An: An Horst Seehofer (Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat), und Angela Merkel (Bundeskanzlerin) sowie an die Teilnehmer*innen des Wohngipfels der Bundesregierung am 21. September 2018.

Zusammen gegen #Mietenwahnsinn!

Wohnungsnot, Mietenexplosion, Spekulation und soziale Verdrängung – Deutschland hat eine Wohnungskrise.

Die Bundesregierung lädt jetzt zum sogenannten „Wohngipfel“ am 21. September. Dort will sie keine Lösungen für bezahlbares Wohnen finden, sondern die Rahmenbedingungen für Investoren verbessern. Die Immobilienlobby und Bauwirtschaft wollen weiter Profite auf dem Rücken der Bevölkerung machen und effektiven Mieter*innenschutz verhindern.

Ein breiter Zusammenschluss von Initiativen und Organisationen stellt sich dem entgegen. Wir fordern den längst überfälligen Kurswechsel hin zu einer gemeinwohlorientierten Wohnungs- und Mietenpolitik:

• Mietpreisbremse schärfen, Verstöße mit Bußgeld sanktionieren!
• Sozialen und preisgünstigen Wohnungsbau massiv ausweiten und dauerhaft an Belegungen binden!
• Umlage von Modernisierungskosten auf die Miete deutlich und zeitlich beschränken!
• Energetische Modernisierungen dürfen die Warmmiete nicht erhöhen!
• Eigentümerlobby zurückdrängen, Immobilienbesitz transparent machen!
• Bodenpreise und Bodennutzung regulieren, Grundstücke der öffentlichen Hand nicht mehr veräußern!
• Gemeinwohlorientierte Eigentümer*innen und Vermieter*innen stärken und eine neue Wohnungsgemeinnützigkeit einführen!
• Diskriminierung sanktionieren, mehr barrierefreien Wohnraum schaffen, Wohnungslosigkeit und Zwangsräumungen verhindern!
• Ausnahmeregelungen bei der Umwandlungsverordnung, der Mietpreisbremse und den Eigenbedarfskündigungen abschaffen!

Wohnen ist Menschenrecht – Keinen Boden der Spekulation!

Warum ist das wichtig?

Besonders in den Städten schießen die Boden-, Immobi­lien- und Mietpreise in absurde Höhen.
Während abertausende Menschen in der Angst leben, aufgrund von Mietsteigerungen und Kündigungen ihre Wohnungen zu verlieren oder keine geeignete Wohnung zu finden, steigt die Rendite für Wenige. Immer mehr Einkommen geht für die Miete drauf. Lohnsteigerungen werden aufgefressen. Vielerorts ist Wohnen zum Armutsrisiko geworden.

Statt Mieter*innen und Wohnungsuchende in dieser Marktsituation wirksam zu schützen, werden notwendige Mietrechtsverbesserungen von der Bundesregierung bislang abgelehnt.

Aber immer mehr Menschen wehren sich gegen die Verdrängung, schließen sich zu Hausgemeinschaften zusammen und setzen sich für ihre Nachbarschaften ein. Längst ist klar, dass auch gemeinwohlorientierte Wohnungs- und Mietenpolitik funktioniert. Allein die Bundespolitik verwehrt noch den notwendigen Rahmen.

Das wollen wir ändern! Bitte unterzeichnen Sie unsere Petition, damit wir unsere Forderungen mit Nachdruck in den Wohnungsgipfel der Bundesregierung einbringen können!

Wir werden die Unterschriften übergeben:

Unsere Forderungen wollen wir im Vorfeld des Wohngipfels der Bundesregierung an Bauminister Horst Seehofer und Bundeskanzlerin Angela Merkel persönlich übergeben. Sollten sie eine Übergabe ablehnen, werden wir unsere Forderungen den Teilnehmern des Wohngipfels übergeben.

Zusätzlich dazu verleihen wir unseren Forderungen mit einer großen Kundgebung vor dem Kanzleramt Nachdruck! Die bundesweite Mobilisierung dazu läuft über die Website www.mietenwahnsinn.info


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • weil wohnen ein menschenrecht ist
  • Arbeit und Wohnen ist ein Recht für ALLE Menschen
  • Zukunft soll einfach sein- für Start-Ups, sowie für jeden anderen auch!

Neuigkeiten

2018-09-18 15:52:25 +0200

https://bit.ly/2NXirX0

Über 50.000 wollen eine andere Wohnungspolitik!

Wir werden am 21. September, um 11:30 Uhr unsere Forderungen erheben und in Form der Petition dem Minister mitgeben, dass wir nicht einverstanden sind mit der investorenfreundlichen Politik der Bundesregierung. Wir wollen eine Politik, die Wohnraum für ALLE schafft und das geht nicht, indem dem Markt freie Hand gelassen wird.

Die über 50.000 Menschen, die unsere Petition unterzeichnet haben, sind die online-Gemeinschaft, die am Freitag hinter denen steht, die auf den Washintonplatz zur Kundgebung »Zusammen gegen #Mietenwahnsinn – Protest am Kanzleramt« kommen.

Wir laden alle dazu ein, am Freitag, ab 14 Uhr dabei zu sein. Setzt durch eure Teilnahme auch ein reales Zeichen, das die Regierung nicht übersehen kann.

Kundgebungsseite in Facebook: https://www.facebook.com/events/521529881645414/
Mehr Infos: https://mietenwahnsinn.info/wohngipfel-2018/kundgebung/

Vielen Dank an alle!

2018-09-18 09:12:23 +0200

50,000 Unterschriften erreicht

2018-09-17 17:32:48 +0200

20,000 Unterschriften erreicht

2018-09-17 15:07:35 +0200

10,000 Unterschriften erreicht

2018-09-12 15:27:16 +0200

5,000 Unterschriften erreicht

2018-09-09 11:09:02 +0200

Die ›Berliner Zeitung‹ schreibt (Zitat): »Wenn Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bauminister Horst Seehofer (CSU) am 21. September Vertreter der Immobilienwirtschaft zum Wohngipfel im Kanzleramt empfangen, müssen sie sich auf breiten Protest einstellen.« (Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/berlin/gegen-steigende-mieten-und-verdraengung-demo-vor-dem-kanzleramt-geplant-31228838).

Ja, so ist es. Denn die Menschen wollen eine andere Wohnungspolitik. Nicht Investoren müssen bedient werden, sondern es braucht eine Politik für die Menschen, die in ganz Deutschland von steigenden Mieten, Wohnungsmangel und Verdrängung betroffen sind. 74 % aller Menschen in einer Stadt wie Berlin haben Angst sich ihre Wohnung bald nicht mehr leisten zu können.

Dank eurer Unterstützung haben wir in 2 Tagen schon über 3500 Unterschriften zusammen. Es sollen noch viel mehr werden, die wir dann am Freitag, 21. September zum Auftakt des Protestes am Kanzleramt übergeben werden.

2018-09-05 16:25:56 +0200

1,000 Unterschriften erreicht

2018-09-05 14:45:31 +0200

500 Unterschriften erreicht

2018-09-05 14:09:01 +0200

100 Unterschriften erreicht

2018-09-05 12:36:24 +0200

50 Unterschriften erreicht

2018-09-05 10:42:57 +0200

25 Unterschriften erreicht

2018-09-05 09:33:29 +0200

10 Unterschriften erreicht