• FDP: Keine Blockade der Informationsfreiheit für ungewollt Schwangere!
    Im Dezember hatte sich die FDP-Fraktionsvorsitzende Katja Suding noch über die Verurteilung von Kristina Hänel empört. Hänel ist Ärztin und informierte auf ihrer Internetseite sachlich und neutral über die gesetzlichen Voraussetzungen, sowie über die Methoden und Risiken des Schwangerschaftsabbruchs. Außerdem ermöglichte die Ärztin Interessierten ein persönliches Gespräch. Doch damit hat sie nach Auffassung des Amtsgericht Gießen gegen Paragraf 219a des Strafgesetzbuches verstoßen. Er geht zurück auf ein Gesetz vom 26. Mai 1933. Abtreibungsgegner benutzen dieses Relikt der Nazizeit, um Ärzt/innen zu drangsalieren. Doch jetzt verlässt die FDP der Mut. Mehr noch: Sie wirbt aktiv für die vorgeschlagene marginale Änderung. Am Montag lädt die Fraktion Presse und Abgeordnete noch vor der ersten Lesung im Bundestag zu einer Fachkonferenz ein. Was Fachverbände verwunderte: Es wurden nur Referent/innen eingeladen, die gegen die Streichung sind. Erst auf Druck von außen wurde nun auch eine Ärztin eingeladen, die sich für die Streichung ausspricht. ”Der Paragraf 219a erschwert Frauen in Notlage den Zugang zu Informationen. Er schadet der gesamten Gesellschaft. Er steht im Widerspruch zum Recht auf körperliche Unversehrtheit und auf Informationsfreiheit”, kommentierte die Süddeutsche Zeitung völlig zu Recht. “Es ist unverständlich, dass es diesen Paragraf überhaupt noch gibt -– und dass manche Politiker bereit sind, an ihm festzuhalten.”[1] Zudem ist §219a auch völlig überflüssig. Aggressive Werbung für jegliche medizinische Behandlung ist Ärzt/innen im Rahmen der Berufsordnung verboten. Dies verhindert jegliche Kommerzialisierung. SPD, Linke, Grüne und FDP haben nach dem Gießener Gerichtsurteil die Abschaffung des §219a gefordert. Sie müssen jetzt gemeinsam ernst machen und den Nazi-Paragraphen abschaffen! ++++++ [1] “Der Abtreibungsparagraf ist ein Relikt der Nazis und gehört abgeschafft”, Süddeutsche Zeitung vom 24.11.2017
    5.942 von 6.000 Unterschriften
    Gestartet von Daniela Antons
  • Eindämmung der multiresistenten Keime
    Durch den unkontrollierten Einsatz von Antibiotika (z.B. in der intensiven Tierhaltung) haben Bakterien die Chance resistent zu werden. Diese Resistenzen gelangen fast ungehindert in unsere Gewässer, da sie mit den gängigen Methoden nicht aus den Kläranlagen herausgefiltert werden können. Eine sogennante vierte Reinigungsstufe könnte hier Abhilfe schaffen z.B. mit einem Aktiv-Kohle-Filter. Dieser filtert und adsobiert nicht nur die Baktieren heraus, sondern würde gleichzeitig auch noch die Medikamentenrückstände reduzieren. Somit würden auch hormonell wirkende Medikamente reduziert und Antibiotikarückstände in unseren Gewässern. Diese Antibiotikarückstände könnten zu weiteren multiresistenten Bakterien führen. Wie bereits Untersuchungen des NDR für Norddeutschland gezeigt haben, finden sich diese resistenten Bakterien in Badeseen, selbst wenn der Badesee mit einer tollen Wasserqualität ausgezeichnet wurde. Aber auch in Bächen und Flüssen finden sich diese Bakterien. Denn bisher sind die zuständigen Behörden gesetzlich nicht verpflichtet auf die sogenannten multiresistenten Keime zu testen. Dies kann verheerende Folgen haben: Wir könnten von ihnen besiedelt werden und im Falle einer Immunschwäche (=geschwächtes Immunsystem) können die Bakterien schwerwiegende Infektionen auslösen. Unter Umständen könnten die vorhandenen Antibiotika dann nicht mehr helfen. Wer mehr über das Thema erfahren möchte, findet mit dem folgenden Link die Fragen und Antworten des NDR auf ihre durchgeführten Untersuchungen: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Fragen-und-Antworten-zu-Keim-Funden-in-Gewaessern,keime304.html Kampangenbild von: https://www.youtube.com/watch?v=F3odGlk79bo
    1.867 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Lena Wolter
  • Hallenbad Eversten muss bleiben!
