• Gemeinsam für eine Verbesserung der Situation in den Krankenhäusern für alle Beschäftigten!
    Als Begründung für diese Forderungen dient folgender Brief von ca. 400 Beschäftigten der SLK Kliniken in Heilbronn, Bad Friedrichshall und Möckmühl, der im März 2018 an die Geschäftsführung übergeben wurde. _______________________________________________________________________ Offener Brief an die politisch Verantwortlichen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SLK-Kliniken Heilbronn GmbH wenden sich besorgt an Sie. Zumal nach dem Scheitern der Jamaika-Koalitionsverhandlungen unsere Sorgen um unsere Zukunft noch größer werden. Wir haben das Gefühl unsere Nöte werden nicht gehört, unsere Sorgen um unsere Zukunft und die unserer Patienten werden immer größer Durch das KHSG und den daraus folgenden Schließungen kleiner Krankenhäuser wird die Situation noch zusätzlich verschärft. Wir befinden uns im Pflegenotstand. Die Pflege kann ihrem Auftrag, Patienten angemessen zu versorgen, nicht mehr nachkommen. Pflegestandards können nicht mehr eingehalten werden. Dieser Notstand verursacht gefährliche Pflege und dies ist für Patienten und die Pflegenden ein unhaltbarer Zustand. Angehörige finden kaum noch Ansprechpartner. Eine gute und „sichere“ Pflege kann nicht mehr gewährleistet werden. Aus Pflegeheimen und aus dem Ausland versucht man Mitarbeiter abzuwerben. Was passiert mit den Hilfebedürftigen dort? Inzwischen treten Kliniken in Konkurrenz und sind bereit „Kopfgeldprämien“ für neu angeworbene Mitarbeiter/innen zu bezahlen. Ethisch und moralisch ein schrecklicher und unwürdiger Zustand. Von allen Seiten wurde versäumt den Personalschlüssel den schwerkranken Patienten entsprechend anzupassen. Eine Pflegekraft versorgt inzwischen tagsüber bis zu 18 Patienten auf den Allgemeinstationen, im Nachtdienst bis zu 24 Patienten. Die Fachkräftequote ist kräftig am Sinken, bzw. es finden sich immer weniger junge Menschen, die bereit sind in diesem System zu arbeiten. Dies macht die Pflegekräfte, die noch in den Betrieben arbeiten, krank. Die Wenigsten können bis zum Renteneintritt mit 100% arbeiten, da diese Belastungen kaum auszuhalten sind. Junge Kolleginnen und Kollegen „fliehen“ immer früher aus dem Beruf. Führungskräfte sind gezwungen Mitarbeiter zu überplanen um Mindestbesetzungen aufrecht zu erhalten. Mitarbeitern werden Überstunden ausbezahlt, eine Gewährung in Freizeit ist nicht mehr möglich. Der Pflegeberuf muss attraktiver gestaltet werden (Zuschläge für Nachtdienst, Wochenenddienste, Feiertagsdienste, Einspringen aus dem Frei), um Personal zu gewinnen, um unseren Beruf nach Standard ausüben zu können. Daher unser Appell an Sie: halten Sie Ihre Wahlversprechungen und tun Sie etwas für die Pflege und das Gesundheitssystem. Und dies möglichst schnell. Die Pflegebedürftigen und die Pflegenden stehen kurz vor dem Kollaps!
    3.258 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Netzwerk Pflege in Bewegung Heilbronn
  • Natur und Ackerboden erhalten-Keine Fabrik mit umweltschädlichen Stoffen
    Durch den Bau einer großen Feuerverzinkerei auf einer Fläche über 14 Hektar, die bisher dem Ackerbau weitgehend diente und in einer besonders schützenswerten Landschaft liegt wird auf Dauer der Beste Ackerboden zerstört. Es wird eine Fläche versiegelt, die bisher wichtiger Lebensraum für Tiere, Pflanzen und Insekten war.Das ökologische Gleichgewicht wird auf Dauer gestört. Außerdem werden die Schadstoffe unsere labile Umwelt und uns Menschen immer mehr belasten durch verschmutztes Wasser, Grundwasser, Geräuschentwicklung, Abgase, Emissionen, Autoverkehr. Vorhandene Kläranlagen werden die zusätzlichen belasteten Abwässer nicht mehr filtern können und diese gelangen so ungeklärt in Bäche und Flüsse, die jetzt schon durch vorhandene Industrie stark belastet sind. Außerdem werden die geplanten Einstellungen von 250 Arbeitskräften sich durch moderne Technik nicht bewahrheiten. Durch immer mehr Automatisierung auch in diesem Werk. Durch vernichten der Ackerböden sind wir gezwungen immer mehr Obst und Gemüse aus fernen Ländern zu beziehen. Landwirten wird ihre Tätigkeit entzogen, sie hören dann auf. Wer möchte schon vor einer Fabrik die mit Zink und Fettlöser hantiert Kartoffeln oder Getreide anbauen? Die meisten Bewohner dieser Landschaft haben von dem Werk keinen Nutzen, sondern mehr Lärm und schlechte Luft. Bei Nacht hell erleuchtet, stört es die Nachtaktiven Tiere erheblich. Die vorhandenen Werke in naher Umgebung sind jetzt schon durch Geräuschentwicklung bei Nacht für die umliegenden Häuser und Menschen sehr störend. BUND RV Heilbronn-Franken zu Layher-Plänen: Grenzen des Wachstums sind im Zabergäu erreicht Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Regionalverband Heilbronn-Franken, wendet sich gegen die Pläne der Firma Layher, im Zabergäu eine weitere flächenfressende Fabrik zu erstellen. Die Gerüstbau-Firma plant ein neues Werk mit Feuerverzinkerei auf 10 ha Fläche. Durch einen ideologischen aktuellen Vorschlag von NABU, Grüne, SPD und Bürgerunion werden es 14 Hektar werden. Grundlage dafür ist die Planung eines gemeinsamen Gewerbe- und Industriegebiets „Langwiesen“ der Zabergäu-Gemeinden, die auf das Jahr 1969 zurückgeht, und die in den Flächennutzungsplan