An: C&A, Cecil, Primark, H&M, Zalando

Schützt Kinder und Mütter in der Modeindustrie!

Diese Kampagne wurde beendet.

Schützt Kinder und Mütter in der Modeindustrie!

*for English version scroll down*

#WerPasstAuf? #WhoCares?
Gute Betreuung für alle Kinder indischer Näherinnen!

Wir fordern, dass die Modeunternehmen sicherstellen, dass alle Kinder von Arbeiterinnen ihrer Zulieferer in Indien qualifiziert betreut werden. Dazu gehört, dass Kinder zwischen 6 Monaten und 6 Jahren für die Kinderbetreuung in Nähfabriken zugelassen werden und zwar alle, nicht nur die Kinder von höher qualifiziertem Personal. Die Zulieferbetriebe in Indien müssen das Gesetz zu Kinderbetreuung und Mutterschutz einhalten und das Betreuungspersonal in den Fabrikkrippen muss pädagogisch geschult sein.

„Es gibt doch gravierendere Probleme für die Näherinnen vor Ort, besserer Lohn, Sicherheit am Arbeitsplatz und und und…!“ Das mag manche_r bei unserer Forderung denken. Jedoch sind extrem viele der Näherinnen zugleich Mütter. Viele der Frauen sind aufgrund der mangelnden Betreuung gezwungen, ein Leben ohne ihre Kinder zu führen, die stattdessen bei den Großeltern auf dem Land aufgezogen werden. Kleine Kinder, die nicht bei den Großeltern bleiben können, werden oftmals gar nicht betreut, leben halb auf der Straße oder sind stundenlang allein zuhause, bis die Mutter nach Hause kommt und bleiben so im Teufelskreis aus Armut und mangelnder Bildung gefangen.

Unternehmen müssen Menschenrechte und Gesetze einhalten!

In Indien ist es für den Arbeitgeber gesetzlich vorgeschrieben, Kinderbetreuung am Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen. Die Bekleidungsunternehmen in Deutschland müssen sicherstellen, dass ihre Zulieferer die indischen Gesetze einhalten. Unsere Untersuchungen zeigen jedoch, dass Krippen in den Fabriken von C&A, Cecil, Primark, H&M und Zalando entweder fehlen oder die Betreuung völlig unzureichend ist. Darauf haben wir die Unternehmen mehrfach hingewiesen, aber bis heute keine Antworten auf unsere Fragen erhalten. Unser Partner Cividep in Indien hat angeboten, die Fabriken bei der Verbesserung der Kinderbetreuung zu beraten und Qualifizierung des Personals zu vermitteln.

C&A, Cecil, Primark, H&M und Zalando – sorgt endlich dafür, dass die Kinder Eurer Näherinnen gut betreut werden!

Warum ist das wichtig?

Indien ist zehn Flugstunden von Deutschland entfernt und doch ist das Land uns näher als die meisten anderen: Jeden Tag tragen wir Kleidung auf unserer Haut, die aus Indien kommt. Jeden Tag nähen hunderttausende indischer Frauen T-Shirts, Kleider und Hosen für uns. Viele Menschen wissen davon - und auch, dass ein Großteil dieser Kleidung unter miserablen Arbeitsbedingungen produziert wird. Doch wenige denken darüber nach, wer auf die Kinder der Näherinnen aufpasst, während sie in der Fabrik schuften. Ein Großteil der Beschäftigten in der Bekleidungsindustrie sind Frauen, viele haben kleine Kinder. Doch die Unternehmen vernachlässigen ihre Pflichten rund um Kinderbetreuung und Mutterschutz!

Kinderbetreuung am Arbeitsplatz ist Gesetz!

Um Mütter und Kinder in der Arbeitswelt zu schützen, gibt es in fast allen Ländern der Welt einen bezahlten Mutterschutz und in einigen Ländern sogar die gesetzliche Vorschrift für den Arbeitgeber, Kinderbetreuung am Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen. Indien gehört zu diesen Ländern, jedoch ist die Umsetzung häufig katastrophal. So sind die Betreuungseinrichtungen in den Fabriken – wenn es überhaupt welche gibt -, meist unzureichend in Bezug auf Qualität und Kapazität, obwohl sie gesetzlich vorgeschrieben sind. Dies stellt die arbeitenden Mütter vor enorme Schwierigkeiten und bedeutet eine zusätzliche große Belastung.

Kitas statt Kinderarbeit!

Wenn es den Müttern finanziell nicht möglich ist, einfach mit der Arbeit aufzuhören, bleiben auch kleinste Kinder allein zu Hause oder werden von älteren Geschwistern beaufsichtigt, die dafür die Schule vernachlässigen. Wenn die Kinder zu Hause bleiben, werden diese in vielen Fällen auch zur Heimarbeit herangezogen, helfen z.B. beim Annähen von Pailletten. Viele Kinder werden schlecht oder gar nicht betreut und haben somit keine Chance auf frühkindliche Bildung.

Unternehmen müssen Verantwortung übernehmen!

Frauen- und Kinderrechte sind universelle Menschenrechte. Obwohl Frauen und Kinder als besonders schutzbedürftige Mitglieder der Gesellschaft gelten, haben sie weltweit immer noch am meisten unter Menschenrechtsverletzungen zu leiden – auch am Arbeitsplatz. Wir fordern deshalb, dass Unternehmen ihre soziale Verantwortung wahrnehmen, sodass die Gesundheit von Müttern und Kindern nicht gefährdet wird. FEMNET e.V. und Cividep, unsere indische Partnerorganisation vor Ort, kämpfen dafür, dass Modeunternehmen gemeinsam mit ihren Zulieferern gute Kinderbetreuung für die Arbeiterinnen vor Ort einrichten und die Rechte schwangerer Arbeiterinnen beachtet werden.