    Im Sommer wird über die Neuausrichtung der Bäderstrategie der Stadt Oldenburg entschieden. Zur Option steht dabei, dass DAS HALLENBAD EVERSTEN ZUGUNSTEN EINES VITALBADES IM STADTNORDEN GESCHLOSSEN WIRD. Die Begründungen hierfür sind unter anderem die hohen Kosten einer erforderlichen Sanierung des Bades sowie die Erreichbarkeit anderer Bäder in einem Radius von drei Kilometern. Bei der Analyse einer Hamburger Agentur scheint die derzeitige NUTZUNG DER HALLENBÄDER DURCH DEN SCHULSPORT UND DURCH DIE SPORTVEREINE WENIG BERÜCKSICHTIGUNG gefunden zu haben. Dies wurde auch bei der letzten Sportausschusssitzung im Dezember deutlich, bei der Oldenburger Schwimmvereine bereits gegen eine Schließung protestierten. Aus Sicht der Schüler und Eltern des Gymnasium Eversten muss das Hallenbad Eversten erhalten bleiben, weil BEREITS JETZT NICHT AUSREICHEND SCHWIMMZEITEN FÜR OLDENBURGER SCHULEN VORHANDEN SIND: Zu diesem Ergebnis kommen die Sportfachgruppen der Oldenburger Gymnasien und Gesamtschulen, die eine detaillierte Bedarfsanalyse auf der Grundlage des im Lehrplan verankerten Schwimmunterrichtes erstellt haben. ANDERE SCHWIMMBÄDER NICHT ERREICHBAR SIND ODER SCHON JETZT AUSGELASTET SIND: Bei einer Schließung des Hallenbades Eversten müsste auf die anderen Schwimmbäder ausgewichen werden, die jedoch bereits jetzt ausgelastet sind und sich teilweise auch nur bedingt für einen lehrplankonformen Schwimmunterricht eignen. Zudem wäre beispielsweise ein neu errichtetes Vitalbad im Stadtnorden in einer angemessenen Zeit zwischen den Unterrichtsstunden mit dem Fahrrad und / oder Bus nicht erreichbar. 60 % DER KINDER KÖNNEN NICHT SICHER SCHWIMMEN: Die Schließung des Hallenbades Eversten würde zwangsläufig zu einer weiteren Reduzierung des Schwimmunterrichtes führen. Dies ist umso alarmierender, als dass aktuelle Zahlen des Landesschwimmverbandes zeigen, dass 60 % der niedersächsischen Kinder nach dem 4. Schuljahr nicht sicher schwimmen können. Die DLRG wies bereits im vergangenen Sommer daraufhin, dass die Zahl der Ertrunkenen von Jahr zu Jahr zunimmt und wiesen zudem auf die schlechte Selbsteinschätzung vermeintlicher Schwimmer hin. JEDE STIMME ZÄHLT: Die Oldenburger Gymnasien und Gesamtschulen haben eine Stellungnahme der Schule zur möglichen Schließung des Hallenbades Eversten auf den Weg gebracht. Aus Sicht des Schulelternrates ist es sinnvoll, diese Stellungnahme durch eine Unterschriftenaktion seitens der Schüler und Eltern zu unterstützen, um dem Anliegen mehr Gewicht zu verleihen. Je mehr Stimmen sich daran beteiligen, desto größer wird der Druck bzw. der Rückhalt für die Politiker, die sich bereits jetzt für den Erhalt des Hallenbades ausgesprochen haben. Wir bitten Sie deshalb herzlich, sich an der Unterschriftenaktion zum Erhalt des Hallenschwimmbades Eversten zu beteiligen. SCHULELTERNRAT DES GYMNASIUM EVERSTEN P.S.: MACHEN SIE AUF UNSERE AKTION AUFMERKSAM! Jede Stimme zählt! Sie finden uns auch auf facebook und im Internet. Hier informieren wir Sie auch über den aktuellen Stand!
