• Keine Gasbohrungen auf der Insel Usedom
    Das Energieunternehmen ENGIE E&P Deutschland GmbH plant, auf der Ostsee-Insel Usedom eine Erdgas-Lagerstätte zu erschließen und eine Förderanlage zu errichten. Im Oktober 2017 wurde bei der Raumordnungsbehörde Greifswald der erste entsprechende Antrag auf ein Genehmigungsverfahren eingeleitet, um das vor der Küste der Kaiserbäder gelegene Gasvorkommen durch Bohrungen vom Hinterland aus zu erschließen. Sollte das Projekt nicht verhindert werden, beginnt die Gasproduktion schon im Jahr 2022! Die Bürgerinitiative Lebensraum Vorpommern e.V. ist entschieden gegen dieses Vorhaben und braucht Ihre Unterstützung, um eine solche – für die Insel katastrophale Entwicklung – zu verhindern. Der Naturpark und die Tourismusregion Insel Usedom sollten für eine umweltbelastende und risikobehaftete Gasindustrie nicht zur Verfügung stehen! Das sensible und schützenswerte Ökosystem des Naturparks und die davon abhängige wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus dürfen nicht den Profitinteressen eines Konzerns geopfert werden (der aktuell an den britischen Konzern Neptune Energy verkauft wird, finanziert durch die US-amerikanische Carlyle Group, CVC Capital Partners und einen souveränen, nicht benannten Investor)! Gründe: • Die Insel Usedom ist u.a. Landschaftsschutzgebiet und Naturpark, Ziele des Umwelt- und Naturschutzes stehen einer Gasförderung entgegen. • Tourismus ist der Hauptwirtschaftsfaktor auf der Insel. Ein Tourismus, der der Erholung und Gesundung der Menschen dient. Eine potentiell die Umwelt gefährdende Industrie wäre ein nicht wieder gut zu machender Imageschaden für die Insel und damit auch ein wirtschaftliches Desaster. • Das Gas, welches unter den Küsten der Insel aus 3.000 m Tiefe gefördert werden soll, lagert nicht in einer Blase, sondern in Gesteinsschichten, die zunächst „aufgeschlossen“ werden müssen. Das „Aufschließen“ in sogenannten Tightgas-Lagerstätten kann zur Verunreinigung von Grundwasservorkommen führen! • Sollte sich die Gas-Fördermenge nicht als ergiebig genug erweisen, sind Frac-Behandlungen zur sog. Stimulierung obligatorisch! • Bei dem zu fördernden Gasgemisch handelt es sich um hochgiftiges Sauergas, das u.a. einen extrem hohen Schwefelwasserstoff-Gehalt aufweist. Schwefelwasserstoff, dessen Geruch an faulende Eier erinnert, ist ein Gas, das zudem stark korrosiv, ätzend, leicht entzündbar und bereits in geringen Konzentrationen extrem toxisch ist. (Die Gasindustrie verweist darauf, dass Schwefelwasserstoff bereits in Konzentrationen ab etwa 0,015 % sehr giftig ist. Gemäß den Angaben der Engie E&P GmbH hat das Gas in den Gesteinsschichten unterhalb unserer Seeheilbäder sowie des Küstenmeeres einen Schwefelwasserstoffanteil von ca. 0,5 %!) • Die geplante Gas-Förderstelle liegt in einer Trinkwasserschutzzone, es besteht ein hohes Gefährdungspotential in Bezug auf Havarien und den Eintrag wassergefährdender Stoffe in das Grundwasser, insbesondere beim Einsatz von Frac-Fluiden und einer möglichen Rückverpressung von Lagerstättenwasser in Versenkbohrungen. Die Insel Usedom verfügt nur über einen ungedeckten Grundwasserleiter in den sandführenden Schichten zur Trinkwassergewinnung. Dieses alleinige inselweite Trinkwasserreservoir darf keinesfalls beeinträchtigt werden. • Studien zeigen, dass im Bohrlochbergbau 5 % aller Bohrungen und Leitungen undicht sind, nach 30 Jahren Betrieb schon 50 %! • Bohrlochbergbau fördert NORM-Stoffe (Naturally Occurring Radioactive Material) als sich konzentrierender „Beifang“ im Abwasser und Bohrschlamm. So können z. B. Quecksilber, Schwefelwasserstoff, Benzol und radioaktive