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An: Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks

Wasserstoffantrieb statt Elektroautos

Sehr geehrte Frau Ministerin Dr. Hendricks,

fördern Sie auch den Wasserstoffantrieb und die Elektrolyse von Wasser als neuen Ansatz zur Regelung fortschrittlicher Mobilität, nicht ausschließlich den Elektromotor.

Denn:
Zur Zeit wird von der Regierung angestrebt, ab 2030 nur noch PKWs mit Elektroantrieb zuzulassen.
Dafür sind grundlegende Gegebenheiten nicht vorhanden.
Die Infrastruktur ist nicht vorhanden, bzw. nicht so schnell in sinnvoller Form einzurichten. Wo lade ich als Nicht-Hausbesitzer zuverlässig mein Fahrzeug auf? Wie organisiere ich mit so einem Fahrzeug eine längere Fahrt, auch aus Deutschland heraus? Oder mehrtägige Geschäftsreisen?
Es ist nicht ausreichend des Elements Lithium verfügbar, um im Falle der vollständigen Umstellung auf Elektromotoren den weltweiten Bedarf mit Akkus für Elektro-PKWs zu decken,
siehe:
https://www.ffe.de/die-themen/ressourcen-und-klimaschutz/298-reichweitenabschaetzung-der-lithiumvorkommen.
Für die Ausbeutung der vorhandenen Lithiumlagerstätten muss Landschaft verbraucht werden, z. B. in Bolivien.

Nutzung des überschüssigen Windstroms zur Wasserstoffproduktion:
Durch die eilig gebauten Windkraftanlagen wird ein Energieüberschuss produziert. Wir müssen dafür bezahlen, dass wir diesen Strom in das Ausland abgeben dürfen, damit dieser die Leitungen nicht überlastet.

Wir könnten diese Energie zur Produktion von Wasserstoff verwenden, als Lagermedium, ähnlich einem Wasserspeicher-Kraftwerk. Wenn zusätzlich zu / anstelle von Elektromobiltät der Wasserstoffantrieb als zukünftige Antriebsart gefördert wird, hört sich das wie ein Plan an, der auch groß angelegt funktionieren kann. Denn Wasserstoff kann einfach bei Bedarf getankt werden und es entstehen bei der Verbrennung keine Umweltschadstoffe: Wenn Wasserstoff mit Sauerstoff reagiert, entsteht reines Wasser – und Energie, die ein Fahrzeug antreiben kann.

Mir freundlichen Grüßen
Uta Böttcher
Diplom-Geologin

Warum ist das wichtig?

Weil eine Umstellung auf erneuerbare Energie mit guter Planung gelingen kann, mit Fehlansätzen aber viel Geld kostet.

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