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An: Herrn OB Fritz Kuhn sowie Leiter der Umweltbehörde der Stadt Stuttgart

Sofort-Maßnahmen zur Luftverbesserung in Stuttgart

Die Feinstaubbelastung in Stuttgart liegt seit Jahrzehnten deutlich über den zulässigen (bereits relativ hoch angesetzten) Grenzwerten, doch trotz mehrerer Abmahnungen durch die zuständige EU-Kommission tut sich rein gar nichts.

Als betroffene Bürger fordern wir Sie daher auf, endlich dafür zu sorgen, daß sich die Luft im Stuttgarter Talkessel entscheidend verbessert. Es ist den Bürgern der Stadt gegenüber eine ungeheuerliche Zumutung, deren Gesundheit nachhaltig zu gefährden, nur weil das Thema ständig auf die lange Bank geschoben wird. Wir fordern Sie daher dringend auf, mit den ewigen Lippenbekenntnissen aufzuhören und jetzt endlich konkret zu handeln.

Warum ist das wichtig?

Bereits seit Jahrzehnten liegt die Feinstaub-Belastung im Stuttgarter Talkessel weit über den zulässigen Grenzwerten - welche ja schon recht hoch angesetzt sind. Der Politik ist dies seit langem auch bekannt - zu konkreten Maßnahmen sehen sich die Verantwortlichen trotz mehrfach angedrohter Strafzahlungen durch die zuständige EU-Kommission indes nicht veranlaßt.

Stattdessen wird mit absurder Flickschusterei - wie etwa einem angeblich Wunder wirkenden Spezial-Aspahalt-Kleber auf bestimmten Straßenabschnitten - sowie vor allem gebetsmühlenartig wiederholten Lippenbekenntnissen versucht, die Bürger ruhig zu stellen. Daß man dabei deren Gesundheit riskiert - was wiederum zu hohen Folgekosten führt - wird billigend in Kauf genommen. Ein deutlich erhöhtes Aufkommen an Krebsekrankungen im Umfeld der am stärksten betroffenen Straßenabschnitte ist bereits nachgewiesen; darüber hinaus klagen Anwohner über chronische Kopfschmerzen, Konzentrationsschwächen, Übelkeit, usw.

Es ist ein Unding, daß seitens der Stadtverwaltung, welche auch für eine lebenswerte Stadt und damit das Wohlergehen ihrer Bürger verantwortlich ist, absolut nichts getan wird, um die extreme Verkehrsbelastung zu verbessern. Daß dies durchaus möglich ist, wird indes in verschiedenen vergleichbaren Großstädten Europas bereits seit längerem vorexerziert. Somit müßte es auch in Stuttgart - trotz seiner Kessellage - machbar sein.

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Neuigkeiten

2017-02-05 13:31:09 +0100

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2015-03-06 18:33:43 +0100

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