• Krankenhausschließungen stoppen
    Bevor Corona zum allumfassenden Thema im Frühjahr 2020 geworden ist, hatte die Bertelsmann Stiftung mit ihrer Studie vom 05.11.2019 postuliert, Überversorgung schade den Patienten https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2019/november/ueberversorgung-schadet-den-patienten Es gibt sicher die ein oder andere aufzugreifende Schieflage im Deutschen Krankenhaussystem: zu nennen sind z.B. die ungerechte Fallpauschale, welche u.a. vermeidbare Operationen aus finanziellen Gründen befördert. Unzureichende Förderung und/oder Ausstattung der noch existierenden öffentlichen Krankenhäuser, der seit Jahren bekannte Mangel an qualifiziertem Pflege- und ausgeruhtem ärztlichem Personal. Alle diese Probleme sind bekannt und werden seit vielen Jahren 'ausgesessen' - die Politik zeigt sich unwillig für eine für Bürger und Patienten bessere öffentliche Gesundheitsversorgung einzutreten. Nun wäre zu erwarten, dass unter den Bedingungen der Pandemie alle möglichen Krankenhauskapazitäten zur Behandlung von Corona-Patienten und für weitere lebensnotwendige Behandlungen aufrechterhalten werden. Das Gegenteil ist der Fall: seit März 2020 wurden 12 Krankenhäuser geschlossen, für 20 weitere steht das Aus in 2021 so gut wie fest. Darunter sind auch Krankenhäuser, in den Sars-Cov-2-Patienten behandelt wurden oder werden. Was kaum bekannt ist - die Schließungen in 2020 wurden aus Steuermitteln bis zu 750 Mio. Euro gefördert. https://www.gemeingut.org/krankenhausschliessungen Dreimal darf geraten werden, wer von diesen Krankenhausschließungen profitiert: private Gesundheitskonzerne, wie Rhön Klinikum AG, Fresenius Helios Kliniken, Sana Kliniken AG, um nur einige zu nennen. 2018 gab es insgesamt noch 1925 Krankenhäuser in Deutschland, davon 723 in privater Trägerschaft. Deren Interesse an mehr privaten Krankenhäusern ist offensichtlich - damit lässt sich gutes Geld zu Lasten des Gesundheitssystems und für die eigenen Aktionäre verdienen. Öffentliche Gesundheitsvorsorge und -versorgung ist ein originäres Menschenrecht!! Wohin das führt, wenn sich die öffentliche Hand aus einem lebensnotwendigen Bereich zurückzieht, lehrt der aktuelle Wohnungsmarkt.
    19.406 von 20.000 Unterschriften
    Gestartet von Erich Wolfram
  • Pumptrack und Dirtpark für Witten
    Kurz und knackig: **Für diejenigen, die es so kurz vor Weihnachten sehr eilig haben: Es geht um den Antrag für einen Pumptrack und Dirtpark in Witten. Wenn das in eurem Sinne ist, dann unterzeichnet bitte diese Petition. Besten Dank!** The long version: Liebe Community, wie ihr sicherlich aus den Medien mitbekommen habt, entstehen in den Städten rund um Witten tolle Pumptracks und Dirtparks für Kinder, Jugendliche und junggebliebene Erwachsene. Nach den Bewilligungsbescheiden für die erste Runde zum "Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten 2020/2021", erwarten uns nach der gelungenen Anlage in Lünen-Gahmen zunächst weitere Strecken in Oer-Erkenschwick, Castrop-Rauxel, Herne und Recklinghausen. Zuletzt hat auch die Dortmunder Politik das Thema wiederentdeckt: „Wir sehen große Potenziale für Pumptrack Anlage(n). Die Erfahrungen aus anderen Städten zeigen: Pumptrack Anlagen werden dort, wo es sie gibt, gut angenommen und erfreuen sich großer Beliebtheit.", so ein Vertreter der Dortmunder FDP. Für uns sicher nichts Neues. Denn was seit Jahren im In- und Ausland an tollen "Radspielplätzen" und modernen Bewegungsräumen für Biker*innen entsteht, das haben wir in der Community alle längst auf dem Schirm. Allerdings ist der Weg zu diesem Ziel - wie so oft - leider kein einfacher. Es müssen zahlreiche Hürden genommen werden; Finanzierung und Grundstücke sind dabei wichtige Bausteine. Und natürlich die Aufmerksamkeit, die bei den Entscheidern bzw. Initiatoren auf der Seite der Politik und Verwaltung geweckt werden muss. Als Wittener Verein haben wir Happy Trail Friends das bereits Anfang Oktober versucht, indem wir zusammen mit dem Wittener Markus Keil mit einem Antrag an verschiedene Vertreter der Stadt herangetreten sind. Leider bisher erfolglos. Das mag allerdings auch