• Digital geht es nicht weiter - reden wir endlich über die Unis
    Kitas, Schulen, Schlachthäuser, Shoppingzentren, Universitäten - eines dieser Dinge ist nicht wie die anderen. Allein deutsche Universitäten und Hochschulen haben ihren regulären Betrieb seit dem bundesweiten Lockdown nicht wieder aufgenommen. Auch wenn die Regeln nicht für alle Universitäten/Hochschulen gleich sind, die meisten Studenten müssen damit rechnen, 2 bis 3 Semester ihres Studiums digital zu verbringen. Auch wenn es nicht um eine vollständige Öffnung geht: es ist Zeit darüber zu reden, welche Alternativen es zum Online-Semester gibt. Am Ende des digitalen Semesters hat mein Fachbereich eine Umfrage unter den Studierenden durchgeführt. Ein überwältigender Teil der Befragten sprachen von Einsamkeit, Existenzängsten, schweren psychischen Belastungen. 70% bewerteten den Arbeitsaufwand als zu hoch oder viel zu hoch, besonders durch die Digitalisierung des Semesters. Aus den Ergebnissen geht ebenfalls hervor, dass Studierende mit Konzentrations- und Motivationsproblemen kämpfen, extrem unter dem fehlenden Austausch mit Kommilitonen leiden und im Allgemeinen das Gefühl haben, weniger zu lernen als im regulären Präsenzbetrieb. Hinzu kommt die ständige Ungewissheit, da die Universitäten sich stets alle Möglichkeiten offen halten. Studierenden wird nie ein konkreter Plan genannt, sie werden hingehalten und immer, immer wieder enttäuscht. Um jeglichen Missverständnissen vorzubeugen: Niemand von uns leugnet Corona oder will es herunterspielen. Niemand von uns will einfach so ohne vernünftige Konzepte zurück zum Zustand vor Corona. Was uns fehlt ist die Perspektive. Wir brauchen endlich hybride, neue Lösungen. Wir brauchen endlich eine ehrliche Diskussion über die Lehre an den Universitäten - so wie wir sie auch für andere öffentliche Räume führen. Ich bin selbst Studentin und habe erfahren, was die digitale Lehre bringt - und was sie nimmt. Ich bin eine von tausenden, die für das Studium in eine fremde Stadt gezogen ist, die etwa vier Monate hatte um ansatzweise ein Sozialleben aufzubauen. Zum zweiten Semester durften ich und meine Kommiliton*innen nicht zurück an die Universität, nicht in Museen, Kinos oder Theater, nicht in Bars und Restaurants, teilweise nicht einmal mehr zu Freunden. Dadurch sind jegliche Beziehungen unter den Studierenden langsam erodiert. Digitale Gespräche können vielerorts den Austausch in der Universität nicht ersetzen. In einer Art Kettenreaktion leidet darunter nicht nur das Sozialleben, auch der Lernprozess der Student*innen wird behindert. Ohne lebhafte Diskussion vor, während und nach den Lernveranstaltungen fehlt der soziale Anreiz zur Beteiligung an der Lehre. Personen, die besonders gut über Austausch und Dialog lernen, haben keine Möglichkeit, diesem nachzukommen. Infolge wird man einsam, isoliert, apathisch und desinteressiert. Arbeitsaufträge überfordern leicht, Gruppenarbeiten gestalten sich schwer, Dozent*innen erhöhen teilweise das Arbeitspensum um ein Vielfaches und antworten im Gegenspiel nicht auf Mails, Anrufe, etc. Und während man im Studium versucht, uns auf die Arbeitswelt vorzubereiten, verlieren so viele von uns ihre Jobs und müssen darum fürchten, jemals wieder eine Arbeit zu bekommen. Der herrschende Generalverdacht, dass eine Öffnung der Unis zu einem Anstieg der Infektionszahlen und einer Masse an Partys führen wurde ist verletzend und erstickt jegliche Diskussion. Wir haben ein Recht auf Bildung. Wir sind erwachsen und bereit, uns an Hygienekonzepte zu halten. Wir fühlen uns von der Politik und den Medien vergessen. Wir werden nicht einbezogen in die Diskussion. Wir müssen gerade dabei zusehen wie unsere Zukunft vor unseren Augen zusammenfällt, wir verstehen langsam, dass wir die Schulden für die Krise tragen werden, aber man gibt uns nichts zurück. Das Mindeste wäre, liebe Bildungsministerin Karliczek, liebe Universitätspräsident*innen: Reden wir endlich darüber.
    335 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Alice K.
  • Maskenpflicht an den Schulen NRWs.
