An: Botschafter Takeshi YAGI, Botschafter von Japan in Berlin

Verstrahltes Fukushima-Abwasser darf nicht in den Ozean geleitet werden

Verstrahltes Fukushima-Abwasser darf nicht in den Ozean geleitet werden

Sehr geehrter Herr Botschafter,

wir fordern, dass Sie auf Ihre Regierung einwirken und ein Verbot des Einleitens von radioaktiv verseuchtem Fukushima-Abwasser in das Meer durchsetzen.

Warum ist das wichtig?

Am 14.07.2017 berichteten einige Medien, dass der Betreiber des zerstörten Atomkraftwerks Fukushima mit Tritium belastetes Wasser in den Pazifik pumpen will. Die strahlende Flüssigkeit lagert bisher noch in riesigen Tanks auf dem AKW-Gelände. Mehr als 770.000 Tonnen sind es mittlerweile, teilte der Betreiber Tepco mit.

Die Bevölkerung wird mit folgenden Aussagen "beruhigt":
- Das Wasser enthalte nur noch radioaktives Tritium,
- ein Ablassen sei in kleinen Mengen ungefährlich.

Ursprünglich wollte Tepco eine Filteranlage für Tritium bauen lassen. Es gab Ausschreibungen für drei Pilotprojekte. Doch offenbar ist Tepco damit nicht vorangekommen - nun plant das Unternehmen das Ablassen des noch belasteten Wassers ins Meer, so eine offizielle Kommentierung.

Für mich heißt das "übersetzt":
Eine Filteranlage für Tritium ist dem verantwortlichen AKW-Betreiber Tepco wohl zu teuer.

Hier haben wirtschaftliche Interessen eindeutig Vorrang vor der Umweltverseuchung und dem damit verbundenen Risiko, dass Radioaktivität über die Nahrungskette zum Menschen gelangt.

Dies muss dringend vermieden werden.

Vielen Dank für Eure/Ihre Unterstützung.

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