der Tatsache geschuldet sein, dass wir uns a) mitten in einer beispiellosen Pandemie befinden und b) sich aufgrund der erst kürzlich durchgeführten Kommunalwahl die Politik mit ihren zahlreichen Ausschüssen erst einmal neu sortieren musste. Aber kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Es wäre zwar grundsätzlich wünschenswert, wenn die Kommunen im Ruhrgebiet endlich enger zusammenrücken und die Claims „Metropole Ruhr“ oder „Wirgebiet“ mit glaubhaftem Handeln untermauern, z. B. mit einem sinnvollen Austausch über Ideen und Konzepte. Auch wenn diesmal die Chance auf prall gefüllte Fördertöpfe nicht optimal genutzt wurde: Weiter geht´s! Gerade bei diesem Punkt tauchen plötzlich und unerwartet von irgendwo finanzielle Mittel auf, die keiner auf dem Schirm hatte. Und dann muss man den fertigen Plan schon in der Schublade haben. Zur besseren Positionierung wollen wir jetzt bei zwei Punkten aus dem ersten Antrag nachbessern. Hierzu sind wir allerdings dringend auf eure Hilfe angewiesen. Punkt 1 ist der Hinweis auf den tatsächlichen Bedarf. Hierzu starten wir nun diese Petition und hoffen auf guten Support von euch. Macht Werbung, teilt diese Eingabe analog und auf allen Social Media Kanälen und unterzeichnet, was das Zeug hält. Punkt 2 sind weitere konkrete Vorschläge für infrage kommende Flächen. Ein Vorschlag (Fläche am Kemnader See) war bereits im ersten Antrag integriert. Hier wollen wir unser Anliegen um zusätzliche Optionen erweitern. Schickt eure Ideen und Vorschläge bitte an pumptrack@wir-bewegen-witten.de Nachfolgend noch ein kurzer Auszug aus der Vorlage von Markus, die u.a. zahlreiche Vorschläge, Details und sehr gut erklärte Basics beinhaltet: PUMPTRACK-Potenziale in Witten Die Stadt Witten punktet im Freizeitbereich z.Z. noch eher inoffiziell als einer der Mountainbike-Hotspots in der Metropole Ruhr. Radfahren ist besonders durch den Ruhrtal Radweg ein Kernthema für die Freizeitentwicklung und das Tourismusmarketing der Stadt Witten. Doch nicht nur City-und Tourenradler*innen prägen das Bild nördlich und südlich der Ruhr, auch die „Stollenreifenfraktion“ der Mountainbikes ist in den Ruhr-Hängen zwischen Witten, Bochum und Hattingen äußerst aktiv. Dieses Naturraumpotenzial hat auch bereits in den bundesweit führenden Fachmagazinen Erwähnung gefunden. Der weitläufige Bereich des Kemnader Sees ist als etablierter (über-)regionaler Freizeit-Hotspot mit seinen weitläufigen Freiflächen, guter vorhandener Verkehrsanbindung per Rad, MIV und auch ÖPNV ein besonders geeigneter Ort für ein Mountainbike- (und Rollsport-) Aushängeprojekt mit Strahlkraft. Ein entsprechende attraktive, offizielle Infrastruktur in Form eines Pumptracks würde das Profil Wittens als Rad-affine Kommune im schönen Ruhrtal zusätzlich fördern, auf die weichen Standortfaktoren einzahlen und neben dem lokalen Breitensport-Ansatz auch mögliche Synergien in der touristischen Wertschöpfung initiieren (Tagesausflüge/Wochenendreisende) durch Stärkung der Gastronomie am See, Schaffung eines Bett & Bike Betriebs, Förderung des Rad-Handels & Services vor Ort, Schaffung von Sportveranstaltungen („Bikefestival“ o.ä.) etc. Zugleich dürfen wir hier auch noch die Chance nutzen, um auf die laufende Petition "Mountainbike in Witten" hinzuweisen. Auch hier dürft und sollt ihr unbedingt noch eure Stimme einbringen: https://weact.campact.de/petitions/mountainbike-in-witten Danke für euren Support Thorsten 1. Vorsitzender Happy Trail Friends e.V. ------------------------------------- Nachfolgend noch eine kleine Auswahl an Links (bei 6.000 Zeichen war leider Schluss): Infos zum Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten 2020/2021 https://bikeparkruhrpott.de/ein-ministerium-spielt-christkind-geldsegen-fuer-81-kommunen/ Viele tolle Beispiele von den Top 20 der Branche (auf der Seite nach unten scrollen!) https://bikeparkruhrpott.de/how-to/ Bikepark-Eröffnung auf der Halde Viktoria 3/4 in Lünen https://www.youtube.com/watch?v=YCLLLcADCuc
    943 von 1.000 Unterschriften
    Gestartet von Thorsten Rudolph
  • Wahlkreis Aachen 1 sagt’s dem Bundestag: Wir wollen mehr Klimaschutz!