aufgenommen wurde. Grund dafür war die Absicht, die wirtschaftlichen Tätigkeiten der Gemeinden zu bündeln. Dieser Planung ist nach Auffassung des BUND die Grundlage entzogen. „Die Zabergäu-Gemeinden haben nicht daran gedacht, sich auf die Langwiesen zu beschränken und die übrige Landschaft zu verschonen,“ kritisiert BUND-Regionalgeschäftsführer Gottfried May-Stürmer, „ganz im Gegenteil: Jede Gemeinde hat ihre eigenen Industrie- und Gewerbegebiet rund um ihre Ortsteile bebaut“. Die Folgen dieser Entwicklung sind fatal: Amphibien- und Vogelarten sind aus der Zaberaue verschwunden, Rückhalteräume für das Hochwasser wurden aufgeschüttet, das Landschaftsbild wurde empfindlich beeinträchtigt und hervorragende Böden wurden der Landwirtschaft entzogen. May-Stürmer weist darauf hin, dass der Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche im Landkreis Heilbronn allein im Zeitraum zwischen 2000 und 2015 um 2,1% auf 17,5% gestiegen ist – beides liegt deutlich über dem Landesdurchschnitt. Der BUND weist darauf hin, dass die aktuelle Planung schon über die im alten Flächennutzungsplan dargestellten Grenzen hinausgeht. „Der alte Flächennutzungsplan ist nicht in Stein gemeißelt. Anstatt noch mehr Flächen zu versiegeln als vor 50 Jahren angedacht, muss die Planung an das heutige Ziel des sparsamen Umgangs mit der Fläche angepasst werden.“ Mehr als zwei Jahrzehnte nach der Planung für das Industriegebiet Langwiesen verpflichtete sich die Bundesrepublik Deutschland 1992 auf dem Erdgipfel in Rio de Janeiro, das Leitbild Agenda 21 umzusetzen: "Dauerhafte Entwicklung ist Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, daß künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können". Daraus folgte der Auftrag an die Gemeinden, unter Bürgerbeteiligung ein lokales Programm zur Umsetzung dieses Leitbilds zu entwickeln. Nach Auffassung des BUND sind die überzogenen Planungen für weitere Industrieansiedlungen im Zabergäu nicht vereinbar mit den Bedürfnissen zukünftiger Generationen. „Die Grenzen des Wachstums sind im Zabergäu erreicht“, betont der Regionalvorsitzende Jürgen Hellgardt, „wir brauchen endlich eine Diskussion darüber, wie qualitatives Wachstum ohne ständig zunehmenden Flächenverbrauch möglich ist“. Vorhandene Industriebrachen bieten beispielsweise die Möglichkeit zur Schaffung von neuen Arbeitsplätzen. Hellgardt betont die Bedeutung weicher Standortfaktoren: „Die im Zabergäu arbeitenden und lebenden Menschen benötigen im Ausgleich langfristig ein Minimum an Lebensqualität in einer Landschaft, die bereits jetzt einen deutlich wahrnehmbaren Verschleiß aufweist“. Neben dem übertriebenen Flächenverbrauch und der Zerstörung des Landschaftsbilds führt der BUND weitere gewichtige Argumente gegen das geplante Werk an: Emissionen in Luft und Abwasser, Zunahme des LKW-Verkehrs auf bereits hoch belasteten Straßen, Veränderung des Kleinklimas, Lichtverschmutzung, beeinträchtigte Grundwasserneubildung und Zunahme der Hochwassergefahr durch beschleunigte Abführung der Niederschläge.
    406 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Peter Kochert
  • Keine Abfalldeponien in Deutschlands Wäldern
    Mit der Praxis, beim Bau von Waldwegen unaufbereiteten Bauschutt zu verwenden, muss Schluss sein. Ich fordere deshalb,dass der eingebrachte Bauschutt wieder ausgebaut und gereinigt wird, so dass er in zukünftigen Jahrzehnten keine Gefahr für Umwelt, Menschen, Tiere, Pflanzen sowie das Grundwasser darstellt und diese Ablagerungen nicht zu einer Deponiealtlast werden. Deponieflächen sind in Deutschland knapp, während das Abfallaufkommen aus dem Abriss von Gebäuden zunimmt. Beim Bauschutt liegt es nahe, Steine, Betonbrocken und Ziegelbruch als Ersatzbaustoff für den Wegebau zu verwenden. Das ist Praxis und die Behörden schauen nicht so genau hin, wenn Unternehmen unbemerkt von der Öffentlichkeit große Mengen Bauschutt für den Wegebau in den Wald fahren. Der Bauschutt ist oft voller Müll und außerdem mit Schwermatallen, polyzyklischen aromatisierten Kohlenwasserstoffen ( PAK ) und polychlorierten Biphenylen ( PCB ) durchsetzt. In einem besonders krassen Fall habe ich beobachtet, dass in Baden-Württemberg im Naturpark Stromberg, ein Schutzgebiet von europäischem Rang, breite Wege in einer Dicke von fast einem Meter und auf einer Länge von hunderten Metern mit Bauschutt gefüllt wurden, der alle möglichen Verunreinigungen enthielt, wie sie beim Abriss von Gebäuden anfallen können. Also Folien, Kabel,Installationsmaterial, Holz, Schlacke, Dämmmaterial, Asphaltbrocken, PVC, Eisen, Blei und Glasbruch. Die Behörden sind der Meinung, dass das "alles seine Ordnung hat" und der Bauschutt ein bisschen belastet sein darf, sofern er dem Abfallschlüssel Z1.1 entspricht. Konsequent überwacht wird das nicht und wenn die Arbeit beendet ist, sieht man es den Wegen oft nicht mehr an was in ihnen schlummert. Mit der Petition möchte ich erreichen, dass auf Bundesebene und im konkreten Fall durch die Landesregierung Baden-Württemberg eine klare Regelung geschaffen werden muss, dass nur aufbereiteter Bauschutt, der frei von Verunreinigungen durch Müll ist, für den Wegebau verwendet werden darf. Außerdem sollen Schutzgebiete jeglicher Art von dieser Abfallverwertung ausgeschlossen werden.
