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An: Umweltministerin,Häfen von Hamburg,Bremen,Cuxhaven,Rotterdam

@bmub Plastikbedrohung stoppen Plastiktüten verbieten

@bmub Plastikbedrohung stoppen Plastiktüten verbieten

Sehr geehrte Frau Hendricks,

Wale, die mit vollem Magen verhungern, weil sie unverdauliche Plastikplanen gefressen haben, Seevögel, die sich in den Steilwänden Helgolands an Netzresten strangulieren, Robben mit zentimetertiefen Wunden durch Plastikabfälle, die ihnen immer tiefer ins Fleisch schneiden.
Plastik ist langlebig, wird aber im Laufe der Zeit porös und zerfällt in immer kleinere Fragmente. Hinzu kommt Mikroplastik aus Kosmetikprodukten
und Reinigungsmitteln, das mit dem Abwasser in Flüsse und Meere gelangt. Die für das Auge unsichtbaren, winzigen Plastikteile schwimmen längst in
nahezu allen Gewässern und sie ziehen Giftstoffe an.
Mikroplastik gelangt in die Nahrungskette

Forscher des Alfred-Wegener-Instituts haben eine Inventur der Nord- und Ostsee begonnen, die klären soll, wie hoch die Plastikbelastung bei uns ist. Sie haben keine guten Nachrichten: In der Nordsee bilden sich bereits erste Plastikteppiche aus mikroskopisch kleinen Teilchen. Und die finden ihren Weg in Fische und Krabben. Das Mikroplastik gelangt so in die Nahrungskette und gefährdet damit auch uns Menschen.

Wir fordern:
-Stoppen Sie die Plastikbedrohung.

-Verschärfen Sie die Gesetze zur Müllentsorgung durch Schiffe.

-Plastiktüten verbieten

-gebührenfreie Müllentsorgung für Schiffe in den Häfen der Nordsee

-verstärkte Kontrollen an den Stränden

-Mobilisierung der Bevölkerung zur Müllbeseitigung

-Sensibilisierung und Information der Bevölkerung

Warum ist das wichtig?

Forscher des Alfred-Wegener-Instituts haben eine Inventur der Nord- und Ostsee begonnen, die klären soll, wie hoch die Plastikbelastung bei uns ist. Sie haben keine guten Nachrichten: In der Nordsee bilden sich bereits erste Plastikteppiche aus mikroskopisch kleinen Teilchen. Und die finden ihren Weg in Fische und Krabben. Das Mikroplastik gelangt so in die Nahrungskette und gefährdet damit auch uns Menschen.

Helfen Sie mit:

Werfen Sie Müll nicht achtlos weg, sondern stets in den Mülleimer. Nehmen Sie alles wieder mit, was Sie für den Strandtag eingepackt haben.

Kaufen Sie langlebige Produkte – so schonen Sie wertvolle natürliche Ressourcen und vermeiden Müll. Nutzen Sie plastikfreie Verpackungen, Mehrwegflaschen aus der Region und eigene Tragetaschen für den Einkauf.

Gerade kleine Kunststoffteile sind neben Plastiktüten die gefährlichsten für die Natur. Flaschendeckel, Zigarettenkippe, Bonbonpapier und Co. gehören unterwegs in die Hosentasche, nicht in die Landschaft.

Fast Food und „to go“ machen Müll. Verwenden Sie unterwegs verschließbare Kaffebecher, genießen Sie die Speisen vor Ort oder nehmen Sie mitgebrachte Brote in einer Dose von zu Hause mit. Damit schonen Sie gleichzeitig Geldbeutel und Natur.

Trennen Sie Ihren Müll. Nur so ermöglichen Sie, dass Plastik und andere Stoffe überhaupt recycelt werden können.

Achten Sie beim Kauf von Kosmetikprodukten darauf, dass diese keine Mikroplastikpartikel enthalten, z. B. Polyethylene.

Kosmetikhersteller müssen Plastik als Inhaltsstoff deklarieren. Verbraucher können Kunststoffe in der Liste der Inhaltsstoffe an folgenden Bezeichnungen und Abkürzungen erkennen:

Polyethylen (PE)
Polypropylen (PP)
Acrylat (ANM)
Ethylen-Vinylacetat (EVA)
Polyethylenterephthalat (PET)
Polyester (PES)
Polyamid (PA)
Polyurethan (PUR)
Polyimid (PI)

Wie die Unterschriften übergeben werden

per Email, Post

Neuigkeiten

2017-11-06 20:39:19 +0100

500 Unterschriften erreicht