, Mauswiesel, Wendehals, Dachs
3. Vernichtung der unvergleichlichen Rheinromantik und Mystik dieses Ortes
4. enorme Verschwendung von Geldern in Höhe von zig-Millionen Euro.
5. Wegfall der Jugendherberge
6. Wegfall des Campingplatzes
7. Wegfall der Blockhütten
8. Verlust von Arbeitsplätzen

Durch die „Neugestaltung“, bleibt kein Raum für die Natur- und Tierwelt. Das Plateau soll „aufgebaut“ werden und damit wird u.a. geschützte bzw. streng geschützte Arten, wie z. B. Feuersalamander, Smaragdeidechse, Fledermäuse, Segelfalter, Libellenschmetterlingshaft, Mauswiesel, Wendehalts, Dachs u.a. der Lebensraum entzogen.

Es entsteht ein ganz neues Objekt, welches mit dem Ursprung und der damit verbundenen Natürlichkeit, Romantik und dem Mythos rein gar nichts mehr zu tun hat.

Mehrfach heißt es in Berichten:“ ….Erlebniswert, Infrastruktur und Gestaltungs-qualität des Loreley Plateaus entsprechen jedoch nicht der Erwartungshaltung an
diesen Ort.“ Dies ist nicht verwunderlich, da seit Jahren nicht mehr in den Erhalt des Ortes investiert wird, wohl schon in Hinsicht auf das geplante Vorhaben.

Die geplante „Neugestaltung“ bedeutet eine enorme Verschwendung von Geldern in Höhe von zig-Millionen Euro. Die Beträge sind Ihnen sicher im Einzelnen bekannt.

Lt. Rhein-Zeitung vom 08.07.2016 ist momentan sogar noch ungeklärt, wer die Kosten der Felssicherung zur Bahn und B42 übernimmt, was ebenfalls einen hohen Sicherheits- sowie Kostenfaktor darstellt. Ebenfalls unklar ist offensichtlich noch die Finanzierung für die Beleuchtung der Kristalle.
Die Trägerschaft nach dem Bau ist bis heute nicht gesichert.

Des weiteren geben wir zu bedenken:
Wer bitte soll sich die beleuchteten Kristalle ansehen? In den Sommermonaten, wenn es spät dunkel wird und die Kristalle leuchten, sind wohl kaum noch Besucher und schon gar keine Kinder, mehr unterwegs.

Wir befürworten eine Sanierung im Bestand, sprich der vorhandenen Gebäude und der ursprünglichen Felsenlandschaft. Selbstverständlich muss in den Erhalt und die Attraktivität investiert werden, jedoch nicht in der geplanten Art und Weise.

Alternativen zur kompletten Ruinierung der Landschaft wären z.B.: Bau eines Kinderspielplatz in Form z.B. in Burggestaltung, idealerweise in Nähe der Rodelbahn. Auch wäre eine Minigolfanlage, angelehnt an das „Weltkulturerbe Mittelrhein“, denkbar.

Kinder sind die Besucher des Plateaus von morgen. Dies wird bei der „Neugestaltung“ offensichtlich nicht genügend berücksichtigt. Hier sollte dringend in die Modernisierung der vorhandenen Jugendherberge, mit großzügigem Gelände das ausreichend Platz zum spielen und zelten bietet, investiert werden.
Auch müssen die Blockhütten erhalten bleiben. Sie bieten in der heutigen hektischen Zeit, für viele Menschen eine Oase der Ruhe.
Die Buchungszahlen der letzten Jahre bestätigen dies.
Der Campingplatz war ein beliebtes Ziel für Urlauber, egal ob Wanderer, Familien, Erholungssuchende etc. Hier muss investiert bzw. unterstützt werden.

Flächen mit Blumen und Sträuchern, Springbrunnen, Wasserläufen, Sitzecken, Erneuerung und Erweiterung der Beschilderung, anlegen von Picknickgelegenheiten und vieles mehr.
Viele weitere Maßnahmen sind im Rahmen eines „Sanften Tourismus“ bzw. „Nachhaltigen Tourismus“ möglich, dies bedeutet
1. so wenig wie möglich auf die bereiste Natur einzuwirken bzw. ihr zu schaden,
2. die Natur möglichst nah, intensiv und ursprünglich zu erleben,
3. sich der Kultur des bereisten Landes möglichst anzupassen.

Beim Nachlesen der politischen Ziele von Herrn Lewentz fanden wir u.a. folgende Formulierung: „….unsere schöne Kulturlandschaft in Rheinland-Pfalz für nachkommende Generationen zu erhalten.“
Von Erhalten kann hier nicht die Rede sein ebenfalls nicht von Sanftem Tourismus.

Mit dieser „Neugestaltung“ wird der Felsen, der Mythos Loreley, komplett zerstört und lediglich eine moderne Architektur auf die einstige „Loreley“ gesetzt.
Zurück bleiben nur Investoren, Abschreibungen, Subventionen, zufriedene Architekten, die ihr Ziel verwirklicht haben, und wohl jede Menge Schulden bzw. ein nie beendetes Bauprojekt, welches niemand wollte, niemand braucht und einer der mystischsten Plätze Deutschland wurde ruiniert.

