Skip to main content

An: Landesregierung NRW: Herr Laschet, Herr Reul

Stommelner Appell: Die Folgen des Braunkohletagebaus auf die politische Agenda stellen !

Stommelner Appell: Die Folgen des Braunkohletagebaus auf die politische Agenda stellen !

Angesichts der von RWE-Seite zu erwartenden Entschädigungsforderungen für den angestrebten früheren Ausstieg fordern wir, dass der Konzern vollumfänglich für die Folgekosten einsteht.

Warum ist das wichtig?

Anders als im Ruhrgebiet existiert für das Rheinische Braunkohlegebiet bisher keine Regelung, wie die zu erwartenden Schäden und daraus entstehenden Folgekosten der Braunkohleverstromung nach dem Kohleausstieg aufgefangen werden sollen.

Bergschäden:
-Setzungen in Gebäuden, Risse und Totalschäden
-Schäden an Kanalisation und Leitungen
-Schäden in der Landwirtschaft
-Wertverluste für betroffene Immobilien
-Großflächige Bodenabsenkungen

Grundwasser:
-Altlasten in ehemaligen Tagebauen mit teilweise hohem Risikopotential
-Gefahr der Kontaminierung bei Wiederanstieg des Grundwassers
-Ungeklärte bzw. unzureichende Sicherheitsleistungen des Betreibers
-Hohe Kosten für den Steuerzahler bzw. Grundstückseigner zu befürchten

Daher appellieren wir an Sie, vorsorglich zu handeln und vorrangig die Interessen der vom Bergbau betroffenen Menschen und Gemeinwesen bei den anstehenden Verhandlungen zu vertreten. Dies bekräftigen wir mit dem angefügten, von vielen Bürgern, Initiativen und Parteien gezeichneten Appell.

Aktionsbündnis Stommelner Bürger
Leben ohne Braunkohle
https://lob-stommeln.de/

Netzwerk der Bergbaugeschädigten, Lokale Agenda Pulheim, Buirer für Buir, Tschö RheinEnergie Köln,
Dachverband der kritischen Aktionäre, Klimagewerkschafter (Gewerkschafter*innen für Klimaschutz), BUND Ortsgruppe Hürth-Gleuel, Bündnis 90/Die Grünen Ortsverband und Ratsfraktion Pulheim, Die Linke Kreisverband Köln


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • RWE hat über viele Jahre den Gewinn abgesahnt, sich aber wenig bis garnicht um Umwelt, Mensschen und Natur geschert. Insofern ist es nur gerecht, dass sie für die Folgekosten zur Kasse gebeten wird.
  • Weil wir persönlich unter tagebaubedingten Folgeschäden an Haus und Land/Wald leiden. Herr Laschet, setzen Sie sich ebenso für uns Geschädigte ein wie für die Mitarbeiter des Tagebaus!!!
  • Ich bin überzeugt: wenn man den Konzernen mal mehr auf die Finger sehen würde, dann wäre deren Verhalten auch sehr viel geschmeidiger.

Neuigkeiten

2019-04-29 18:43:43 +0200

1,000 Unterschriften erreicht

2019-04-29 14:25:20 +0200

500 Unterschriften erreicht

2019-03-19 16:38:44 +0100

100 Unterschriften erreicht

2019-03-11 14:42:21 +0100

50 Unterschriften erreicht

2019-03-04 19:29:45 +0100

25 Unterschriften erreicht

2019-03-04 11:46:15 +0100

10 Unterschriften erreicht