    Maskernpflicht schützt Leben. Maskenpflicht an Schulen sichert zudem den Präsenzunterricht. Präsenzunterricht ist wichtig, da das Homeschooling Kinder aus einkommensschwächeren Familien ebenso benachteiligt, wie Kinder aus bildungsferneren Familien. Präsenzunterricht ist wichtig, da Lernen ein sozialer Prozess ist, der die Präsenz der Mitschüler*innen benötigt. Homeschooling dagegen ist Lernen außerhalb von Gruppenbezügen, ist einsames Lernen. Der Verzicht auf die Maskenpflicht an den Schulen führt dazu, dass die gesellschaftliche Auseinandersetzung um den richtigen Umgang mit der Pandemie unnötigerweise in die Schulen, in die Klassen, in die elternschaft hineingetragen wird. Das ist unnötig und kostet alle Beteiligten unnötig Kraft und Zeit. Kraft und Zeit, die für das Lernen benötigt wird.
    45 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Christoph Schober
  • Kinder aufs Rad - für ein lebenswertes Bergisch Gladbach
    "Würde ich mein Kind hier alleine mit dem Rad fahren lassen?" An dieser Frage muss sich eine Stadt messen lassen. Wenn die Antwort lautet "nein", dann muss was passieren. Kinder sind auch Verkehrsteilnehmer*innen. Sie können und wollen selbst mobil sein - auf dem Weg zur Schule und in der Freizeit. Wir wollen, dass Fahrradfahren sicher und angstfrei möglich ist. Dafür brauchen wir eine Stadt- und Verkehrsplanung, die dies möglich macht: Mehr Platz und Vorrang für Radfahrer*innen, sichere Radwege, Sicherung von Kreuzungsbereichen, Geschwindigkeitsbegrenzungen für Autos etc. Kinder und Jugendliche können heute lernen, dass Radfahren Spaß macht und klimafreundlich ist. Die Umsetzung unserer Forderungen kommen nicht nur Kindern und Jugendlichen zugute, sondern allen Menschen. Sie sind ein Beitrag zur Verkehrswende - und damit zum Klimaschutz.
    374 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Bernhard Werheid
  • Kinder aufs Rad - für ein lebenswertes Koblenz
    "Würde ich mein Kind hier alleine mit dem Rad fahren lassen?" An dieser Frage muss sich eine Stadt messen lassen. Wenn die Antwort lautet "nein", dann muss was passieren. Kinder sind auch Verkehrsteilnehmer*innen. Sie können und wollen selbst mobil sein - auf dem Weg zur Schule und in der Freizeit. Wir wollen, dass Fahrradfahren sicher und angstfrei möglich ist. Dafür brauchen wir eine Stadt- und Verkehrsplanung, die dies möglich macht: Mehr Platz und Vorrang für Radfahrer*innen, sichere Radwege, Sicherung von Kreuzungsbereichen, Geschwindigkeitsbegrenzungen für Autos etc. Kinder und Jugendliche können heute lernen, dass Radfahren Spaß macht und klimafreundlich ist. Die Umsetzung unserer Forderungen kommen nicht nur Kindern und Jugendlichen zugute, sondern allen Menschen. Sie sind ein Beitrag zur Verkehrswende - und damit zum Klimaschutz. Und abschließend an alle die mögen der Fahrradklima Test des ADFC Macht Radfahren in Deiner Stadt Spaß oder ist es Stress? Direkt zur Umfrage: https://fahrradklima-test.adfc.de/
    302 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Robert S. Picture
  • Kinder aufs Rad - für ein lebenswertes Koblenz
    "Würde ich mein Kind hier alleine mit dem Rad fahren lassen?" An dieser Frage muss sich eine Stadt messen lassen. Wenn die Antwort lautet "nein", dann muss was passieren. Kinder sind auch Verkehrsteilnehmer*innen. Sie können und wollen selbst mobil sein - auf dem Weg zur Schule und in der Freizeit. Wir wollen, dass Fahrradfahren sicher und angstfrei möglich ist. Dafür brauchen wir eine Stadt- und Verkehrsplanung, die dies möglich macht: Mehr Platz und Vorrang für Radfahrer*innen, sichere Radwege, Sicherung von Kreuzungsbereichen, Geschwindigkeitsbegrenzungen für Autos etc. Kinder und Jugendliche können heute lernen, dass Radfahren Spaß macht und klimafreundlich ist. Die Umsetzung unserer Forderungen kommen nicht nur Kindern und Jugendlichen zugute, sondern allen Menschen. Sie sind ein Beitrag zur Verkehrswende - und damit zum Klimaschutz. Und abschließend an alle die mögen der Fahrradklima Test des ADFC Macht Radfahren in Deiner Stadt Spaß oder ist es Stress? Direkt zur Umfrage: https://fahrradklima-test.adfc.de/
