An: An den Bürgermeister von Berlin Michael Müller und seinem Stellvertreter Dr. Klaus Lederer

Wir sagen Die Jugendzentren Potse und Drugstore bleiben BASTA !

Wir sagen Die Jugendzentren Potse und Drugstore bleiben BASTA !

(Bitte schaut für den Bestätigungslink auch in Eurem Spam-Ordner)

Wir fordern die Stadt Berlin, vertreten durch den Bürgermeister Michael Müller und seinem Stellvertreter Dr. Klaus Lederer auf

1) zur sofortiger Gesprächsaufnahme mit der Intown Property Management GmbH Geschäftsführer: Herr Christian Gau, Herr Sven Scharke.

2) Die Gesamtlösung kann nur heißen beide Projekte mit ALLEN ihren bisherigen Möglichkeiten an EINEM ORT zu Erhalten!

3) Wir Fordern von der Stadt Berlin, vertreten durch den Bürgermeister Michael Müller und seinem Stellvertreter und Kultursenator Dr. Klaus Lederer

Die Verbindliche Zusage zum kompletten Erhalt der Jugendzentren als Ganzes !

Erläuterungen zu den Forderungen

zu 1) Ziel dieser Gespräche: Bestandsschutz der beiden Jugendzentren Potse und Drugstore in den bisherigen Räumen, bis eine geeignete GESAMTLÖSUNG geschaffen wurde.

zu 2 ) Und es gibt so einen Ort in direkter Nachbarschaft zu dem jetzigen Standort den alten Hochbunker in der Pallasstraße 30, deren Umbau laut Bezirks und Jugendstadtrat Oliver Schworck möglich ist. Eine Überprüfung und Berechnung ergab einen Kostenaufwand von ca. 2 Millionen Euro, die der BezirkTempelhof/Schöneberg allein nicht stemmen kann.

Unsere Forderung : Übernehmen Sie als Stadt die Kosten !
Es ist ein Bruchteil dessen was z.B. die Instandhaltung eines, nicht in Betrieb gehender, Flughafen verschlingt!
Es handelt sich bei weiteren 50 Jahren Bestehens der Jugendzentren Potse und Drugstore um monatliche Kosten in Höhe von 3333,33333 Euro. Auch dieses entspricht nur einem geringen Teil der bisherigen Mietzahlung an die gierigen Investoren der Intown Property Management Gmbh und würde hunderten von Jugendliche die sich dort Zuhause gefühlt und Teilhabe am leben hatten, auch weiterhin einen Ort eine Umgebung bieten, wo sie sich als ernst genommener Teil der Stadt/Gesellschaft einbringen können.

zu 3 ) Herr Lederer, Sie haben sich bereits in der Vergangenheit bemüht, gezeigt kulturelle Anreize in der Stadt wie z.B. die Volksbühne adäquat zu erhalten. Das Drugstore und die Potse sind nicht nur Jugendzentren sondern seit Jahrzehnten kultureller Bestandteil dieser Stadt .

Geben Sie den Jugendlichen die notwendige Sicherheit, die diese benötigen um nicht den Glauben an eine solidarischen Gesellschaft zu verlieren! Schenken Sie den Betroffenen zu Weihnachten die Sicherheit auch in Zukunft weiter kulturell und kreativ sein zu können!

Wir die Unterzeichner der Petition werden uns zusammen am Tag der Schlüsselübergabe alle geschlossen SYMBOLISCH vor dem Eingang der Jugendzentren befinden und deren Auszug nicht stillschweigend hinnehmen!

LETS GET UNITED AGAINST GENTRIFICATION

PS : Wir Fordern die Investoren der Intown Property Management Gmbh auf, sofern Sie sich noch ein Rest an Menschlichkeit der Gesellschaft gegenüber bewahrt haben :
Lenken Sie ein, ermöglichen Sie den Jugendlichen den Verbleib in den bisherigen Räumlichkeiten (zu mindestens bis zur Realisierung einer Gesamtlösung) ! Und wenn es nur zur Beruhigung Ihres Gewissens der Gesellschaft gegenüber dient .