Stoffe in die Umwelt gelangen. Sie sind im Bereich von Bohrstellen in erhöhter Konzentration nachweisbar. • Jegliche Gasförderung birgt Restrisiken, die nicht eindeutig bestimmbar sind! Die genannten Giftstoffe können freigesetzt werden, das Trinkwasser verunreinigen und gefährliche Krankheiten auslösen. • Tektonische Störungen/Bodenabsenkungen als Folge von Bohrungen sind zu erwarten. Beispiel: das bisher zweitstärkste Erdbeben mit 3,4 auf der Richterskala am 08.01.2018 im Erdgasfeld Groningen in den Niederlanden! • Die notwendige Abscheidung des Schwefelwasserstoffs und weiterer NORM-Stoffe würden zwingend den Bau einer Chemiefabrik in der Größe von ca. 2–3 ha bzw. 3–4 Fußballfeldern erfordern. • Der Bau und Betrieb einer Gasförderanlage bedeuten einen dauerhaften, erheblichen Anstieg des Verkehrsaufkommens durch LKW, die Schwefel, NORM-Stoffe und evtl. belastetes Lagerstättenwasser und Frac-Fluide abtransportieren. Bau- und Lieferverkehr führen zu hoher Lärm- und Staubbelastung, was insbesondere für die kleinen Inseldörfer im Hinterland katastrophale Folgen hätte. Fazit: Die südliche Ostsee ist insbesondere auf Grund ihrer geringen Ausdehnung ein besonders anfälliges Ökosystem. Das Risiko einer Verunreinigung mit entsprechenden Folgen für Natur, Umwelt und Tourismus ist unkalkulierbar und muss durch ein Verbot der Förderung von Erdgas ausgeschlossen werden! Wir kämpfen für den Erhalt Usedoms als Urlaubsregion und Naturpark. Über 80 % der Bevölkerung leben vom Tourismus, der seit 166 Jahren der Hauptwirtschaftszweig der Insel ist! Die Tourismusschwerpunkte an den Küsten Usedoms sind eingebettet in miteinander verbundene Natur-, Landschafts- und Gewässerschutzgebiete. Der Erhalt und der Schutz dieser hochsensiblen Gebiete ermöglicht erst das Angebot eines hochwertigen touristischen Erholungsraums, welcher sich vor allem durch eine unbelastete Umwelt auszeichnet! Kein Gasbohren auf Usedom! Unterstützen Sie uns!
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    Gestartet von Andi Kühn
  • dm: Mikroplastik raus aus dem Sortiment!
    Sehr kleine Plastikpartikel und flüssiger Kunststoff, genannt Mikroplastik, werden von dm in zahlreichen Produkten, wie Bodylotion, Duschgel und Peelings, verwendet. Dieses industriell hergestellte Plastik ist ökologisch nicht abbaubar und verschmutzt daher unsere Umwelt. Dabei präsentiert sich dieser Drogeriekonzern als umweltbewusstes Unternehmen, das auf ökologische Verträglichkeit achtet. Erich Harsch, Vorsitzender der dm-Geschäftsführung, erklärt: "Nachhaltigkeit ist für uns bei dm [...] Teil unseres Selbstverständnisses." (https://www.dm.de/unternehmen/) dm hat sich selbst dazu verpflichtet auf Mikroplastik zu verzichten. Trotz dieses Versprechens vor ein paar Jahren, haben aktuelle Untersuchungen des BUND gezeigt, dass weiterhin Kunststoffe in balea-Produkten verwendet werden! Durch die alltägliche Anwendung dieser Produkte gelangen die kleinen Plastik-Partikel in unser Wasser. Diese Plastikteilchen sind teils so klein, dass Kläranlagen sie nicht rausfiltern können. Somit kann nicht verhindert werden, dass Mikroplastik im Trinkwasser und im Meer landet. Dort ziehen diese Partikel vermehrt Schadstoffe an und werden dann von Fischen, Robben, Muscheln etc. gefressen, was zu erhöhten Sterberaten und Tumorbildungen bei diesen Lebewesen führt. Die Plastik-Partikel gefährden dementsprechend nicht nur Tiere und Umwelt, sondern auch uns Menschen, die über die Nahrungskette und Umwelteinflüsse ebenso davon betroffen sind. Prof. Gerd Liebezeit, der seit Jahren Mikroplastik und seine Folgen erforscht, argumentiert: "Das Gefährliche ist, dass diese