    302 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Robert S. Picture
  • Kinder aufs Rad - für ein lebenswertes Hildesheim
    "Würde ich mein Kind hier alleine mit dem Rad fahren lassen?" An dieser Frage muss sich eine Stadt messen lassen. Wenn die Antwort lautet "nein", dann muss was passieren. Kinder sind auch Verkehrsteilnehmer*innen. Sie können und wollen selbst mobil sein - auf dem Weg zur Schule und in der Freizeit. Wir wollen, dass Fahrradfahren sicher und angstfrei möglich ist. Dafür brauchen wir eine Stadt- und Verkehrsplanung, die dies möglich macht: Mehr Platz und Vorrang für Radfahrer*innen, sichere Radwege, Sicherung von Kreuzungsbereichen, Geschwindigkeitsbegrenzungen für Autos etc. Kinder und Jugendliche können heute lernen, dass Radfahren Spaß macht und klimafreundlich ist. Die Umsetzung unserer Forderungen kommen nicht nur Kindern und Jugendlichen zugute, sondern allen Menschen. Sie sind ein Beitrag zur Verkehrswende - und damit zum Klimaschutz.
    230 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Elena Kraft
  • Kinder aufs Rad - für ein lebenswertes Würzburg
    "Würde ich mein Kind hier alleine mit dem Rad fahren lassen?" An dieser Frage muss sich eine Stadt messen lassen. Wenn die Antwort lautet "nein", dann muss was passieren. Kinder sind auch Verkehrsteilnehmer*innen. Sie können und wollen selbst mobil sein - auf dem Weg zur Schule und in der Freizeit. Wir wollen, dass Fahrradfahren sicher und angstfrei möglich ist. Dafür brauchen wir eine Stadt- und Verkehrsplanung, die dies möglich macht: Mehr Platz und Vorrang für Radfahrer*innen, sichere Radwege, Sicherung von Kreuzungsbereichen, Geschwindigkeitsbegrenzungen für Autos etc. Kinder und Jugendliche können heute lernen, dass Radfahren Spaß macht und klimafreundlich ist. Die Umsetzung unserer Forderungen kommen nicht nur Kindern und Jugendlichen zugute, sondern allen Menschen. Sie sind ein Beitrag zur Verkehrswende - und damit zum Klimaschutz.
    346 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Michael Mögel
  • Hilfe für Moria
    Deutschland ist das größte und reichste Mitglied der EU (21,3 % des BIP der gesamten EU) und hat somit die Möglichkeit und daher auch die Pflicht zu helfen. Es darf nicht passieren, dass ein so hilfsbedürftiger EU-Mitgliedsstaat wie Griechenland mit einer solchen humanitären Katastrophe alleine gelassen wird. In solch einer Notlage darf Deutschland sich nicht auf Abkommen, wie zum Beispiel das Dublinabkommen berufen dürfen und so jegliche Verantwortung von sich weisen. Formalien dürfen nicht dazu führen, dass Menschen sterben!!!
    172 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Lisa Blubb
  • Untersagung privater Silvesterfeuerwerke in Berlin und ganz Deutschland
    Wichtig, weil die Gefahr der Klimaerwärmung und die zunehmende Umweltverschmutzung offensichtlich und jeden Tag spürbar sind. Die große Mehrheit der Menschen in Deutschland weiß das und wir müssen einhalten, wo es nur geht, mit sinnloser Umweltverschmutzung. Die Lebensgrundlagen aller Menschen sind sehr gefährtet.
    268 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Friedrich Vieth
  • Kinder aufs Rad - für ein lebenswertes Berlin
    "Würde ich mein Kind hier alleine mit dem Rad fahren lassen?" An dieser Frage muss sich eine Stadt messen lassen. Wenn die Antwort lautet "nein", dann muss was passieren. Kinder sind auch Verkehrsteilnehmer*innen. Sie können und wollen selbst mobil sein - auf dem Weg zur Schule und in der Freizeit. Wir wollen, dass Fahrradfahren sicher und angstfrei möglich ist. Dafür brauchen wir eine Stadt- und Verkehrsplanung, die dies möglich macht: Mehr Platz und Vorrang für Radfahrer*innen, sichere Radwege, Sicherung von Kreuzungsbereichen, Geschwindigkeitsbegrenzungen für Autos etc. Kinder und Jugendliche können heute lernen, dass Radfahren Spaß macht und klimafreundlich ist. Die Umsetzung unserer Forderungen kommen nicht nur Kindern und Jugendlichen zugute, sondern allen Menschen. Sie sind ein Beitrag zur Verkehrswende - und damit zum Klimaschutz.