    1.805 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Peter Kochert
  • Überfälliges Tempolimit auf Autobahnen
    Der momentane, sich zuspitzende Zustand auf deutschen Autobahnen wird immer unerträglicher. Zahlreiche Studien belegen: Je schneller Autofahrer unterwegs sind, desto häufiger kracht es: Rasen schadet der Gesundheit! Schwere Unfälle und Aggressionen würden daher mit einer Begrenzung bis max. 130 kmh deutlich reduziert werden. Neben weniger Gefahrensituationen würde auch deutlich weniger Feinstaub und CO2 entstehen. Die klimaschädlichen Emissionen von Kohlendioxid (CO2) sind direkt verknüpft mit dem Kraftstoffverbrauch. Ab 120 km/h steigt der Energieverbrauch eines Fahrzeugs überproportional, denn der Luftwiderstand wächst extrem an, das Fahrzeug muss gegen eine immer dichtere Windwand ankämpfen. Konkret: die für die Überwindung des Luftwiderstands benötigte Antriebsleistung nimmt sogar mit der dritten Potenz der Geschwindigkeit zu, weswegen die benötigte Motorleistung schon bei 130 km/h rund doppelt so hoch liegt wie bei 100 km/h. Daher auch der größere Schadstoffausstoß! Die Konzentration des Atemgifts Kohlenmonoxid steigt bis zu 24%, bei Stickoxiden gibt es ein Plus bis 16 und bei Ozon bis 11 Prozent. In einem Umkreis von fünf Kilometern rund um die Autobahnen verschlechtert sich die Luftqualität durch die höheren Geschwindigkeiten daher deutlich. Weitere Schadstoffe (über die man selten spricht und doch gesundheitsschädlich sind) wie Reifenabrieb + Bremsscheibenpartikel werden ebenso übermäßig freigesetzt. Würde auf deutschen Autobahnen ab morgen ein Tempolimit von z.B. 120 km/h gelten, blieben der Atmosphäre bis 2020 mehr als zwanzig Millionen Tonnen CO2 erspart, sagt der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland). Weitere Effekte: Durch gleichmäßigeres Fahren entstehen deutlich weniger Staus! Die Fahrzeiten werden sich für viele Autofahrer gar nicht wesentlich verlängern. Es sind weit weniger Schäden am Fahrbahnbelag zu erwarten, es sind werden weniger Baustellen nötig sein. Dies spart zum einen deutlich Geld, was z. B. für den Ausbau des ÖPNV eingesetzt werden könnte, aber reduziert wiederum Staus und schafft mehr Gelegenheit, gleichmäßig durchzufahren, was wiederum tatsächlich p. Fahrzeit einspart. DIie gute Nachricht für Autoliebhaber: es gäbe eutlich weniger Schäden bzw. Abnutzung am Auto. Dies spart Werkstattzeiten und Geld. Immer mehr zugelassene KFZs sind SUVs, die übermotorisiert und übergewichtig sind. Das wirkt sich natürlich beim Spritverbrauch aus. Warum muss ein Mittelklassewagen über 200 km/h fahren, wenn 130 km/h der ideale Kompromiss zwischen Überholfähigkeit, Energieverbrauch, Schadstoffausstoß, Sicherheit und Fahrkomfort sind? Warum wurde nicht längst schon die Notbremse gezogen? Die Übermacht der deutschen Autoindustrie scheint groß zu sein... Unsere europäischen Nachbarn machen es uns längst vor: runter vom Gas für alle. Vernunft und sämtliche Argumente sprechen dafür. Es funktioniert. Diese Maßnahme ist bei uns längst überfällig und wäre doch so einfach umzusetzen. Beachten Sie auch diesen links: https://www.energie-lexikon.info/tempolimit.html http://www.umweltbrief.de/neu/html/Tempolimit.html Bitte knicken Sie nicht vor der Autolobby ein. Der momentane Dieselskandal darf nicht dazu führen, dass andere wichtige Maßnahmen wie die oben genannte ausgeblendet und vernachlässigt werden. Nach aktuellen Umfragen ist die Mehrheit der Bevölkerung dafür! Also: Tempo runter, Gesundheit und Sicherheit rauf!
