Skip to main content

An: Die gesamte Bevölkerung

Vier Corona-Regeln - Selbstverpflichtung zur Verhinderung von Ausgangssperren

Vier Corona-Regeln - Selbstverpflichtung zur Verhinderung von Ausgangssperren

Noch können wir in vielen Landesteilen Ausgangssperren verhindern. Dazu müssen die direkten sozialen Kontakte schnell und massiv eingeschränkt werden. Damit wir in einer Woche noch an die frische Luft dürfen, muss physische Distanznahme jetzt schnellstmöglich zur sozialen Norm werden. Das kann durch eine breit geteilte Selbstverpflichtung erreicht werden. Genau dazu dient diese Petition. Wer sie unterzeichnet, verpflichtet sich eigenverantwortlich, die folgenden Regeln ab sofort und bis mindestens 19.04. einzuhalten:

1. Ich werde, wann immer es geht, zu anderen Menschen einen Abstand von mindestens zwei Metern einhalten.
2. Ich nehme nicht an geplanten oder spontanen Treffen von mehr als zwei Menschen teil.
3. Ich achte verstärkt auf Hygiene.
4. Ich bitte die Menschen in meinem Umfeld nachdrücklich, ebenfalls diese vier Regeln zu befolgen.

Warum ist das wichtig?

Die breit geteilte wissenschaftliche Lehrmeinung ist, dass räumlicher Abstand das wirksamste Mittel zur Verlangsamung der Ausbreitung des Corona Virus COVID-19 und damit zur Rettung von Menschenleben ist. Dennoch sieht man sehr viele Menschen in der Öffentlichkeit, die das Abstandsgebot nicht einhalten und damit sich und andere gefährden. Wenn diese Situation anhält, sind die Behörden dazu gezwungen, Ausgangssperren zu verhängen. Das wird die Situation für alle deutlich unangenehmer machen. Egal, wie die eigene Risikoeinschätzung der aktuellen Lage ist: an Ausgangssperren kann niemand Interesse haben. Das macht den Alltag nur noch unangenehmer.

Viele denken, in ihrem Fall gäbe es gute Gründe für Ausnahmen. Das Problem ist, dass die verantwortlichen Behörden die Einzelfälle nicht prüfen können. Sie sehen nur viel zu viel räumliche Nähe zwischen Menschen - und sind dann gezwungen mit massiven Freiheitseinschränkungen zu reagieren.

Ausgangssperren sollten vermieden werden, weil sie die ohnehin schon stark eingeschränkte Lebensqualität weiter reduzieren und Ihre Durchsetzung viele Ressourcen bindet, die an andere Stelle deutlich sinnvoller ist und ggf. Leben retten kann.

In der aktuellen Situation kommt es besonders darauf an, diejenigen zur Einhaltung der Regeln zu bewegen, die das bisher bewusst oder unbewusst nicht getan haben. Die Verantwortung eine jeden Menschen liegt darin, sich seiner Vorbildrolle und seines Einflusses auf andere bewusst zu werden. Das schließt die Bereitschaft ein, auch mal belächelt oder kritisiert zu werden. Halbwegs kluge Menschen werden es irgendwann verstehen, allen anderen kann man ihre Schwäche nachsehen. Wenn die Weitsichtigen und Vernünftigen jetzt ihre kommunikative Komfortzone verlassen, wird es für alle weniger unangenehm und es werden wahrscheinlich deutlich weniger Menschen sterben.

Neuigkeiten

2020-03-25 19:31:10 +0100

10 Unterschriften erreicht