    Auch lokal in der Stadt Aachen spüren wir die Folgen des Klimawandels: Im Juli 2019 wurde ein städtischer Hitzerekord seit Beginn der Aufzeichnungen erreicht, allein diesen Sommer brannten 6000 Quadratmeter Aachener Wald. Die steigende Luft- und Lärmverschmutzung führt zu mehr Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Allergien und psychischer Beeinträchtigung unserer Stadtbevölkerung. Die Klimakrise ist die größte Bedrohung für die globale Gesundheit, den gesellschaftlichen Frieden und die Zukunft künftiger Generationen. Wie stark einige Lobbyverbände den Klimaschutz auf Bundesebene ausbremsen, zeigt das im Herbst 2019 verabschiedete "Klimapäckchen". Die CDU und SPD haben als aktuelle Regierungsparteien die Hauptverantwortung für die politische Umsetzung der Maßnahmen, die notwendig sind, um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen. Wir appellieren an Rudolf Henke (MdB) und Ulla Schmidt (MdB) sowie ihre Nachfolgerin Ye-One Rhie (SPD, Kandidatin MdB): Sie sind als (künftige) Vertreter*in des Wahlkreises Aachen 1 unsere Stimmen im Bundestag. Bitte setzen Sie sich für eine echte 1,5-Grad-Politik ein, damit Aachen zukunftsfähig bleibt und jeder Öcher und jede Öcherin hier weiter gut und gern leben kann! Sagen wir es gemeinsam Ulla Schmidt, Ye-One Rhie und Rudolf Henke: Aachen 1 will mehr Klimaschutz! Jetzt Petition unterzeichnen und teilen! ----- Wir sind Teil der Initiative "Schwarm for Future". Wir bitten Abgeordnete, die im September 2021 in den Bundestag (wieder-)gewählt werden wollen, in allen Wahlkreisen Deutschlands um Klima-Krisengespräche - und messen sie im Wahlkampf an ihren Taten. Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net ----- Quellen: [1] IPCC-Bericht “1,5 Grad”: https://www.ipcc.ch/sr15/chapter/chapter-2 [2] Wie viel CO2 kann Deutschland noch ausstoßen? (Prof. Stefan Rahmstorf): https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/wie-viel-co2-kann-deutschland-noch-ausstossen [3] Umweltschädliche Subventionen (Tagesspiegel / Investigate Europe): https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/klimaschutz-und-klimapolitik-wie-europas-staaten-ihre-eigenen-klimaziele-sabotieren/25965544.html [4] Folgekosten von Treibhausgas-Emissionen (Umweltbundesamt): https://www.umweltbundesamt.de/daten/umwelt-wirtschaft/gesellschaftliche-kosten-von-umweltbelastungen#klimakosten-von-treibhausgas-emissionen [5] aktualisierte Folgekosten von Treibhausgas-Emissionen, Stand 21.12.2020 (Umweltbundesamt): https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/konsequenter-umweltschutz-spart-der-gesellschaft
    1.131 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Theresa Krüger Picture
  • Rettet BLACKY
    Was kann ein hilfloses Tier dafür wenn sein Vorbesitzer ein perverses N*z*-Schw**n ist??? Der Veterinärsarzt muss erlauben ,das das Tier in gute Hände kommt Ich würde es liebevoll pflegen! <3 Bitte helft bei der Rettung dieses lieben Tiers!!!