Wir fordern aus oben dargelegten Gründen den sofortigen STOP des Projektes „Neugestaltung des Loreley Plateaus“

Warum ist das wichtig?

Wir fordern den Erhalt des Loreley-Plateaus in seiner ursprünglichen Form und somit den sofortigen STOP des Projektes „Neugestaltung des Loreley Plateaus“

Es ist ein kompletter „Umbau“ des Plateaus geplant, was gravierende negative Auswirkungen auf Umwelt, Natur, Tierwelt, u.a. geschützte bzw. streng geschützte Arten, wie z.B. Feuersalamander, Smaragdeidechse, Fledermäuse, Segelfalter, Libellenschmetterlingshaft, Mauswiesel, Wendehals, Dachs hat, sowie auf die unvergleichliche Rheinromantik, die an diesem Ort allgegenwärtig ist.

Aus einem Bericht des Spiegel - 1993: In der felsigen Loreley-Landschaft haben Pflanzen und Tiere überdauert, die vor 120 000 Jahren, in der Wärmeperiode zwischen den beiden letzten Eiszeiten, aus dem Mittelmeerraum nach Norden wanderten, etwa Felsenahorn oder Smaragdeidechse
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13690273.html

So sollen die vorhandenen Gebäude abgerissen werden und teilweise an anderen Stellen neue Renditeobjekte entstehen. Eine Jugendherberge wird es nicht mehr geben, ebenso keinen Campingplatz und keine Blockhütten.

Die Natur, Tierwelt und vorhandenen Gebäude sollen einem „Landschafts- und Kulturpark“ weichen. Abzusehen ist, dass der Besuch des neu entstehenden Parks nach Fertigstellung Eintritt kosten wird.

Geplant ist u.a. ein „beleuchteter“ Weg mit riesigen Kristallen in Form eines Felsspaltes. Die Finanzierung der Beleuchtung ist noch ungeklärt, weiterhin die Kosten für die Felssicherung zur Bahn und B42.

Auch wird folgender maßen beschrieben: … der Hügel wird weitgehend als Felsenlandschaft zurückgeführt und dramatisiert.
Im Klartext:
Das Plateau wird „aufgebaut“, die Natur vernichtet, es bleibt nichts Ursprüngliches erhalten. Es soll auf dem Felsengebiet eine Schlucht hergestellt werden, entweder durch fräsen oder auffüllen des Plateaus. Sehr gut dargestellt ist dies z.B. hier:

http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/koblenz/bildergalerie/-/id=1642/did=13831192/gp1=16607460/gp2=16603386/nid=1642/vv=gallery/sinoer/index.html

Die Vernichtung der Natur und Tierwelt kostet zig-Millionen EURO.

Die Trägerschaft nach dem Bau ist bis heute nicht gesichert.

Hier braucht man nichts zu dramatisieren und keinen Felsspalt aufzubauen, denn somit schafft man einfach nur ein ganz neues Objekt welches mit dem Ursprung und der damit verbundenen Natürlichkeit, Romantik und dem Mythos rein nichts mehr zu tun hat.
Die Dramatik dabei ist, dass eines der bekanntesten Wahrzeichen Deutschlands mit riesigen Kosten zerstört wird.

Es wird angeregt, das Loreley-Plateau im Rahmen eines „Sanften Tourismus“ bzw. „Nachhaltigen Tourismus“ zu beleben, dies bedeutet
1. so wenig wie möglich auf die bereiste Natur einzuwirken bzw. ihr zu schaden,
2. die Natur möglichst nah, intensiv und ursprünglich zu erleben,
3. sich der Kultur des bereisten Landes möglichst anzupassen.

Aktuelle Informationen und Bilder finden Sie auf unserer Facebook-Seite:

https://www.facebook.com/groups/420507668155496/?fref=ts

Wie die Unterschriften übergeben werden

Teilweise persönlich andere auf dem Postwege.


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Wenn man Abends durch St. Goarshausen geht, brennt nur jede 2. Laterne, Mülleimer gibt es schon lange nicht mehr. Statt Rhein-Romantik und ein schattiges Plätzchen unter alten Platanen finden wir einen städtischen, kahlen Platz ohne jede Romantik vor. Sind die Schulden der Verbandsgemeinde durch den EXPO2000 Bau auf der Loreley nicht schon genug?
  • Aber die Frage ist doch auch das Konzept dieser Gegend ob die Städte weiter entleert werden, auf den Höhen da thronen dann Profit und Hotels und die Kabinenschiffe haben Romantik im Rahmen gebucht und werden gekarrt von Zentrum zu Zentrum

Neuigkeiten

2016-09-30 10:42:28 +0200

Bericht von SWR, Zur Sache Rheinland-Pfalz, 29.09.16
http://www.swr.de/zur-sache-rheinland-pfalz/kreuze-fuer-die-loreley-proteste-auf-dem-rheinfelsen/-/id=13831244/did=18231104/pv=embedded/mh6iyu/index.html

2016-08-31 14:49:49 +0200

100 Unterschriften erreicht

2016-08-29 17:28:30 +0200

25 Unterschriften erreicht