    4.385 von 5.000 Unterschriften
    Gestartet von Pia Winter
  • Nestlé IST verantwortlich !
    Nach dem Interview mit Peter Brabeck noch vor 2010 müssen wohl alle Zuschauer entsetzt sein! Brabeck sagte damals ganz eindeutig, dass die Ansicht, Wasser als Menschenrecht anzuerkennen ,wohl ein Extrem der NGO'S sei (Interview we feed the world). Lieber Herr Brabeck, mit dieser Meinung liegen Sie mehr als falsch und auch Ihr Versuch diesen riesigen Fehler durch eine kleine Entschuldigung wieder gut zu machen am 04.09.2013 kann Ihre Aussage nicht wieder rückgängig machen. Mehrere unabhängige und umfangreiche Dokumentationen weisen immer wieder die schreckliche Lage der Mitarbeiter auf, die sich einzig und allein durch Ihren Konzern immer noch in dieser Situation befinden. Sie haben Verantwortung für Ihre Mitarbeiter genauso wie jeder andere Konzern das hat! Ohne Wasser gäbe es kein Leben, somit ist das Verwehren von Wasser ein eindeutiges Brechen der Menschenrechte ! Die Abhängigkeit Ihrer Mitarbeiter macht diese schutzlos und zu scheinbar einfachen Opfern, aber wir wollen und werden das nicht länger mit ansehen. Mit jeder Unterschrift, stellt sich ein Konsument mehr gegen Ihre Firmenpolitik. Mit jeder Unterschrift fordert ein Konsument mehr eine weitaus bessere Weltansicht von Ihrem Nachfolger und, dass diese schnellstmöglich in die Tat umgesetzt werden. Hiermit fordern wir Nestlé auf sofort etwas gegen die Missstände in ihren Betrieben zu tun!
    808 von 1.000 Unterschriften
    Gestartet von Sophie Kin
  • Keine Abmahnung für streikende Pflegekräfte im katholischen Krankenhaus in Ottweiler!
    In einem offenen Brief begründen die Kolleginnen und Kollegen ihre Entscheidung zu streiken: Ja, wir werden streiken. Für mehr Personal. Für Arbeitsbedingungen, die es uns ermöglichen, diesen Beruf auch in den nächsten Jahren noch mit Freude auszuüben. Für eine menschenwürdige Pflege, in der ausreichend Zeit bleibt für die Patientinnen und Patienten. Für ein Gesundheitssystem bei dem der Mensch im Mittelpunkt steht und nicht das Geld. Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Wir haben das Anliegen schon lange über andere Wege thematisiert: wir haben demonstriert, wir haben eine aktive Mittagspause gemacht, wir haben Briefe an den Bischof geschickt und die Klinikleitung auf das Problem hingewiesen. Es hat sich jedoch nichts verändert. Immer erwarten alle, dass es doch irgendwie weiter geht und dass die Pflege sich letztendlich aufopfert. Das letzte Mittel, das uns bleibt, ist der Streik. Wir streiken nicht gegen „unser Haus“, sondern für unser Krankenhaus. Wir sind Teil einer bundesweiten Bewegung der Pflege, die sich an die Politik richtet, endlich gute Pflege zu ermöglichen. Wir brauchen eine gesetzliche Personalbemessung und fordern von allen Parteien die Einlösung ihrer Wahlversprechen. Nicht dieser Streik ist schlecht für „unser Haus“, sondern der Normalzustand. Wir wollen ein Krankenhaus, dass dem eigenen Leitbild gerecht werden kann. Wir streiken nicht, weil es ein kirchliches Unternehmen ist, sondern trotzdem. Wir denken nicht, dass die Arbeitsbedingungen in kirchlichen Krankenhäusern besser oder schlechter sind, als in kommunalen oder privaten Krankenhäusern. Der Unterschied ist aber, dass in anderen Krankenhäusern mit der Gewerkschaft über die Arbeitsbedingungen verhandelt wird (z.B. SHG Kliniken und Uniklinik des Saarlandes) und bei uns nicht. Das muss sich ändern, sonst wird sich am Personalmangel nichts verändern. Wir lassen uns nicht einschüchtern. Auch wenn die Klinikleitung noch zehn Briefe schreibt, dass es verboten ist zu streiken, lassen wir uns nicht länger einschüchtern.Zu lange haben wir dieses Spiel mitgespielt und sind ruhig geblieben. Wir haben gemeckert, aber letztendlich doch weitergemacht. Damit muss Schluss sein. Wir wissen auch: Jeder Beschäftigte in Deutschland hat das Recht für bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen und zu streiken. Egal ob kirchlich, kommunal oder privat. Dieses Recht kann uns niemand nehmen. Liebe Kolleginnen und Kollegen aus anderen Krankenhäusern, liebe Bürgerinnen und Bürger, wir brauchen auch eure Unterstützung. Hier geht es nicht nur um uns. Hier geht es darum, wie unsere Gesellschaft mit kranken und alten Menschen umgeht. Hier geht es um Menschenwürde. Hier geht es um UNSER Krankenhaus. Wir brauchen euch jetzt. 