    221 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Annie Hilpert
  • Digitalisierung der Gesundheitsämter bei Corona
    Zudem kommt der Flickenteppich der benutzen Softwares in den Gesundheitsämtern. Ein aktueller Beitrag von Panorama (https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2020/Corona-Nachverfolgung-Der-verschlafene-Sommer,corona5466.html) verdeutlicht das. Einen Ersatz dafür gibt es schon, nur war die Software zwar in Deutschland entwickelt und lag dem Bundesgesundheitsministerium vor, findet aber keine Anwendung. Dass diese erfolgreich funktioniert, beschreibt sogar der darüber erstaunte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, der von deren Einsatz in Nigeria weiß. Auf Nachfrage von Panorama scheiterte bislang der Einsatz aufgrund nicht geklärter Zuständigkeiten zwischen Regierung und Ministerium. Wir brauchen jetzt und genau an dieser Stelle endlich eine Einigung und eine Digitalisierung, und das nicht erst nach dem Ende des "Katastrophenzustands" im Sommer, um den Lockdown zu verkürzen und weitere zu verhindern. Foto: Scott Graham/Unsplash
    128 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Matthias Neuer
  • Corona Prämie für Mitarbeiter in der Eingliederungshilfe
    In der Berufsgruppe der Pflegenden werden Unterschiede gemacht, die weder angemessen noch nachvollziehbar sind. Obwohl Pflegekräfte in Altenpflegeheimen, Krankenhäuser und Behinderteneinrichtungen mit dem gleichen Engagement der Pandemie und deren Auswirkungen entgegengetreten sind, wird nun nur ein Teilschwerpunkt der Berufsgruppe von der Bundesregierung mit einer Prämie bedacht. Das kann nicht richtig sein. Es ist eine Berufsgruppe mit verschiedenen Schwerpunkten, aber ihre Motivation ist stets die professionelle und beste Versorgung der ihnen anvertrauten Menschen. In den Wohnheimen der Eingliederungshilfe entstand in der Zeit der Pandemie ein Mehrbedarf an Betreuungszeit, da die Bewohner plötzlich den ganzen Tag in ihren Wohngruppen waren, weil sie nicht mehr in die Werkstätten durften und auch nicht ihre Familien besuchen konnten. Diese Situation konnten die meisten Bewohner nicht verstehen. Diesen Mehrbedarf haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgefangen, dies war nicht nur eine psychische Belastung, sondern auch eine physische Belastung. Dienste mussten von einem Tag auf den anderen geändert werden. Kollegen sind aus ihrem Frei gekommen, damit die Versorgung weiterhin gewährleistet werden konnte. Nun ist die Zeit der zweiten Corona-Welle gekommen. Erneut beginnt eine weitere herausfordernde Phase, in der wieder alle Pflegekräfte, auch die in der Eingliederungshilfe, sich der Situation stellen müssen. Erneut werden alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen die Ihnen anvertrauten Menschen bestmöglich begleiten, ungeachtet der eigenen Belastungen. Somit stellt sich die Frage: Warum werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Eingliederungshilfe von der Corona Prämie ausgeschlossen? www.bundesgesundheitsministerium.de/pflegebonus.html
    7.522 von 8.000 Unterschriften
    Gestartet von Kirsten Held
  • Endlich Coronavirus/Antigen-Schnelltests für den Rettungsdienst!
