Für dezentrale Unterbringung von Geflüchteten - Das Recht auf Abstand muss für alle gelten!

Zu dritt auf einem Zimmer, ein Badezimmer für den ganzen Flur, zu Hunderten in der Kantine – so beengt leben viele Geflüchtete in den Sammelunterkünften der Bundesländer und Kommunen. Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie hat sich für viele die Situation verschärft: In den Sammelunterkünften können die Menschen keinen Abstand halten, ihnen fehlen Desinfektionsmittel und die Möglichkeit, sich selbst zu versorgen. Schlimmer noch: In Massenunterkünften in Bremen, Ellwangen, Halberstadt und anderen Städten haben sich bereits Hunderte Bewohner*innen mit dem Coronavirus infiziert. Die Quarantäne-Pläne der Betreiber sind oft unzureichend – ebenso die Aufklärung der Bewohner*innen über die Maßnahmen. Das verunsichert.

Bundesweit engagieren sich zivilgesellschaftliche Initiativen und Bündnisse für die dezentrale Unterbringung der Menschen in Wohnungen und vorübergehend leerstehenden Hotels. Sie demonstrieren auch in diesen Zeiten vor Rathäusern und Landesministerien – unter Beachtung aller Schutzmaßnahmen. Gemeinsam fordern sie: Die Sammelunterkünfte müssen schließen! Jeder Mensch hat ein Recht darauf, sich selbst zu schützen.

Viele Bewohner*innen haben auf der Flucht einiges durchgemacht – sie sind gesundheitlich angeschlagen, gehören zur Risikogruppe und müssen jetzt fürchten, sich mit dem Coronavirus anzustecken. Die Corona-Schutzmaßnahmen sollen für alle gelten. Doch für Geflüchtete in Sammelunterkünften ist es auf so engem Raum kaum möglich, sich zu schützen.

Hier können Sie die Forderungen nach dezentraler Unterbringung für geflüchtete Menschen unterstützen.

Ihre Region ist nicht dabei? Dann starten Sie jetzt selbst eine Petition für das Recht auf Abstand.

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