    655 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Bruno Bischler
  • Sichere Förderung und eine zentrale Anlaufstelle für Alleinerziehende
    Es braucht geeignete Räume mit Erreichbarkeit ohne Hindernisse, finanziell abgesichert durch Kommunen und Sponsoren! Die Politik muss Alleinerziehende stärker in den Blick nehmen und sich direkt dafür einsetzen, dass Erlangen eine niederschwellige Anlaufstelle im Stadtzentrum behalten kann! Bitte helfen Sie dem Grünen S.O.f.A., damit es weiterhin für alle alleinerziehenden Familien in Erlangen ZENTRAL zur Verfügung stehen kann und unterstützen Sie unser Anliegen! Frei verfügbare Räume bieten den Rahmen einer unabhängigen, unbürokratischen Anlaufstelle – so kann Hilfe zur Selbsthilfe entstehen! Alleinerziehende machen durchschnittlich einen Fünftel - in zentralen und zentrumsnahen Stadtteilen jedoch bis zu einem Drittel - aller Erlanger Familien aus! Alleinerziehende Eltern sind häufig erwerbstätig und leisten damit nicht nur Zuhause dreifach. Und dennoch sind sie besonders vom sozialen Abstieg bedroht - ein vermeidbarer Verlust! Das Zentrum für Alleinerziehende, Grünes S.O.f.A. e.V. fängt Alleinerziehende in diesen schwierigen Situationen auf, hilft, durch den Kontakt mit anderen Ängste zu nehmen und individuelle Wege aus der Krise zu finden! Seit 12 Jahren ist das Grüne S.O.f.A. zentrumsnah angesiedelt, doch unser Haus mussten wir nun im Sommer 2018 verlassen, da es abgerissen werden muss! Im letzten Moment haben wir ein kleines Ladenobjekt im Zentrum gefunden. Leider werden wir dort keinen ausreichenden Spielraum im Garten und innen für Kinder mehr bieten können und auslagern müssen. In Trennungs- und Krisenzeiten sind zeitnahe Beratung, Menschlichkeit und Verständnis wichtig. Je unmittelbarer diese zur Verfügung stehen, umso besser. In einigen Stadtteilen können Alleinerziehende zwar auch in Bürgerzentren Anschluss finden, doch die Angebote, sind entweder zu spezifisch, an Öffnungszeiten gebunden oder zu allgemein. Das gefürchtete Stigma macht es Vielen schwer, sich in offenen Spielgruppen zu öffnen. Mehr Informationen zu den Lebenssituationen und Bedarfen Alleinerziehender liefert die treffende ZDF-Dokumentation https://www.zdf.de/dokumentation/37-grad/37-erst-die-kinder-dann-ich-100.html Unsere flexible Verfügbarkeit, aber auch das alte Haus mit Spielzimmern und Garten bildeten bisher das Herz unserer Alleinerziehendenarbeit. Auf diese Weise hatten wir den Eltern und ihren Kindern ein Zuhause-Gefühl sowie Raum für Austausch und Gespräche geboten. Ihre Kinder konnten dabei in der Nähe spielen. Eltern konnten Freundschaften und ein für Alleinerziehende so wichtiges Netzwerk bei uns aufbauen. Einige trifft unser Auszug deshalb besonders hart: "Ich bin wegen der Arbeit nach Erlangen gezogen. Wir leben in einer kleinen Wohnung an einer viel befahrenen Straße. Im S.O.f.A. konnten wir immer im Garten sitzen, zusammen essen und die Kinder konnten sich frei bewegen.", sagt eine Mutter, deren Familie weit weg wohnt. Seit ihrer Trennung kommt sie regelmäßig weiter zu den Treffen und setzt sich sogar für andere ein. „Das Tolle am S.O.f.A. ist auch, dass immer jemand da ist, den man kennt. Man muss sich nicht verabreden und fühlt sich wie Zuhause.“ Wir sind dankbar, dass wir am neuen Standort im Zentrum (und einem weiteren im erlanger Umland) nun weiter für Alleinerziehende zur Verfügung stehen können. Doch das Herz unserer Arbeit, ein flexibel nutzbares, zentral erreichbares Haus mit viel Spielraum, ist mit dem Umzug weggefallen. Deshalb bemühen wir uns weiterhin um Räume, möglichst zur Selbstverwaltung, die für alle Alleinerziehenden (auch aus dem Umland) gut erreichbar sind. Es ist wichtig zu verstehen, dass Alleinerziehende täglich an ihre Grenzen und über sie hinausgehen. Doch beispielsweise in Krankheitszeiten haben gerade sie nicht die Möglichkeit, sich z.B. eine Haushaltshilfe der Krankenkasse allein zu organisieren. Christine Finke, die sich als Autorin und Politikerin für Alleinerziehende einsetzt, bringt es auf den Punkt: "Flächendeckende niederschwellige Hilfen fehlen komplett", und sie hat Recht: Zentrale Unterstützung geht oft an den Bedarfen Alleinerziehender vorbei und wenn kleine Vereine Hilfen anbieten, sind diese oft nur vorübergehend vorhanden oder überlastet, weil eine stabile Förderung fehlt. Das S.O.f.A. überlebt allen Widrigkeiten zum Trotz seit 23 Jahren - eine Initiative alleinerziehender Eltern, die bisher das Glück hatte, ein zentral erreichbares Haus zu einer günstigen Miete nutzen zu dürfen. Bisher konnten wir vielen Eltern gerade in Notlagen schnell unter die Arme greifen. Doch ohne eine feste, zentrale Plattform mit ausreichend Raum, sind auch wir in Gefahr, aufgeben zu müssen! Man muss bedenken, dass Armut keine Mitgliedsbeiträge finanziert und, dass auch Vereinsförderung keine reguläre Miete zahlt. Während seitens der Verbände und der Politik immer wieder gefordert wird, dass es besonders für die Alleinerziehendenarbeit notwendig ist, zentrale Anlaufstellen mit kulturellen und Beratungsangeboten anzubieten, setzt das S.O.f.A dies seit Jahren bereits um. Bitte helfen Sie uns, damit wir diese Arbeit fortsetzen können! Das Schicksal Alleinerziehender betrifft auch andere Familien und die gesamte Gesellschaft, nicht nur hier bei uns in Erlangen. Von familienfreundlichen Hilfsangeboten und Strukturen profitieren auch andere Familien. Was schließlich nicht ungesagt bleiben darf ist, dass Alleinerziehende zwar eine große Wählerschaft darstellen, jedoch politisch unsichtbar sind! Es kann aber nicht sein, dass jede fünfte Erlanger Familie mit ihren Bedarfen übersehen wird. Liebe Politiker, bitte lassen Sie sie nicht im Stich und stellen Sie Räume zentral in Erlangen zur Verfügung! Bitte unterstützen Sie diese Petition mit Ihrer Unterschrift und teilen sie mit Freunden! Erlangen, 12.03.2018 Maria Yeddes
    1.317 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Maria Yeddes
  • Rettet das Landschaftsschutzgebiet Attental!