Teilchen Schadstoffe wie Pestizide oder polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe anlagern können. Und wenn diese Teilchen dann von Organismen wie Muscheln oder Fischen aufgenommen werden, dann können diese Schadstoffe wieder in den Organismus gelangen und auf diese Weise gelangen die Schadstoffe dann letztendlich auch wieder zu uns, wenn wir diese Fische zum Beispiel verzehren." (http://www.swr.de/marktcheck/mikroplastik-wenn-die-creme-zum-risiko-wird/-/id=100834/did=18084738/nid=100834/fsdwts/index.html) dm führt momentan ca. 75 verschiedene balea-Produkte mit Mikroplastik in seinem Sortiment. Davon sind Peelings, Gesichtsreiniger, Augenpflege, Duschgel, Shampoo, Rasierschaum usw. betroffen. Eine Liste aller Produkte, die Mikroplastik beinhalten, findet man hier: https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/meere/meere_mikroplastik_einkaufsfuehrer.pdf Quellen: http://www.umweltbundesamt.de/themen/mikroplastik-in-kosmetika-was-ist-das https://utopia.de/ratgeber/mikroplastik-kosmetik-produkte/ https://www.bund.net/meere/mikroplastik/
    194.638 von 200.000 Unterschriften
    Gestartet von Isabelle Braun Picture
  • E250 Verbot in Fleischprodukten
    Laut dem Bericht geht mit jeden weiteren täglich verzehrten 50g von solchen Fleischprodukten ein um 18% erhöhtes Darmkrebsrisiko einher. Da diese Produkte besonders bei Kindern und bildungsfernen Schichten beliebt sind und das Agrarministerium klare Interessenkonflikte mit diesem produzierenden Gewerbe aufweist, fordern wir das Kanzleramt auf, aktiv zu werden und sich für eine sofortige Warnkennzeichnung (ähnlich wie bei Tabak auf der Verpackung) und zeitnahes Verbot des Stoffes in Fleischprodukten einzusetzen! https://www.hsph.harvard.edu/nutritionsource/2015/11/03/report-says-eating-processed-meat-is-carcinogenic-understanding-the-findings/
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    Gestartet von Mark Von Sonnen
  • Trinkwasserqualität sichern - Nitratvergiftung stoppen
    - Überhöhte Mengen von Nitrat führen zu starken Wasserverunreinigungen und verringern die biologische Vielfalt in den Gewässern - bei 27 Prozent der vom Umweltbundesamt untersuchten Grundwasservorkommen in Deutschland wird der Grenzwert von 50 Milligramm Nitrat pro Liter überstiegen - große Mengen Nitrat im Grundwasser sind auch für Menschen, vor allem für Schwangere und Kinder gesundheitsschädlich - Deutschland ist von der EU schon im November 2016 wegen hoher Nitratbelastung verklagt worden - die Preise für Trinkwasser könnten deutlich steigen (32 bis 45 Prozent) da die Aufbereitung aufwendiger wird Link zur Studie: http://www.umweltbundesamt.de/publikationen/quantifizierung-der-landwirtschaftlich-verursachten Berichterstattung: https://correctiv.org/blog/2017/06/10/guelle-macht-das-trinkwasser-teurer/ http://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/zu-viel-duenger-trinkwasser-koennte-teurer-werden http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/trinkwasser-koennte-erheblich-teurer-werden-15055108.html http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2017-06/umweltbundesamt-trinkwasser-nitrat-belastung-preiserhoehung http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/umweltbundesamt-erwartet-hoehere-kosten-fuer-trinkwasser-a-1151435.html Pressemitteilung BUND: https://www.bund.net/service/presse/pressemitteilungen/detail/news/steigende-nitratbelastung-des-grundwassers-erfordert-verschaerfung-des-duengerechts/
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    Gestartet von Sabrina Hosono
  • Reform der Psychotherapeutenausbildung spätestens in der kommenden Legislatur!