Warum ist das wichtig?

46 Jahre selbstbestimmter/gestalteter/verwalteter Jugendkulur/arbeit sollen zum 31.12.2018 IHRER Räume beraubt werden. Mehr sollte eigentlich als Motivation zur Unterzeichnung dieser Petition nicht benötigt werden. Doch bitte lest selbst was durch die Schließung dieser Orte verloren geht.

Das Drugstore (selbstorganisiert im SSB e.v. seit 1972) und die Potse bieten seid mehr als vier Jahrzehnten kulturelle Veranstaltungen von und für Jugendliche an. Dazu zählen regelmäßig stattfindende, kostenlose Konzerte und Discos, Kurse in der Druckerei und der Siebdruckwerkstatt des Jugendzentrums sowie die freie Nutzung der Ton- und Holzwerkstatt und des Fotolabors.

Regelmäßig veranstaltet das Drugstore, Dia-Vorträge, Filmvorführungen, Ausstellungen, Diskussionsveranstaltungen und Theateraufführungen. Weiterhin werden Übungsräume für Nachwuchsbands und eine Zweiradwerkstatt zur Verfügung gestellt. Des Weiteren gibt es regelmäßig Vokü/Küfas(Volksküche/Küche für Alle). Straßenkinder und TrebegängerInnen können kostenlos Wäsche waschen und sich duschen, es gibt die Möglichkeiten kreativ und spielerisch tätig zu sein.
Pädagogische Konzepte werden stetig den Ansprüchen angepasst. Im Drugstore und in der Potse können sich seit Jahrzehnten Jugendliche vorurteilsfrei unabhängig ihrer sexuellen Orientierung und Herkunft bewegen. Auch das Konzept „Arbeit statt Strafe“ wird dort seid Jahrzehnten praktiziert und erfolgreich umgesetzt. Ein Verlust dieser Möglichkeiten bedeutet für viele straffällig gewordenen Menschen den Verlust einer erfolgreichen Resozialisierung. Den Betrieb zu unterbrechen wäre fatal, denn Jugendarbeit funktioniert über menschliche Bindungen. Häufig können Jugendzentren nach langer Unterbrechung ihre Arbeit so nicht mehr fortsetzen.
Einerseits verlieren die Jugendlichen einen wichtigen Treffpunkt, zu dem sie nach einer Wiedereröffnung vielleicht nicht zurückkehren – als Jugendlicher kann sich das soziale Umfeld schnell ändern. Andererseits können bei längerer Pause auch die Kollektive auseinander brechen. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass viele Jugendliche, die die Angebote nutzen aus der direkten Umgebung von Potse/Drugstore kommen. Ein Umzug würde bedeuten, dass viele der Jugendlichen den direkten Bezugspunkt in der näheren Umgebung verlieren würden.

Dies Alles ist nur ein kleiner Teil - ein Ausschnitt der Gesamtsituation - der Gründe warum wir Euch bitten die Petition zu unterstützen und mit Eurer Unterschrift mitzutragen. Hier noch aufzuführen was die Gentrifizierung für uns ALLE bedeuten kann, würde wohl nicht einmal in ein Buch zu fassen sein.


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Potse und Drugstore sind mit ihren 46 Jahren und ihren fabelhaften Menschen nicht mehr wegzudenken. Berlin braucht diesen Ort.
  • Drugstore & Potse bieten auf ihrem Weg noch ungefestigten Jugendlichen die einzigartige Chance, neue Erfahrungen zu machen und Fertigkeiten zu erlernen, ohne Abwehrhaltungen aufgrund eines starken Leistungsdrucks zu generieren. Und dass alles auch noch ehrenamtlich und selbstbestimmt!
  • Dieser Ort ist etwas ganz besonderes.