    Jöhlingen ist ein Ortsteil der Gemeinde Walzbachtal und liegt nordöstlich von Karlsruhe. Für diesen Bereich ist eine Ortsumgehung vorgesehen. Die geplante Trasse führt durch das Landschaftsschutzgebiet Attental. Das Attental mit seiner denkmalgeschützten Kapelle bietet Lebensraum für geschützte Tierarten wie z.B. Fledermäuse, seltene Insekten (Stichwort Insektensterben!) und dient den Jöhlinger Bürgern als Naherholungsgebiet. Wir wollen, dass dieses intakte Ökosystem erhalten bleibt und keinem 28,5 Mio € teuren Pseudo-Entlastungsprojekt geopfert wird. In Deutschland gibt es 25 Fledermausarten, die alle bedroht sind. Seit den 50er Jahren sind die Fledermausbestände dramatisch eingebrochen weil deren Lebensgrundlage immer mehr eingeschränkt wird. Fledermäuse orientieren sich mit einer Art Echolokation über ihr Gehör. Auch ihre Beute wird eher geortet als gesehen. Bei Lärm oder Störgeräuschen, beispielsweise in Form von anhaltendem Verkehr wird es für sie immer schwieriger Beute zu orten. Dies kann sogar soweit führen, dass sie die Jagd auf ihre Beute (Insekten) einstellen. Die Gefahr ist hoch, dass diese Fledermauskolonie mittelfristig aussterben wird, mit unvorhersehbaren Folgen für alle anderen Arten. Der preisgekrönte Publizist und Tierfilmer Dirk Steffen warnt davor, dass das Verschwinden jeder Art unmittelbaren Einfluss auf den Fortbestand aller anderen Arten hat und somit das ökologische Gleichgewicht dieses Systems gefährdet. Aktuell werden in Baden-Württemberg täglich Flächen in der Größe von 5 Fußballfeldern, das sind ca. 4 Hektar, durch Baumaßnahmen verbraucht, zum großen Teil für Verkehrsprojekte. Davon wird etwa 45 % der Fläche versiegelt. In Baden-Württemberg beträgt der Versiegelungsgrad momentan etwa 15 % der Gesamtfläche. Eine übermäßige Bodenversiegelung hat unmittelbare Auswirkungen auf den Wasserhaushalt. Regenwasser kann nicht versickern, der Grundwasserspiegel fällt, die Hochwassergefahr steigt. Versiegelte Böden können kein Wasser verdunsten und deshalb können sie im Sommer auch nicht mehr zur Kühlung der Luft beitragen. Die natürliche Bodenfauna wird dadurch zerstört und die Bodenfruchtbarkeit massiv beeinträchtigt. Anlässlich des 15. Weltbodentags haben internationale Forscher darauf hingewiesen, wie wichtig ausreichend gesunde Böden für die Natur und die Menschen sind. Ziel muss sein, Flächenverbrauch und Renaturierung - gerade auch im Hinblick auf den Klimawandel - im Lot zu halten. Deshalb sind an Straßenbauprojekte besonders hohe Anforderungen zu stellen. Höchsten Stellenwert hat dabei die Vermeidung negativer Folgen für Mensch und Natur! Vor diesem Hintergrund stellt es einen Anachronismus dar, ein Straßenbauprojekt wie für Jöhlingen geplant ausgerechnet durch ein Landschaftsschutzgebiet führen zu wollen, insbesondere angesichts der zweifelhaften Erfolgsaussichten. Die geplante Umgehungsvariante soll das bisher belastete Wohngebiet am nordöstlichen Ortsrand entlasten. Doch mit der geplanten Umgehung werden die Probleme nicht gelöst sondern an den südlichen Ortsrand verlagert und dann noch deutlich verschärft. Gut ausgebaute Straßen ziehen den Verkehr an! Vor allem der Fernschwerlastverkehr wird massiv zunehmen und kann dann noch schneller nach Heilbronn und Stuttgart durchfahren. Eine Verkehrsentlastung sieht anders aus! Die geplante Trasse sieht den Bau einer Brücke und ein dreispurig ausgebautes Teilstück vor, ohne jeglichen Lärmschutz in geringem Abstand zum Wohngebiet. Das führt zu einer überproportionalen Zunahme der Geräusch- und Lärmemission. Aufgrund der vorherrschenden Südwestwindlage verbunden mit der Hang-und Tallage der gesamten Ortschaft sowie der erhöhten Trassenführung werden Lärm- und Schadstoffbelastung für viele Teile Jöhlingens dramatisch zunehmen. Insbesondere die Wohngebiete am gegenüberliegenden Hang werden unter der Schalleinstrahlung und -reflexion enorm zu leiden haben. Selbst das heute belastete Wohngebiet wird mit der Umgehung nicht wirklich entlastet. Durch den Rückbau der bisherigen Anbindung in Richtung Karlsruhe kommt es zu einer deutlichen Erhöhung des regionalen Verkehrs genau an diesem Teilstück! Aber damit noch nicht genug! Hinter den eigentlich zu entlastenden Häusern verläuft in geringem Abstand die neue, dreispurig ausgebaute Bundesstraße ohne Lärmschutz! Die Politik ist gefordert, Schaden