    Der Rettungsdienst hat häufig den Erstkontakt, mit dem an COVID-19 erkrankten Patienten und zwar zu einem Zeitpunkt, wo die Infektion oft noch nicht diagnostiziert wurde. Dementsprechend sind die Retter im Einsatz nicht immer mit Vollschutz bekleidet. Während der klassischen Tätigkeiten, wie Reanimation und Beatmung besteht ein besonders enger Kontakt zum Patienten, bei dem insbesondere eine Vielzahl von Aerosolen freigesetzt werden, hier schützt selbst der Vollschutz nicht immer zuverlässig vor Ansteckung. Folglich gehören die Mitarbeiter dort zu der Personengruppe im Gesundheitswesen, mit dem höchsten Infektionsrisiko. Laut den einschlägigen Leitlinien, wären sie demnach bei Testungen zu priorisieren, doch das Gegenteil ist der Fall. Im Rettungsdienst wird als einzigem Bereich im Gesundheitswesen überhaupt NICHT getestet. Die Ursache dafür findet sich in der Coronavirus-Testverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit, welche keine Kostenübernahme für diesen Bereich vorsieht. Länder, Städte und Kommunen scheuen die Kosten ebenfalls. Doch nur durch regelmäßige Screening-Tests, wie sie in allen anderen Gesundheitsbereichen inzwischen Standard sind, können Infektionscluster rechtzeitig erkannt und eingedämmt werden. Dies ist umso wichtiger, wenn man bedenkt, dass gerade der Rettungsdienst es oft mit sehr schwer vorerkrankten und/oder alten Patienten zu tun hat. Außerdem gibt es natürlich auch im Rettungsdienst selbst eine nicht unerhebliche Anzahl von Mitarbeitern, die der Risikogruppe angehören, oder Risikopatienten zu ihren engsten Angehörigen zählen. Mit den aktuell aufgrund von Corona sehr stark steigendem Einsatzzahlen, steigt auch das Risiko jedes einzelnen Mitarbeiters, sich selbst zu infizieren, andere Mitarbeiter und die eigenen Angehörigen, sowie Patienten anzustecken. Mit wöchentlichen Testungen, könnte dieses Risiko zumindest minimiert werden. Diese Maßnahmen ist sowohl aus epidemiologischer Sicht, aus dem Aspekt des Arbeitsschutzes, sowie aus ethischer Sicht zwingend notwendig und längst überfällig. Wie ist es möglich, dass man gerade diejenigen, die für die Gesellschaft und deren Wohl ihr eigenes Leben riskieren, derart im Stich lässt? Auch Retter möchten nach Feierabend ihre Liebsten in die Arme schließen können, ohne Angst haben zu müssen, das Virus weiter zu geben. Auch Retter möchten mit ihren betagten Eltern Weihnachten feiern können. Herr Spahn, ich zitiere Sie: „Lieber ein Test zu viel, als einer zu wenig. Am Geld soll das nicht scheitern.“ Dieser Satz klingt aus unserer Perspektive, wie Hohn! Ich kann nicht fassen, wie hier Leben und Gesundheit von Menschen aufs Spiel gesetzt werden, augenscheinlich nur um ein paar Euro zu sparen! Ich fordere Sie hiermit auf dieser menschenverachtenden Praxis unverzüglich ein Ende zu bereiten.
    454 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Anja Tietz
  • Verbot des Silvester-Feuerwerks
    Mit dem Verbot von Feuerwerkskörpern werden mehrere Effekte erreicht: 1. Unser Gesundheitssystem wird vor weiterer Überlastung geschützt. 2. Ein geringerer Ausstoß von klimaschädlichen Stoffen und Feinstaub wird erreicht. 3. Wir boykottieren die unmenschlichen Produktionsbedingungen der Feuerwerkskörper. Quellen: https://www.tagesschau.de/ausland/niederlande-feuerwerksverbot-101.html https://www.pharmazeutische-zeitung.de/die-gefaehrlichste-nacht-des-jahres/ Foto: Jospeee
    3.732 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Simon Flamm
  • Mobile Luftreinigungsfilter für alle Schulen in Deutschland
    1. Digitaler Unterricht wegen fehlender Konzepte und Ausstattung nicht möglich Die Schulportale sind nicht mit ausreichend Kapazität für tausende Nutzer und einer verlässlichen Videokonferenz-Funktion ausgestattet. Daher können die Schulen nicht auf hybriden Unterricht zurückgreifen. 