    Eckpunkte zur Novellierung des PsychThG wurden vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) bereits im Herbst 2016 veröffentlicht. Ein Arbeitsentwurf wurde 2017 erstellt. Obwohl zahlreiche Gesetze von der letzten Regierung verabschiedet wurden, die Reform des PsychTyhG bereits im letzten Koalitionsvertrag verankert war, Reformvorschläge für ein Psychotherapiestudium mit anschließender vergüteter Weiterbildung vorliegen, erfolgte bislang keine Gesetzesvorlage für diese Reform. Die jetzige Fassung des PsychThG erlaubt es bspw., dass PsychotherapeutInnen in Ausbildung (PiA), die alle mindestens ein Studium, bspw. der Psychologie oder Pädagogik, abgeschlossen haben, in ihrer Praktischen Tätigkeit I + II gar nicht oder nur geringfügig bezahlt in psychiatrischen und psychosomatischen Einrichtungen 1.800 Stunden arbeiten müssen. Obwohl die PiA bereits über einen Hochschul- und Berufsabschluss verfügen, bekommen sie nicht selten, z.T. trotz fehlenden Arbeitsvertrags (fehlende Arbeitszeit-, Mutterschutz- u. Urlaubsregelung u.a.), die psychotherapeutische Verantwortung für Patientenbehandlungen und werden damit als sehr günstige, hochqualifizierte Arbeitskräfte ausgenutzt. Zusätzlich werden sie während der bisherigen Ausbildung mit durchschnittlich 25.000 € Ausbildungskosten belastet, da die Kosten der psychotherapeutischen Ausbildung selbst zu tragen sind. Um die damit arbeitsrechtlich sittenwidrigen Ausbildungsbedingungen endlich zu beenden und die psychosoziale Versorgungqualität in den Krankenhäusern auf einen qualitativ angemessenen Standard zu heben, fordern wir die Mitglieder des Gesundheitsausschusses des Bundestages auf, sich jetzt und umgehend nach der Wahl für die Reform der Psychotherapeutenausbildung einzusetzen.
    22.502 von 25.000 Unterschriften
    Gestartet von Katharina van Bronswijk
  • Mikroplastik in Hygieneartikeln verbieten!
    Mikroplastik wird von der Kosmetikindustrie in zahlreichen Produkten, wie Lippenstift, Zahnpasta und Peelings verwendet. Dieses industriell hergestellte Plastik ist ökologisch nicht abbaubar und verschmutzt daher unsere Umwelt. Durch die alltägliche Anwendung dieser Produkte gelangen die kleinen Plastik-Partikel in unser Wasser. Diese Plastikteilchen sind teils so klein, dass Kläranlagen sie nicht rausfiltern können. Somit kann nicht verhindert werden, dass Mikroplastik im Trinkwasser und im Meer landet. Dort ziehen diese Partikel vermehrt Schadstoffe an und werden dann von Fischen, Robben, Muscheln etc. gefressen, was zu erhöhten Sterberaten und Tumorbildungen bei diesen Lebewesen führt. Diese Plastik-Partikel gefährden dementsprechend nicht nur Tiere und Umwelt, sondern auch uns Menschen, die über die Nahrungskette und Umwelteinflüsse ebenso davon betroffen sind. Prof. Gerd Liebezeit, der seit Jahren Mikroplastik und seine Folgen erforscht, argumentiert: "Das Gefährliche ist, dass diese Teilchen Schadstoffe wie Pestizide oder polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe anlagern können. Und wenn diese Teilchen, dann von Organismen wie Muscheln oder Fischen aufgenommen werden, dann können diese Schadstoffe wieder in den Organismus gelangen und auf diese Weise gelangen die Schadstoffe dann letztendlich auch wieder zu uns, wenn wir diese Fische zum Beispiel verzehren." (http://www.swr.de/marktcheck/mikroplastik-wenn-die-creme-zum-risiko-wird/-/id=100834/did=18084738/nid=100834/fsdwts/index.html) Quellen: http://www.umweltbundesamt.de/themen/mikroplastik-in-kosmetika-was-ist-das https://utopia.de/ratgeber/mikroplastik-kosmetik-produkte/ https://www.bund.net/meere/mikroplastik/
    978 von 1.000 Unterschriften
    Gestartet von Isabelle Braun Picture
  • Care-Arbeit ist Arbeit - Fürsorge-Gehalt jetzt!