Die streikbereiten Kolleginnen & Kollegen der Marienhausklinik Ottweiler Hintergrund: Warum droht ein kirchliches Unternehmen mit Abmahnungen und Kündigung? Die christlichen Kirchen gehören mit über einer Millionen Beschäftigten zu den wichtigsten Arbeitgebern im Bereich der sozialen Einrichtungen in Deutschland. Allerdings werden den Beschäftigten von der Kirche keine gleichwertigen Rechte wie in weltlichen Betrieben zugebilligt. Dies wird mit der „christlichen Dienstgemeinschaft“ begründet. Es wird ein vermeintlich gleiches Interesse von Arbeitgebern und Beschäftigten unterstellt. Die Arbeitsbedingungen werden im sogenannten „Dritten Weg“ ausgehandelt. Dabei behauptet die Kirche, dass die Beschäftigten kein Streikrecht hätten. Letztendlich sichern sich kirchliche Unternehmen über diesen Weg einen Wettbewerbsvorteil. Doch das im Grundgesetz verankerte Streikrecht darf man Beschäftigten nicht nehmen. Dieses kann bei der aktuellen innerkirchlichen Organisation weder durch besondere Arbeitsverträge, noch durch das spezielle Kirchenrecht eingeschränkt werden. Das bestätigten auch das Bundesarbeitsgericht und das Bundesverfassungsgericht. Unterstützt die Beschäftigten am 11.10. in Ottweiler Unterstützt uns am 11.10. ab 6 Uhr morgens beim Streikposten vor dem Krankenhaus. Das Streiklokal befindet sich dann bis zur Demonstration im Zapata (Wilhelm-Heinricht Straße 4). Ab 16:30 Uhr startet die Demonstration vor dem Marienkrankenhaus in Ottweiler. Die Abschlusskundgebung startet um ca. 17:30 Uhr auf dem Schlossplatz.
    7.258 von 8.000 Unterschriften
    Gestartet von Streikbereite Pflegekräfte der Marienhausklinik Ottweiler
  • Angela Merkel sollte sich in einem zweiten TV-Duell mit Martin Schulz den Fragen der Bürger stellen
    Die Bürger der BRD sollten klarer die Unterschiede der möglichen Kanzler/in für die nächste Legislaturperiode sehen. Im ersten TV-Duell war dies nicht möglich. Schließlich vertritt diese/r unser Land für die nächsten 4 Jahre. Diese Erkenntnis ist für die Bundestagswahl am 24.09.2017 wichtig.