2. Kälte nicht zumutbar Die Einhaltung von Hygienemaßnahmen ist zweifellos richtig, jedoch wird es mit nahendem Winter zunehmend kälter. Die notwendigen Belüftungen führen schon jetzt zu einer Kälte in den Klassenräumen, die ein erfolgreiches Lernen konterkarieren. Wenn der Körper damit beschäftigt ist, sich warm zu halten bleibt notwendigerweise für den Geist keine Energie mehr übrig. Zudem sind dadurch massenhafte Erkältungen und grippale Infekte vorprogrammiert. Auch diese Infekte sind keinesfalls harmlos und es ist wissenschaftlich belegt, dass durch Kälte die Viren (auch das Covid-19-Virus) bei einer Infektion tiefer in die Lunge eindringen und dadurch vermehrt auch Lungenentzündungen auftreten können. Weiterhin kann es zu einer Verunsicherung kommen, weil die Erkältungssymptome von Laien nicht eindeutig von Covid-19 Symptomen unterschieden werden können. Zudem müssen insbesondere die LehrerInnen über 50 in besonderem Maße vor einer Infektion mit Covid-19 geschützt werden, da diese zu der Risikogruppe zählen, die von besonders schweren Verläufen betroffen sind. 3. Arbeitsstättenverordnung verlangt eine Mindesttemperatur von 20°C In der Arbeitsstättenverordnung ist festgelegt, dass alle Räumlichkeiten ein gesundheitlich zuträgliches Klima aufweisen müssen. Die technische Regel hierzu sieht vor, dass bei leichten, im Sitzen durchgeführten Tätigkeiten eine Mindestraumtemperatur von 20°C eingehalten werden muss. Dies ist bei regelmäßiger Lüftung und Außentemperaturen unter 10°C kaum einzuhalten. Der Arbeitgeber, die Länder haben eine Fürsorgepflicht für alle Lehrerinnen und Lehrer, sowie auch für die Schülerinnen und Schüler. Was für die Arbeitsstättenverordnung gilt, muss also auch Standard in unseren Schulen sein, damit Lehrer*Innen und Schüler*Innen nicht unnötig einem erhöhten Krankheitsrisiko ausgesetzt werden. 4. 90% der Aerosole werden durch Luftreinigungsgeräte entfernt „Joachim Curtius von der Goethe-Universität in Frankfurt hat in einer Wiesbadener Schule mobile Luftfilteranlagen getestet - vier kleine Geräte mit HEPA-Filter, verteilt in einem Klassenzimmer. Das Ergebnis: 100 Prozent Schutz vor Aerosolen habe man nicht, aber "in einem typischen Klassenzimmer konnten in einer halben Stunde 90 Prozent der Aerosole entfernt werden". Daher "gibt es eigentlich keine Gründe, warum man die Luftreiniger nicht im Klassenraum einsetzen sollte", so der Forscher. Zusätzliches Lüften sei aber weiterhin notwendig, um die verbrauchte Luft gegen Frischluft auszutauschen.“1 1https://www.tagesschau.de/investigativ/monitor/luftfilter-schulen-101.html 5. Schutz der vulnerablen Gruppe der Lehrer über 50 Da ca. 90% der Aerosole durch Luftreinigungsgeräte gefiltert werden, ist auch die besonders vulnerable Gruppe der Lehrer geschützt und steht daher auch wieder für den Unterricht zur Verfügung. 6. Die Pandemie dauert noch mindestens bis 2022 Thomas Mertens von der Ständigen Impfkommission hat deutlich gemacht, dass es bis 2022 dauern wird bis die gesamte Bevölkerung durchgeimpft sein wird. Bis dahin kann nur durch angemessene Hygienemaßnahmen die Gesundheit der Lehrer*Innen und Schüler*Innen gewährleistet werden.2 Zudem weiß man nicht, wann das Virus mutiert und die nächste Pandemie vor der Tür steht. 2 https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_88838616/experte-umfassende-corona-impfung-erst-2022-moeglich.html 7. Zu teuer gilt nicht In Anbetracht der Tatsache, dass für die Wirtschaft hunderte Milliarden Euro ausgegeben werden, ist es nicht hinnehmbar, dass für unsere Kinder und die Lehrer nicht dieselbe Bereitschaft gilt. Um alle Schulen in ganz Deutschland auszurüsten ist einer Rechnung zu Folge nur 1 Milliarde Euro notwendig. Das ist vergleichen mit den Leistungen für die Wirtschaft ein marginaler aber gut angelegter Betrag. 8. Weitere Verwendung der Geräte in folgenden Wintern Die angeschafften Luftreinigungsgeräte könnten auch weiterhin eingesetzt werden und damit sinnvolle Dienste leisten, um die Klassenräume auch in Zukunft im Winter virenfrei zu halten. 9. Keine Wartungskosten bei UV-Filtergeräten Bei Anschaffung von UV-Filtergeräten entfallen die oft gefürchteten Wartungskosten. https://www.prolighting.de/hygiene-reinigung/hygiene/flaechendesinfektion/sterilon-flow-mobile-uv-c-leuchte-zur-luftsterilisation-144-watt.html?gclid=CjwKCAjw8-78BRA0EiwAFUw8LLq3gPPDOhZdX9-mZqo98FQz9bKAlGBh9Oujru6293pZiFIHJeieehoChDoQAvD_BwE Bitte helfen sie mit Ihrer Unterschrift, damit der Unterricht an allen Schulen ohne Einschränkung fortgeführt werden kann und die Gesundheit der LehrerInnen und unserer Kinder geschützt ist.