Neuigkeiten

2018-12-30 12:36:07 +0100

1,000 Unterschriften erreicht

2018-12-22 19:13:16 +0100

500 Unterschriften erreicht

2018-12-21 13:53:46 +0100

Landesjugendring Berlin unterstützt jetzt auch offiziell die Petition zum Erhalt der Jugendzentren Drugstore und Potse
.https://www.facebook.com/landesjugendring.berlin/

2018-12-20 13:41:07 +0100

https://www.youtube.com/watch?v=gKnQ3M3x1yI

2018-12-20 01:13:41 +0100

Landesjugendring unterstützt Potse & Drugstore
Die selbstverwalteten Jugendzentren in der Potsdamer Straße stehen vor dem Aus. Zum 3. Januar 2019 sollen sie ihre Räume übergeben. Eine Alternative ist bislang noch nicht gefunden. Der Landesjugendring Berlin unterstützt die Kampagne #unserfreiraum von Potse & Drugstore mit einer Videobotschaft.

Passende Alternative unauffindbar
Die Politik hat es bislang nicht geschafft, für das selbstverwaltete Jugendhaus alternative Räume bereitzustellen, in denen die bisherigen Angebote fortgeführt werden können. Die Location bietet neben Punk-Rock-Konzerten auch einen wichtigen selbstorganisierten Ort für viele Jugendliche. Derzeit sieht es danach aus, dass Potse und Drugstore nach fast 50 Jahren zu Anfang 2019 ihre Angebote einstellen müssen. Denn die einzige Räumlichkeit, die bisher gefunden wurde toleriert keine lauten Konzerte.

2018-12-20 00:19:23 +0100

Videokampagne #unserfreiraum gestartet

Um darauf hinzuweisen, warum Potse, Drugstore und alle anderen Freiräume für junge Menschen erhalten bleiben müssen, haben die Jugendzentren die Videokampagne #unserfreiraum gestartet. Unter diesem Hashtag sind Unterstützer_innen aufgerufen kreative Videos in sozialen Medien zu posten. Auch der Landesjugendring Berlin unterstützt die Kampagne mit einer Videobotschaft.

https://www.youtube.com/watch?time_continue=2&v=X-TGlpGpSg8

2018-12-19 20:55:10 +0100

100 Unterschriften erreicht

2018-12-19 17:45:04 +0100

NACH DEM ES BISHER HIEẞ ,SCHLÜSSELÜBERGABE AM 3.01.2019 NUN DOCH SCHON DREI TAGE FRÜHER. EINFACH NUR ZUM .........!
KANN ES WOHL ALS GESICHERTE INFORMATION ANGESEHEN WERDEN DAS DIE RÄUME VON POTSE/DRUGSTORE JETZT DOCH SCHON AM 31.12.2018 ÜBERGEBEN WERDEN MÜSSEN ! Laut Unseren Informationen möchte der Schworck (Bezirksstadtrat) das ganze wohl schon am Vormittag durchziehen..... Soweit zur Glaubwürdigkeit mancher gemachter aussagen von Politikern ! Wie verdammte sch..... WERDET LAUT ! WERDET KREATIV ! BRINGT EUREN UNMUT AUF DIE STRASSE ,INS RATHAUS................

2018-12-19 17:08:52 +0100

Diesen Offenen Brief teilen Wir natürlich gerne.
Wir werden solange weiter kämpfen bis Potse und Drugstore "Ein Akzeptables Ausweichquartier in den Händen Haben" !
https://gj-berlin.de/offener-brief-an-die-geschaeftsfuehrung-der-bim-die-jugendzentren-potse-und-drugstore-nicht-gegen-die-verwaltung-ausspielen/?fbclid=IwAR3kc_NpEEhEharjgj0It-rvByWaWxKK2CGn0AMncjvF2jY7vkd4EBdHkQQ

2018-12-19 15:00:28 +0100

50 Unterschriften erreicht

2018-12-19 11:38:43 +0100

25 Unterschriften erreicht

2018-12-19 09:15:33 +0100

10 Unterschriften erreicht