Unsere Kampagne #WerPasstAuf?

Wer passt auf
…die Kinder von Näherinnen auf, während sie unsere Kleidung nähen?
…dass Mütter und Kinder geschützt werden?
…dass Unternehmen ihrer Sorgfaltspflicht nachkommen?

Wir passen auf!

Unterstützen Sie unsere Petition, indem Sie unterschreiben, die Infos teilen und anderen davon erzählen!

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ENGLISH VERSION

What we demand:
Good care for all children of Indian garment workers!

We demand fashion companies to ensure all children of workers at their supplier factories in India are properly cared for. Children between the ages of 6 months and 6 years of all workers should be allowed into factory crèches and not just the children of arbitrarily selected employees. Suppliers in India must comply with Child Care and Maternity Benefits laws and provide pedagogical training for staff in factory crèches.

Companies must comply with human rights and laws!

In India, it is mandatory for employers to provide childcare in workplaces under factories laws. Our research shows, however, that crèches in the supplier factories of C&A, Cecil, Primark, H&M and Zalando are either absent or inadequate. We have repeatedly pointed this out to the companies, but have not yet received adequate replies to our queries (for example, what the childcare policy of fac-tories / companies looks are, how many children regularly attend factory crèches, how much trained staff are employed, etc.).
We have offered factory management qualified support in improving their child care policies and practices and are demanding that they work together with our local partner, Cividep, to ensure good care for the children!

Every day we wear clothes on our skin that come from India. Every day thousands of Indian women sew T-shirts, dresses and pants for us. Many people know about it - and also that much of this clothing is produced in miserable working conditions. But few people think about who looks after seamstresses' children while they work in the factory. The majority of garment workers are women, many have small children. But the companies neglect their duties around child care and maternity protection!

Our campaign #WhoCares?

Who cares
…for the children of seamstresses, while sewing our clothes?
…whether mothers and children are protected?
…whether companies comply with their due diligence?

We care!
Support our campaign by signing the petition, sharing the information and telling others about it


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • weil ich mich für das Leid Anderer verantwortlich fühle,wenn ich es ignoriere.
  • Die Mütter arbeiten bereits für einen Hungerlohn! Da ist es die Pflicht des Arbeitgebers, ihre Kinder kostenlos zu betreuen!!! Es ist sowieso Ausbeutung - und darunter sollen nicht die Kinder auch noch leiden!
  • Alle Menschen sollen gerecht leben können. Kleidung soll nicht schon bei der Produktion als Müll der in cie 3.Welt geht und dort die heimische Erzeugung vernichtet enstehen.

Neuigkeiten

2018-10-12 12:40:24 +0200

14.232 Unterschriften an Modeunternehmen übergeben!
Gemeinsam mit vielen Kindern haben wir am 10. Oktober unter dem Motto #WerPasstAuf? in der Bonner Innenstadt die 14.232 Unterschriften für den Schutz von Kindern und Müttern in der Modeindustrie symbolisch übergeben (Fotos von der Aktion finden Sie hier: www.femnet-ev.de/werpasstauf) und auch allen Unternehmen die Unterschriftenliste mit unseren Forderungen elektronisch zugeschickt. Wir haben die Unternehmen nochmals dazu aufgefordert, endlich die Verantwortung für eine bessere Kinderbetreuung bei ihren Zulieferern zu übernehmen und bestehende Gesetze einzuhalten.

Darum sagen wir:
Danke allen Unterstützer_innen und Unterzeichner_innen!
Wir geben nicht auf!
Wir passen auf!

Dafür brauchen wir dringend Unterstützung:
https://www.femnet-ev.de/index.php/spenden

2018-08-13 17:37:59 +0200

10,000 Unterschriften erreicht

2018-08-09 18:27:07 +0200

#WerPasstAuf? Wir knacken die 10.000!

Seit dem 1. Juni läuft nun unsere Petition - zur Halbzeit haben schon über 9.000 Menschen unterschrieben: Jetzt knacken wir auch die nächste Schallmauer!
Vielen Dank allen Unterstützer_innen und danke auch an unseren Partner Cividep in Indien, die uns in einem Video nochmal kurz und knapp zusammenfassen, warum Kinderbetreuung so wichtig ist:
https://www.youtube.com/watch?v=M4aTLPqwX44

Jetzt mobilisieren wir nochmal alle unsere Kräfte, um bis September möglichst viele Unterschriften zu sammeln. Seid dabei, unterstützt unsere Petition und erzählt anderen davon!

2018-08-02 03:24:45 +0200

5,000 Unterschriften erreicht

2018-07-27 11:04:38 +0200

1,000 Unterschriften erreicht

2018-07-20 13:54:05 +0200

500 Unterschriften erreicht

2018-07-09 15:35:45 +0200

Wir freuen uns sehr über die prominente Unterstützung unserer #WerPasstAuf? Kampagne: Katja Dörner, Renate Künast und Heidemarie Wieczorek-Zeul haben unterschrieben und sich an unserer Foto-Aktion beteiligt!
https://www.facebook.com/femnetev/photos/a.1880458518681000.1073741843.229931143733754/1888244604569058/?type=3&theater
Und jetzt ihr! Hier gibt es alle Infos zu unserer Foto-Aktion und der Kampagne:
https://femnet-ev.de/index.php/themen/kampagne-werpasstauf
Also, Foto machen, posten, weitersagen! :)

2018-06-08 13:35:05 +0200

100 Unterschriften erreicht

2018-06-02 17:25:12 +0200

50 Unterschriften erreicht

2018-06-01 16:07:47 +0200

25 Unterschriften erreicht

2018-06-01 14:01:03 +0200

10 Unterschriften erreicht