    5.710 von 6.000 Unterschriften
    Gestartet von Kerstin Lünenbürger
  • Berlin fehlen die Worte
    In Berlin leben weit über 3,5 Millionen Menschen, mit mehr als 120 Muttersprachen. Über eine halbe Millionen BürgerInnen haben eine andere oder eine weitere Staatsangehörigkeit als die deutsche. Deren Liste führt die Türkische an (knapp 100.000), gefolgt von der Polnischen (über 55.000) und der Syrischen (über 32.000). Auf Berlin.de (Selbstbezeichnung: "Offizielles Stadtportal/Hauptstadtportal") stehen neben Deutsch lediglich Italienisch, Englisch und Französisch zur Verfügung. (Stand 1.11.2020). Das ist an sich schon ein Skandal und ein bitteres Zeugnis der eingeschränkten Weltwahrnehmung der Verantwortlichen. In der derzeitige Pandemie, deren Bekämpfung nicht zuletzt eine möglichst direkte Kommunikation zwischen Regierung und BürgerInnen erfordert, ist das Fehlen etlicher in Berlin vertretenen Muttersprachen auf diesem zentralen Medium grob fahrlässig und potentiell lebensgefährdend. Abschließend Zitate aus dem online einsehbaren Artikel des Tagesspiegels "Die Eleganz des Mischmasch" vom 11.10.2016. "Die Arbeit der Soziolinguisten wird dadurch erschwert, dass Berlin keine Sprachstatistiken führt. „Es gibt zwar Daten wie die sogenannte ‚Ausländerstatistik’“, erklärt Theresa Heyd, die als Anglistin an der FU forscht (...). „Aber daraus darf man nur sehr vorsichtig Schlüsse ziehen.“ (...) Bekannt sind immerhin die Big Five, die fünf größten Sprachen Berlins. Deutsch führt die Liste an, gefolgt von Türkisch, Arabisch, Russisch und Englisch. Höchstes Ansehen genießen Standarddeutsch und Englisch. Das sind die Sprachen, die in Schule und Kindergarten vermittelt werden. Andere Sprachkompetenzen lässt das Berliner Bildungssystem links liegen. Sie werden nicht einmal erfasst. „Es gibt kein politisches Interesse daran, welche weiteren Sprachkenntnisse in den Familien sonst noch schlummern“, sagt Patrick Stevenson, Germanistikprofessor an der University of Southampton." Zitatende. Berlin fehlen die Worte. Das ist eine Schande!
    1.135 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Ralf Krämer Picture
  • Kinderrechte ins Grundgesetz - JETZT!
    Durch die Corona-Pandemie ist noch einmal deutlich geworden, wie wichtig es ist, bei allen politischen Entscheidungen die Interessen der Kinder ausreichend zu berücksichtigen. Die Schließung von Schulen, Kitas und Hilfseinrichtungen hat dazu geführt, dass viele Kinder den Anschluss an Lerninhalte verpasst haben und im beengten familiären Umfeld einem hohen Stresspegel ausgesetzt waren. Neben sozialer Isolation erlebten nicht wenige Kinder im häuslichen Umfeld massive Konflikte oder sogar Gewalt. Im Grundgesetz verankerte Kinderrechte garantieren eine Basis, schneller mehr Mittel und Möglichkeiten zur Verfügung zu stellen, um Kinder in allen Situationen zu schützen, zu stärken und im Notfall schnelle Unterstützung bereit zu stellen. Gäbe es bereits die Kinderrechte im Grundgesetz, hätten sie bei der Entwicklung der Pandemiepläne beachtet werden müssen. Konzepte für ein sicheres und wirksames Leben und Lernen in den Familien bei beengten und sozial schwachen Verhältnissen hätten vorgelegt werden müssen. Dies zeigt ganz aktuell, dass Kinderrechte Kinder im politischen Geschehen stärken und nicht Rechte gegen die eigenen Eltern sind. Wir fordern, die Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern. Denn dies wurde bereits zu Beginn der Legislaturperiode im Koalitionsvertrag vereinbart. Ein entsprechender Gesetzes-Vorschlag des Justizministeriums liegt seit November 2019 vor. Wie das Aktionsbündnis Kinderrechte (Deutscher Kinderschutzbund, Deutsches