von allen Bürgern fernzuhalten! Ein Gesamtkonzept, nicht nur für Jöhlingen sondern für alle Kommunen im nordöstlichen Raum um Karlsruhe ist dringend erforderlich. Die Verkehrsprobleme dürfen nicht nur aus örtlicher Sicht betrachtet werden (jeder Ort bekommt seine Umgehung) sondern erfordern eine große Lösung, die nicht zu Lasten der Bürger aber auch nicht zu Lasten der Nachbargemeinden geht. Deshalb muß auch die Entkopplung von Jöhlingen/Berghausen rückgängig gemacht werden. Nur so können die bestehenden Verkehrskonflikte mit den negativen Konsequenzen gelöst werden. Bei einer zeitgemäßen Verkehrspolitik hat die Verkehrsvermeidung und damit die Verringerung von Lärm und Schadstoffen oberste Priorität. Wir brauchen in Jöhlingen keine Paralellautobahn. Uneingeschränkter Nutznießer dieser geplanten Umgehung ist der Fernschwerlastverkehr, der im Umkehrschluss erst zur Eskalation der Verkehrsproblematik geführt hat. Eine Umgehung muss Probleme lösen ohne neue zu schaffen! Und genau das kann die geplante Umgehung nicht. Der Bau einer Umgehung darf niemals zu einer größeren Belastung für die Bürger führen und zu einem umweltzerstörenden Projekt werden. Ein erster wichtiger Schritt wäre daher ein Fahrverbot für den Schwerlastverkehr auf der gesamten B 293 und diesen auf die Autobahn A 5 und auf die B 35 als überregionale Leitstrecke zu führen. Dieses Konzept hat der Bund bereits in den 50er Jahren verfolgt. Wohngebiete wären durch diese Verkehrsführung nicht beeinträchtigt. Im Rahmen einer Gesamtlösung ist die Prüfung alternativer Trassen, bzw. Tunnellösungen unumgänglich.
    3.129 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Bernhard Blattmann
  • FDP: Keine Blockade der Informationsfreiheit für ungewollt Schwangere!
    Im Dezember hatte sich die FDP-Fraktionsvorsitzende Katja Suding noch über die Verurteilung von Kristina Hänel empört. Hänel ist Ärztin und informierte auf ihrer Internetseite sachlich und neutral über die gesetzlichen Voraussetzungen, sowie über die Methoden und Risiken des Schwangerschaftsabbruchs. Außerdem ermöglichte die Ärztin Interessierten ein persönliches Gespräch. Doch damit hat sie nach Auffassung des Amtsgericht Gießen gegen Paragraf 219a des Strafgesetzbuches verstoßen. Er geht zurück auf ein Gesetz vom 26. Mai 1933. Abtreibungsgegner benutzen dieses Relikt der Nazizeit, um Ärzt/innen zu drangsalieren. Doch jetzt verlässt die FDP der Mut. Mehr noch: Sie wirbt aktiv für die vorgeschlagene marginale Änderung. Am Montag lädt die Fraktion Presse und Abgeordnete noch vor der ersten Lesung im Bundestag zu einer Fachkonferenz ein. Was Fachverbände verwunderte: Es wurden nur Referent/innen eingeladen, die gegen die Streichung sind. Erst auf Druck von außen wurde nun auch eine Ärztin eingeladen, die sich für die Streichung ausspricht. ”Der Paragraf 219a erschwert Frauen in Notlage den Zugang zu Informationen. Er schadet der gesamten Gesellschaft. Er steht im Widerspruch zum Recht auf körperliche Unversehrtheit und auf Informationsfreiheit”, kommentierte die Süddeutsche Zeitung völlig zu Recht. “Es ist unverständlich, dass es diesen Paragraf überhaupt noch gibt -– und dass manche Politiker bereit sind, an ihm festzuhalten.”[1] Zudem ist §219a auch völlig überflüssig. Aggressive Werbung für jegliche medizinische Behandlung ist Ärzt/innen im Rahmen der Berufsordnung verboten. Dies verhindert jegliche Kommerzialisierung. SPD, Linke, Grüne und FDP haben nach dem Gießener Gerichtsurteil die Abschaffung des §219a gefordert. Sie müssen jetzt gemeinsam ernst machen und den Nazi-Paragraphen abschaffen! ++++++ [1] “Der Abtreibungsparagraf ist ein Relikt der Nazis und gehört abgeschafft”, Süddeutsche Zeitung vom 24.11.2017
    5.942 von 6.000 Unterschriften
    Gestartet von Daniela Antons
  • Eindämmung der multiresistenten Keime
