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An: Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern

Saubere Luft für Mecklenburg-Vorpommern

Saubere Luft für Mecklenburg-Vorpommern

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Sellering,
Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete,

verbieten Sie endlich ganzjährig das Verbrennen von Gartenabfällen, welches derzeit immer noch in den Monaten März und Oktober erlaubt ist.

Warum ist das wichtig?

Mecklenburg Vorpommern wird mit dem Slogen "MV tut gut", und das ist ganz bestimmt auch der Fall, aber leider gilt dies nicht für die Luft in den Monaten März und Oktober.

Man braucht nicht auf den Kalender zu schauen, sondern sich nur auf seine Nase verlassen und schnell ist klar, welcher Monat begonnen hat. Gerade bei schönem Wetter, welches dazu einlädt, sich draußen an der frischen Luft zu bewegen - irgendwo qualmt immer ein Feuer mit Gartenabfällen.

Gerade in dichter besiedelten Ortschaften ist es dann fast unvermeidlich, dass durch den Qualm auch Unbeteiligte Dritte belästigt werden. Bei zunehmender Verbreitung von Belüftungsanlagen in modernen Häusern ein besonderes Problem, da oftmals nur eine Möglichkeit bleibt, um den Qualm nicht auch in das Haus zu bekommen - das Abschalten der Lüftungsanlage.

Auch ist es sehr schwer, in den besagten Monaten draußen seine Wäsche zu trocknen, da ständig damit gerechnet werden muss, dass in der Nachbarschaft das nächste Feuer entzündet wird.

Die aktuelle Gesetzeslage sagt, ein Verbrennen der Gartenabfälle ist gestattet, wenn eine Kompostierung nicht möglich oder nicht zumutbar ist. Ich sage, es ist auf jedem Grundstück möglich, die anfallenden Gartenabfälle entweder zu kompostieren, oder gegen kleines Geld mittels geeigneter Entorgungsmöglichkeiten (z.B. der braunen Tonne) abholen zu lassen. Auf diese Weise wird gleichzeitig wertvoller Kompost aus den Gartenabfällen, anstatt diese in Qualm aufgehen zu lassen.

Das Verbrennen von Gartenabfällen ist absolut nicht mehr zeitgemäß und sollte nur noch auf Antrag im Einzelfall genehmigt werden.

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2018-11-23 20:58:22 +0100

50 Unterschriften erreicht