    22 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Willi Schmidt
  • Feinstaubfilter-Pflicht für Holzverbrenner
    Jetzt geht es wieder los! Feinstaub ist überall ein Thema, die meisten Diesel-Fahrzeuge habe inzwischen einen Rußfilter, selbst Benziner werden jetzt nach und nach damit ausgerüstet. Bloß dort, wo wir den größten Teil unseres Lebens verbringen, nämlich zuhause, werden völlig ungefiltert Schadstoffe, u.a Ruß und Feinstaub, aber auch NOx etc., direkt in unserer Nachbarschaft in die Luft geblasen, die uns alle krank machen. Es gibt mitllerweile fast 12 Millionen Holz- bzw. Kohle-Öfen in Deutschland! Diese verursachen viel mehr schädliche Abgase als der gesamte Verkehr (Quelle Bundesumweltamt 2016), da fast alle ohne Feinstaubfilter befeuert werden. Im Winter ist der Gestank oft nicht mehr auszuhalten, an ein Lüften ist nicht zu denken. Jedes Jahr kommen weitere Holzverbrenner hinzu, dabei gibt es in Deutschland längst kein nachhaltiges Holz mehr, es wird aus dem Ausland importiert, dort schrumpfen dann die Wälder. Die vermeintlich guten Werte, die die Öfen auch ohne Filter angeblich erreichen, sind eine völlige Mogelpackung, vergleichbar mit den Messwerten bei Autos auf dem Prüfstand. Sogar noch schlimmer, denn: Diese Messungen sind ohne das Anfeuern, ohne das Nachlegen von Holz und ohne das Ausbrennen! Diese 3 Phasen erzeugen besonders viel Feinstaub, NOx, etc., es wird nur das Feuer in optimaler Flamme gemessen. Mit optimaler Schichtung und optimal trockenem Holz und optimaler Luftzufuhr. Aber selbst das darf man 3 Mal wiederholen und optimieren, der beste Wert wird dann genommen! Daher ist es quasi für den Privat-Verbrenner unmöglich, auch nur annährend auf diese Werte zu kommen. I.d.R. macht dieser viele Fehler (Luftzufuhr, Holz zu feucht, zu viel Holz, etc.), daher ist es nur logisch, dass die Abgase 10 bis 100, manchmal auch 1000 mal so hoch sind, wie beim Ofen angegeben. Und das gilt auch für moderne Öfen aus 2018!!! Daher wäre es am besten, wenn keine neue Kamine mehr dazukämen, nur noch absolut trockenes Holz verbrannt werden würde und die Abgase zwingend über einen Filter gereinigt würden.
    234 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Matthias Winkler
  • Keine Legehennenfabrik in Hohnhurst / Kehl !
    Es handelt sich um den niedrigsten (leider immer noch erlaubten) Standard der qualvollen "Bodenhaltung": d.h. die zu Legemaschinen gezüchteten Hybridhennen fristen ihr Dasein in hermetisch geschlossenen Räumen, 9 Tiere pro qm (!), ohne jemals eine Wiese zu erleben. Es wird mit (tierschutzwidriger) Verdunkelung in diesen Hühnergefängnissen gearbeitet, um Verletzungen und Kannibalismus einzudämmen. Erfahrungsgemäß bestehen im Umfeld solch einer Tierfabrik große gesundheitliche Risiken für Mensch und Umwelt, z.B. Belastung der Atemluft durch Keime, Geruchsbelästigung, Grundwasserverseuchung durch Nitrat, u.v.m. Im Bereich des Vorhabens befindet sich auch noch ein Vogelschutzgebiet! Wir befinden uns im Endspurt nach mehr als 1 Jahr Widerstand. Ich bitte Sie herzlich: geben Sie den Tieren Ihre Stimme! Auf dass wir am Ende der Sommerpause unser Ziel erreicht haben werden. Keine Tierleidfabrik in Hohnhurst !! Von Herzen Dank! Gabriele Gooß-Glass
    1.909 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Gabriele Gooß-Glass
  • Verstrahltes Fukushima-Abwasser darf nicht in den Ozean geleitet werden
    Am 14.07.2017 berichteten einige Medien, dass der Betreiber des zerstörten Atomkraftwerks Fukushima mit Tritium belastetes Wasser in den Pazifik pumpen will. Die strahlende Flüssigkeit lagert bisher noch in riesigen Tanks auf dem AKW-Gelände. Mehr als 770.000 Tonnen sind es mittlerweile, teilte der Betreiber Tepco mit. Die Bevölkerung wird mit folgenden Aussagen "beruhigt": - Das Wasser enthalte nur noch radioaktives Tritium, - ein Ablassen sei in kleinen Mengen ungefährlich. Ursprünglich wollte Tepco eine Filteranlage für Tritium bauen lassen. Es gab Ausschreibungen für drei Pilotprojekte. Doch offenbar ist Tepco damit nicht vorangekommen - nun plant das Unternehmen das Ablassen des noch belasteten Wassers ins Meer, so eine offizielle Kommentierung. Für mich heißt das "übersetzt": Eine Filteranlage für Tritium ist dem verantwortlichen AKW-Betreiber Tepco wohl zu teuer. Hier haben wirtschaftliche Interessen eindeutig Vorrang vor der Umweltverseuchung und dem damit verbundenen Risiko, dass Radioaktivität über die Nahrungskette zum Menschen gelangt. Dies muss dringend vermieden werden. Vielen Dank für Eure/Ihre Unterstützung.
