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An: Öffentliche/Private Verkehrtsmittel [Schwerpunkt BVG (Berlin)]

Mehr Sicherheit im ÖPNV für Personen mit Behinderung

Mehr Sicherheit im ÖPNV für Personen mit Behinderung

1) Die Sitzreihen zwischen den ersten beiden Türen sind für Behinderte so zu reservieren wie die seitherigen auch, d.h. sie können von allen Personen eingenommen werden, doch wenn eine Person mit einer Behinderung einsteigt, sind solche Sitze sofort für sie freizugeben. Es ist klar, dass sich die berechtigte Person jederzeit entsprechend auszuweisen hat.

2) Bei den Sitzen sind Haltegriffe (ähnlich wie bei Badewannen), sowie Haltestangen im Bereiche der Rückenlehne anzubringen und nirgends anders (Gegenbeispiel s. Bild). Die Sitze müssen schwellenfrei eingenommen werden können.

3) Die Busfahrer sind unter Strafandrohung anzuweisen, ihre Fahrt erst dann aufzunehmen bzw. fortzusetzen, wenn die Person/en mit Behinderung ihren Platz eingenommen hat/haben. Ist die Behinderung nicht augenscheinlich, so mag die betreffende Person sich beim Betreten des Busses sogleich beim Fahrer bemerkbar machen, weswegen es zweckmäßig ist, dass diese vorne bei ihm einsteigt und sich entsprechend ausweist. Sind mehr gehandicapte Personen denn Sitzplätze im Busse, müssen andere Fahrgäste ihre Sitze für sie freigeben

Warum ist das wichtig?

In der BRD sind Freizügigkeit bzw. Reisefreiheit ein Grundrecht, wozu auch Arzt–, Krankenhaus– und/oder Therapiebesuche gehören, weswegen es unerlässlich ist, dass jede Person von A nach B kommen kann, und das ohne alle Widerwärtigkeiten; unter 1) bis 3) [s. Oben 1-3] ist gezeichnet, wie das gelingt. Berücksichtigen wir den Gleichheitsgrundsatz, dann sind das alles Selbstverständlichkeiten.

Entscheidend bei diesen Maßnahmen ist, dass entsprechend geschulte und ausgebildete Angestellte der Öffentlichen wie der Privaten Verkehrsmittel sich um solche Zusammenhänge wie hier gefordert und in den beigeschlossenen EU–Richtlinien [2001-85] dargestellt sind, kümmern und umsetzen und es nicht bei irgendwelchen Pauschalbekenntnissen wie bislang bleibt bzw. Behindertenbeauftragte meist nicht ausreichend die notwendigen Kenntnisse dieser Gegebenheiten haben und schon gleich garnicht über eine diesbezüglich erforderliche Ausbildung verfügt.

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2015-03-12 15:43:43 +0100

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