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An: die Härtefallkommission beim Ministerium für Integration Baden-Württemberg

Unmenschliche Abschiebung verhindern

Sehr geehrte Damen und Herren,
bitte ersuchen Sie das Innenministerium von Baden-Württemberg, Frau Alije I. und ihre Kinder aus dringenden humanitären und persönlichen Gründen nicht nach Mazedonien abzuschieben, sondern ihnen eine Aufenthaltserlaubnis für die BRD zu erteilen.

Warum ist das wichtig?

Stellen Sie sich vor, Sie sind als Mutter allein für Ihre drei Kinder verantwortlich und wissen nicht, wo Sie und die Kinder demnächst schlafen sollen - auf der Straße? - und wie Sie Ihre Familie ernähren sollen. Eine Lage zum Verzweifeln!
So geht es Alije I., einer 30jährigen Mutter aus Mazedonien mit ihren 4, 10 und 11 Jahre alten Kindern. Sie hatte sich schließlich von ihrem spielsüchtigen Mann getrennt, der sie betrunken immer wieder geschlagen hatte. In Mazedonien, einem sehr patriarchal geprägten Land, ist es aber für eine Frau fast unmöglich, ohne Mann (Vater, Bruder oder Ehemann) ein - für uns "normales" - selbstbestimmtes Leben zu führen und sich und Kinder zu ernähren. So kamen die Vier vor eineinhalb Jahren als Flüchtlinge nach Baden-Württemberg, wo auch Verwandte von ihnen leben.
Alije I. hat hier sehr motiviert Deutsch gelernt, hat intensiv Arbeit gesucht und dann auch gefunden; ihre Kinder haben sich sehr gut in Schule und Kindergarten eingewöhnt - und nun sollen sie nach Mazedonien abgeschoben werden! Mazedonien gilt ja jetzt als sicherer Drittstaat.
Das ist für die kleine Familie eine Katastrophe! Denn sie hat keinen Platz, keinen Ort, wo sie hingehen könnte! Die Mieten in Mazedonien sind unglaublich hoch und meistens verlangen die Vermieter sechs (!) Monatsmieten im voraus. Woher soll Alije I. dieses Geld nehmen? Vom Staat würde sie nur einen sehr kleinen Betrag für die Kinder erhalten. Sie will gerne für den Lebensunterhalt putzen gehen, was sie schon früher und auch in Deutschland gemacht hat. Aufgrund einer Autoimmunerkrankung kann sie aber nicht Vollzeit arbeiten. In ihre Heimatstadt wagt sie nicht zurückzukehren, weil sie fürchtet, wieder von ihrem Ex-Mann und seiner Familie drangsaliert zu werden. (Hier ist sie wegen der Folgen ihrer Traumatisierung in psychotherapeutischer Behandlung.)
Wohin soll diese Frau mit ihren drei Kindern gehen? Wovon sollen sie leben? Alije I. ist verzweifelt!!! Ihr Wunsch ist nur, mit ihren Kindern ein ehrliches, anständiges Leben in Frieden zu führen und gesund zu werden, damit sie weiter für ihre Kinder sorgen kann. Sie will eindeutig nicht auf Kosten der Gesellschaft leben.
Ihre letzte Chance, nicht in eine völlig ausweglose Situaion geschickt zu werden, ist die Härtefallkommission beim Integrationsministerium. Diese kann das Innenministerium ersuchen, aus "dringenden humanitären oder persönlichen Gründen" die weitere Anwesenheit in der BRD zu erlauben.
Ich habe Alije I. vor gut einem Jahr in meinem Deutschkurs und dann auch privat kennen- und schätzen gelernt. Sie ist eine sehr liebevolle, verantwortungsvolle Mutter und ihre jetzige Situation geht mir zu Herzen.
Bitte unterstützen Sie diesen Appell und leiten Sie ihn weiter!
(auf Wunsch von Frau I. bitte nur über Email, nicht über Facebook u.ä.)
Elisabeth Wahl


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Weil hier Jemand der den Steuerzahler nicht auf der Tasche liegt Abgeschoben wird,und bei Rauschgift Händlern Sozialschmarozern immer Ein grund gefunden Wird der es nicht Erlaubt Abzuschieben.Nur wer Eigeninitiative zeigt soll Gehen Ist eifach nur Krank!
  • weil in diesem Fall keine Sicherheit vorliegt
  • Die Frau hat sich aus Eigeninitiative in unserem Land integriert und hat Arbeit, die kann man nicht in unsichere Lebensverhältnisse, wie im Text geschildert, abschieben.

Neuigkeiten

2016-06-02 22:56:55 +0200

100 Unterschriften erreicht

2016-06-02 20:11:49 +0200

25 Unterschriften erreicht