    Durch den unkontrollierten Einsatz von Antibiotika (z.B. in der intensiven Tierhaltung) haben Bakterien die Chance resistent zu werden. Diese Resistenzen gelangen fast ungehindert in unsere Gewässer, da sie mit den gängigen Methoden nicht aus den Kläranlagen herausgefiltert werden können. Eine sogennante vierte Reinigungsstufe könnte hier Abhilfe schaffen z.B. mit einem Aktiv-Kohle-Filter. Dieser filtert und adsobiert nicht nur die Baktieren heraus, sondern würde gleichzeitig auch noch die Medikamentenrückstände reduzieren. Somit würden auch hormonell wirkende Medikamente reduziert und Antibiotikarückstände in unseren Gewässern. Diese Antibiotikarückstände könnten zu weiteren multiresistenten Bakterien führen. Wie bereits Untersuchungen des NDR für Norddeutschland gezeigt haben, finden sich diese resistenten Bakterien in Badeseen, selbst wenn der Badesee mit einer tollen Wasserqualität ausgezeichnet wurde. Aber auch in Bächen und Flüssen finden sich diese Bakterien. Denn bisher sind die zuständigen Behörden gesetzlich nicht verpflichtet auf die sogenannten multiresistenten Keime zu testen. Dies kann verheerende Folgen haben: Wir könnten von ihnen besiedelt werden und im Falle einer Immunschwäche (=geschwächtes Immunsystem) können die Bakterien schwerwiegende Infektionen auslösen. Unter Umständen könnten die vorhandenen Antibiotika dann nicht mehr helfen. Wer mehr über das Thema erfahren möchte, findet mit dem folgenden Link die Fragen und Antworten des NDR auf ihre durchgeführten Untersuchungen: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Fragen-und-Antworten-zu-Keim-Funden-in-Gewaessern,keime304.html Kampangenbild von: https://www.youtube.com/watch?v=F3odGlk79bo
    1.886 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Lena Wolter
  • Hallenbad Eversten muss bleiben!
    Im Sommer wird über die Neuausrichtung der Bäderstrategie der Stadt Oldenburg entschieden. Zur Option steht dabei, dass DAS HALLENBAD EVERSTEN ZUGUNSTEN EINES VITALBADES IM STADTNORDEN GESCHLOSSEN WIRD. Die Begründungen hierfür sind unter anderem die hohen Kosten einer erforderlichen Sanierung des Bades sowie die Erreichbarkeit anderer Bäder in einem Radius von drei Kilometern. Bei der Analyse einer Hamburger Agentur scheint die derzeitige NUTZUNG DER HALLENBÄDER DURCH DEN SCHULSPORT UND DURCH DIE SPORTVEREINE WENIG BERÜCKSICHTIGUNG gefunden zu haben. Dies wurde auch bei der letzten Sportausschusssitzung im Dezember deutlich, bei der Oldenburger Schwimmvereine bereits gegen eine Schließung protestierten. Aus Sicht der Schüler und Eltern des Gymnasium Eversten muss das Hallenbad Eversten erhalten bleiben, weil BEREITS JETZT NICHT AUSREICHEND SCHWIMMZEITEN FÜR OLDENBURGER SCHULEN VORHANDEN SIND: Zu diesem Ergebnis kommen die Sportfachgruppen der Oldenburger Gymnasien und Gesamtschulen, die eine detaillierte Bedarfsanalyse auf der Grundlage des im Lehrplan verankerten Schwimmunterrichtes erstellt haben. ANDERE SCHWIMMBÄDER NICHT ERREICHBAR SIND ODER SCHON JETZT AUSGELASTET SIND: Bei einer Schließung des Hallenbades Eversten müsste auf die anderen Schwimmbäder ausgewichen werden, die jedoch bereits jetzt ausgelastet sind und sich teilweise auch nur bedingt für einen lehrplankonformen Schwimmunterricht eignen. Zudem wäre beispielsweise ein neu errichtetes Vitalbad im Stadtnorden in einer angemessenen Zeit zwischen den Unterrichtsstunden mit dem Fahrrad und / oder Bus nicht erreichbar. 60 % DER KINDER KÖNNEN NICHT SICHER SCHWIMMEN: Die Schließung des Hallenbades Eversten würde zwangsläufig zu einer weiteren Reduzierung des Schwimmunterrichtes führen. Dies ist umso alarmierender, als dass aktuelle Zahlen des Landesschwimmverbandes zeigen, dass 60 % der niedersächsischen Kinder nach dem 4. Schuljahr nicht sicher schwimmen können. Die DLRG wies bereits im vergangenen Sommer daraufhin, dass die Zahl der Ertrunkenen von Jahr zu Jahr zunimmt und wiesen zudem auf die schlechte Selbsteinschätzung vermeintlicher Schwimmer hin. JEDE STIMME ZÄHLT: Die Oldenburger Gymnasien und Gesamtschulen haben eine Stellungnahme der Schule zur möglichen Schließung des Hallenbades Eversten auf den Weg gebracht. Aus Sicht des Schulelternrates ist es sinnvoll, diese Stellungnahme durch eine Unterschriftenaktion seitens der Schüler und Eltern zu unterstützen, um dem Anliegen mehr Gewicht zu verleihen. Je mehr Stimmen sich daran beteiligen, desto größer wird der Druck bzw. der Rückhalt für die Politiker, die sich bereits jetzt für den Erhalt des Hallenbades ausgesprochen haben. Wir bitten Sie deshalb herzlich, sich an der Unterschriftenaktion zum Erhalt des Hallenschwimmbades Eversten zu beteiligen. SCHULELTERNRAT DES GYMNASIUM EVERSTEN P.S.: MACHEN SIE AUF UNSERE AKTION AUFMERKSAM! Jede Stimme zählt! Sie finden uns auch auf facebook und im Internet. Hier informieren wir Sie auch über den aktuellen Stand!