    Kinder sind die Grundlage unserer Gesellschaft und ihre Erziehung braucht Zeit. Zeit, die wir nicht nachholen können und die uns die beste Kita nicht komplett abnehmen kann und soll. Diese Zeit darf am Ende des Lebens nicht in die Armutsfalle führen. Jede Mutter oder jeder Vater soll alleine entscheiden können, wie viel er oder sie arbeitet (Vollzeit, Teilzeit, Minijob usw.). Mütter und Väter sollen nicht, weil sie keine Arbeit finden auf Hartz-4 angewiesen sein, denn sie arbeiten, indem sie ihre Kinder betreuen, den Haushalt machen, in die Elternsprechstunde, zum Kinderarzt gehen, kranke und behinderte Kinder pflegen, sich Hilfe in einer Beratungsstelle suchen und vieles mehr tun, um gut für ihre Kinder zu sorgen. Auch die Arbeit von pflegenden Angehörigen darf nicht dazu führen, dass diese Menschen dann in der Altersarmut landen. Ich bin alleinerziehende Mutter von 2 Jungs und arbeite seit der Geburt meines ersten Sohnes – allerdings nicht mehr Vollzeit (und immer in befristeten Anstellungsverhältnissen). Ich gehe zwar sehr gerne arbeiten. Jedoch bin ich auch gerne bei meinen Kindern. Und wenn meine Kinder nach 16.00 Uhr noch fremd betreut werden müssten, nachdem wir uns am Morgen um 7.00 Uhr verabschiedet haben, wäre das gegen das, was mir für meine Kinder wichtig ist. Wir sind eine Familie, Frau Giffey und wir wollen gemeinsam Zeit verbringen. Jeden Tag! Ich habe einen Erziehungsauftrag, den ich ernst nehme und den kann ich nicht erfüllen, wenn ich mich auf Biegen und Brechen dem Arbeitsmarkt und dem neuen Unterhaltsrecht anpassen muss. Ich habe am 17.05.2017 die Sendung DokThema im BR Fernsehen gesehen mit dem Titel "Frauen in der Rentenfalle". In diesem Bericht kamen unter anderem ehemalige Familienministerin Rita Süssmuth zu Wort, die sich wünschte, dass wir Frauen ungeduldiger sein sollen. Und das bin ich jetzt, ungeduldig. Deutschland braucht ein Fürsorge-Gehalt, damit Care-Arbeit endlich als Arbeit, die auch unbedingt getan werden muss, anerkannt und entlohnt wird. Die Fürsorge für andere muss ein zentraler Wert in unserer Gesellschaft werden, parteiunabhängig. Gerne stehe ich interessierten politischen Parteien für Fragen zum Fürsorgegehalt zur Verfügung (Ausnahme: AfD, hier möchte ich keine Gespräche führen, Anfragen werden grundsätzlich nicht beantwortet von mir).
    31.075 von 35.000 Unterschriften
    Gestartet von Claire Funke Picture
  • Keine neue Giftmülldeponie - Keine Müll-Importe nach Sachsen-Anhalt
    Die geplante Deponie ist 1. Unnötig In 20 km Entfernung ist bereits eine große Mülldeponie (Cröbern) der Klasse 2/3 in Betrieb. In dieser Deponie können alle geforderten Reststoffe entsorgt werden. Ausreichende Kapazität ist hier noch vorhanden. Die Deponie in Profen würde ausschließlich wirtschaftlichen Interessen der Mibrag mbH und Partner dienen, welche aufgrund mangelnder Zukunftsperspektiven der Kohle auf alternative Geschäftsfelder wie Mülltourismus umschwenken wollen. 2. Gefährlich Eine Gründung auf Aufschüttung an einem Seeufer sollte seit der Rutschung Nachterstedt (bei der leider Menschenleben zu beklagen waren) indiskutabel sein. Die Gefahr der Kontamination des gesamten Bodens, Trinkwassers und Grundwassers und damit der gesamten geplanten Seenlandschaft besteht. 