    383 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Jürgen Preis
  • Berlin wird frei von Zigarettenkippen, hurra!
    Weil eine einzige Zigarettenkippe reicht aus, um 40 Liter Grundwasser zu verseuchen. Zigarettenkippen sind Sondermüll und hochgradig giftig. In einem Experiment mit Wasserflöhen starben 100 Prozent der Tiere innerhalb von 48 Stunden nachdem sie einer Konzentration von zwei benutzten Zigarettenfiltern pro Liter Wasser ausgesetzt wurden. (Siehe Greenpeace)
    169 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Evelyn Kirch
  • Unsere heimische Natur stirbt - Aufschrei JETZT!
    Hat Dir Dein Müsli mit frischen Früchten oder das Honigbrot heute Morgen geschmeckt? Merk dir den Genuss. Du wirst ihn nicht mehr lange haben. Kennst Du blühende Wiesen, in denen Insekten summen und Schmetterlinge von Blüte zu Blüte flattern? Fotografier sie möglichst schnell, damit Deine Kinder/ Enkel wissen werden, wovon Du redest – sie werden es vielleicht nicht mehr erleben können. Weißt Du noch damals, als man auf längeren Autofahrten regelmäßig an einem Rastplatz halten musste, um die Windschutzscheibe von toten Insekten zu säubern? Wirft man einen Blick in unsere Medien, geht es heute um viel „wichtigere“ Themen wie beispielsweise das Getwittere von Trump, Neues von der AfD und die Wiedergeburt der Pkw-Maut. Das große Drama Im Hintergrund, ganz schleichend und unbemerkt, passiert jedoch Schreckliches: Unsere heimische Natur stirbt uns weg. Nicht irgendwo in fernen Ländern, sondern direkt vor unserer Haustüre. Die Biomasse an Fluginsekten ist in den letzten wenigen Jahren um bis zu 80 % zurückgegangen1. Du hast richtig gelesen: 80 %! Könntest Du von 20 % Deiner Einkünfte leben? Wohl kaum. Genau so geht es der Natur. Das Ökosystem bricht zusammen. Die Pyramide zerfällt und wir Menschen, die sich anmaßen, an der Spitze dieser zu stehen, ignorieren das Grollen und Beben des wegbrechenden Fundaments unter unseren Füßen schon viel zu lange. Jetzt weißt Du auch, wo die Insekten geblieben sind, die früher Deinen Kühlergrill und die Windschutzscheibe verschmutzt haben. Dass heute beides auch bei langen Fahrten schön sauber bleibt, darüber könnte man sich ja freuen. Doch leider ist keine Euphorie angebracht - im Gegenteil, es kommt noch schlimmer. Die Natur ist wie ein großes Netzwerk, alles ist miteinander verwoben. So wirkt sich der dramatische Rückgang der Insekten zum Beispiel auf Insektenfresser wie die Vögel aus. Auch deren Vielfalt schwindet seit geraumer Zeit massiv4. Es häufen sich Berichte von besorgten Gartenbesitzern, die nur noch einen Bruchteil der Vogelarten wie zu früheren Zeiten am Vogelhaus beobachten. Das Verschwinden unserer Tiere und Wildpflanzen wird durch immer mehr umfangreiche, solide, wissenschaftliche Belege2,3 bestätigt. Was geht uns das an? Nun kannst Du Dich fragen, was uns Menschen dieses ganze Sterben angeht. Insekten beispielsweise haben einen schlechten Ruf. In den Medien hört man nur von Insektenplagen, Zeckeninvasionen und böswilligen Juchtenkäfer, die große Bauprojekte behindern. Die Antwort ist simpel: Es ist Zeit, große Dankbarkeit zu zeigen. Denn ohne sie können wir nicht leben. Die Insekten decken uns jeden Tag aufs Neue den