    4.383 von 5.000 Unterschriften
    Gestartet von Pia Winter
  • Nestlé IST verantwortlich !
    Nach dem Interview mit Peter Brabeck noch vor 2010 müssen wohl alle Zuschauer entsetzt sein! Brabeck sagte damals ganz eindeutig, dass die Ansicht, Wasser als Menschenrecht anzuerkennen ,wohl ein Extrem der NGO'S sei (Interview we feed the world). Lieber Herr Brabeck, mit dieser Meinung liegen Sie mehr als falsch und auch Ihr Versuch diesen riesigen Fehler durch eine kleine Entschuldigung wieder gut zu machen am 04.09.2013 kann Ihre Aussage nicht wieder rückgängig machen. Mehrere unabhängige und umfangreiche Dokumentationen weisen immer wieder die schreckliche Lage der Mitarbeiter auf, die sich einzig und allein durch Ihren Konzern immer noch in dieser Situation befinden. Sie haben Verantwortung für Ihre Mitarbeiter genauso wie jeder andere Konzern das hat! Ohne Wasser gäbe es kein Leben, somit ist das Verwehren von Wasser ein eindeutiges Brechen der Menschenrechte ! Die Abhängigkeit Ihrer Mitarbeiter macht diese schutzlos und zu scheinbar einfachen Opfern, aber wir wollen und werden das nicht länger mit ansehen. Mit jeder Unterschrift, stellt sich ein Konsument mehr gegen Ihre Firmenpolitik. Mit jeder Unterschrift fordert ein Konsument mehr eine weitaus bessere Weltansicht von Ihrem Nachfolger und, dass diese schnellstmöglich in die Tat umgesetzt werden. Hiermit fordern wir Nestlé auf sofort etwas gegen die Missstände in ihren Betrieben zu tun!
    840 von 1.000 Unterschriften
    Gestartet von Sophie Kin
  • Keine Legehennenfabrik in Hohnhurst / Kehl !
    Es handelt sich um den niedrigsten (leider immer noch erlaubten) Standard der qualvollen "Bodenhaltung": d.h. die zu Legemaschinen gezüchteten Hybridhennen fristen ihr Dasein in hermetisch geschlossenen Räumen, 9 Tiere pro qm (!), ohne jemals eine Wiese zu erleben. Es wird mit (tierschutzwidriger) Verdunkelung in diesen Hühnergefängnissen gearbeitet, um Verletzungen und Kannibalismus einzudämmen. Erfahrungsgemäß bestehen im Umfeld solch einer Tierfabrik große gesundheitliche Risiken für Mensch und Umwelt, z.B. Belastung der Atemluft durch Keime, Geruchsbelästigung, Grundwasserverseuchung durch Nitrat, u.v.m. Im Bereich des Vorhabens befindet sich auch noch ein Vogelschutzgebiet! Wir befinden uns im Endspurt nach mehr als 1 Jahr Widerstand. Ich bitte Sie herzlich: geben Sie den Tieren Ihre Stimme! Auf dass wir am Ende der Sommerpause unser Ziel erreicht haben werden. Keine Tierleidfabrik in Hohnhurst !! Von Herzen Dank! Gabriele Gooß-Glass
    1.964 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Gabriele Gooß-Glass
  • Verstrahltes Fukushima-Abwasser darf nicht in den Ozean geleitet werden
    Am 14.07.2017 berichteten einige Medien, dass der Betreiber des zerstörten Atomkraftwerks Fukushima mit Tritium belastetes Wasser in den Pazifik pumpen will. Die strahlende Flüssigkeit lagert bisher noch in riesigen Tanks auf dem AKW-Gelände. Mehr als 770.000 Tonnen sind es mittlerweile, teilte der Betreiber Tepco mit. Die Bevölkerung wird mit folgenden Aussagen "beruhigt": - Das Wasser enthalte nur noch radioaktives Tritium, - ein Ablassen sei in kleinen Mengen ungefährlich. Ursprünglich wollte Tepco eine Filteranlage für Tritium bauen lassen. Es gab Ausschreibungen für drei Pilotprojekte. Doch offenbar ist Tepco damit nicht vorangekommen - nun plant das Unternehmen das Ablassen des noch belasteten Wassers ins Meer, so eine offizielle Kommentierung. Für mich heißt das "übersetzt": Eine Filteranlage für Tritium ist dem verantwortlichen AKW-Betreiber Tepco wohl zu teuer. Hier haben wirtschaftliche Interessen eindeutig Vorrang vor der Umweltverseuchung und dem damit verbundenen Risiko, dass Radioaktivität über die Nahrungskette zum Menschen gelangt. Dies muss dringend vermieden werden. Vielen Dank für Eure/Ihre Unterstützung.
    409 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Jürgen Preis