3. Umweltschädlich Die Deponie ist ein erheblicher Eingriff in die Natur. Sie wird eine Fläche von ca. 75ha umfassen. Dabei zerstört sie u.a. 11ha Wald und mehrere Hektar geschützten Trockenrasen. Sie tötet oder vertreibt geschützte Tiere und Pflanzen und vernichtet deren Lebensraum und das unmittelbar an einem benachbarten europäischen Fauna- Florahabitat. Der zusätzliche Verkehr von LKWs erhöht die schon stark belastete Braunkohle-Region zusätzlich mit Feinstaub, Lärm und Dreck. Die Deponie verschwendet bis zu 86 Kubikmeter Grundwasser täglich, welches dann kontaminiert und verloren ist. 4. Gesundheitsschädlich Herr Dr. V. Sperling aus Markranstädt bestätigte uns, dass mit einem erheblichen Anstieg bei Krankheiten wie Lungenkrebs. Bronchitis, Neurodermitis, Verdauungskrankheiten und vielen weiteren Problemen bei den Anwohnern der angrenzenden Ortschaften zu rechnen ist. 5. Eine ökologische und politische Katastrophe Die MUEG, die Betreiberin der Deponie, ist eine Tochter der Mibrag und Remondis. Das sind z. T. ausländische Investoren mit verschachtelten, schwer durchschaubaren Unternehmensstrukturen, welche ausschließlich auf Profitmaximierung aus sind (Raubtierkapitalismus - s. Greenpeace). Die Deponie dient allein wirtschaftlichen Interessen. Die Gefahr des Giftmüll-Imports aus anderen Ländern ist enorm. Sie zerstören unser Land auf lange Sicht und hinterlassen für die Kinder der Region eine ökologische Katastrophe.
    114 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Gunther Hoffmeister
  • Keine neue Giftmülldeponie - Keine Müll-Importe nach Deutschland!
    Die geplante Deponie ist 1. Unnötig In 20 km Entfernung ist bereits eine große Mülldeponie (Cröbern) der Klasse 2/3 in Betrieb. In dieser Deponie können alle geforderten Reststoffe entsorgt werden. Ausreichende Kapazität ist hier noch vorhanden. Die Deponie in Profen würde ausschließlich wirtschaftlichen Interessen der Mibrag mbH und Partner dienen, welche aufgrund mangelnder Zukunftsperspektiven der Kohle auf alternative Geschäftsfelder wie Mülltourismus umschwenken wollen. 2. Gefährlich Eine Gründung auf Aufschüttung an einem Seeufer sollte seit der Rutschung Nachterstedt (bei der leider Menschenleben zu beklagen waren) indiskutabel sein. Die Gefahr der Kontamination des gesamten Bodens, Trinkwassers und Grundwassers und damit der gesamten geplanten Seenlandschaft besteht. 3. Umweltschädlich Die Deponie ist ein erheblicher Eingriff in die Natur. Sie wird eine Fläche von ca. 75ha umfassen. Dabei zerstört sie u.a. 11ha Wald und mehrere Hektar geschützten Trockenrasen. Sie tötet oder vertreibt geschützte Tiere und Pflanzen und vernichtet deren Lebensraum und das unmittelbar an einem benachbarten europäischen Fauna- Florahabitat. Der zusätzliche Verkehr von LKWs erhöht die schon stark belastete Braunkohle-Region zusätzlich mit Feinstaub, Lärm und Dreck. Die Deponie verschwendet bis zu 86 Kubikmeter Grundwasser täglich, welches dann kontaminiert und verloren ist. 4. Gesundheitsschädlich Herr Dr. V. Sperling aus Markranstädt bestätigte uns, dass mit einem erheblichen Anstieg bei Krankheiten wie Lungenkrebs. Bronchitis, Neurodermitis, Verdauungskrankheiten und vielen weiteren Problemen bei den Anwohnern der angrenzenden Ortschaften zu rechnen ist. 5. Eine ökologische und politische Katastrophe Die MUEG, die Betreiberin der Deponie, ist eine Tochter der Mibrag und Remondis. Das sind z. T. ausländische Investoren mit verschachtelten, schwer durchschaubaren Unternehmensstrukturen, welche ausschließlich auf Profitmaximierung aus sind (Raubtierkapitalismus - s. Greenpeace). Die Deponie dient allein wirtschaftlichen Interessen. Die Gefahr des Giftmüll-Imports aus anderen Ländern ist enorm. Sie zerstören unser Land auf lange Sicht und hinterlassen für die Kinder der Region eine ökologische Katastrophe.