Tisch. Ohne sie gäbe es keinen fruchtbaren Boden, keine bestäubten Blüten und damit keine Früchte. Deren Arbeit kann keine Menschenhand und kein Roboter je ersetzen. Der Wert der biologischen Vielfalt ist unbezahlbar und für uns Menschen lebensnotwendig. Es ist an der Zeit, aus dem Tiefschlaf aufzuwachen und die Politiker wachzurütteln, damit wir dem Sterben unserer Natur entgegenwirken können, bevor es zu spät ist. Das Artensterben passiert gerade so rasend schnell, dass keine Zeit mehr bleibt für lange Debatten. Es muss gehandelt werden. Jetzt und hier. Was erzählst Du Deinen Kindern/Enkeln was Du getan hast? Die Ursachen Die Ursachen sind bekannt. Hauptgründe für den dramatischen Rückgang sind neben den massiven Flächenversiegelungen in unserer Landschaft die Praktiken der industrialisierten Landwirtschaft, insbesondere: · die Verödung der Felder und Äcker durch Beseitigung von Hecken, Randstreifen usw. · die zu starke Düngung · der Einsatz von chemischen Mitteln wie Neonicotinoide und Glyphosat Alle Stimmen werden nach Ablauf der Petition an die verantwortlichen Politiker übergeben: · An die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks · An die zuständigen Umweltministerien aller Bundesländer · An die Bundeskanzlerin Angela Merkel Quellen: · 1Sorg, M.; Schwan, H.; Stenmans, W. & A. Müller: Ermittlung der Biomassen flugaktiver Insekten im Naturschutzgebiet Orbroicher Bruch mit Malaise Fallen in den Jahren 1989 und 2013: Mitteilungen aus dem Entomologischen Verein Krefeld, Vol. 1 (2013), pp. 1-5 · 2Bundesamt für Naturschutz: Artenschutzreport 2015 · 3EEA (European Environment Agency): European Grassland Butterfly Indicator, 2013 · 4Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Steffi Lemke, Harald Ebner, Annalena Baerbock, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mit dem Titel "Stummer Frühling – Verlust von Vogelarten" vom 02. Mai 2017 · Deutscher Bundestag: öffentliches Fachgespräch zum Thema "Ursachen und Auswirkungen des Biodiversitätsverlustes bei Insekten" 13. Januar 2016 Links zu weiteren Infos: · http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/immer-mehr-wildbienen-arten-droht-der-tod-15031601.html · http://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/faszination-wissen/insektensterben-blumen-pflanzen-100.html · BfN-Agrar-Report 2017 - Bundesamt für Naturschutz (https://goo.gl/tKnZQj) · http://www.bund-rvso.de/schmetterlingssterben.html · Video das Schmetterlingssterben (https://www.youtube.com/watch?v=Ici1MX30kjU) · Offener Brief des Freiburger Entomologischen Arbeitskreis an den Ministerpräsidenten des Bundeslandes Baden-Württemberg, Herrn Winfried Kretschmann (https://goo.gl/uQgcHB)
    4.369 von 5.000 Unterschriften
    Gestartet von Valentin Gutekunst Picture
  • Grundeinkommen jetzt!
    Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen gibt es keine Altersarmut; müssen Alleinerziehende nicht am Hungertuch nagen; können Kinder aus nichtvermögenden Familien ihre Bildungschancen erhöhen; Hartz 4 kann abgeschaft werden; die Angst um den ungeliebten Arbeitsplatz entfällt; die Menschen können sich nach ihrer Fasson entfalten.
    382 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Kurt Jürgen Gast