An: Den Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft im Deutschen Bundestag

Stoppt Tiertransporte! Achtung vor lebenden Tieren!

Stoppt Tiertransporte! Achtung vor lebenden Tieren!

Sehr geehrte Damen und Herren,

Verstöße bei Tiertransporten – vor allem auf Langstrecken – sind lange bekannt und gut dokumentiert. Gerade bei Hitze ist die Belastung für die Tiere immens in den oft überfüllten Fahrzeugen ohne ausreichend Wasser, Futter und Ruhepausen. Tierschutzorganisationen und tierärztliche Verbände prangern diese Zustände seit langem an. Besonders problematisch: Bei Transporten in Nicht-EU-Länder werden häufig nicht einmal die EU-Tierschutzbestimmungen beachtet. In diesen Ländern sind Tierschutzgesetze oft völlig unzureichend oder fehlen ganz. Lebende Tiere darf man diesem Stress und Leid nicht aussetzen.

Ich fordere Sie auf, sich gegen alle Langstreckentransporte einzusetzen und Abkommen mit Nicht-EU-Ländern über Lebendexporte zu beenden.

Mit freundlichem Gruß

Warum ist das wichtig?

Allein von Deutschland aus werden jährlich Millionen von Tieren auf Langstrecken innerhalb der EU transportiert. 2016 waren es etwa 1 Mio. nach Spanien, 2,5 Mio. nach Ungarn und 8 Mio. nach Italien. Innerhalb Europas, von Europa in Nicht-EU-Länder und umgekehrt sind es jedes Jahr circa 400 Millionen größere landwirtschaftliche »Nutztiere« sowie circa 1,2 Milliarden Geflügeltiere.

Die Transportfahrzeuge sind häufig unzureichend ausgestattet oder transportieren mehr Tiere als zulässig. Am meisten wird bei Kontrollen beanstandet, dass Tiere nicht genug Platz haben. Viele Tiere können sich aufgrund der Überfüllung nicht hinlegen; liegende Tiere können verletzt oder zu Tode getrampelt werden. Einige Tiere müssen den Transport mit verletzten bzw. eingeklemmten Extremitäten ertragen oder mangels ausreichender Höhe der Abteile oder Käfige in schmerzhafter Haltung zubringen. Bisweilen werden auch Tiere transportiert, die zu jung oder wegen Verletzungen oder Krankheit nicht transportfähig sind.

Auf Langstreckentransporten sind die Tiere mitunter tagelang unterwegs. Sie leiden unter extremen Temperaturen und bekommen nicht genügend Futter, Wasser oder Ruhepausen. Das verringert die Immunabwehr der Tiere, was zu einer raschen Ausbreitung von Krankheiten führen kann. Viele Tiere erreichen das Zielland daher nicht lebend.

Für die anderen geht die Tortur weiter: Sie sind häufig brutaler Behandlung ausgesetzt. Auch die Schlachtbedingungen sind in einigen Ländern besonders tierquälerisch. Gerade auf Transporten in Nicht-EU-Länder werden die Tierschutzbestimmungen der EU häufig nicht eingehalten, obwohl sie bis zum Bestimmungsort gelten. In Zielländern außerhalb der EU sind die Tierschutzbestimmungen oft völlig unzureichend oder fehlen ganz.

Weder die nationale noch die EU-Verordnung reicht aus, um die Tiere vor erheblichem Leid zu schützen.

Fordern Sie den Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft im Deutschen Bundestag auf, sich gegen alle Langstreckentransporte einzusetzen und Abkommen mit Nicht-EU-Ländern über Lebendexporte zu beenden.


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Tiere sollten nicht leiden. Der Transport ist Tierquälerei und völlig unnötig.
  • keine Tiere ins Ausland verkaufen! Sie erleiden wären den langen Transporten die Hölle! Das darf nicht sein!!!
  • Schluß mit der Folter...

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2018-09-06 13:13:57 +0200

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2018-08-14 11:43:33 +0200

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