    1.851 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Gunther Hoffmeister
  • Keine Regierungsverantwortung mehr auf Konsumenten abwälzen
    Nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Umwelt leidet massiv durch den Einsatz von Herbiziden, Pestiziden, und anderen Umweltgiften, durch Verarbeitungsmethoden und Gentechnik. Viele Konsumenten sind mit der Auswahl überfordert und der Erfolg ist zu gering für veränderte Produktionsbedingungen, wie die Vergangenheit gezeigt hat. Zudem wenig sinnvoll, da die Produkte bereits in den Geschäften sind und, wenn sie nicht gekauft werden, nur vernichtet werden können. Die Umweltschäden sind bereits zu groß, Profitdenken zu etabliert, um darauf zu hoffen, dass sich von Produzentenseite her etwas ändert.
    310 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Sabine Dio
  • Ressourceneffektiver Konsum - Cradle to Cradle
    Die Überlegung wie jegliche Verbrauchsgüter (z.B. Verpackungen, Abriebprodukte, Kleidung, Technik, Baumaterialien) nach ihrer Lebenszeit matieriell wiederverwendet werden können, ist notwendig, um zukünftigen Generationen eine größtmögliche Ressourcenbasis zu sichern. Ressourcen sind Grundlage für jegliche materielle Entwicklungsmöglichkeiten. C2C teilt daher in einen biologischen und einen technischen Kreislauf. Biologisch schadstofffrei abbaubar - technisch sortenrein zerlegbar, damit die einzelnen Materialien ohne Verunreinigungen in gleicher Qualität für neues zur Verfügung steht. Die hohe Produktqualität sichert Gesundheit für Mensch und Umwelt. Dies erfordert ein grundlegendes Umdenken in der Wertschätzung unserer global nutzbaren Ressourcen für alle folgenden Generationen. Einige Produkte gibt es bereits in C2C-Qualität, jedoch ist noch viel neues Design nötig. Eine Vorreiterrolle in der Umsetzung dieser Leitsätze sichert Arbeitplätze und Know-How für die kommenden Jahrzehnte. https://www.youtube.com/watch?v=g1tIGLy3PHw
    160 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Henning Hülswitt
  • Einrichtung eines Entschädigungsfonds für Duogynon-Geschädigte
    Duogynon war ein Schwangerschaftstest der Fa. Schering, heute Bayer AG, der in den 1960er, 1970er bis in die 1980er Jahren von Ärzten verschrieben wurde. Zur Feststellung einer Schwangerschaft mussten Frauen zwei Tabletten einnehmen. Diese enthielten sehr große Mengen an synthetischen Hormonen, analog von zwei bis drei Packungen Antibabypillen. Waren die Frauen zum Zeitpunkt der Einnahme der Tabletten bereits schwanger, konnte es zu schweren Fehlbildungen bei den ungeborenen Kindern kommen. Mehr als 500 Säuglinge wurden damals durch das Präparat der Fa. Schering allein in Deutschland geschädigt. Die Dunkelziffer liegt sicher wesentlich höher. Einige der Kinder kamen mit so schweren Missbildungen zur Welt, dass sie inzwischen verstorben sind. Diejenigen, die das Erwachsenenalter erreichten sind größtenteils gesundheitlich so geschädigt, dass sie ihr Leben lang auf medizinische Behandlung und Hilfe angewiesen sind. Viele mussten sich mehreren Operationen unterziehen, sind in ihrer Lebensqualität massiv eingeschränkt und haben aufgrund der Schädigung berufliche Nachteile. Die Betroffenen haben bislang keinerlei Entschädigung erhalten. Dabei stand Duogynon schon in den 1970er Jahren in Verdacht schwere Fehlbildungen bei Ungeborenen zu verursachen. Ich fordere daher die Einrichtung eines Hilfsfonds zur finanziellen Entschädigung der Betroffenen für ihr jahrzehntelanges Leiden und eine lebenslange Versorgung. Auch die Hinterbliebenen der verstorbenen Geschädigten sollten finanziell berücksichtigt werden. Es geht um die Anerkennung des erlebten Leides und zumindest um den Versuch eines Ausgleichs des erlittenen Unrechts. Ebenso wie bei den Contergan-Opfern müssen auch die Duogynon-Opfer in ausreichendem Maße entschädigt werden.
    1.406 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Else Meixner