    1.644 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Florian Kobler
  • Kinder aufs Rad - für ein lebenswertes Berlin
    "Würde ich mein Kind hier alleine mit dem Rad fahren lassen?" An dieser Frage muss sich eine Stadt messen lassen. Wenn die Antwort lautet "nein", dann muss was passieren. Kinder sind auch Verkehrsteilnehmer*innen. Sie können und wollen selbst mobil sein - auf dem Weg zur Schule und in der Freizeit. Wir wollen, dass Fahrradfahren sicher und angstfrei möglich ist. Dafür brauchen wir eine Stadt- und Verkehrsplanung, die dies möglich macht: Mehr Platz und Vorrang für Radfahrer*innen, sichere Radwege, Sicherung von Kreuzungsbereichen, Geschwindigkeitsbegrenzungen für Autos etc. Kinder und Jugendliche können heute lernen, dass Radfahren Spaß macht und klimafreundlich ist. Die Umsetzung unserer Forderungen kommen nicht nur Kindern und Jugendlichen zugute, sondern allen Menschen. Sie sind ein Beitrag zur Verkehrswende - und damit zum Klimaschutz.
    1.644 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Florian Kobler
  • Bildungsland NRW - Abitur 2021 nur für Überflieger?
    Die Lockdown-Phase für die Schulen in NRW dauerte fast drei Monate. In dieser Zeit ist es zu drastischen Beeinträchtigungen für die Schüler*innen gekommen, da Unterricht in der bisherigen Form nicht mehr möglich war, digitale Unterrichtsformen erst gefunden werden mussten und individuelle Förderung bzw. Feedback selten oder unmöglich war. Dementsprechend sind große Defizite entstanden und der Wissensstand der Schüler*innen, die nächstes Jahr Abitur machen wollen, ist sehr unterschiedlich. Darüber hinaus haben sich soziale Unterschiede wie die Möglichkeit der Unterstützung seitens der Eltern oder die digitale Ausstattung des Haushalts viel stärker als in Normalzeiten auf den Lernerfolg ausgewirkt. Somit ist auch keine Chancengleichheit mehr gegeben. Nichtsdestotrotz hält das Ministerium für Schule und Bildung (MSB) des Landes Nordrhein-Westfalen am Zentralabitur und an unveränderten Lerninhalten für die Fächer fest. Dazu heißt es im Schreiben "Schul- und Unterrichtsbetrieb in Corona-Zeiten und zum Schuljahresstart 2020/2021" des MSB vom 23. Juni: "... Die Abiturprüfungen werden daher auch 2021 mit zentral gestellten Aufgaben durchgeführt, die sich auf die gesamte zweijährige Qualifikationsphase beziehen. Dazu werden fachspezifische Maßnahmen zur Gestaltung der Prüfungsaufgaben und zu einer erweiterten Aufgabenauswahl ergriffen. ... Die Abiturprüfungen 2021 werden daher um neun Unterrichtstage nach den Osterferien 2021 verschoben und beginnen erst am Freitag, dem 23. April 2021. Trotz dieser Verschiebung finden die Klausuren in Deutsch, Englisch, Französisch und Mathematik unverändert an den langfristig bundesweit festgelegten Terminen statt, so dass auch in Nordrhein-Westfalen eine Teilnahme an den Abituraufgaben des in diesen Fächern etablierten Aufgabenpools erhalten bleibt. …“ Diese Maßnahmen sind eine Farce: Eine zusätzliche Vorbereitungszeit von gerade mal neun Tagen steht in überhaupt keinem Verhältnis zur Länge der Lockdown-Phase. Ein Festhalten an der Gesamtheit der Unterrichtsinhalte kann durch eine nicht näher erläuterte erweiterte Aufgabenauswahl nicht kompensiert werden – zumal unklar ist, worauf sich die Schüler*innen inhaltlich überhaupt einstellen müssen. Im Zweifelsfall muss also weiterhin der gesamte Stoff vorbereitet werden. Ein Unding! Anders Bayern, Niedersachsen und Sachsen: Hier wurden die Inhalte für die Abiturprüfungen bereits reduziert. Die Schüler*innen der Q2 dürfen nicht die Leidtragenden des coronabedingten Unterrichtsausfalls sein!
    1.638 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Indra Ghosh Picture