Kinderhilfswerk, UNICEF Deutschland in Kooperation mit der Deutschen Liga für das Kind) plädieren wir dabei dafür, das Kindeswohl in den Formulierungen für den Gesetzesentwurf noch stärker zu betonen und nicht hinter den UN-Kinderrechtskonventionen zurück zu bleiben. Die Unstimmigkeiten zwischen den Parteien haben das Prozedere viel zu lang aufgehalten. Wenn die Parteien sich nicht einigen, brechen sie damit nicht nur den Koalitionsvertrag, sondern auch ihre Wahlversprechen. Deswegen fordern wir: Bringen Sie die Diskussion voran! Gerade in der aktuellen Situation, wo die Pandemie und ihre Folgen die Lebensumstände zahlreicher Kinder massiv negativ beeinflusst. Kinderrechte müssen ins Grundgesetz - JETZT! Für die benachteiligten Kinder in diesem Land! Unterstützende Organisationen: Amalona Deutschland e.V. Ambulanter Dienst Norderstedt AmpuVita e.V. Bandboxx® gemeinnützige GmbH Boxakademie Hamburg e.V. Bunte Kuh e.V. clubkinder e.V. Esche Jugendkunsthaus gGmbH Familienhelden e.V. Future of Ghana Germany e.V. GitarreHamburg.de gGmbH Gefangene helfen Jugendlichen e.V. Hoheluftschiff e.V. ISUF e.V. Jugendfeuerwehr Barsbüttel Jung und Alt e.V. Kinder- und Jugendreitverein in Meyers Park e.V. Kinderkrebshilfe Oststeinbek e.V. Kinderlicht e.V. Kleine Kosmonauten, Kulturprojekt in der Schule Oppelner Str. 45, 22045 Hamburg Klinik-Clowns Hamburg e.V. KulturLeben Hamburg e.V. LeA gGmbH Lenzsiedlung e.V. Lukulule e.V. Mentor - Die Leselernhelfer e.V. M.u.T. – Musik und Toleranz e.V. Pestalozzi-Stiftung Quadriga gGmbH ReBBZ Altona Schulverein Jesteburg e.V. Stiftung Generationen-Zusammenhalt Stiftung Kulturpalast Hamburg Verwaiste Eltern und Geschwister e.V. Zeppelin Kinder- und Jugendkunst e.V. Zinnschmelze, Barmbeker Verein für Kultur und Arbeit e.V. Weitere Informationsquellen: https://www.berliner-zeitung.de/lernen-arbeiten/franziska-giffey-fordert-die-kinderrechte-endlich-im-grundgesetz-zu-verankern-li.106427 https://www.rnd.de/politik/kinderrechte-im-grundgesetz-deutliche-mehrheit-dafur-NSFVBT7DIKDEXAGCOXJBJNJ6LA.html https://www.dksb.de/de/artikel/detail/pm-kinderrechte-staerken-familien/ https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/kinderrechte-grundgesetzaenderung-vor-dem-aus,Rt1fTJA https://www.dksb.de/de/artikel/detail/pm-aktionsbuendnis-kinderrechte-kinder-durch-aufnahme-von-kinderrechten-im-grundgesetz-staerken/ https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2019/kw23-de-kinderrechte-
    6.449 von 7.000 Unterschriften
    Gestartet von Budnianer Hilfe e.V.
  • "Verpackungen sollten vermieden werden, bevor sie überhaupt anfallen." Prof. Dr. Dirk Messner
    Aluminium bereitet bekannterweise im gesamten Produktionsprozess enorme Umweltschäden: beim Abbau von Bauxit (großflächige Beseitigung von Mutterboden); beim Lagern von entstehendem giftigem Rotschlamm (erinnern wir uns an den Kolontár-Dammbruch in Ungarn); mit enormem Energieverbrauch (27x höher als bei der Produktion von Glas); mit Kohlenmonoxid- und Kohlendioxid-Ausstoß in die Atmosphäre; mit Fluor- und Fluorwasserstoff-Entweichen in den Aluminiumhütten und … und … und Ich bin 70 Jahre alt. Bislang bin ich dank (oder trotz?) meiner Medikation in der Lage, die Enkel*innen freitags bei ihren Protesten für den Schutz unserer Umwelt zu unterstützen. Als eigenen Beitrag bemühe ich mich seit Jahren mein Verhalten als Verbraucherin von Ressourcen aller Art zu überprüfen und daraus die mir möglichen Konsequenzen zu ziehen: bei meinen Medikamenten sind mir die Hände gebunden. Dafür brauche ich Sie! Ich freue mich auf Ihre tatkräftige Antwort!
    242 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Ingrid Lutterbeck